Zeitströmungen

Ich hab ja das Newsletter vom Lunarium abboniert. Da kamen Anfang und MItte April Mails mit der Information, dass die Tage vom 20. bis zum 23. April eine ganz wunderbare Zeit seien, um harmonisch zu kommunizieren und wundervolle Dinge für den weiteren Lebensweg zu brainstormen und kreativ und konstruktiv zu sein.
Speziell am 21. April sei eine super Konstellation, um Problemen, die zu Merkur passen (z.B. Lernen, Information, Diskussionen mit Leuten, etc) einen Schubs zu gehen, und dann zu gucken, was passiert.
 
Nu hab ich leider ‚verpasst‘, diese Information an meine geneigte LeserInnenschaft weiter zu geben. Wenns tröstet: Ich hab den genauen Zeitpunkt auch verpasst. Und ich bin im Reinen damit.
Die Dinge haben sich auch so gefügt, und ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das auch bei euch der Fall war und ist.
 
Damit deutlicher wird, wie ich das meine, will ich erzählen, wie’s die Tage bei mir war und ist.
 
Am 15. April, genau zum Zeitpunkt, da die retrograde Venus wieder die Richtung wechselte (sie geht nun wieder vorwärts, durch die Schattenarena), bekamen mein Gefährte und ich Krach. Die fiese Sorte Krach, wie wir sie von zwei vorherigen Sommern kennen. Die Sorte Krach, die zweimal in meinem Entschluss gemündet ist, auszuziehen und alleine zu leben. Und die dann dazu geführt hat, dass wir unsere Beziehung neu definieren.
Die Zeit der retrograden Venus ist genau die Zeit für sowas. Beziehungen, die nicht mehr wirklich tragen, lösen sich zu solchen Zeiten auf. Ich war sicher, dass uns das nicht passiert. Nun sind wir ja grad umgezogen, lieben unsere Wohnung, lieben einander, und die Venus retro Zeit hatten wir hervorragend durchschifft. Den 15. April hatte ich mir dick im Kalender angestrichen, und als ihn wir ohne Ärger erreicht hatten, war ich voll zufrieden und beruhigt. Außerdem war ich voller Vorfreude auf die wunderbaren Tage der harmonischen Kommunikation und Kreativität, 20. – 23. April.
 
Und dann BÄNG!
 
Sehr witzig, Universum.
 
Es stand tagelang grässlich um uns. Dann, innerhalb unserer quälenden, nervenden, hilflosen, altbekannten Horrosstreitdiskussionen, kam ein Thema auf den Tisch, das ganz neues Licht auf alles warf. Und seit dem ist alles anders. Als der 20. April dämmerte, hatten wir unsere Beziehung neu definiert. Harmonische Kommunikation volles Rohr.
 
Also, der Himmel wieder voller Geigen, und ich voller Freude, denn ich hatte einiges vor, in den Tagen vom 20. – 23. April. Diese Vorhaben hatten sich zur Zeit passend gefügt, und war für mich ein weiteres Zeichen, dass alles perfekt läuft.
Am 21. wollte ich mich zu einem lange geplanten Online-Astrologiekurs bei eben jener Lunarium-Seite anmelden.
Abends wollte ich zu Qi Gong und Tai Chi gehen, das laut deren Website für wenig Geld einmal die Woche in einer Schulturnhalle stattfindet, die 10 MInuten Fußweg von hier entfernt ist.
Und Samstag wollten wir in Mannheim auf dem Gelände unseres Urbanen Gartens bei einem Hinterhofflohmarkt mitmachen. Ich hatte vor, selbstgemachte Postkarten und andere kleinen Kunstkram von mir mitzunehmen. Ich wollte Tarotlegungen anbieten.
 
Und dann kam’s so:
 
Am 20. April sind wir erst mal zum Möbelum gefahren. Wenn ich das negativ betrachte, kann ich sagen: Wir haben im Konsum geschwelgt. Tu ich nicht. Ich seh das so: Ein weiterer Schritt Richtung Nur Noch Schöne Dinge mit Guten Vibes. Projekt Freude und Fülle.
 
Am supertollwichtigen Tag, am 21. April, kam die angekündigte Einladung zum Astro-Kurs. Als ich per Paypal das Geld dafür bezahlen wollte, war der Preis plötzlich um knapp 10.-€ gestiegen. Steuern. Ich habe keine Ahnung, wer diese Steuern kassiert. Was ich genau weiß: Ich will sie nicht bezahlen.
Hab erst gedacht, ich wär mal wieder geizig. Das ist es nicht. Ich übe seit einiger Zeit, in der Fülle zu leben, und es gelingt mir gut, finde ich. Ich geb z.B., siehe oben, fröhlich Geld für Dinge aus, die ich schön, sinnvoll, heilsam und erbaulich finde.
Steuern an eine Entität zu zahlen, von der ich nicht genau weiß, wer/was die ist und von der ich nix will, finde ich weder schön, sinnvoll, heilsam noch in irgendeiner Weise erbaulich.
Ich habe den Kurs nicht gebucht.
 
