Autor: Vetch

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zwei Buchhalter

Neues aus der Bastelhecke. =)

Ich hab zwei Wochen nonstop-Computerzeit hinter mir. Wie in alten Zeiten. Fast nix Sinnvolles gemacht (hab z.B. nicht massenhaft tolle Blogbeiträge geschrieben).
Gestern habe ich endlich den Rechner mal wieder den ganzen Tag nicht angefasst. Zuerst wusste ich nicht, was anfangen mit meiner Zeit. 😛

Dann ist mir eingefallen, was ich gesehen habe, als ich neulich in Köln war: ein (scheinbar) einfach herzustellendes Bücherorigami. Nur scheinbar einfach, weil ein richtig Tolles der bastelnden Person außerordentlich Geduld und Sorgfalt abverlangt. Mir jedenfalls. Meine beiden ersten Versuche sind schön, allerdings nicht wirklich ordentlich. Trotzdem richtig schön, find ich.

Zwei Buchhalter. Also, zwei gefaltete Bücher, um Postkarten und sowas zu halten.

Das oben ist ein englischsprachiges I Ging Buch, das ich schon lange habe, in das ich nie reingeguckt habe und das sehr SEHR viele, sehr dünne Seiten hat.

Für diese Buchhalter sollten Taschenbücher verwendet werden, da die Buckdeckel auch gefaltet werden. Und zwar wird jede Seite einfach (haha, ‚einfach’…) in der Mitte nach innen gefaltet. Und dann die Buchdeckel. Und das ist auch schon alles.

 

 

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Donnerstag 15. Februar 2☉18 – Neumond im Wassermann

Mondpost, wie angekündigt. =)

Ich bin bisschen spät, und ich machs kurz heute. Der Neumond ist um 22:02 (F/M) diese Nacht. Kurz davor gibts noch eine partielle Sonnenfinsternis. Altes wird abgeschlossen und landet auf dem Kompost bzw. in der Recycling-Anlage.

Meine persönliche Sichtweise zum Mond hat sich in der letzten Zeit geändert – das war auch der Grund, warum ich die Mondpost eingestellt hatte. Für mich ist Neumond keine Phase des Neubeginns, sondern mein Fokus liegt auf Reinigung und Schutz. Dazu schreibe ich gerne mehr – immer, wenn sich mir etwas geformt hat. =)

Hier&Jetzt mache ich es so: Vor dem genauen Zeitpunkt finde ich einen Satz, eine Aussage, die ich in frühen Jahren schon verinnerlicht habe und die es endlich zu deprogrammieren gilt. (Anleitung und Anregung dazu habe ich aus dem I Ging-Buch, das ich immer wieder gerne erwähne und empfehle.)

Es geht mir bei der Reinigung um tief verankerte Zuschreibungen, um Glaubenssätze, die unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und unser Reagieren prägen und uns und anderen schaden.
Ich beginne also meine Neumondübung damit, dass ich in Worte fasse, was ich loswerden möchte, ein Verhalten und/oder Reagieren von mir, das ich unheilsam finde.
Zum Beispiel – „Lieber Gott, mach, dass ich nicht immer geich beleidigt bin.“  – Ich möchte nicht mehr so schnell beleidigt sein. Das ist das Thema. Zum Deprogrammieren finde ich nun die exakte Aussage, die in meinem Innern unheilsam wirkt.
Dazu formuliere ich, was mir dazu einfällt. Zum Beispiel habe ich hier vielleicht meinen Vater im Ohr, der zu mir sagt „Du beleidigte Leberwurst!“ Um herauszufinden, ob das der zu deprogrammiernde Wortlaut ist, spreche ich ihn laut aus und werfe dazu drei Münzen. (Vorher definiere ich, welche Seite der Münzen JA und welche Seite NEIN bedeutet.) Sobald dreimal JA kommt, habe ich den Satz gefunden. Solange nur ein- oder zweimal JA kommt, bin ich noch auf der Suche. Das kann ich so verstehen, wie beim Ich sehe was, was du nicht siehst-Spiel. Dreimal NEIN bedeutet „ganz ganz kalt“, NEIN NEIN JA: „wärmer“, NEIN JA JA: „es wird heiß“, JA JA JA: das ist es.

