27. Mai ~ Dankesammlung

Und aus dem Chaos kam eine Stimme, die sagte
„Lächle, es hätte schlimmer kommen können.“
Und ich lächelte.
Und es kam schlimmer.

 

Heute nach dem Aufstehen fehlte unsere Katze Nelly. Sie ist weg. Wir können uns das nicht erklären. Sie ist nicht mehr in der Wohnung. Gestern abend war sie noch da. Das einzige, was uns als Erklärung einfällt: Sie könnte durchs gekippte Badezimmerfenster getürmt sein.

Ich hab viele verschiedene Erklärungsmuster, warum das jetzt grad passiert.
Astrologisch: Die Große Irrationalität ist grade wieder akut. Es geschehen Dinge, die keinen Sinn ergeben. Ich brauch keinen suchen.
Matrix-Kram: Uns geht es hier zu gut, wir schwingen zu hoch. So gehen wir Empire flöten, also schickt es uns Widrigkeiten, um uns fertig zu machen und wieder in der Mutlosigkeit zu fesseln.
Seelenschule: Wir sollen uns von Anhaftungen lösen.
Realstisch: Blinder Zufall. Pech. Katze hat sich halt davongemacht.
New Age I: Wir haben was falsch gemacht – vielleicht waren wir zu hochmütig -, und das ist jetzt die Strafe. Wenn wir erleuchteter wären, wäre die Katze noch da.
New Age II: Licht und Liebe durchfluten uns und der Katze geht es wunderbar, sie findet ein neues, besseres Zuhause, es soll so sein, alles ist gut.
etc.pp.

Egal, unter welchem Blickwinkel ich an die Sache rangehe, ich komme immer an der selben Stelle raus: Es ist wie es ist, und ich folge meinem Herzen und tu das Naheliegende. Heute ist Putztag, und wir putzen. Und wir sind sehr traurig, Tränen fließen immer wieder. Und ich koche gleich was Gutes, der Gefährte ist eben in die Muckibude aufgebrochen. Wir sorgen für uns. Es ist schön hier, und ich finde auch heute wieder viele Dinge, für die ich dankbar bin, ja wirklich. Das Licht, die Vögel draußen, die Molly-Katze, die so hingebungsvoll in der Sonne schläft, dass der Gefährte und ich gut zueinander sind, die schöne Bettwäsche (hab das Bett frisch überzogen) ~
Eben in der Küche hab ich Linsen gewaschen und mich erinnert, wie ich früher selten Linsen oder Naturreis gegessen habe, weil mir das Waschen so lästig war. Heute denke ich nicht mehr darüber nach, ich tu’s einfach. Und dann macht es mir Freude, weil ich mich dann mit unzähligen andern Menschen – die Mehrzahl Frauen – auf der Welt verbunden fühle, die jetzt und seit hunderten, wahrscheinlich tausenden von Jahren Reis und Linsen gewaschen haben, waschen, waschen werden.
Danke.

Wir üben Disziplin: Wir müssen nicht trauern. Wir dürfen weinen und traurig sein, wann immer es will. Und wir dürfen putzen, kochen, Essen, trainieren gehen, ins Internet schreiben…
Wir üben, uns keine grässliche Dinge auszumalen. Wir üben da strenge Disziplin. Nur gute Gedanken. Traurig sein ist eines, in Elend schwelgen und sich Szenarien ausdenken etwas ganz anderes. Ich will, dass es ihr gut geht, wenn ich jammere hilft das niemandem. Wenn wir energetisch verbunden sind – wovon ich ausgehe – ist Nelly nicht geholfen, wenn ich mir grässliche Sorgen mache und Schreckliches ausmale. Es soll ihr gutgehen.

Und ja, wir machen, was uns einfällt, um Nelly wiederzufinden. Aushänge, Anrufe im Tierheim und bei hiesigen TierärztInnen.

Und jetzt koche ich was.

 

26. Mai ~ Dankesammlung

Oje, heute wollte ich erst gar nichts schreiben. Und dann hat Sophie0816 hierher gelinkt, speziell wg. der heilsamen Wirkung von Dankbarkeit. Dafür das erste DANKE heut. Wegen ihres Beitrags voller Wunder und der Erinnerung, warum ich das hier mache mit der Dankesammlung. ❤

Heute morgen nach dem Aufstehen hatten wir hier üblen Krach. Da rein kam die Post mit meinem Bistrotisch, über den ich mich erst mal überhaupt nicht gefreut habe, weil, Stress mit dem Oger. Außerdem ist die Marmorplatte vom Tisch nicht schön, finde ich. Ich war sehr enttäuscht.

Das kam wunderbar zusammen. Ich war voll in der Pest und habe wichtige Tips von der Liste, die ich gestern geschrieben habe, völlig missachtet.

