Zeit ohne Namen

Wir haben hier einen Haufen Geschenke. Das ewige Tee-Ensemble mit Kandiszuckersticks, Badeschaum und Shampoo, immerhin Aufstriche von Alnatura, die mag ich wirklich! Und noch Zeugs. Überreicht in diesen bedruckten Papiertüten, als wir gestern meim Schnusel seine Leut besuchten. Von seiner Mutter sind da u.A. dabei: drei hässliche grüne Metallschüsseln mit Plastikdeckeln, von Aldi, gekauft im September. Ich weiß das so genau, weil noch der Kassenzettel in der Schachtel drinlag. War ein größerer Einkauf, da hatse wahrscheinlich die Schüsseln gesehen, sahen irnzwie nach was aus, waren billig, also kaufen, aufheben. Kassenzettel dazu, wg. vielleicht umtauschen. Das Haus ist so voll mit altem, sehr altem und nagelneu-unberührtem billigen Zeugs. Alles aufheben.
Manchmal wird etwas rausgepuhlt und der besuchenden Verwandtschaft als Geschenk überreicht. Ab auf dem Flohmarkt damit. Und das war das Letzte Mal. Ich will NIE WIEDER wahllose Geschenke von Leuten, die uns was schenken, weil man das so macht zu Weihnachten.

Oh, ich könnte ein Buch schreiben über dieses Weihnachten. Aber ich machs nicht, weils zu indiskret wäre. Insgesamt wars gut. Dieses Jahr hatten wir alles super organisiert, wir haben alles stressfrei geschafft, wir hatten wenige aber ausgesuchte Geschenke für alle (so viele warns eh nicht), wir kamen immer pünktlich, wir hatten null Streit. Ich hab auch die Kalender für meinen Däd und für meine Ma fertig bekommen.

Parallel dazu hatte ich nach einem Update kein Internet mehr, was auch gut war, denn ich hatte zu tun. Im Moment bin ich über ein Life-System im Netz. Da hab ich jetzt mit zu tun, meinen Computer neu einzurichten.

Spirituell zum Jahreswechsel und zu all dem, was die Zeit mitbringt, habe ich gezielt GAR NICHTS getan bis jetzt, und ich habe auch nichts geplant.
Ich bin zufrieden damit, wie die Dinge sich fügen. ‚Klarheit‘ ist ein Schlüsslwort.

Wir haben einen Tag vor der Sonnenwende die Wohnung gründlich geputzt, das Timing war Zufall und es war ein sehr gutes Gefühl. Ich habe einmal Karten gelegt und zweimal das I Ging befragt, weil ich konkrete Fragen hatte. Es geht nach wie vor und immer wieder zum Thema Geld und meiner Einstellung dazu. Achja, vgl. langsamer leben Amen. Und work in progress.

Jo, und es ist immer noch Ausnahmezustand zwischen den Jahren. Das jetzt ist ein Zwischenstop, ein Verschnaufen nach Köln und Pfalz und der Vorbereitung von einem kahlem Computer mit Life-System aus.

Bald ist Sylvester, da sind wir mit netten Leuten in einem Lokal, alle bringen was zu essen mit, ich freu mich drauf. Am 1. hab ich Geburtstag, und dann muss ich noch nach München.

Und jetzt will ich mich erst mal bisschen einpendeln. Verschnaufen.

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Ein Kommentar

  1. Ich persönlich mag diese Ich-muss-was-schenken-weil-sich-das-so-„gehört“ Geschenke auch garnicht. Das fühlt sich so gezwungen an. Da mach ich den Leuten lieber zwischendrin im Jahr mal eine unerwartete Freude, die dann aber wirklich von Herzen kommt und nicht aus den Fingern gesogen wurde.
    Bei mir bekommen nur die Eltern zu Weihnachten Geschenke. 😉

    Gefällt 1 Person

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