Ich habe gehadert, gezweifelt, mir Feigheit und Geiz unterstellt – und dann, als ob das Universum mich noch weiter deprimieren wollte, las ich von einer Freundin, die sich so ungefähr zur gleichen Zeit, auch mit Zweifeln und Gehadere, zu einem (anderen) Online Kurs angemeldet hat. Die also genau das gemacht hat, wovor ich zurückgewichen bin. ARGH!
Und doch war meine Entscheidung gegen die Anmeldung unmittelbar und endgültig.
 
Dann hab ich meine Frust verdrängt und erst mal was getan, was mir richtig Spaß gemacht hat. Ich hab den albernen „stylisches Schreibtisch Accessoire Bastelartikel„-geschrieben. Danach noch den andern über die oben Erwähnten neuangeschafften Dinge.
 
Dann hab ich bemerkt, dass der Tag so gut wie rum war und ich Qi Gong und Tai Chi verpasst habe.
 
Achja, zwischendurch war ne Mail vom Urbanen Garten gekommen: Dass es Samstag sehr wahrscheinlich regnet und der Flohmarkt dann nicht stattfindet. Der Gefährte hatte zu dem auch noch reichlich anderes zu tun, also haben wir den Flohmarkt gecancelt.
 
Das war also mein supertoller 21. April.
Nichts von dem, was ich mir vorgenommen hatte, hab ich gemacht. Stattdessen habe ich Zeugs gekauft und zwei belanglose Blogartikel geschrieben. Oh, das elende Gefühl, eine wichtige Gelegenheit verschwendet zu haben. Versagen, nichts hinbekommen, faul, geizig, verschwenderisch, in alten Mustern gefangen… Mit dem Gefühl bin ich gestern (22. April) aufgestanden.
 
Und dann hab ich das alles mal sacken lassen, gesichtet, Tagebuch geschrieben. Habe sehr genau auf meine innere Stimme geachtet: gespürt, was sich innerlich gut anfühlt und was nicht. Ich habe meiner inneren Wahrheit nachgespürt.
 
Dabei habe ich gespürt, dass ich mit meinen Entscheidungen und Unterlassungen im Reinen bin. Ich hab genau das getan, was mir wirklich Freude gemacht hat. Sowohl Flohmarkt als auch Astro-Kurs sind Dinge, da hatte ich das Gefühl, ich sollte die machen, weils mich zu was führen könnte, was vage richtung Beruf geht. Das sind verinnerlichte Erwartungen, die ich an mich stelle. Die sind nicht meins.
 
So kam ich zu der wundervollen Erkenntnis, dass ich diese angekündigten magischen Tage nicht verschwendet habe, sondern dass ich genau das Richtige getan habe. Dieser Blickwinkel gibt nicht nur den Tagen jetzt eine andere Wertung, sondern, wenn ich diese Wahrheit spüre, meinem ganzen Leben einen neuen Sinn. Ja, wirklich.
Ein weiterer Schritt Richtung Freiheit und raus aus dem ich sollte.
 
So hab ich nun seit langer Zeit auch endlich wieder Lust und Grund, einen Artikel für die HECKENWICKE zu schreiben. Ich wollt euch anregen, zu gucken, was ihr die letzten Tage so getan und nicht getan habt, und wie sich das wo anfühlt. Ob innere Stimmen Urteile abgeben und euch zum Hadern gebracht haben – oder auch nicht. Welche Innere Wahrheit, welches Sehnen, welche Freude sich durchgesetzt haben. Wo ihr mehr auf euer SELBST hören könnt, wo ihr Vertrauen spüren könnt. Wenn ihr das erkennt, habt ihr die schönen Tage jetzt wunderbar genutzt.
 

 
Achja, und Tai Chi und Qi Gong sind nur verschoben. Die haben nix mit „Beruf“ zu tun, drum bin ich zuversichtlich, dass ich diesen Entschluss in die Tat umsetze.
 

11. April 2017 – Vollmond in der Waage

 

 

Morgen früh, Dienstag, den 11. April 2017,
ca. 10 nach 8h
(08:08 F/M)
ist Vollmond in der Waage.

