Zirkelschließen ~ erste Schritte

DER ZIRKEL

Das älteste Symbol für die Wirklichkeit, Mittelerde, unsere Welt ist wohl der Kreis.

Und darin das das Kreuz, das die Mitte, das Hier und Jetzt bezeichnet, in vier Richtungen verankert, im Fokus zwischen Gestern und Morgen.

Wenn wir beim Zirkelschließen die vier Himmelsrichtungen anrufen und die Höhe und die Tiefe, so verankern wir uns in der Wirklichkeit, verknüpfen uns mit dem einzig wirklichen WorldWideWeb in Raum und Zeit.

Ein Hilfsmittel dazu ist das Orientieren im Raum durch die Himmelsrichtungen, die wiederum mit je einem Element verknüpft sind.

Beim Anrufen und Einladen der Himmelrichtungen/Elemente geht es darum, genau zu spüren, wie sich die Energie des Elementes in diesem Augenblick manifestiert. Weht ein Wind? Regnet es, ist es warm? Hören wir Vögel oder Maschinenlärm? Was riechen wir?

So orientieren wir uns im Hier und Jetzt.

Elemente

DAS SCHLIESSEN DES ZIRKELS
Finde also heraus, wo die Himmelsrichtungen liegen. Vielleicht besorgst du dir einen Kompass. Einfacher ist es, zu schauen, wo jeden Morgen die Sonne aufgeht und wo sie untergeht. Du kannst dich auch an Kirchen orientieren: deren Eingang liegt (fast immer) im Westen, und der Altar steht im Osten, unter dem Turm oder den Türmen.
Vielleicht gibt es da wo du bist auch ganz eindeutige, unübersehbare Landmarken, an denen du dich orientieren kannst.
Achja, oder dein Schmartfon hilft dir dabei.

Was in welche Himmelsrichtung passt, erschließt du dir mittels der Elemente (Link s.o.).

Wenn du in einem geschlossenen Raum bist: in welchen Himmelsrichtungen liegen die Wände, die Ecken?

Markiere die Himmelsrichtungen in deinem Zimmer, indem du kleine passende Geschenke den Elementen zum Spielen hinlegst.
Beginne dabei im Osten. Dort kannst du z.B. eine Feder hinlegen, oder ein Messer.
In den Süden vielleicht eine Kerze oder Holz.
Eine Muschel, einen Glas mit Wasser in den Westen.
Steine, eine Schale Kekse in den Norden.

Lass dich von deiner Phantasie leiten. Sprich jedes Mal ein paar freundliche Worte, wenn du die Geschenke hinlegst. Zum Beispiel: “Sei gegrüßt Osten, Kraft des Frühlings und der Luft! Kläre meinen Kopf und schenke mir Weitsicht und Ideen!”

Formuliere ähnlich passende Sätze für die anderen Himmelsrichtungen.

Dann kannst du noch die Tiefe, die Höhe und die Mitte einladen.

Dann mach dein Ding. <|8)

Verabschiede dich unbedingt (laut) von jedem Element, wenn du den Zirkel löst. Fang dabei im Norden an und ende im Osten. So schaffst und löst du deinen ersten Zirkel.

ohne Kreis keine Mitte
ohne Kreis keine Mitte

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4 Kommentare

    1. Gute Frage! Ich habe keine Erfahrung damit. Wär vielleicht mal ein Experiment – Eine Woche im Zirkel. 🙂
      Wobei es viel interessanter wär, wenn das Verabschieden einfach vergessen wird, denn wenn ich die Elemente mit Absicht nicht verabschiede, färbt dieser Entschluss natürlich die kommende Zeit für mich mit. Muster, die eigenen Erwartungen…
      Was ich öfters versäumt habe nach Ritualen war das Erden (ich schreibe ‚war‘, weil ich lange keine Rituale mit anderen zusammen gemacht habe). Das Ergebnis war, wenn ich mich richtig erinnere, Unruhe.

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      1. Kann ich mir vorstellen. Ich habe es schon mal unterlassen zu verabschieden, auch bei Göttern. Da ich inzwischen keine klassichen Rituale mehr mache, verabschiede ich Götter auch nicht mehr. Es fühlt sich immer so an als würde ich sie raus werfen und das ist auch irgendwo respektlos. Bei Elementen ist das ein wenig anders *find* Manchmal kann man von der Kraft des vergessenen Elementes noch ein bisschen profitieren, meist gehen sie ja auch nach einiger Zeit von alleine wieder. Aber es kann auch zu chaotischer Energie mutieren und dann hat man eben Unruhe im Haus. Wenn’s ganz schlimm wird, kanns auch mal spuken.

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