Es sah nicht danach aus, dass ich heute für irgendwas dankbar sein würde.

Ich hab mich beim Ärgern und Verletzt-Sein und Enttäuscht-Sein beobachtet und mir gesagt, dass das NICHT heilsam ist. Ich habe geguckt, was dahinter steckt. Ich habe mich erinnert, dass grad heute astrologisch gesehen ein krasser Tag ist (vgl. Pluto Woche). Ich habe sogar über etwas nachgedacht, was ich schon ein paarmal gelesen habe:
Manche sagen, sobald wir anfangen, wacher zu werden und höher zu schwingen (= es geht uns wirklich gut), schickt uns die Matrix Widrigkeiten, die uns wieder runterziehen und Heim ins Empire holen sollen. Angst, Ärger, Frust, sowas.

Wie dem auch immer sei. Sowohl diese Überlegung als auch die astrologische Vorhersage halfen mir dabei, mich abzuregen und mich wieder auf Schönes einzulassen. Wir hatten nämlich vorgehabt, heute in den Odenwald zum Wandern zu fahren, lange geplant und immer wieder verschoben. Und heute sollte es ENDLICH sein, und dann hatten wir den Krach und ich hatte keinen Bock mehr, mit dem Oger jemals wieder irgendwohin zu fahren, und vor allem nicht heute.

Ich hab mich abgeregt – hatte auch Zeit dazu, das war hilfreich! Und hab mich dann doch aufs Fahren eingelassen. Nicht aus vollem Herzen, nicht wieder häppi und glücklich, oh nein. Ich war immer noch verletzt und verägert und traurig. Nur hab ich das nicht mehr ausagiert, sondern Kram eingepackt, mich zum Oger-Gefährten ins Auto gesetzt und geguckt, was passiert.

Ärger muss auch gefüttert werden; als ich das nicht mehr gemacht habe, wurde er immer kleiner.

Hier sind wir unterwegs, grad aus Heidelberg raus. Der Ganesha ist ein laminiertes Bild aus dem Internet, das beim Umzug dort landete und seitdem dem Oger beim Autofahren Hindernisse aus dem Weg räumt.

Naja, es gab doch paar Hindernisse auf der Fahrbahn, das waren vor allem odenwälder AutofahrerInnen.

Hier ist ein Bild, das der Wolfsschlucht in ihrer Wucht und Lieblichkeit und als Herausforderung für die ungeübte Wanderin in schlechtem Schuhwerk nur sehr unzureichend gerecht wird.

Das ist ein wirklich schöner Ort, die Wolfsschlucht! Danke! ❤

Unterwegs beim Wandern waren wir gut miteinander, und dann gabs wieder Reibung, wieder gut, wieder Reibung – so ging das den ganzen Tag. Ein Augenöffner war ein Erlebnis auf dem Heimweg, im Supermarkt, wo ein junger Mann wirklich oder vermeintlich an der Kasse viel zu wenig Wechselgeld rausgegeben bekam und völlig ausrastete. Das war ein krasses Erlebnis, bei dem ich mich auch (beschwichtigend) eingemischt habe – will nicht mehr davon erzählen, sondern das hinter mir lassen.
Es war jedenfalls viel Aggression in der Luft, heute.

Und jetzt, richtig müdegewandert und erschöpft von der Aufregung, wieder daheim, bin ich doch für einiges dankbar. Für die Schönheit der Natur. Dass der Oger-Gefährte und ich trotz Reibung dort waren und ja doch gut miteinander sind. Und auch für die starken Vibes grad, die sich nicht nur in Reibung, sondern auch in ganz erstaunlichen, magischen, heilsamen Erlebnissen äußern. Wenn ich mich bei mir und auf den Blogs umgucke, die ich lese, kann ichs deutlich sehen. =)

Und der Bistrotisch – ja mei, es läuft halt nicht alles genau so, wie ich mir das einbilde. Die Platte hat einen richtigen Strich quer durch, und das stört mich enorm. Und trotzdem ist er ist auch schön. Und macht was er soll: Gibt mir einen Ort zum Kartenlegen. Danke, dass der Tisch heute gekommen ist und jetzt da ist. ❤

Und ich bin jetzt im Bett, ich bin ja sowas von müde!

 

25. Mai ~ Dankesammlung

Ich hab noch 5 Minuten, dann ist morgen! Ich muss ins Bett!

Heute war Zik’r in Mannheim. Wir sind zu Fuß gegangen, über die Rheinbrücke von Hemshof LU nach Jungbusch MA. Ein wunderschöner Gang in der Abendsonne. Wir waren pünktlich um 8h da, und da war unten noch so ein orientalisch-jazziges Konzert, zu dem wir nicht so richtig Lust hatten. Der Zik’r, erfuhren wir, sollte um 9h erst losgehen.