Um das Beispiel von oben aufzunehmen: Von „Du beleidigte Leberwurst“ ausgehend kann jemand dann z.B. bei „du bist immer so empfindlich“ rauskommen, oder bei „Stell dich nicht so an!“ oder „Prinzessin auf der Erbse“… Es kann sein, dass ein Satz rauskommt, der sehr weh tut, oder auch einer, mit dem du bewusst gar nichts anfangen kannst. Egal. Hier üben wir Vertrauen und nehmen an, was durchs Werfen der Münzen angezeigt wird. Wenn wir das nicht möchten, ist es sinnlos, die Übung zu machen.

Die Aussage zu finden, kann bisschen dauern. Muss nicht, kann. Kann auch interessant sein, wo die Suche uns lang- und hinführt.

Wenn ich die Aussage habe, spreche ich sie laut aus und dann dreimal klar und deutlich NEIN. Ohne Aggression, ohne Wut. Klar und fest und sicher. Nein. Nein. Nein.
Ich kann mir auch vorstellen, wie die Aussage verbrennt  – mir fällt grad die „Violette Flamme der Transformation“ ein, davon hab ich mal gelesen… Ich hab ein schwarzes Loch genommen, wo ich den Mist reigegeben habe. Was ich sagen will: Visualisiert (= stellt euch vor) was euch liegt und gefällt und was Wucht hat – wenn ihr möchtet. Das dreimalige laute Aussprechen von NEIN ist allerdings obligatorisch bei dieser Übung.

Jo, und wenn das getan ist, ist gut.

Wobei, ich habe letztes Mal noch einen unaufwändigen Zirkel geschlossen. Ich bin vorher einmal rechtsrum im Kreis um die Stelle gegangen, wo ich zum Deprogrammieren gessessen habe, und danach zum Lösen einmal links drumrum.

Eya. Das mach ich zur Zeit. Wenn ich mich umguck: Für uns steht reichlich Neues an, Neuorientierung innen wie außen. Dazu müssen wir den alten Mist endlich los sein. Weg haben. Ich machs zur Zeit so wie hier beschrieben.

Blessed be, allerseits! =)

Lao-Tse

Verfall der Sitte

Geht der große SINN zugrunde,
so gibt es Sittlichkeit und Pflicht.
Kommen Klugheit und Wissen auf,
so gibt es die großen Lügen.
Werden die Verwandten uneins,
so gibt es Kindespflicht und Liebe.
Geraten die Staaten in Verwirrung,
so gibt es die treuen Beamten.

 

Aus dem Tao Te King von Lao-Tse

 

Gefunden hier: http://schuledesrades.org/public/taoteking/?Q=5/4/18

Browsertalk – update für Wayne

Jaja,

Jetzt kommt ganz viel Computergebabbel. Also los. Für Wayne.

Unlängst hab ich gemotzt über Motzillas, öm, Mozillas neuesten Mistbrowser, Firefox Quantum. Ich war fast nicht mehr online deswegen. Sehr angenehmes, heilsames Computerfasten. Seit ner Woche ungefähr bin ich leider wieder täglich und lange am Rechner.
Ich gehe davon aus, dass ich demnächst aus familiären Gründen für einige Tage nach Köln fahre, und dafür hab ich mir einen hier vordem brachliegenden, leichten, langsamen WindowsLäptop fit gemacht. Der ist nun kein WindowsLäptop mehr. Ich habe Dualboot versucht, d.h., ich habe versucht, ein Linux neben dem Windows zu installieren. Das geht neuerdings nicht mehr wie ichs gewohnt war. Statt mich da lang einzuarbeiten, hab ich das Windows mit Linux überschrieben. Ich hab’s Windows eh nur zum Spielen von Neverwinter Nights gebraucht. Das heißt: ich habs nicht wirklich gebraucht. Und es hat mich bei jedem Start nachhaltig verärgert. Also weg damit. Good riddance! Schneller ist er jetzt auch.

