Monat: Juni 2017

Mittwoch, 28. Juni ~ Dankesammlung

Eigentlich hab ich heute compfreien Tag. Ich habe mit morgen getauscht, weil ich morgen den ganzen Tag unterwegs bin und einiges am Rechner zu erledigen hatte, bevor ich übermorgen nach Köln fahre.
Gestern hatte ich keinen Kopf für gar nichts. Ich bin zur Zeit gereizt und erschöpft. Könnte die Hitze sein. Außerdem spüre ich tiefere Umschichtungen in mir, die – da bin ich voller Vertrauen – wichtig und heilsam sind. Akut ist es anstrengend.

Die bis jetzt am heutigen Tage gesammelten Dankes:

Ich bin froh, dass ich am Rechner schon fast alles erledigt habe, was zu erledigen war.

Ich bin froh, dass es heute morgen bisschen geregnet hat und es insgesamt doch kühler geworden ist. Auch wenns grad wieder schwül und drückend geworden ist.

Ach, ich bin übrigens auch froh, dass ich Montag in der Schule einer Freundin ein selbstgemachtes Deo mitbringen konnte, das sie bei mir bestellt hat. Ihr hat der Duft so gefallen. Wunderbar! Auch wg. Plastikfreier Juli: Macht euer Deo selbst (so ihr überhaupt welches nehmt – es gibt ja paar Glückliche, die das nicht brauchen.)
Oje, LotD bekommt auch noch ne Flasche Deo von mir. Hatte ich versprochen und noch nicht gemacht. Die ist jetzt erst mal Radeln…

Ich bin auch froh, dass ich übermorgen, Freitag, endlich nach Köln fahre (Däds und „Stiefmutter“ Billes Geburtstagsfeier). Ich hab nen Knall damit, dass ich es überhaupt nicht mag, wenn meine Routine unterbrochen wird. Solche Kurzreisen, eigentlich doch was Schönes, nerven mich Wochen vorher schon. Bin froh, wenn ich endlich im Zug sitze und das Reisen genießen kann. Ich reise gern – wenns dann mal endlich passiert. Ich liebe Bahnhöfe und sonnenheiße Schienen.

… ca. ne Stunde später …

Heute bin ich sowas von gereizt… Das ist anstrengend! Da hat auch Brecht mal was zu geschrieben, wie anstrengend es ist, immer böse zu sein. Ein Gedicht, über eine balinesische Maske oder so. Das such ich jetzt nicht, ich habe nämlich grad zu viel Zeit damit verbracht, einen Gedichtentwurf von mir selber zu finden, der eigentlich in einem File auf meinem Rechner sein sollte. Das File ist nicht auf meinem Rechner, ich habe mich durch immer schwerer zugängliche Festplatten gegraben-
Sowas ist eine offene Gestalt, die geschlossen sein will! Übersetzt: Bei sowas hab ich keine Ruhe, bis ich finde, was ich suche.
Und genau deswegen, wegen der offenen Gestalt, präsentiere ich jetzt doch das Gedicht von Bert Brecht. Japanische Maske, nicht balinesisch. Auch recht.

MASKE DES BÖSEN

An meiner Wand hängt eine japanische Holzmaske

Maske eines bösen Dämons, bemalt mit Goldlack
Mitfühlend sehe ich
Die geschwollenen Stirnadern, andeutend
Wie anstrengend es ist, böse zu sein.

Berthold Brecht

Oje, und jetzt, danach, noch mein Gedicht… naja, die fette brechtsche Vorlage hab ich mir nu selber eingebrockt.
Mein … Gedichtchen ist mir eingefallen, weil ich eben an sommerliche Bahnsteige dachte, und da fiel mir ein, dass ich dazu vor Jahren mal was verfasst habe. Das wird das Gedicht zum Tage, und damit verabschiede ich mich erst mal für einige Zeit. Für ne knappe Woche, denk ich. Bis demnächst, meine Lieben!

hochsommer
da sehe ich die milchstraße
da denke ich an wüstensand
& der wind zieht mich
bläst mich durch
& ich weiß wieder
wem ich gehör
& wohin
 
auf sonnengeflutetem bahnsteig
in kühlendem wind
mein kleid ist ein segel
& ich gehöre dort hin
wo ich bin

 

Advertisements

Montag, 26. & Dienstag 27. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatten wir noch mal gestalttherapeutische leere Stuhlarbeit in der HPΨ- Schule. War wieder sehr intensiv, erhellend und bereichernd. Ich liebe die Gestalttherapie. Ich schreib demnächst einen Beitrag dazu – in die HECKENWICKE. Ich werds hier erwähnen.

