Berichte aus der Hecke

Kessel – ein Beitrag mit vielen Zutaten, vielen Links und viel Englisch – doch ist es Kunst?

Heute habe ich seit langer langer Zeit eine Rune gezogen, um zu gucken, ob ich mich doch mal wieder mehr mit Runen beschäftigen möchte. Es kam Perthro — der umgekippte Kessel der Frigg. Vom Thema her, so wie’s sich mir auf der Site vom Duke darstellt, haben Frigg und die Akasha-Chroniken was miteinander zu tun.

Ja, ich bins. Vetch, die alles, was ihr in den Kram und Kessel und ins Gewebe passt, ungehemmt zusammenklaubt, verknüpft und verwebt.
Sowas wird von vielen spirituell aufrecht Wirkenden zutiefst verabscheut und verachtet. Das macht nix. Es ist nun mal mein Job – das Sammeln und Zusammenrühren. Und manchmal fällt der Kessel um, und dann kommen Beiträge wie dieser zustande.

Heute hab ich mich total in modernem Mayakram verheddert. Da gibts es eine Seite, nennt sich Foundation for the Law of Time, da schwingt es, wenn ich das in dem Wust an Systemen und Links und Downloads und Zeugs korrekt rausgefiltert habe, in Harmonie mit den Überlegungen zu Organischer Zeit, die ich neulich z.B. hier gepostet hab.

Ich will da jetzt nicht weiter einsteigen, in diese Mayakalendersache, wollte nur zur Info und zu eurer Erbauung weitergeben, dass morgen der Tag zwischen den Jahren ist. Oder meinetwegen ein Tag zwischen den Jahren. Es gibt ja reichlich verschiedene Kalender.
Außerdem ist morgen Water Appreciation Day, Wasser-Wertschätzungs-Tag. Eine gute Gelegenheit, nicht nur beim Trinken, Waschen, am oder im Meer, See oder Fluss sein, beim Bootfahren, beim Über-Brücken-Gehen etc. „Danke!“ zu sagen, sondern z.B. auch beim Klospülen. Ja, wirklich. Und das können wir gerne jeden Tag tun. Sowas wirkt auf jeden Fall, ob wir dran glauben oder nicht – ganz sicher auf uns selbst.

Hat ja schon weiland Masaru Emoto viel zu gesagt. Jaja, der ist umstritten. Homöopathie auch. Ich hab gestern mal wieder ne gute Erfahrung mit Bachblüten gemacht. Vielleicht lags daran, dass ich daran glaube und die Katze das gespürt hat – ich hab keine Ahnung. Solange es funktioniert, bin ich froh, und was meiner Inneren Wahrheit entspricht, braucht keine weitere Begründung.

Da ich grad wg. Emoto im Netz gucke, finde ich das:

Wikipedia:
Masaru Emoto selbst bezeichnete die Fotografien [von Wasserkristallen] als eine neue Art der Kunst, die weder als Naturwissenschaft, noch als Religion gelten solle (“Therefore, the photograph of crystals is neither science nor religion. I hope it is enjoyed as a new type of art.”).

Kunst. Das gefällt mir, denn es passt nahtlos zu dem, was mich heute bewogen hat, diese vollgestopfte Foundation for the Law of Time Site zu besuchen. Ein Zitat von einem Herrn Dr. José Argüelles, auch bekannt als Valum Votan, das ich wiederum hier (ganz unten) fand (krude Übersetzung folgt danach):

Dr. Jose Arguelles (bio), founder of the Planet Art Network and the Foundation for the Law of Time, identified two time frequencies:

12:60 the “mechanized time”, where “Time is Money”, and
13:20 the “natural time”, where “Time is Art”.

While the 12:60 frequency is based on an artificial time, the irregular and illogical 12-month Gregorian Calendar combined with the 60-minute mechanical hour, the 13:20 frequency states that a calendar based on natural cycles becomes an instrument of synchronization.

