Anleitung fürs MondMeeting

Das MondMediMeetingFeierVernetzRingThingDing.

 

Hier der erste Artikel dazu, der erklärt, warum ich auf die Idee gekommen bin, zu dieser MondMedi-Vernetzung einzuladen.

Wann:
In der Zeit um den Mondwechsel herum. Je nachdem, wann der stattfindet kann das mitten in der Nacht sein oder wenn wir grad auf der Arbeit/in der Uni/sonstwo sind, darum ist das Zeitfenster weit offen. So ungefähr einen Tag lang, um den genauen Zeitpunkt herum.
Ich versuche vorher und nah am exakten Wechselpunkt zu wirken. Ist aber nicht immer zu schaffen. Das passt so. Alles ist gut.

Hier ist noch eine Site, wo ihr die Mondtermine recht genau für eure Gegend erfahren könnt.

Was:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und bewusst etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Selbst / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ~ ~

ins Netz

abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichtbar oder auch peinlich verborgen
eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, grässliche Angst, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut, tiefe Liebe ~
Seht es an und lasst es sein. Erkennt es an und lasst es los ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie sich das konkret manifestieren wird, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:
Wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir geben ab an den Kosmos.

Wie:
Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen. *

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen oder auf der Betriebstoilette; ich sehe Projektionen der violetten Flamme der Transmutation; ich sehe eine Kerze, die entzündet wird; Wirken am Altar; eine Wanderung durch den Park, in die Stadt, übers Land; Einknüpfen ins Netz durchs Hinträumen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks, beim Musik machen, Dichten, Malen, Briefeschreiben, Tanzen, Treffen mit FreundInnen, Orakeln…

Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Anregungen, Ergänzungen, Ideen sehr willkommen!

Wer Einladungen per Mail möchte, kann sich für meine Mailingliste anmelden. Dazu ne Mail an BetsieÄTposteoDOTnet

 


* Je besser wir verankert und geerdet sind, desto klarer können wir sehen und zulassen/seinlassen, was ist.

Erden/Verankern kann ganz unaufällig und schnell durch ein paar tiefe Atemzüge und das Spüren des eigenen Körpers und des eigenen Gewichtes geschehen.

Ungeübten kann ich sagen: mit der Zeit wird es immer vertrauter. Ist ne ganz schlichte, einfache Sache.

Dann, ums aufwändiger zu machen, gibts Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, natürlich das ‚klassische‘ Meditieren im Lotus-Sitz, Yoga… Wer noch keine eigene Methode hat, sei hier ans Schließen des Zirkels verwiesen. Eine von vielen Möglichkeiten.

Machts einfach oder mit viel Gedöns, Hauptsache es macht Freude und funktioniert für euch! ♥

Freude ist Dünger für das Wachsen heilsamer neuronaler Verknüpfungen.

Und zum Bereiten des Bodens ist die Mondmedi ne gute Sache.

Hier noch eine Meditationstechnik, die mir gefällt und deswegen bei mir funktioniert. Vielleicht geht es auch anderen so, darum füge ich sie der Bedienungsanleitung hinzu. Ich hab sie aus einem Vortrag von Richard Rohr.
Nee, ich bin nicht zum Christentum übergetreten. 🙂 Richard Rohr sagt kluge Sachen.
Die Meditationsübung in sich ist nichts besonders Neues, aber schön klar und bildlich erklärt. Der Originaltext lohnt sich zu lesen, weil da noch mehr Interessantes kommt, z.B. über die Gedanken und Gefühle, die öfters wiederkehren.
Watching the River (englisch)

Thomas Keating lehrt eine wunderbar einfache Übung für die Kontemplation (Meditation).
Stell dir vor, du sitzt am Ufer eines Flusses.
Beobachte deine Gedanken, wie sie kommen und sagen "Denk mich! Denk mich!"
Beobachte deine Gefühle, die kommen und sagen "Fühl mich! Fühl mich!"
Erkenne an, dass du das Gefühl hast, erkenne an, dass du den Gedanken hast.
Hasse sie nicht, beurteile sie nicht, kritisier sie nicht, gehe in keinster Weise gegen sie vor.
Bennene sie nur: "Abneigung gegen Soundso", "ein Gedanke über Dieses und Jenes".
Lasse zu, dass du sie hast, dann setze sie auf ein Boot und lass sie den Fluss hinab fahren.
Der Fluss ist dein Bewusstseinsstrom.

Thomas Keating teaches a beautifully simple exercise to use in contemplation. Imagine yourself sitting on the bank of a river. Observe each of your thoughts coming along as if they’re saying, “Think me, think me.” Watch your feelings come by saying, “Feel me, feel me.” Acknowledge that you’re having the feeling; acknowledge that you’re having the thought. Don’t hate it, don’t judge it, don’t critique it, don’t, in any way, move against it. Simply name it: “resentment toward so and so,” “a thought about such and such.” Admit that you’re having it, then place it on a boat and let it go down the river. The river is your stream of consciousness.

Ich seh mich selbst in dem Fluss, und die Gefühle und Gedanken schippern als kleine Papierschiffchen hinter mir weg…