Warme Winde.

Gute Gespräche, leckerer Kaffee – und das gleichzeitig! =) Montags trommel ich alle, die mitwollen, nach der Schule zum Kaffeetrinken zusammen. Ich war auch schon ganz alleine, andererseits waren die auch schon ohne mich Kaffeetrinken, als ich nicht da war. Gut so.

Das Gedicht.

So viel Katzenhaar
an dem Tier. Auch wenn scheinbar
alles an dir klebt.

 
Heute.

Heute habe ich die Leere Stuhlarbeit alleine ausprobiert. Das hat sehr gut funktioniert. Ich werde es wieder tun! =)

Mangold

Heute vormittag, als ich mich an den Rechner setzte, guckte ein Mann in mein Fenster, vielleicht 50 cm von mir entfernt auf der anderen Seite der Scheibe. Mein Zimmer ist im zweiten Stock.
Die Fassade von unserem Haus wird repariert. Ich hätte den genauen Termin gerne vorher gewusst… Wie dem auch sei, das bedeutet, dass bald jemand wg. des Lecks im Dach kommt, und dann wirds nicht mehr an der Treppe die Tapete langtropfen. Da bin ich froh.

So, liebe Leute,
das wars für heute.

Samstag 24. & Sonntag 25. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatte ich HPΨ-Schule. Samstag haben wir immer was Praktisches, und unsere Dozentin hat uns mal wieder in den Luisenpark bestellt. Viele aus dem Kurs waren dagegen. Ja, war ich auch, letztes Jahr. Ich mag das nicht, wenn meine Routine unterbrochen wird, und rausgehn– oke, ja, soll gesund sein. Bin ich auch immer dafür, klardoch. Jederzeit. Nur nicht unbedingt diesen Samstag.

Letztes Jahr hab ich mich drauf eingelassen, und so konnte ich dieses Jahr denjenigen, die den Park noch nicht kannten und aus ähnlichen Gründen wie ich vordem dagegen waren, sagen: Doch, lasst uns unbedingt in den Park gehen! Andere, die den Park kannten, stimmten ein, und so wurde es dann doch beschlossen. Wir trafen uns gestern im Park, um gestalttherapeutische Leere Stuhlarbeit zu üben.

Zu meiner Freude kam der Gefährte mit. Wir sind mit dem Rad hingefahren und trotz Verfransens und ZuSpätKommens standen die andern noch vorm Eingang und warteten. Mit uns war die 10 voll und wir kamen ermäßigt rein – bzw. kostenlos, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wer eigentlich den Eintritt für die Gruppe bezahlt hat.

Im Park war es sehr schön, und die Übung war klasse. Hat uns allen was gebracht, auch dem Gefährten.

Es ist ja interessant, dass ausgerechnet die humanistischen Therapiemethoden wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Die helfen nämlich wirklich, allerdings sprengen sie uns, wenn wir uns drauf einlassen, auch aus der ungesunden Normalität. Und die könnte ja dann nicht mehr so wunderbar reibungsvoll funktionieren. Also logisch, dass die humanistischen Therapiemethoden nicht wissenschaftlich anerkannt sind.

Nach der Unterrichtseinheit, es war Nachmittag, sind der Gefährte und ich noch bisschen durch den Park geschlendert.

Dann haben wir uns getrennt – er in die Muckibude, ich zum Einkaufen und Kaffeetrinken.

Einkaufen wollte ich im mannheimer Alnatura, doch da gabs weder Mangold noch sonstwas, das mich wirklich anmachte. Fast hätte ich Champignons genommen, nur hatte ich leider meine waschbaren Gemüsetäschchen nicht mit, und dort gabs nur dünne Plastiktüten fürs Gemüse. Und irnzein anderes Gemüse, das ohne Tüte transportierbar war und das ich schon wieder vergessen habe, hab ich auch wieder aus dem Wagen geräumt, als ich sah, dass es aus nem fernen Ausland kam.
Bin also wieder raus, ohne was zu kaufen. Vorbei an Türmen von Plastikbechern gefüllt mit veganem Cappuccino.