“Just as air is the atmosphere of the body, So time is the atmosphere of the mind; If the time in which we live consists of uneven months and days regulated by mechanized minutes and hours, that is what becomes of our mind: a mechanized irregularity. Since everything follows from mind, it is no wonder that the atmosphere in which we live daily becomes more polluted, and the greatest complaint is: ‘I just don’t have enough time!’ ” ~ Arguelles

Die krude Übersetzung (k.Ü.):
Dr. José Argüelles, Begründer des Planetarischen Kunst Netzwerkes und der Stiftung für das Gesetz der Zeit identifizierte zwei Zeitschwingungen:

12:60 die „mechanisierte Zeit“, in der „Zeit ist Geld“ gilt, und
13:30 die „natürliche Zeit“, in der „Zeit ist Kunst“ gilt.

[Nee, ich weiß nicht, was 12:60 und 13:20 genau sein soll. Dann folgt Babelbubel über Kalender, dann das Zitat:]
„So wie Luft die Atmosphäre des Körper ist, so ist Zeit die Atmosphäre des Geistes/Gemüts/der Psyche [mind ist ein wunderbares, leider unübersetzbares Wort]; wenn die Zeit, in der wir leben, aus unregelmäßigen Monaten besteht, aus Tagen, die von mechanisierten Minuten und Stunden reglementiert werden, dann wird genau das aus unserem mind : Eine mechanisierte Unregelmäßigkeit. Da alles aus dem mind folgt [vgl. Emotionen werden durch Gedanken hervorgerufen], ist es kein Wunder, dass die Atmosphäre, in der wir täglich leben, immer verseuchter wird, und die häufigste Beschwerde ist: „Ich habe einfach nicht genug Zeit!“

Das Zitat find ich klug. Was mich heute allerdings am meisten begeistert hat: Zeit ist Kunst. Emoto macht Kunst. Und just vor einigen Tagen bekam ich ein Newsletter von der E.T. 101-Seite – über das Buch habe ich noch nichts geschrieben! Unglaublich. Hier, mittendrin ein Zitat, das ich grad parat habe, ohne Zusammenhang zu dem, worauf ich grad rauswill.

Andere finden Gurus überholt und folgen statt dessen nichtverkörperten Wesenheiten, die per Channeling auf dem Planeten erschienen sind. Auch hier empfehlen wir Unterscheidungsvermögen. Viele unserer Kräfte haben durch die Anwendung des Channeling Zugang zu dieser Ebene gewonnen. Wir sind allerdings nicht die einzigen, die sich auf diese Weise Zugang verschafft haben. Es gibt viele nichtverkörperte Energien, die sich als das Licht tarnen und mit ihrem verwirrenden Spielgeld zum allgemeinen Durcheinander beitragen. Die Tatsache, daß jemand keinen Körper hat, kann nicht automatisch als Garantiebeleg dafür gelten, dass er zu den Streitkräften des Lichts gehört. Zur Zeit geistern Unmengen von Entitäten umher – gechannelt oder sonstwie -, die selbst keinen Körper haben und einzig daran interessiert sind, Ihren Körper zu benutzen und bei Gelegenheit zu missbrauchen. Ein wichtiger Schlüssel im Umgang mit diesen Energien ist, ihnen als Meister und nicht als Schüler entgegenzutreten. Wenn Sie in der Wahrheit dieser Identität stehen, werden Sie kaum auf eine Lüge hereinfallen.
E.T. 101 – Die Kosmische Bedienungsanleitung zur planetaren Evolution (vereinfachte Notausgabe Erde)

Und nun zurück zu Zeit ist Kunst. Auf der Website zu E.T. 101 fand ich das:

Years ago, in conversation with an ET working on a similar mission to this planet, but not exactly the same one I work with, said the following to me: “Our alliance, whose staff numbers more than the entire population of this planet, only approaches civilizations that are on the verge of birthing into consciousness, as this planet is doing now.” He went on to very matter-of-factly state that although their resources in technological skills and knowledge are vast, they always make first contact with their artists; not their physicists, engineers, organic scientists or mechanics.
Other Voices of the Mission | ET 101

k.Ü.: „Vor Jahren, in einem Gespräch mit einem Außerirdischen, der auf einer ähnlichen Mission [wie die Betreiberin der Seite] auf diesem Planeten wirkt (…), sagte er zu mir: ‚Unsere Allianz, deren MitarbeiterInnen weit zahlreicher sind, als die gesamte Bevölkerung dieses Planeten, tritt nur an Zivilisationen heran, die auf der Schwelle zur Geburt in die Bewusstheit sind, so wie dieser Planet jetzt. [„Dieser Planet“ ist die schöne Erde — falls jemand die Orientierung verloren haben sollte].
Er fuhr fort, sehr sachlich-nüchtern zu erklären, dass die Ressourcen [der Allianz] an technischem Wissen und Fähigkeiten zwar immens seien, sie jedoch immer zuerst die Künstlerinnen und Künstler kontaktieren würden; nicht die PhysikerInnen, IngeneurInnen, organische WissenschaftlerInnen [die Ärzteschaft?] oder MechanikerInnen.“

So. Der Kessel war umgekippt und ist ausgelaufen. Ich bin zufrieden und schicke diesen Beitrag jetzt ab. Klar, ich könnte (sollte…) noch meine eigene Meinung und Haltung zu Außerirdischen, Erwachen ins Bewusstsein, Neo-Maya-Esoterik, Wasserbesprechen und anderen Dingen erläutern, mich von einigem (allem?) hier distanzieren und viel Gelächter über alles streuen. Ja, Gelächter ist gut! Allerdings lasse ich offen , ob ich über die kosmische Allianz lache oder mit ihr. =) Und Meinungen gewöhne ich mir grad ab. Und was meine Haltung angeht – die ist ein bisschen zusammengesackt, denn ich will jetzt dringend ins Bett. Allen, die tapfer bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich morgen einen Wunder-vollen Tag zwischen den Jahren (dankt dem Wasser 💙) und übermorgen einen inspirierenden Jahresbeginn. Es wird das Gelbe Kristall Saatenjahr – Yellow Crystal Seed. Klingt doch gut.
Und denkt immer dran: Der Jüngste Tag ist heute.

Alle Hervorhebungen und [Anmerkungen in eckigen Klammern] sind von mir.

 

 

Vögel

Vögel zu fotografieren versuche ich oft, und nur ganz selten gelingt es. Dann meist ‚aus Versehen‘.

Der Himmel ist voller Mauersegler, und wenn ich die Kamera bereit habe und ans Auge halte, sind alle weg. Vorher waren es TAUSENDE! Naja, -zig. Alle weg. Plöpp.
Die Lachmöve in Mannheim lacht und zieht Kreise über mir und lacht – bis ich die Kamera am Auge habe. Dann – plöpp. Weg ist sie.
Die Störche sind einigermaßen gut auf dem Bild – weil ich dachte, es wären Möven (ja wirklich…).
Die Krähen hocken auf dem Dach gegenüber und krächtzen mir fröhlich zu – bis ich die Kamera anmache. Plöpp.

Ja, ab und zu gelingt mir ein Vogelfoto – so ungefähr 3% meiner Versuche gelingen. Dazu die Zufallsfotos.

Heute hat’s mal wieder nicht geklappt.
Ich geh eben vom Einkaufen wieder heim, und da seh ich – was’n Zufall, dass ich überhaupt in den Himmel geguckt hab – da seh ich über mir einen kleinen Raubvogel kreisen.
Auf dem Foto rechts seht ihr den Ort. Da war er Millisekunden bevor ich auf den Auslöser drückte. X)
Er hat sich vorher gradezu genüsslich in seiner Schönheit gezeigt, das Sonnenlicht fiel durch die Schwingen, er zog langsame Kreise über der Straße — während ich fieberhaft die Kamera anwarf, und dann – plöpp.
Auf dem Foto sind grad die Schwanzfedern hinterm Dachfirst verschwunden.