Wir haben die Zeit genutzt, um noch essen zu gehen. Sehr lecker und preiswert in einem kleinen indischen Hinsetzimbiss.
Auf dem Rückweg schlenderten wir über den Marktplatz, da waren Zelte und in einem fanden wir endlich Lampen. Wir haben nichts gekauft – muss ja nicht jeden Tag was kaufen… Ist nur so, wir haben hier noch einige nackte Glühbirnen, die Lampenschirme wollen. Schöne Lampenschirme. Und wie Max Gold so treffend sagt: „Wo Krieg ist, leiden vor allem die Kinder. Wo Design ist, leiden vor allem die Lampen.“

Heute haben wir schöne Lampenschirme gesehen, und solche werden wir uns beizeiten besorgen. Also danke für die Anregung. ❤

Und vor allem bin ich ich dankbar, dass ich den Mondwechsel bei den Mannheimer Sufis im Zik’r verbracht habe. Weil das ein schöner Ort ist, weil dort echt nette, reläxte, bunt gemischte Leute sind, weil das gemeinsame Musikmachen/Singen so wohl tut, und überhaupt.

Ich bin auch so dankbar für die Mannheimer Sufis, und dass ich hier&jetzt ein Teil davon bin. ❤

 

 

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

24. Mai ~ Dankesammlung

Heute Danke! für einige schöne Konsumgüter und für Immaterielles.

Erst die Sachen.

Ich hab einen neuen Krug.
Hab ich ja erzählt, wie ich meinen geliebten hellblauen kleinen Schnuffelkrug am 21. Mai hab fallenlassen. Und wie niedergeschmettert ich deswegen war. Und wie passend der Verlust war, weil ich grad über Anhaftung an Dinge und Konzepte nachdachte, die uns gefangen hält- kräsch!
Wir haben am selben Tag noch im Internet nach Ersatz geguckt, und unter Lawinen von teilweise grauenhaftem Zeugs und auch sehr hübschen, teuren und zu großen Krügen fand ich genau einen einzigen ähnlichen Krug. Den ich gleich bestellt habe. Gut bezahlbar. Er ist jetzt da. Ich bin dankbar, weil er von Form und Größe fast genauso ist, wie mein Schnuffelkrug. Die Farbe – ich hätte lieber eine andere gehabt; es gab leider nur noch Grau, das wollte ich erst recht nicht. An dieses kräftige Blau muss ich mich noch gewöhnen.

Achdoch, der ist hübsch. Ich muss meinen blassblauen Schnuffelkrug noch richtig losLASSEN, dann gefällt mir dieses Knallblau bestimmt auch sehr gut. Der Glasdeckel (von einem kleinenWeckglas) passt wieder genau obendrauf. Danke! ❤

Ich bin übrigens auch sehr dankbar für den blassrosa Krug, der links daneben steht. Den habe ich Ende April 2016 in Mannheim im Frauenbuchladen gefunden –

Gosh, zu meiner Zeit gabs im Frauenbuchladen wilde Hexenbücher, mit Schreibmaschine getippt und im Selbstverlag produziert. Wunderbare Spritt-Maggi-Bücher wie  „Mond, Mond“ von Anne Kent Rush, die Sachen aus der Edition Gisela Meussling, „Venus ist noch fern“ von Phoenix und Barbara Messmer, dazu Politisches, die Selbstuntersuchungsmappe –

― Heute gibts Kochbücher, Washitape, retro-Geschirrtücher, hübsche Blechschilder,
und naja, diesen wundervollen großen Krug habe ich gefunden und sofort gekauft. Dabei war der nun nicht grad billig… Die Farbe ist nicht ganz mein Geschmack, trotzdem kam er mit heim, denn ich hatte just zu der Zeit den Sojamilchmacher bekommen und in der Küche große Sauereien beim Absieben der Sojamilch verursacht. Magischerweise passt das Sieb, das mit dem Sojamilchmacher mitgeliefert worden war, genau, also, perfekt, in die Öffnung des rosa Kruges. Wunderbarer Zufall. Freut mich heute immer noch. Danke! ❤

Bei der Gelegenheit: Auch noch mal Danke für den Sojamilchmacher! Seit über einem Jahr kein einziges Tetra Pak mehr in diesem Haushalt. ❤

Außerdem auch Danke! für die Teedose, die oben auf den Foto rechts steht. Die habe ich schon sehr lange. In Köln gekauft, glaube ich. Hier ist sie in ihrer ganzen Pracht:

Ich liebe so vieles von Walter Moers. Danke für diese entzückende Teedose! ❤

Und zuletzt noch ein Vorausdanke für ein Konsumgut, das noch nicht hier ist. Wie ich per Mail erfuhr hat es heute das „Logistikcenter“ verlassen und wird voraussichtlich Freyjatag hier ankommen. Ich hab mir den Bistrotisch bestellt. So nen klassischen Französischen. Auf den bin ich scharf, seit mir als Kind eine nette Studentin, die mal ne zeitlang so ne Art Au Pair für mich war, erzählt hat, wie sie ein Semester lang in Paris gewohnt hat und dort so nen Tisch aus nem Café geklaut hat. Sie hatte da mit ner Freundin Kaffee getrunken, und erst wars als Witz gemeint gewesen. Die beiden haben nach dem Bezahlen einfach den Tisch hochgehoben und sind damit losgeschleppt. Zu ihrer Verwunderung hielt niemand sie auf, und so landete der Tisch auf dem Balkon ihrer WG. Seit ich das gehört habe, will ich auch so nen Tisch. So ungefähr 40 Jahre später hab ich mir endlich einen angeschafft. Danke schon mal, dass er unterwegs zu mir ist. ❤

An dem Tisch will ich Kartenlegen.

Außerdem, auf einer tieferen Ebene, bin ich dankbar für die Energie, die ich zur Zeit verspüre. Es ist SO SCHÖN hier, die Wohnung, auf der Terasse wuchert es üppig, im ganzen Hemshof wuchert es überall. Sattes Maigrün, und Rosen. Überall Rosen, rote, weiße, gelbe, aroosche, und wild sehen sie aus, organisch, keine ordentlich zugestutzen Zierbüsche. Leben. Und die Mauersegler jagen und kreischen, einzelne Papageien schillern und quiteschen. Kinder quietschen auch, überall spielen Kinder. Hier ist Platz für Leben.

Danke! ❤

25. Mai 2017 – Neumond im Zwilling

 

Donnerstag, den 25. Mai 2017,
ca. viertel vor 10h abends
(21:44 F/M)
ist Neumond im Zwilling.

 
Hier wie immer die

 
Morgen ist ja auch der Vorsicht-mit-den-Lieben-Tag in dieser Pluto-Woche. Und Eris ist auch heftig unterwegs. =)
Ein sehr guter Anlass, zu meditieren: Den Köper spüren, den Atem spüren, das Hier&Jetzt wahr-nehmen und ZU LASSEN. Und wie ich dieses Wort liebe, „LASSEN“, es ist so vieldeutig.

Seinlassen: aufhören mit etwas / etwas existieren lassen.
Loslassen: etwas ablösen und gehen lassen / etwas in die Welt schicken. LASSEN halt. Gelassen sein und LASSEN.

Und es ist auch Zeit, sich um das Wesentliche zu kümmern, das wir alle als Basis haben sollen und pflegen wollen, um zu heilen und zu wachsen: unseren guten Ort, unsere Gemeinschaft (das müssen gar nicht viele sein, hier zählt Qualität, nicht Quantität!) und unser Tun. (Beim Tun ist überhaupt nicht das WAS wichtig, sondern nur das WIE. Und das WIE meint: macht es uns insgesamt Freude? Finden wir es SINNvoll?)

Also: gehn wir morgen an einen guten Ort, verbinden wir uns mit unserer Gemeinschaft hier und tun wir was Heilsames. =)

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

 

Nochwas, P.S.
Hauptsächlich für mich selber habe ich noch einen amerikanischen Artikel zum Thema Zeitlinien (vgl. Beitrag von gestern) in meinen Blog geknüpft (ich mag das Wort ‚gelinkt‘ plötzlich nicht mehr). Der ist u.U. zu abgefahren für die Meisten der geneigten LeserInnenschaft, außerdem echt elaboriertes Englisch und sehr langer Artikel. Sollte trotzdem Interesse bestehen: ZEITLINIEN – HARDCORE EDITION.

23. Mai ~ Dankesammlung

Heute mach ichs kurz, hab schon so viel geschrieben.

DANKE an Eris – und an Hermes! 

Wir erleben hier&jetzt eine intensive Verdichtung in unseren sowieso intensiven, interessanten Zeiten. Schaut auf das Schöne, das um euch lebt, übt Vertrauen, tut das Naheliegende, Heilsame. Das Naheliegende kann etwas ganz Wildes, ganz Neues für euch sein. Seid mutig und zuversichtlich.

Aye, Eya, Yea.

edit:
Und danke an meine Ma und meinen Bruder und meine, hehe, Stiefmutter, weil die so ne Geduld mit mir haben. Is nicht wichtig, worum es geht; wichtig ist, dass meine nahe Verwandtschaft insgesamt super schnuffig ist. ❤