18. Mai ~ Dankesammlung

Ich hör grad nen Podcast, den Sophie0816 verlinkt hat.

Anfangs dachte ich – Banaler gehts ja wohl nicht, und was haben die Leute für Probleme, WARUM TUT NIEMAND, WAS ICH SCHON SO LANGE EMPFEHLE: Schmartfon abschaffen, Glotze nur noch für DVDs und sowas (wenn überhaupt…), die Innere Stimme beachtet und auf sie hören…
Und überhaupt, warum mach ich keine Podcasts und bin als Coach schon lange reich und berühmt? Pfft!

Nach ner kleinen Weile dachte ich – Ja gut, ist nützlich, was er sagt. Nix Neues, grässliches Denglisch, insgesamt sehr nützlich.
Und warum mach ich keine Podcasts und bin als Coach schon lange reich und berühmt?!?

Jetzt grad bin ich erfreut, weil da tatsächlich für mich was Neues drin vorkommt. Dankbarkeitsliste, jaja, und dazu noch das WEIL.
„Ich bin dankbar für ~ WEIL ~.“ Das ist echt ne gute Idee. Also danke dafür. ❤
Ahja! Weil: bin ich selber nicht drauf gekommen, ist kraftvoller (wie er sagt), geht tiefer, hat mehr Wumms.
Wobei ich das eigentlich sowieso oft so mache; halt bis jetzt nicht bewusst.

Und um die brennende Frage endlich zu beantworten: Warum mach ich keine Podcasts? Weil es genug Leute gibt, die welche machen, und Videos, und viele davon sind RICHTIG gut. Das genügt, da müssen nicht noch mehr auf den Markt.
Und vor allem stelle ich fest: Weil ich lieber mit Leuten vor Ort wirke, so in live und wirklich. Morgen hab ich ne Freundin zum Kartenlegen da. Fein. Bin ich auch dankbar für.
Weil: Ich will hier viel Besuch haben! Ich will mich hier vor Ort vernetzen. Und – ich will nicht coachen, nicht therapieren – dazu finde ich mich nicht wirklich geeignet. Ich will Leuten die Tarot Karten legen. Da bin ich gut, finde ich.

Eya.

Außerdem – das ist schon lange fällig! – bin ich dankbar für das Netz, das sich mir hier auf WP gewoben hat. Ich fühle mich hier sehr gut vernetzt. Ich bekomme immer wieder Inspirationen, die mich weiterkatalputieren. Danke an Euch! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich heute beim Nach-der-Schule Shöppen in einem Schischi-Laden-Katalog drei Dinge gefunden habe, die ich schon seit Längerem suche: nen Sonnenschirm für die Terasse, ne kleine Gießkanne aus Metall und vor allem: ein klassischer französischer Bistrotisch. Ich will einen Bistrotisch für mein Zimmer. Zum Kartenlegen.
Diese Dinge werd ich diese Woche noch bestellen, ist der Plan.

Ja, kostet Geld, und das bringt mich zum letzten Punkt auf meiner heutigen Dankbarkeitsliste. Projekt Fülle und Projekt Freiheit. Das Reading, das ich vor jetzt gut einem Jahr (am 7. Mai 2016) bekommen habe, war eine wichtige Station dabei. Es hat fast 200.-€ gekostet, absurd viel Geld in meiner Situation, und ich bin immer noch froh und dankbar, dass ich es mir geleistet habe. Die WEILs dazu sind zu viele, um sie hier alle aufzuzählen, sie durchwirken eh alles, was ich mache.
Ich habe mich anfangs dafür geschämt – dass ich mir so einen Luxus leiste, während andere sich sowas nicht erlauben können. Dass ich überhaupt so nen esoterischen Blödsinn mache. Ernst nehme. An sowas glaube.

Dabei gehts da gar nicht um ‚glauben‘. Wie Richard Rohr so schön gesagt hat: Ich glaube nicht an unglaubliches Zeugs, ich WEISS Dinge, die anderen nicht beweisbar sind. Das ist nun mal so mit manchen Dingen. Sie können und müssen nicht bewiesen werden. Sie sind; PUNKT.

Grad heute habe ich festgestellt, dass ich ganz viel Scham verloren habe in diesem Jahr seit dem Reading. Ich habe mich mein Leben lang für so viel geschämt, weil ich dachte, wie ich sein müsste und was ich tun müsste und was ich denken müsste. Hat ja nie wirklich gut geklappt, und ich habs auch nie gern getan, also hab ich ständig versagt und mich geschämt.
Seit ich immer mehr wage, glücklich zu sein und zu tun, was ich wirklich will (z.B. Schreiben, Fotografieren, Blumenmalen, Leute beraten, lernen, Müll vermeiden, Selbermachen, wunderbare wilde Sachen denken…) füllt sich mein AllTag mit Gründen zum Glücklichsein. Immer mehr.

Also DANKE. =) Danke Friedrich. ❤

Und die Pfannekuchen gestern sind lecker gewesen, wenn auch bisschen matschig. Nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

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5 Kommentare

  1. hab viel gelacht und geschmunzelt hier beim lesen. 🙂 ja warum kein podcast 😀 mir reicht das auch hier aus was du machst und schreibst. das finde ich so wie es ist sehr bereichernd. 🙂 ❤

    musste auch bei dem podcast öfter lächeln, über seine sprache und seine betonung und die gruselige idee, dass menschen ihr handy ganz normal am bett haben und gleich morgens raufschauen. der ganze beitrag hat mich auch stolz gemacht, weil ich vieles davon schon tu, einfach weil ich gespürt habe, dass mir das gut tut und ich nach und nach die verantwortung für mich übernehmen möchte, für mein wohlbefinden. so wie du es auch täglich übst.
    er hats trotzdem alles ziemlich kurz und nicht oberflächlich finde ich, auf den punkt gebracht. auch im zweiten teil, was er über die meditation sagt, ist echt wichtig zu verbreiten.

    einen schönen abend dir. ❤

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    1. Ich werd mir da auch noch das ein- und andere anhören.

      Ich finds z.B. sympathisch, dass ich seinen Namen nirgends lesen konnte. Er sagt ihn am Anfang vom Podcast, das ist angemessen, und doch findet er’s nicht so wichtig, uns den an prominenter Stelle reinzureiben. Das ist nett. =)

      Dir auch nen schönen Abend, und

      Gefällt 1 Person

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