Das ist oke, dochdoch. Manches soll nicht aufs Foto, manches ist für anderes gut.

Außerdem – ich mach irnzwie Sólveig vieles nach. Die hat neulich erst von Greifvögeln erzählt, die sie besuchen.

Immerhin hab ich dann den Schmetterling erwischt.

 

Tzolkins, Portaltage und Wavespells

Vor einiger Zeit hab ich in einem Blog (der nicht so ganz meins ist, drum keine Verknüpfung, das hier ist nämlich MEIN Blog, und ich regier hier ), also, da hab ich von „Portaltagen“ gelesen.
Mit diesem Begriff konnte ich nichts anfangen, und er interessierte mich. Ich habe danach im Netz gesucht und kam zu einigen Sites, die alle dieselbe deutschsprachige Quelle für die behaupteten „Portaltage“ hatten. Dort waren diese Tage für die erste Hälfte 2017 angegeben, dazu die Info, dass es sich um eine Interpretation/Information aus dem Mayakalender handelt. Mayakalender. Der schon wieder.

Da hab ich überhaupt keinen Bezug dazu, eher bin ich abgeschreckt wg. des Gedöns um Dezember 2012. Wo ja wirklich was los war …

Oke, ich hab weiter geguckt und bin auf eine spanisch-englischsprachige Seite gestoßen. Dort wird das alles erklärt, die Portaltage werden angegeben, es gibt für jeden Tag im Kalender ein „Tzolkin“ (das ist die Tagesenergie … oder so) und es gibt „Wavespells“. Das sind 13 Tage, die unter einem bestimmten Thema stehen, in einer bestimmten Energie schwingen. Ehrlich gesagt, ich durchschaue das nicht. Ich bin auch nicht sicher, was ich davon halte. Und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit diesen Tagesenergien viel anfangen kann… Und dann spricht mich doch immer mal wieder was an. Also gut.

Was ich zur Zeit sagen kann: Die letzten beiden Portaltage (Portaltage gibt’s regelmäßig, sie werden auf der Site „GAP – Galactic Activation Portals“ genannt) hatten eine besondere Energie für mich. Das waren der 12. und der 13. Juli, und ich empfand an diesen Tagen so eine bestimmte Schwingung, ein Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne. Ich hör mich noch sagen „Heute ist ein Feiertag!“ – das waren so Windgräsertage und Sonnenblättertage, voller Ziehen und Verheißung von Abenteuer.

Kann auch sein, so lese ich, dass diese Portaltage sich manchmal nicht so toll anfühlen (weils in tiefere Schichten gehen soll), und ich hatte auch schon welche, die waren gar nix Besonderes. Nix Genaues weiß ich nicht. Ich erzähle trotzdem davon, weil’s vielleicht der einen oder dem andern auch Spaß macht. Ich habe begonnen, mit diesen 13 Tagen der „Wavespells“ zu wirken, ganz schlicht, und diese Struktur macht mir Freude.

Hier der Link zum aktuellen Wavespell. Wie ihr sehen könnt, hat jeder der 13 Tage eine Farbe: Rot, Weiß, Blau oder Gelb. Dazu passen wie es der Zufall will meine wunderbaren Öllichter von Glafys, deren Dochthalter genau diese Farben haben.

Also ergibt sich ganz von selbst eine Struktur für meine Altar-ÖlLicht-Praxis: Es brennt jetzt täglich ein ÖlLicht in der passenden Farbe, und wenn nach 13 Tagen ein neuer Wavespell beginnt, mach ich das Glas sauber. Und so hat der Mayakalender hier doch immerhin den Einfluss, dass jeden Tag mein Altarlicht brennt und dass regelmäßig das Lichtgefäß sauber gemacht wird. Beides war vorher nicht so wirklich der Fall.