Vorm Installieren von Linux Mint Mate LTS Sonya 64 bit (von der schnell per Torrent runtergeladenen und gebrannten DVD) habe ich die Internetverbindung gekappt, was zur Folge hatte, dass ich jetzt ein schickes, fittes, nachträglich aktualisiertes wundervolles Betriebssystem mit nem nicht aktualisierten also alten Firefox habe. Vor-Quantum, das heißt: Alle meine geliebten Add-ons funktionieren wieder. Bis auf eins, das die Firma nur noch für Quantum anbietet, und nu weiß ich, was ich von denen halte. Ich brauch Microsoft nicht, und den doofen Downloadhelper brauch ich auch nicht!
Außerdem, ich will bei der Wahrheit bleiben: Den Quantum verwende ich auch, der’s auf meinem Hauptrechner, für Bankgeschäfte und sowas. Da ist mir so’n alter, nicht mehr aktueller Firefox doch zu gruslig.

Beim Durchstöbern der Mozilla-Add-ons-Seiten bin ich auf einige Add-ons gestoßen, deren Entwickler sich deutlich äußern zu Mozillas Entwicklung. Sie schreiben, dass ihre Add-ons nun nicht mehr auf Firefox laufen und auch nie mehr laufen werden und verweisen stattdessen auf andere Browser, vor allem Pale Moon. Und den verwende ich nun seit ein paar Stunden, und bis jetzt bin ich SEHR zufrieden. ScribeFire funktioniert leider nicht, doch ich hab den Verdacht, dass das außer mir niemanden interessiert. Nicht mal Wayne…

Naja, ScribeFire. Für Pale Moon gibt es eine erstaunlich große Menge an Add-ons. Ich hab, bis auf eben ScribeFire, alles gefunden, was ich vermisst hatte und bin derweil wirklich sehr zufrieden. Ich kann also Pale Moon aus ganzem Herzen weiterempfehlen.

Und auf ner andern Ebene bin ich amüsiert, dass ich den Pale Moon jetzt finde, da ich mich mitm Mond wieder angefreundet habe und die Mondmails wieder aufnehmen werde. Wenn nichts wirklich Krasses dazwischen kommt, schreibe ich was zum nächsten Neumond im Wassermann (15. Februar).

So. Nu wisst Ihrs. =)

 

In den grauen Städten

War grad kurz und unerwartet in Köln. Köln ist schon oke, wirklich. Is halt ne Großstadt.

Da hab ich jetzt dieses Foto gemacht, und dazu ist mir ein uraltes — naja, sagen wir mal großzügig: Gedicht eingefallen, was ich Anfang 20 geschrieben habe – auch in Köln. Ist trotzdem nicht speziell auf Köln gemünzt – in jeder großen Stadt, die ich bis jetzt kennengelernt habe, finden sich Ecken, wo’s passt. Manche Städte sind nur so.

Kein tolles Gedicht was das Lyrische angeht. Dafür wahr.

 

in den grauen Städten
über denen manchmal ein gelber Nebel liegt
die bis zum Horizont reichen
In der grauen Stadt
unter einem fahlweißen Himmel
der nichts anderes scheint
als Abwesenheit von Licht & Farbe
In dieser Stadt
die bis zum Horizont reicht
wo dünne Schornsteine
feine weiße Fähnchen in den riesigen blinden Himmel wichsen
In dieser Stadt gibt es an Stellen
die einmal Wald oder Wiese oder Feld waren
also, da gibt es Mülltonnen
in die kannst du dein Leben schmeißen
öffnen — schließen
klapp.

 

Sturmhimmel und Stilleben mit Licht, Tulpen und Katze

Ich hab heute Comptag und tob mich aus.

Es war heute ein guter Tag, denn es gab LICHT.

Es fand seinen Weg bis in die Wohnung und erfreute Blumen, Katzen und mich.

Oh, ich bin dankbar für das Licht!

Ich pflege auch nach wie vor meine Dankesammlung, auch wenn ich hier nichts mehr dazu poste. Ich machs jeden Abend, oft zusammen mit dem Gefährten. Ich erwähne das, weils eine sehr heilsame Übung ist, die ich euch allen ans ❤ lege.

DRRRRING und schon wieder 25 Minten rum.

Bis denne also.