Ich kauf nicht mehr gern im Alnatura. Nur Rossmann hat noch absurdere Plastikorgien zu bieten. Auch dort kauf ich fast nie, genau deswegen. Ich werds ihnen demnächst mal wieder per Mail schreiben. Euch rate ich auch dazu, und außerdem: Plastikfreier Juli steht an.

Immerhin kann ich auch Alnatura danke sagen, weil ich doch mit etwas aus dem Laden raus bin: Es gab müde Tomaten- und Paprika- und Auberginenpflanzen zu verschenken, und nu haben wir noch ne Tomate und eine Paprika auf dem Balkon. Bin SEHR gespannt!

Von dort aus bin ich direkt ins StarCoffee, wode auf selber mitgebrachte ToGo-Becher 30 ct Rabatt bekommst. Ich hatte wieder eine volle Stempelkarte, und so gab es wieder einen Eimer voller Cappuccino. Nicht vegan, dafür ganz plastikfrei.

Was auch sehr schön war: Die Stadt war heiß und teilweise still – eine ganz eigene, magische Atmosphäre. Und die Luft schwer vom Schokoladenduft.

Zurück in LU wars überhaupt nicht still, den dieses Wochenende ist Stadtfest. Es war richtig viel los auf den heißen Straßen. Ich bin erst mal zu dem anderen, größeren ludwigshafener Bioladen geradelt. Wir haben hier nämlich kein Alnatura, dafür zwei richtig nette echte Bioläden. Gestern hatte der Laden zwar schon zu, die Tür stand allerdings noch offen, und ich bekam freundlicherweise noch paar Blätter des schon weggeräumten Mangolds aus der Kühlung geholt und verkauft. Regional und unverpackt.

Dann musste ich durchs Getümmel.
Ich bekam den Startschuss vom Stadtlauf mit und war kurz sehr bewegt von den wackeren Läuferinnen und Läufern, bis ich merkte, dass die im Kreis laufen, und das viele, viele Runden lang. Und dass ich mit meinen welkenden Pflanzen und dem Mangold in der MItte vom Lauf gefangen bin.
Ich habe sehr lange an einer Stelle gewartet, ob sich eine Lücke zwischen den Laufenden auftut, durch die ich schnell mit meinem Fahrrad durchgekonnt hätte. Richtig schnell konnte ich nicht, weil ich mir das Absperrungsband hätte hochhalten müssen, und das hätte zu lange gedauert. Ich kam also nicht weg, und die Sonne bretterte. Und kein Ende in Sicht.

Schließlich bin ich ratlos rumgefahren, traf auch andere Gefangene, und dann kam ich an einen Streckenabschnitt, wo sehr SEHR nette junge Lauf-Helferinnen für uns im passenden Moment die Absperrung hochhielten, so dass wir durchflutschen konnten. FREI! Danke!

Zuhause – von der Sonne heißgebraten und erschöpft – haben der Schnusel und ich erst mal heftig gechillt, auch viel noch besprochen, was wir bei der Übung im Park erlebt und gelernt haben. Und dann, es war schon dunkel, sind wir noch mal raus, um ne Runde übers Stadtfest zu drehen. War schön, war nett, und dass wir zwei Stubenhocker überhaupt noch mal raus sind, das war ein Wunder.

Ne Karte kam auch
die war von Däd und Bille
Molli im Gelben.

Das war gestern. Schöner Tag.

 

Heute.

Heute ist ein Comptag. Alles irnzwie genervter als gestern, mehr Stress. Dabei hab ich heute frei und muss gar nichts.

Auch interessant.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die nachmittags draufgetropften roten Tintenflecken vom Parkettboden wegbekommen habe. Sah erst nicht danach aus, dann halfen Natronpaste und Spülischaum.

Außerdem ist heute wieder so schönes Wetter. Diesmal kühler, dicke fette Wolken, Regenlicht ohne Regen.

Und ich liebe so sehr diese seltsamen, tropisch wirkenden Bäume, die hier wachsen. Z.B. gegenüber meines Fensters, überm Parkplatz bei der Kirche. Die bekommen so Schoten, die sehen aus, wie Carob vom Affenbrotbaum. Wächst der überhaupt in unseren Breiten? Und wenn nicht: was ist es dann?

Apropos Parkplatz bei der Kirche:
Heute Vormittag guckte der Gefährte aus meinem Fenster und rief „Hey, der hat mein Auto vollgespritzt mit Weihwasser!“
Tatsächlich! Da ist der lokale Papst übern Parkplatz und hat die Autos gesegnet. Wie nett!