Ich achte inzwischen auch darauf, dass ich beim Entzünden des Altarlichts immerhin ausm Schlafanzug raus bin und mir die Haare gebürstet habe und so. Kleine Freuden. =)

Jo, nun wisst ihr wieder unglaublich spannende Details aus meiner magischen Praxis. Hier noch Links zu der Mayakalender Seite, für die, die Englisch oder Spanisch können. Weil, das wird euch bestimmt am meisten interessieren:

Mayankin – die Homepage.

Daily Tzolkin – der tägliche … Tzolkin. Aha. Die Tagesenergie. Dort könnt ihr auch andere Tage nachgucken, z.B. auch euren Geburtstag.

Wenn ihr da rumstöbert, findet ihr auch viele Erklärungen. Außerdem könnt ihr euch für ein Newsletter anmelden und bekommt dann zum Beginn eines Wavespells eine Mail.

Oke, das ist typisch Vetch, die sich hemmungslos rauspickt, was ihr in den Kram passt und’s dann noch in der Gegend weiter verteilt. Wie gesagt, ich hab insgesamt zu diesem Mayakalender keine Meinung. Ich hab hauptsächlich Spaß an der Struktur der 13 Tage und finde das mit den Portaltagen interessant.
Und vielleicht ist für jemanden von euch auch interessante, heilsame Info dabei.

 

Im Gewitter der Rosen

Heute hab ich compfrei, doch dieses Gedicht geht mir seit Tagen durch die Seele und ich habs nicht mehr ganz zusammenbekommen, also MUSSTE ich jetzt den Rechner anmachen und es finden. Was ne Zeit gedauert hat, weil die meisten Sites, die es bringen, die zweite Strophe weglassen. Ja, die erste Strophe genügt, steht für sich, passt. Trotzdem: das Gedicht hat zwei Strophen, und hier sind sie. Von Ingeborg Bachmann, deren Lyrik mir immer Gänsehaut macht.

 

IM GEWITTER DER ROSEN
Ingeborg Bachmann

Wohin wir uns wenden im Gewitter der Rosen,
ist die Nacht von Dornen erhellt, und der Donner
des Laubs, das so leise war in den Büschen,
folgt uns jetzt auf dem Fuß.

Wo immer gelöscht wird, was die Rosen entzünden,
schwemmt Regen uns in den Fluß. O fernere Nacht!
Doch ein Blatt, das uns traf, treibt auf den Wellen
bis zur Mündung uns nach.

 

 

 

Pflanzenname gesucht

Meine Omi Solingen hatte in ihrem Wohnzimmer einen Topf mit einer rundblättrigen, filigranen Pflanze, die ich sehr mochte. Unter den Blättern am Rand waren kleine Knubbel.
Meine Omi Solingen schlief jeden Tag mittags eine Stunde auf der Liege in der Küche. Wenn ich für einige Tage bei ihr zu Besuch war, habe ich diese Stunde bei tickender Eieruhr im Wohnzimmer verbracht. Da musste ich mich irgendwie beschäftigen, und eine meiner Beschäftigungen war, feine kleine runde Blätter abzuzupfen und in die Erde anderer dort rumstehender Blumentöpfe zu drücken.
Nach einiger Zeit hatte meine Omi Solingen in fast jedem ihrer Wohnzimmerblumentöpfe zwei Pflanzen: die Hauptbewohnerin und so eine rundblättrige, filigrane Pflanze.

