Tag: 16. Mai 2017

8. bis 16. Mai ~ Dankesammlung

 
Ich war bis letzten Feitag in München und bin über Mums Geburtstag, das Trump-Theater auf CNN, paar Leute treffen, in München Rumwandern und auf dem Sofa mit Füllern Blumenmalen nicht dazu gekommen, hier was zu schreiben.

Mal sehn – an den Fingern abzähl… – mindestens neunmal Danke! Oke.

Am 8. Mai, Montag, hab ich meine alte Arbeitsstelle besucht, und ich will ehrlich sein: ich bin dankbar, dass ich nicht mehr dort arbeite. =) Sehr, sehr dankbar. ❤
Das hat nichts mit den alten KollegInnen oder den KlientInnen zu tun und alles mit den Strukturen. Darüber habe ich mich während meiner Anstellung dort reichlich und genug aufgeregt, nu bin ich glücklich aus der Nummer raus. DANKE!

Am 9. Mai, Dienstag, hab ich Lady of the Dan getroffen und wir sind mit unseren Kameras in einen schnuckligen Fotoladen gegangen. Sie hatte genau das gleiche Problem mit ihrer Spiegelreflex wie ich: oben in der Ecke ein schwarzer Fleck. Während der entzückende französische Herr des Fotoladens ihre Kamera öffnete und auspustete, machte ich Fotos vom Himmel, um meinen schwarzen Fleck vorführen zu können. Und siehe da: Der Fleck war weg. Spontanheilung, wahrscheinlich die guten Vibes des Ladens.
Sehr erfreulich!

Am 10. Mai, Mittwoch, hatte meine Ma Geburtstag und perfekt dazu endete der Dauerregen und die Kälte der Tage zuvor und die Sonne bretterte. Wir waren essen und dann auf einer Dachterasse über den Dächern von München auf einen Sekt. Das war schön.

Am 11. Mai, Donnerstag, hab ich besonders viele lustige Blumen gemalt. Außerdem waren wir wieder in der Stadt und haben köstliche Fritten in der Pommes Boutique verschlungen. Dann hab ich am Bahnhof die Rückfahrkarte gekauft und musste überhaupt nicht warten. Erstaunlich und auch sehr erfreulich.

Am 12. Mai, Freitag, habe ich trotz großer Sorgen und Zweifel alles, was ich mitnehmen wollte, tatsächlich gepackt. Das will was heißen. Ich bin mit dem Auto hingefahren worden – das verleitet zum Viel-Mitnehmen, und ich war bei Muttern – das bedeutet, ich hab auf dem Rückweg immer mehr dabei als auf dem Hinweg. Ich hab einiges dagelassen, doch alles Wesentliche konnte ich verstauen. Fein.

Am 13. Mai, Samstag, waren wir in der Pfalz auf dem Geburtstag von des Ogers Mutter.
Es war erstaunlich kurzweilig. Zeitweise saßen wir zu viert am Biertisch und malten Blumen.
Ich male nun mal Blumen zur Zeit, und es ist ansteckend. =)

Am 14. Mai, Sonntag, hatten wir Putztag. Ich bin dankbar, dass der gut über die Bühne ging…
Außerdem fand ich in einem alten Reinschreibebuch einen Spruch von Rumi, den ich aufgeschrieben hatte, bevor ich den Gefährten kennengelernt habe. Damals lebte ich noch in München, hatte den oben erwähnten Job und war krass und unglücklich verliebt. Der Spruch hat mich damals tief berührt und auch ein bisschen gegruselt.

Das, wonach du dich sehnst,
sehnt sich nach dir.
Rumi

 
Am 15. Mai, Montag – das war gestern. Gestern hatte ich einen echt miesen Tag, sehr schlechte Laune – wahrscheinlich, weil ich am WE dann doch Zucker gegessen habe, und wie. Die Mutter vom Gefährten hat nämlich 5 verschiedene Kuchen angeboten.
Jedenfalls, ich hatte gestern also außerordentlich schlechte Laune, die mir vergangen ist, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. Ja, tatsächlich. Schier unglaublich, noch nie dagewesen. ❤
Außerdem waren wir abends auf einem wunderbaren, heilsamen Konzert. Bei ihm hier: Prof Surinder Singh
Hier könnt ihr euch seine Musik anhören: SikhNet

Und heute, Dienstag, 16. Mai, war ich seit langem mal wieder in der HPΨ-Schule. Wir hatten Neuropsychologie, oder Psychoneurologie, was weiß ich. ICD10 F0. Oder so. Es war grässlich, ich wurde immer hibbeliger und gleichzeitig immer müder. Kritzelte doofes Zeugs in mein Reinschreibebuch (da sind keine lustigen Blumen gewachsen – ich kann nichts Schönes malen, wenn ich mich langweile) und fand dann etwas, das ich mir abgeschrieben hatte, als ich ein Teal Swan Video geguckt habe. Ein langes Video – nach den Sätzen habe ich es ausgemacht, ist doch alles Wesentliche gesagt:

What causes chronic fatigue syndrome?
Chronically doing stuff you don’t really wanna do.
I would love to make it more complicated for you, but it isn’t.

Teal Swan

(„Was verursacht chronische Müdigkeit? Chronisch Sachen machen, die du nicht wirklich machen willst. Ich würds für dich ja gerne komplizierter machen, aber das ist es nicht.“)
Das habe ich mir gleich noch mal aufgeschrieben, dann war ENDLICH die erste Pause und ich habe mich beim Dozenten abgemeldet und vom Acker gemacht. Sofort war ich nicht mehr müde. Habe im Star Coffee eine volle Stempelkarte gegen einen Eimer Kaffee eingelöst und mir den in der Sonne sitzend genüsslich reingezogen, bin noch durch zwei-drei Läden geshöpped und dann gemütlich heimgeradelt. Das Leben ist schön! ❤

Wochenrückblicksmäßig  bin ich dankbar, dass ich immerhin während meines Besuches bei meiner Mutter, trotz reichlich rumstehender Gummibonbongläser, konsequent keinen Zucker gegessen und jeden Tag viel klares Wasser getrunken habe.

Außerdem war sehr erfreulich und hilfreich mein selbstgemachter Selfcare-Duftroller mit… nunja, hexischem Zauber. Wasser, Kartoffelstärke und ätherische Öle. Die meisten Leute würden das Ergebnis vielleicht nicht „Duft“ nennen, sondern eher… Geruch. Eichenmoos, Zimtrinde und Patchouli dominieren und sind noch lange nicht alles. =)
Die eklig aussehenden weißen Klümpchen sind nicht gut aufgelöste Stärke. Die dunklen Pünktchen sind nicht gut vermischtes Öl.
Das war mein erster Versuch und es ist noch … öm … Raum für Verbesserungen. So, wie’s jetzt aussieht, ist es angemessen hexisch. =) Passt zum – Geruch. ❤
Das Eichenmoos-Fläschchen hab ich schon sehr lange ~ es war eins der ersten ätherischen Öle, die ich je gekauft habe. Wahrscheinlich noch zu Schulzeiten. Das erste, ich bin sicher, war Patchouli.
Diese mir so vertrauten Düfte halfen mir in München, mich zu erden und bei mir zu sein.

Jo.

 

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