Besseres Foto hab ich in der Schnelle nicht geschafft. Ist das nicht schnuffig? =)

Jo, und das wars nu für heute. Ich leg gleich noch ne Patience, und dann filmgucken und schlafen. Morgen ist Schule, da machen wir noch mal Leere Stuhlarbeit. Wie schön. Und compfrei ist morgen auch. Wie schön!

Parkett ohne Fleck
Autos heilig bezaubert
der Tag gerettet.

Donnerstag, 22. Juni & Freyjatag 23. juni 2017 ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern war’s heiß. Ich war in der HPΨ-Schule und habe in der Pause den ersten Kaffee des Tages getrunken. Ohh, war der gut.

Danke für den köstlichen, belebenden Kaffee!

Am Coffeeshop steht eine Litfaßsäule, deren Plakate mich sehr erfreut haben. Wunderbar klare Message, find ich: „Nach der Freiheit ist vor der Freiheit“ und dazu die austauschbaren ‚gewählten‘ Maskenköppe. Nach der Freiheit ist vor der Freiheit!

Auf dem Heimweg, als ich auf die Brücke zustrampelte, hinterm Schloss, roch es so gut, so sommerfernfreudefreiheitreisemäßig – das ist der Duft von Eisenbahnschienen, die in der Sonne braten. Ich liebe diesen Geruch. Danke dafür!

Mehr kann ich von gestern nicht berichten. Der Rest des Tages verschwimmt in wabernder Hitze. In meinem Reinschreibebuch finde ich ein versuchtes Gedicht, zerlaufen und verschwommen in einem Kaffeetassenring. Ich werde paar Zeilen rekonstruieren.

Sommerstadt – schwere Schwaden
fluten durch die Straßen
Kaffee tropft und Regen tropft
Das Hirn verliert Gedanken.

Nee, reimt sich nicht.

 

Heute.

Heute sag ich mutig – ja, unerschrocken und zuversichtlich! – im Voraus DANKE, dass wir endlich putzen.
Falls der Gefährte, wenn er demnächst von der Arbeit heimkommt, doch nicht mehr will (es war seine Idee!), dann sag ich auch dafür danke. Wenns nach mir geht, dann machen wirs heute. Kurz vorm Neumond: beste Zeit.

Heute gibts wieder Mangold.

Es ist ein bisschen kühler geworden. Ein kleines bisschen.

Dieses Fahrrad erfreut mich jedesmal, wenn ich dran vorbeifahre. Demnächst mach ich auch mal ein gutes Foto davon…

Jetzt will der Mangold mich sehen.

Das Gedicht…

Mangold aus dem Topf
auf dem Balkon in den Topf
und auf die Teller.

Nee, das kommt nicht in die Sammlung Unsterbliche Vetch Gedichte. Ich nenn die anders…

 

Wenn’s so kommt, wie ich denke (putzen), dann sehr wahrscheinlich bis übermorgen, ihr Lieben.

 

Heute Nacht, 24. Juni 2017 – Neumond im Krebs

 

Morgen, am 24. Juni 2017,
halb 5h morgens
(04:30 F/M)
ist Neumond im Krebs.

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

Mal wieder knapp vorm Ereignis, weil ich gestern compfreien Tag hatte.

Dieser Neumond ist kurz nach der Sommersonnenwende. Zur Zeitenergie könnte ich eigentlich den Text zum letzten Vollmond noch mal wiederholen – wobei ich finde, dass ‚es‘ sich inzwischen etwas leichter anfühlt. Als wär ich geübter, mit den Ereignissen und den intensiven Emotionen umzugehen, die in mir aufsteigen.

Der Mond ist im Krebs ‚zuhause‘ – beide, Mond und das Sternzeichen Krebs, werden in der Astrologie mit unseren Emotionen verknüpft.
Nun sind Emotionen nicht dasselbe wie Gefühle. Gefühle sind die Sprache der Seele, sie sind ein aktives Hinwenden zu etwas – mit unseren Sinnen. Das meint unsere fünf körperlichen Sinne genauso wie unsere feinstofflichen Sinne.

Emotionen dagegen sind ein Reagieren auf Einflüsse von außen.