Ich habe keine Ahnung, wie diese Pflanze heißt, und ich hätte sehr sehr gerne eine in meinem Zimmer im Topf. Neulich habe ich einen Bambus-Kaffeebecher gekauft, auf dem, denke ich, genau so eine Pflanze abgebildet ist:

Der Kaffeebecher heißt „Ginkgo“. Also, ich bin ja wirklich keine Botanikerin oder so, trotzdem behaupte ich: Das ist sowas von überhaupt kein Ginkgo! So gar nicht!
Das ist stattdessen genau die Pflanze, die meine Omi So im Wohnzimmer hatte. Die Größe stimmt (1:1), die feinen, dunklen Stengel stimmen, die kleinen Blätter – die Knubbel unterm Rand sahen aus wie Sporen. Ich dachte darum, es ist vielleicht eine Farnsorte, habe aber im Netz nichts finden können. Weiß jemand von euch, was das für ne Pflanze ist? Ich bitte um Hinweise!

Dienstag, 20 Juni 2017 ~ Dankesammlung

So, da gestern compfreier Tag war und ich heut erst meine Dankesammlung in die HECKENWICKE rüberziehe, kommt heute noch der Dankebeitrag für gestern hierhin.

Gestern war ich für vieles dankbar.

Ganz oben auf der Liste: DANKE für meine Entscheidung, jeden zweiten Tag den Rechner auszulassen. Klar, es zieht mich hin, ich möchte Blogs lesen, Blog schreiben, Tagebuch tippen,  die neu gemachten Fotos angucken und bearbeiten – oops, grad geht mein Wecker: es ist Zeit, zu kochen. Wo ist der Vormittag geblieben?!?
Genau. Ich hocke heute wieder hauptsächlich am Rechner. Jaja, ich war auf dem Balkon, ich war einkaufen, ich hab dies und das gemacht,
und die meiste Zeit bin ich am Rechner gehockt. DANKE, DANKE, DANKE für die compfreien Tage!
Und nu bis später, ich hab in der Küche zu tun. Es gibt Mangold.

Nu is später, es gab Mangold – oh, Mangold
Weiter in der Dankeliste zu gestern.

Ich hab gestern was an meiner I Ging Befragungstechnik angepasst, was sich gut anfühlt. Bei der Gelegenheit auch ein DANKE für meine I Ging Münzen. Die sind über die Ausländische-Münzsammlung zu mir gekommen, die ich als Kind von meinen Eltern zum Spielen bekam. Ich habe die norwegischen Münzen vor vielen Jahren für’s I Ging genommen, weil sie ein Loch in der Mitte haben. Und die chinesischen I Ging Münzen haben ja auch ein Loch in der Mitte!
Nu wird das I Ging ursprünglich überhaupt nicht mit Münzen sondern mittels Schafgarbenstengeln befragt. Das hab ich auch mal gemacht (bei mir waren es keine Schafgarbenstengel, sondern Reststengel abgebrannter Räucherstäbchen). Münzen sind mir doch lieber. Und diese hier haben nicht nur ein Loch, sondern so wunderbar passend auf der einen Seite ein 🞇 (—-) und auf der anderen ein 🞥 (– –).
Außerdem eine schöne Verquickung des Nordischen mit dem Orientalischen. Hehe.

Kaffee mit Kardamom und Piment. Und dass, als ich grad das Wasser in den Filter goss, mein 9h Wecker ging. Die Tage zuvor habe ich nach dem 9h Weckerklingeln noch mindestenes ne Stunde im Bett geklebt. Ja, geklebt. Hat mit dem Wetter zu tun.

Ich bin froh, dass ich von Moleskine auf Leuchtturm umgestiegen bin. Moleskine ist ne Unverschämtheit. Teuer und minderwertig. Wer nicht weiß, wovon ich hier erzähle: Egal. =)

Räucherstäbchenwetter und dazu Räucherstäbchen aus einer Manufaktur aus Mysore in Südindien. Wo ich sie vor Ort gekauft hab. Gestern in meinem Räucherstäbchenschuhkarton gefunden. Der spuckt Schätze aus, zur Zeit. Und ach, die eine Reise nach Indien ist so wirklich in meinem Leben!
Und ich fahr auch noch mal hin.