 
Hier wie immer die

 
Puh, jetzt hätte ichs fast wieder verpasst. Umzug ist keine Entschuldigung, der’s gelaufen.

Wie ist das überhaupt bei der geneigten LeserInnenschaft? Besteht noch Interesse an den Mondposts? Auch wenn sie – wie seit einiger Zeit – sehr kurzfristig kommen und nur noch aus Datum und Uhrzeit bestehen? Das bietet ja auch jeder Mondkalender, und besser als all das ist natürlich immer der Blick zum Himmel.
Klar, es kommt bestimmt auch mal wieder vor, dass ich früher und mehr schreibe… wenns denn überhaupt jemanden interessiert.

Wie dem auch sei…

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis bald im Netz!

Geschenke

Oh, jede Menge Geschenke kamen um den Frühlingsbeginn. Hier nur ein kleiner, unvollständiger Einblick.
Immer noch viel viel zu tun. Und doch, die Dinge nehmen Gestalt an.

Z.B. hat sich aus fast weggeworfenen Lampenschirmen und meinen geliebten Glastellerchen (jeder ist anders) ein kleiner Frühlingsfreukreis auf der Terasse ergeben.


Doch, das ist ein Kreis. =)

In meinem Zimmer hab ich endlich den Lampenstern angebracht – noch nicht perfekt, und doch schon so schön.

Da stand ich auf der Leiter.
Der Blick nach rechts täuscht ein fertiges Regal vor – und gleich mal Grüße an Sati, die das wunderschöne Sonnenkalb gemacht hat.

Der Blick nach unten zeigt, dass ich noch nicht so ganz fertig bin mit meinem Zimmer.

Und doch ergeben sich schon kleine Altarorte, von selber…

…und mit Absicht. Ja, das ist ne Kichererbse. Ich MAG Kichererbsen. Sie bringen mich zu Kichern.

Und hier ist zu sehen, warum ich diese Milchflaschenlampe und andere Flaschen schon seit Jahrzehnten ehre und immer wieder damit umziehe.

Ajooo.

Magic

Das wollte ich schon ewig posten. Wir haben uns neue Bücherregale gekauft. In der alten Wohnung hatten wir welche eingebaut, hier brauchen wir Neue. Das ist gut, denn die Eingebauten waren schwarz, und ich bin das Dunkel leid!
Wir haben jetzt ganz viel „Pocket“ von Möbelum, Farbe „Kirsche“. Ja, ich mach Werbung. Ich bin ein Fän von Möbelum, die Möbel sind aus Massivholz und sehr schön, ziemlich einfach selber aufzubauen (das muss selber gemacht werden) und darum im mittelkleinen PKW transportierbar. Und auch abzubauen sind sie einfach, was wir wissen, da wir vorm Umzug schon ein Pocket und ein Möbelum-Bett hatten.
 
Fast fertiges Pocket an der äußeren Küchenwand. Inzwischen steht der Esstisch davor.
 
Gosh, dass ich immer so weit aushole…
Ich wollte nicht von den Bücherregalen erzählen, sondern von dem, was darin ist. Von einem bestimmten Buch, das der Gefährte mir zeigte, als er das Regal einräumte. Von einer Susanna Clarke, von der ich noch nie gehört hatte und (bis jetzt) noch nie was gelesen habe, außer dem Cover einer Sammlung von Geschichten. Das Buch heißt The Ladies of Grace Adieu, und das Cover ist wunderschön.
Von vorne:
 
 
Und noch entzückender ist das Buch von hinten, und DAS ist endlich der Grund für diesen Beitrag:
 
 
 
Hier noch mal gegimped.
 
 
 
So schön =)
 

12. März 2017 – Vollmond in der Jungfrau

 

Sonntag, den 12. März 2017,
um knapp 4h nachmittags
(15:53 F/M)
ist Vollmond in der Jungfrau.

Hier wie immer die

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Eya… wieder mal in allerletzter Minute, sozusagen, dieser Mondpost. Ich würde so gerne und bin doch nicht in der Lage dazu, mehr zu schreiben. Hier ist nach wie vor noch zu viel los. Der Umzug ist so weit erledigt, nur der Auszug zieht sich noch hin, weil es gewisse Unstimmigkeiten mit den alten Vermietern gibt. Ich übe Geduld und Beobachten, und ich übe vor allem, mich nicht von reaktiven Aggressionsanfällen mitreißen zu lassen. 

Diesen sehr guten Rat habe ich Sungomeds Video zum letzten Neumond zu verdanken. Es ist immer noch aktuell, drum verlinke ich es →hier← und wünsche uns allen damit einen SCHÖNEN, HEILSAMEN VOLLMOND!

Bis dann im Netz!