Zu diesem Neumond möchte ich etwas weitergeben, das ich bei Teal Swan gelernt habe – aus diesem Video: Follow The Feeling Process.
Um Emotionen zu transformieren, empfiehlt sie, sich ganz hinein zu begeben. Bei unangenehmen Emotionen müssen wir dabei erst mal durch den Widerstand durch. Widerstand gegen Emotionen bewirkt nur, dass sie sich festsetzen. Also allen Widerstand fahren lassen. Ohne zu analysieren, ohne den Verstand zu verwenden genau nachspüren – fühlen – wo im Körper und überhaupt wir diese Emotion spüren. Hineinatmen, ihr Raum geben. Die Emotion in uns und in den Raum um uns fließen lassen ~ sie wird sich verändern! Das verspricht Teal Swan in dem Video, und ich kann das bestätigen.

Wenn unsere Emotionen sich verändern, folgen wir ihnen – ohne Analyse, ohne Worte, ohne Verstand, bis wir zur Quelle kommen.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich selbst das perfekt kann. Ich habe damit die letzten Tage geübt und ich finde es sehr heilsam. Darum möchte ich es euch hier weitergeben. Es ist eine schöne Technik zur Mondmedi, bei der es (mir zumindest) nicht darum geht, irgendwas zu ‚machen‘, zu erreichen, zu zaubern. Mir geht es gerade zu den Voll- und Neumonden um Reinigung und Klarheit.

Das ist das mini-Sonnwendfeuer, das ich vorgestern gemacht habe. =)
Uns allen wünsche ich einen reichen, schönen, klaren, heilsamen Sommer!

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

21. Juni 2017, Mittwoch ~ Dankesammlung

Nun wird der Tag gelobt. Ich wollts eigentlich vor dem Abend tun, und dann gab eins das andere und Stunden gingen hin…
Jetzt endlich zur Dankesammlung für heute.

Danke für den köstlichen Mangold, den es zu Mittag gab.

Danke für die Blumenüberraschungen auf dem Balkon. Ich liebe so sehr diese duftenden, vibrierenden Ministiefmütterchen. ❤ 


Andere Blumen landen auch auf dem Esstisch. Kresseblüten im Salat, die Kornblumen in der Vase.

Danke mal wieder für alle Katzen. =) Und für meine Kamera. Und für den Fotokurs.

Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist.
Ich hab morgen Schule, abends wollen wir zum Zik’r, viel Zeit zum am Rechner Rumdödeln hätte ich morgen eh nicht. Außerdem hab ich vor, an CompTagen, die compfrei bleiben (wenn ich demnächst für 2 Tage nach Köln fahre wirds zu sowas kommen) 8 Stunden aufs Compzeit-Guthabenkonto zu schreiben. Die kann ich dann an compfreien Tagen verwenden. Wenn ich will. Ma guggn.
Huh, ‚comp-dies‘ und ‚comp-das‘. Echt, ich bin war zu viel mit Comp beschäftigt. Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist!

Danke für die Magnolie bei uns im kleinen Hof. Ich mochte Magnolien früher nicht besonders leiden. Diese mag ich. Seltsam. =)

Ich bin auch froh, dass ich heute alles erledigt habe, was ich mir gestern für Am-Rechner-zu-Erledigen auf die Liste geschrieben habe. Und jetzt reicht ma’s.
Ich mach nachher noch ein kleines Feuerchen auf der Dachterasse, zur Feier der Sonnenwende, und dann ab ins Bett.

Also bis übermorg-

Hast du nicht was vergessen, Vetch?

Nö. =)
 

<- not amused

meh
Na schön. Gut. Hm… aaaaalso…
 

Keine Blume kann
so entrüstet gucken wie
ein Stiefmütterchen.

Oke, muss weg!
 

Nur weil die Silbenzahl stimmt, ist das noch lange kein Haiku! Mach das ordentlich!

MEH!
 

Fellpfützen liegen
überall rum – uns sind die
Katzen geschmolzen.

 

HRRRMPF! Genug!

Uffz. Bis übermorgen also. =)

Dienstag, 20 Juni 2017 ~ Dankesammlung

So, da gestern compfreier Tag war und ich heut erst meine Dankesammlung in die HECKENWICKE rüberziehe, kommt heute noch der Dankebeitrag für gestern hierhin.

Gestern war ich für vieles dankbar.