Ich bin sehr dankbar, immer noch und wieder, für den schnuckligen Radladen. Gestern habe ichs Rad nicht gebraucht, weil ich nicht in die Schule gegangen bin (Neuropsychologie :P); morgen brauch ichs. Und es ist jetzt wieder wie neu.
Auf dem Hinweg zum Abholen kam ich noch an dieser bezaubernden Straßenpflanze vorbei
Danke!

Wg. der unglaublichen Hitze wurde hier auch gestern wieder nicht geputzt. Auch dafür war ich wieder sehr dankbar. Bisschen im Bad Fliesen gewischt und was gesaugt hab ich. Gosh, es ist HEISS!

Und für die Hitze bin ich auch dankbar. Grenzen verschwimmen, drinnen und draußen vermischen sich, die Haut weicht auf, ich weiß nicht genau, wo ich aufhöre und die warme Luft anfängt. Ich liebe die Hitze, auch wenn sie mich bügelt.

Danke für Fächer. Danke, danke danke!

Und schließlich bin ich dankbar für die Patience, die ich mit zwei Tarotdecks lege. Weil ich „Spider“ vom Rechner gelöscht habe und weil ich an compfreien Tagen Zeit für sowas habe, lege ich wieder richtige Patiencen. Das macht Spaß!

So, und nu noch das Gedicht. Da hab ich tatsächlich Notizen zu einem unfertigen Gedicht/Lied im Reinschreibebuch gefunden, von gestern. Das muss herhalten.

Es ist Zeit für Sommerlieder
warmes weiches Land
wilde Vögel in der Stadt
Gold an meiner Hand

Und nu alle weiteren Danksammlungen im VETCHBLOG.

pray always

Ich habe neulich, noch frisch genervt von der Ansprache des Anführers der hiesigen, heurigen Fronleichnamsprozession–
‚Fronleichnam‘ – allein dieses Wort, das musste dir echt auf der Zunge zergeh- UUUARGH! Ppttt! Puäch!

 

 
Oke… wie find ich jetzt wieder den Einstieg?

Ach egal. Mittenrein. Ich wollte was übers Beten schreiben. Das mach ich jetzt, und ich machs ganz kurz.

In dem wunderbaren, warm empfohlenen Vortrag „Contemplative Prayer“ – ‚kontemplatives Beten‘ von Richard Rohr zitiert er Paulus mit „pray always“ – „betet immerzu“.

Damit, sagt Richard Rohr, kann Paulus unmöglich gemeint haben, dass wir von morgens bis abends Vaterunser und Ave Marias aufsagen sollen.
Gebet, sagt Richard Rohr, bedeutet nicht, Worte aufzusagen. Es ist eine Haltung, eine Art zu leben. „Sobald wir begriffen haben, dass alles, was immer wir in bewusster, liebender Einheit mit der Wirklichkeit tun, Gebet ist, können wir besser verstehen, was Paulus meint.“

Becoming Pure in Heart – Center for Action and Contemplation

If we think of prayer as requiring words, it is surely impossible to pray always. Once we recognize that whatever we do in conscious, loving union with Reality is prayer, we can better understand what Paul means.

Wasser holen und Ecken auskehren – das ist Gebet.
Die Wirklichkeit bezeugen — das ist etwas anderes, als nur zusehen. Bezeugen ist DABEISEIN; mittendrin in der Schöpfung, aus ganzem reinen Herzen. Und das ist Gebet.

Wenn du sitzt, sitze.
Wenn du gehst, gehe.
Schwanke dabei nicht.

 

Amen. =)
 

 

edit:
Und zum zweiten Mal in diesem Blog möcht ich zu einem Artikel auf Suchtfreie Zone verbinden, an den ich grad wieder denken musste. You cannot petition the Lord with prayer! WENN DU WIRKLICH WILLST