Wilde Altäre

Dieser Beitrag ist inspiriert von zwei Beiträgen veledalantias: Wilde Altäre | Meeresrauschen… und Wilde Altäre (persönliche Beispiele) | Meeresrauschen… Ich hab mir auch einfach den Titel geklaut. X)

Ich finde das eine ganz wunderbare Sache. Ich hab auch ab und zu mal einen Wilden Altar gebaut, leider nicht annähernd so oft, wie ich mir das vorgenommen hatte. So alle paar Jahre mal…
Besonders winzig war der von letztem Jahr, dem ich einen eigenen Artikel gewidmet hatte ― Cairnchen | HeckenWicke ― der Artikel war mehr Gedöns als das Cairnchen… Und dann sollte das der Auftakt für viele viele weitere Cairns werden. Das kam anders…

Das hat auch damit zu tun, dass ich hier in der Stadt so gut wie keine Steine finde. Und Häufchen aus Zigarettenkippen zu bauen, wär zwar einfach, ist aber irnzwie… nicht ganz das…

Ich habe heute beim Weg zum Einkaufen rumgeguckt, weil ich für diesen Artikel jetzt gleich ein Foto mit nem Altärchen vorweisen wollte. Es fand sich nichts zum Altarbaun. Und naja, ich muss mich, hab ich gemerkt als ich unterwegs war, sehr klar daran erinnern, dass mir die Blicke der Leute nichts ausmachen.
Das vergess ich sonst. 😛
Morgen, wenns nicht in Strömen regnet, geh ich an den Neckar und suche mir Steinchen, die ich dann immer auf Tasche haben will.

Jetzt hab ich immerhin ein paar Fotos von Altärchen, die ich damals in München gebaut habe.

 

Dieses eher scheußliche Blitzlichtfoto zeigt einen Altar, den ich zu HelOwEen 2011 in München am Shakespeareplatz gemacht hatte.

 

Der hier ist an der Richard-Strauß-Straße, das war 2009. Nur ein kleines, moppiges Cairnchen unter einem Baum. Hab ich zu nem Vollmond ausgesetzt, und es stand viele Tage lang dort.

Eines Tages kam ich da vorbei und sah schon von weitem ein dunkles Stück Plastik daneben liegen, was mich ärgerte. Ich hin, um den Plastikmüll wegzunehmen, und was seh ich:
Es war ein Lebkuchenstern, den jemand dort dazugelegt hatte.

DAS hat mich gefreut – freut mich immer noch!

 

Das hier ist der kleine Change-Cairn, den ich 2011 vor unserer Wohnung gepflanzt hatte, auch an der Richard-Strauß-Straße:

 

Und den hab ich irgendwann im Herbst 2009 innem Tierheim gemacht, wohin ich jemanden zu einem Vorstellungstermin begleitet hatte. Ich saß draußen auf ner Bank und langweilte mich und dann fand ich die Beeren und die Steine.

Jo. Mehr Fotos hab ich nicht, und viel mehr Altäre hab ich auch nicht gebaut.

Bis jetzt!

 

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10 Kommentare

    1. Ich verwende den Begriff nicht ganz korrekt…
      Das Wort hat eine amerikanische Freundin eingebracht, als ich davon geträumt hatte, dass ich drei Steine aufeinanderlegen soll und das damals im Netz rumerzählt habe. Sie nannte diese kleinen Steintürmchen „cairns“.
      Wikipedia schreibt zu Cairn was anderes und nennt meine Türmchen „Steinmännchen“, fügt allerdings hinzu, dass die im Englischen und Französischen auch cairn genannt werden.

      Gefällt 2 Personen

        1. Die sehen eh oft aus wie kleine Steinfrauen 🙂

          Das find ich wundervoll, dass ihr das auch macht.
          Die sind früher – größer – Wegmarkierungen gewesen und wahrscheinlich wurden das richtige Haufen, wenn diejenigen, die vorbeiwanderten, einen Stein hinzugefügt haben.

          Ich persönlich finde, sie sind Hekate (Kreuzwege!) und Hermes (Gott der Hirten – die sind viel gewandert) heilig.

          Oder sie sind einfach nur ein Gruß am Weg. 🙂

          Gefällt 4 Personen

          1. Noch haben wir es nicht gemacht. Aber wir fangen gleich mal morgen an 🙂 wir haben hier viele Steine 🙂 und Simmi sammelt sich Steine ein wo immer sie welche findet. Kinder halt… Glücklich über alles und erst recht über Natur :)))
            Danken an dich

            Gefällt 1 Person

    1. Ich hab mich von dir inspirieren lassen und möchte drei Steine und noch mehr verteilen. Die Cairns liegen mir halt besonders am Herzen, und Weiteres – da will ich offen sein und spüren, was kommt. 🙂

      Und wenn noch mehr mitmachen, dann hoffe ich auf Fotos und/oder Berichte!
      Meine amerikanische Freundin hat auch mitgemacht und der Aktion den Titel „YES WE CAIRN!“ gegeben.

      Gefällt 1 Person

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