Ganz oben auf der Liste: DANKE für meine Entscheidung, jeden zweiten Tag den Rechner auszulassen. Klar, es zieht mich hin, ich möchte Blogs lesen, Blog schreiben, Tagebuch tippen,  die neu gemachten Fotos angucken und bearbeiten – oops, grad geht mein Wecker: es ist Zeit, zu kochen. Wo ist der Vormittag geblieben?!?
Genau. Ich hocke heute wieder hauptsächlich am Rechner. Jaja, ich war auf dem Balkon, ich war einkaufen, ich hab dies und das gemacht,
und die meiste Zeit bin ich am Rechner gehockt. DANKE, DANKE, DANKE für die compfreien Tage!
Und nu bis später, ich hab in der Küche zu tun. Es gibt Mangold.

Nu is später, es gab Mangold – oh, Mangold
Weiter in der Dankeliste zu gestern.

Ich hab gestern was an meiner I Ging Befragungstechnik angepasst, was sich gut anfühlt. Bei der Gelegenheit auch ein DANKE für meine I Ging Münzen. Die sind über die Ausländische-Münzsammlung zu mir gekommen, die ich als Kind von meinen Eltern zum Spielen bekam. Ich habe die norwegischen Münzen vor vielen Jahren für’s I Ging genommen, weil sie ein Loch in der Mitte haben. Und die chinesischen I Ging Münzen haben ja auch ein Loch in der Mitte!
Nu wird das I Ging ursprünglich überhaupt nicht mit Münzen sondern mittels Schafgarbenstengeln befragt. Das hab ich auch mal gemacht (bei mir waren es keine Schafgarbenstengel, sondern Reststengel abgebrannter Räucherstäbchen). Münzen sind mir doch lieber. Und diese hier haben nicht nur ein Loch, sondern so wunderbar passend auf der einen Seite ein 🞇 (—-) und auf der anderen ein 🞥 (– –).
Außerdem eine schöne Verquickung des Nordischen mit dem Orientalischen. Hehe.

Kaffee mit Kardamom und Piment. Und dass, als ich grad das Wasser in den Filter goss, mein 9h Wecker ging. Die Tage zuvor habe ich nach dem 9h Weckerklingeln noch mindestenes ne Stunde im Bett geklebt. Ja, geklebt. Hat mit dem Wetter zu tun.

Ich bin froh, dass ich von Moleskine auf Leuchtturm umgestiegen bin. Moleskine ist ne Unverschämtheit. Teuer und minderwertig. Wer nicht weiß, wovon ich hier erzähle: Egal. =)

Räucherstäbchenwetter und dazu Räucherstäbchen aus einer Manufaktur aus Mysore in Südindien. Wo ich sie vor Ort gekauft hab. Gestern in meinem Räucherstäbchenschuhkarton gefunden. Der spuckt Schätze aus, zur Zeit. Und ach, die eine Reise nach Indien ist so wirklich in meinem Leben!
Und ich fahr auch noch mal hin.

Ich bin sehr dankbar, immer noch und wieder, für den schnuckligen Radladen. Gestern habe ichs Rad nicht gebraucht, weil ich nicht in die Schule gegangen bin (Neuropsychologie :P); morgen brauch ichs. Und es ist jetzt wieder wie neu.
Auf dem Hinweg zum Abholen kam ich noch an dieser bezaubernden Straßenpflanze vorbei
Danke!

Wg. der unglaublichen Hitze wurde hier auch gestern wieder nicht geputzt. Auch dafür war ich wieder sehr dankbar. Bisschen im Bad Fliesen gewischt und was gesaugt hab ich. Gosh, es ist HEISS!

Und für die Hitze bin ich auch dankbar. Grenzen verschwimmen, drinnen und draußen vermischen sich, die Haut weicht auf, ich weiß nicht genau, wo ich aufhöre und die warme Luft anfängt. Ich liebe die Hitze, auch wenn sie mich bügelt.

Danke für Fächer. Danke, danke danke!

Und schließlich bin ich dankbar für die Patience, die ich mit zwei Tarotdecks lege. Weil ich „Spider“ vom Rechner gelöscht habe und weil ich an compfreien Tagen Zeit für sowas habe, lege ich wieder richtige Patiencen. Das macht Spaß!

So, und nu noch das Gedicht. Da hab ich tatsächlich Notizen zu einem unfertigen Gedicht/Lied im Reinschreibebuch gefunden, von gestern. Das muss herhalten.

Es ist Zeit für Sommerlieder
warmes weiches Land
wilde Vögel in der Stadt
Gold an meiner Hand

Und nu alle weiteren Danksammlungen im VETCHBLOG.