Anrufen üben

Kommst du dir blöd vor, wenn du laut eine Anrufung aussprichst?
Dann hast du was zum Üben. <|8)

Kleine (und wenn du magst auch große) Anrufungen können ein Bestandteil Bunter Magie sein. Wenn sie dein inneres Kind erfreuen, dann wirken sie aus deiner rechten Gehirnhälfte, und die wiederum hat nen direkten Draht zu deinem Inneren Selbst. (So zu sehen auf der Tarot-Karte DIE LIEBENDEN von Pamela Colman-Smith.)
Tu so als ob du eine hehre Priesterin oder ein hehrer Priester wärst.
Spiele!
Deine eigenen, laut ausgesprochenen Worte werden eine ganz andere und viel stärkere Wirkung auf dich selbst haben, als Gedanken, die du stumm im Hirn formulierst. Wird dir wahrscheinlich jede Psychologin bestätigen. Probiers aus.

Bei Bunter Magie geht es darum, Kontakt zu deinem wahren Wesen und zur Wirklichkeit aufzunehmen und damit in Einklang zu schwingen.
Und zwar bis in die letzte Zelle.
Das klingt vielleicht simpel und überhaupt nicht magisch ~ es ist Ausübung der Craft.
Wenn es geschieht, sind die Ergebnisse erstaunlich.

Der Trick beim Anrufen ist, „vom Herzen zu sprechen“.

Pompöse Beschwörungsformeln sind nicht wirkungslos, bloß weil du sie selbst nicht ernst nimmst. Wenn du dabei Spaß hast, werden sie ihre Wirkung haben.

Weniger wirkungsvoll ist alles, was man ohne innere Beteiligung tut, oder um andere zu beeindrucken.

Dann (z.B. beim Zirkelschließen) lieber ein lockeres „Hi und hallo Osten! Cool, dass du da bist!“ Mit so was habe ich angefangen, und für mich selbst wars gut genug. Im Süden passt dann eher „heiß, dass du da bist“.
Spiele mit allem, was du hast, und wenns alberne Umgangssprache ist. smug
Wenn andere dabei sind, wähle ich allerdings inzwischen meist feierlichere Worte, um möglichst blödes Gelächter zu verhindern und die Stimmung auf einem aufmerksamen Level zu halten.

Viel Spaß beim Ein- und Ausüben! <|8)

 

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6 Kommentare

  1. Noch bevor ich irgend einen Artikel von dir gelesen habe, fand ich deinen Blog sympathisch, trotz Umbau. Vielleicht war es das bunte Labyrinth oben, vielleicht irgendwas anderes, keine Ahnung. Aber jetzt weiß ich warum 🙂 Mit „Bunter Magie“ und deinen Ansätzen kann ich ziemlich viel anfangen. Bin gespannt was ich noch so finden werde.

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    1. Tscha, mir gehts mir deinem Blog genauso. 🙂 „Urban Priestess“, yes indeed!
      Ich freu mich auch darauf, bei dir mehr zu lesen.
      Ich bin derweil immer noch dabei, mir das Hexen mit WP beizubringen, das hat so viel Zeit gefressen, da komm ich weder richtig zum Lesen, noch dazu, Texte in meinen Blog zu packen.
      Alles zur passenden Zeit.
      Fein! 🙂

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  2. Keine Ahnung warum ich das damals nicht erwähnt habe als ich hier kommentierte aber… Anrufungen üben ist für mich so eine Sache. Als ich in Wicca einstieg, sollte ich für ein größeres Gruppenritual üben den Wächter des Ostens, also den Ostwind Euros zu rufen. Ich habe das ziemlich lange und intensiv geübt, was zur Folge hatte, dass ich mich damals massiv in den verknallt hab. Er war halt auch viel um mich herum und in meinem Kopf. Inzwischen würde ich anders üben… bzw. wenn es zum Beispiel um einen vorgegebenen Text geht, würde ich versuchen den erst mal wie ein Gedicht zu lernen, denn sonst habe ich die Energie bereits im Vorfeld die ganze Zeit bei mir und um mich herum. Es ist zwar schön die Energie kennen zu lernen aber manchmal möchte man sie nicht unbedingt bei sich haben. Mir fällt es sehr leicht bestimmte Kräfte zu rufen aber ich habe eine Weile gebraucht bis ich geschnallt hab wie es funktioniert.

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    1. Das hatte ich auch ab und zu, damals— die Aufgabe, beim Zirkelschließen ein bestimmtes Element zu rufen. Mir hamse in der Regel auch den Osten verpasst, weil ich so zappelig und wortreich bin. Und so.

      Da es sich um ne reine Frauengruppe in der frisch gegründeten Tradition der Matriarchalen Mysterienfeste (TM) handelte, wurden die Himmelrichtungen nicht personifiziert, und männliche Winde wurden schon mal gar nicht angerufen.

      Drum hab ich mich anders vorbereitet (beim ersten Mal war ich natürlich vorher schrecklich aufgeregt) – die Aspekte der Luft memoriert und so.
      Wir hatten auch keinen vorgegebenen Text, nur die Augabe, eben die Kraft der Himmelsrichtung einzuladen.

      Als es dann so weit war, lief es sehr gut. Die Aufregung war weg, der Klang meiner Stimme hat mich selber überrascht, und was ich anrief und spürte war die Kraft des Ostens im damaligen Hier&Jetzt. Also, wie die Luft sich anfühlte, der Wind, die Klänge, auch das Licht, die Jahreszeit, die Vegetation …

      So wird das bei jeder Gelegenheit bisschen anders mit der Anrufung.

      Später, außerhalb dieser Gruppe, hah ich bei gelegenheiten nen Zirkel ganz alleine geschlossen und finde, das war auch gut. Das war alles Freestyle. Hab noch nie das Gefühl gehabt, dass mich eine Kraft nicht mehr loslässt.

      Allerdings geht mir, seit du’s gepostet hast, ständig „Start wearing purple, wearing purple!“ durchs Hirn… X)
      Mir geht allerdings immer Musik durchs Hirn, ich glaub, das ist ne Form von ADHS oder so.

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