Update aus dem Labyrinth

Ums ein Mal klar zu sagen: Ich hatte hier grauenhaften Streit mit meinem Gefährten, und das über Tage (Wochen?).
Der ist jetzt vorbei.
Mehr Details möchte ich nicht dazu schreiben, weils nicht nur mich allein betrifft und ich nicht indiskret sein möchte.

Ohne Details:
Das Labyrinth-Symbol, das Sólveig eingebracht hat, war auch für mich hilfreich. (Und auch sehr unser Austausch in den Kommentaren zu meinem Labyrinth-Post.)

Erst mal rein, versucht, mit meinen bekannten Strategien das Problem zu lösen. Dadurch immer mehr verstrickt, immer tiefer ins Labyrinth.
An jeder Biegung was abgelegt.
Schließlich ganz allein und ohne Alles in der Mitte. Nur noch den Ariadne-Faden hatte ich: Mich erinnert an das, was ich wirklich will in meinem Leben.
Eine Entscheidung getroffen.

Die hat dann auch dazu geführt (so indiskret bin ich dann doch), dass mein Gefährte in der Mitte seines Labyrinths ankam und auch seine Entscheidung getroffen hat. Er hat auch seinen Faden.

Jetzt wieder auf dem Weg raus. Finde an jeder Biegung ein Geschenk.

Jo, soweit. Außerdem haben wir wieder Internet-SNAFU, ich weiß nicht, wann ich für wie lange online bin.

Morgen Abend kommt, inshallah, meine Freundin Lady of the Dan für 3 Tage zu Besuch, darauf freue ich mich,

Wir haben unser Bett auf den Dachboden geschleppt, ich habe mein eigenes Zimmer, da richte ich mich ein, habe da hoffentlich bald (funktionierendes!) Internet, es ist unglaublich heiß, und seit gestern Abend sitzt ein kleines verängstigtes Kätzchen unterm Sofa und knurrt, grollt, faucht und zetert. Die braucht ein neues Zuhause und wir wollen sie aufnehmen. Mal sehn, ob das geht.

Eins nachm andern.

Jedenfalls, bin einigermaßen wieder da. 🙂

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12 Kommentare

    1. Vielen Dank!
      Es geht weiter um Ecken, wir sind noch im Labyrinth. Jetzt auf dem Weg nach draußen.
      Was wir festgestellt haben: Es gibt sehr alte Muster bei uns beiden, die nichts mit unserer Partnerschaft zu tun haben, die wir beide da mit reinbringen.
      Und diese Muster können wir nicht mitnehmen, wenn wir unseren jeweiligen WEG zur Mitte weiter gehen wollen.
      Darum bin ich dankbar für diese Krise, ich will den alten Müll nicht mehr!

      Und wir haben auch beide wieder und nach wie vor den Eindruck, dass unsere jeweiligen Wege sehr nah beiander verlaufen. ♥

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        1. Achje :‘)

          Ich bin oft so unglaublich ängstlich, harmoniesüchtig, ohne jedes Selbstbewusstsein, nur aufs Außenrum fixiert, oh, und träääge – das hat mich mein ganzes Leben lang gelähmt.
          Das sind so Muster, die mich jetzt schrecklich beuteln. Ich rechne auch nicht damit, dass die je ganz weggehen. Ich übe nur immer mehr, sie zu erkennen und TROTZDEM, trotz meiner Angst und meiner Zweifel, heilsame, mutige Dinge zu tun.

          Sorry, dass ich so viel labere X) Danke für das Feedbäck! Tut mir gut 🙂

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        2. Kommt mir doch sehr bekannt vor. Ich war als „junge“ Frau auch so, aber viel weiter weg von Bewusstsein für die Zusammenhänge als du jetzt.

          Gelähmt und verstrickt war ich ordentlich. Es war ein langer Weg und er hält an. Aber ich möchte die guten Momente zwischendrin nicht missen, wo Freiheit eintrat und spürbar wurde, wenn was Altes gelöst war und ging.

          Mitten durch durch die Angst war auch meine Rettung, glaub ich. Um mich nicht auf Dauer völlig zurück zu ziehen und im Alten hocken zu bleiben. Und die Zweifel, oh je… Berge von Zweifeln waren da, puh…

          Du laberst nicht viel. Du bist offen und ehrlich und diese Art von Austausch schätze ich auf Blogs. Ich finde, dazu sind sie auch da ⭐

          Freut mich, wenn dir das Feedback gut tut 🙂

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          1. Ich hoffe, ich klinge nicht von oben runter oder so. Ich bin beständig weiter am Lernen und Üben, wie könnte es anders sein. Die Weisheit hab ich auch nicht mit Löffeln gefressen und die Wahrheit auch nicht für mich gepachtet, ist doch eh klar.

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            1. Hehe, so gehts mir auch ständig. Die Sorge, dass ich ins Predigen komme und von ‚oben runter‘ Leuten was erzählen will.
              Das hat auch mit Selbstbewusstsein zu tun, glaub ich. Ist doch oke, zu sagen, was wir rausgefunden haben und mit-teilen wollen.
              Wir tauschen uns aus. Gut so. Und was du schreibst, kommt hier absolut auf Augenhöhe an, und wenn du bestimmte Erfahrungen gemacht hast und mir davon erzählst, dann macht mir das Mut. 🙂

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              1. Dann ist’s ja gut. Dann verstehst du mich 😉
                Hab halt auch schon viel „gepredigt“ und erfahren, dass Weisheit nicht über Worte transportiert werden kann. Sich mancher sogar angepisst davon fühlt (ging mir ähnlich, wenn andere mir sagen wollten, was und wie…).
                Mut machen ist gut. Das Gefühl geben, ich bin besser, weiter, blabla… nicht, find ich.

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