Bunte Magie

Donnerstag 15. Februar 2☉18 – Neumond im Wassermann

Mondpost, wie angekündigt. =)

Ich bin bisschen spät, und ich machs kurz heute. Der Neumond ist um 22:02 (F/M) diese Nacht. Kurz davor gibts noch eine partielle Sonnenfinsternis. Altes wird abgeschlossen und landet auf dem Kompost bzw. in der Recycling-Anlage.

Meine persönliche Sichtweise zum Mond hat sich in der letzten Zeit geändert – das war auch der Grund, warum ich die Mondpost eingestellt hatte. Für mich ist Neumond keine Phase des Neubeginns, sondern mein Fokus liegt auf Reinigung und Schutz. Dazu schreibe ich gerne mehr – immer, wenn sich mir etwas geformt hat. =)

Hier&Jetzt mache ich es so: Vor dem genauen Zeitpunkt finde ich einen Satz, eine Aussage, die ich in frühen Jahren schon verinnerlicht habe und die es endlich zu deprogrammieren gilt. (Anleitung und Anregung dazu habe ich aus dem I Ging-Buch, das ich immer wieder gerne erwähne und empfehle.)

Es geht mir bei der Reinigung um tief verankerte Zuschreibungen, um Glaubenssätze, die unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und unser Reagieren prägen und uns und anderen schaden.
Ich beginne also meine Neumondübung damit, dass ich in Worte fasse, was ich loswerden möchte, ein Verhalten und/oder Reagieren von mir, das ich unheilsam finde.
Zum Beispiel – „Lieber Gott, mach, dass ich nicht immer geich beleidigt bin.“  – Ich möchte nicht mehr so schnell beleidigt sein. Das ist das Thema. Zum Deprogrammieren finde ich nun die exakte Aussage, die in meinem Innern unheilsam wirkt.
Dazu formuliere ich, was mir dazu einfällt. Zum Beispiel habe ich hier vielleicht meinen Vater im Ohr, der zu mir sagt „Du beleidigte Leberwurst!“ Um herauszufinden, ob das der zu deprogrammiernde Wortlaut ist, spreche ich ihn laut aus und werfe dazu drei Münzen. (Vorher definiere ich, welche Seite der Münzen JA und welche Seite NEIN bedeutet.) Sobald dreimal JA kommt, habe ich den Satz gefunden. Solange nur ein- oder zweimal JA kommt, bin ich noch auf der Suche. Das kann ich so verstehen, wie beim Ich sehe was, was du nicht siehst-Spiel. Dreimal NEIN bedeutet „ganz ganz kalt“, NEIN NEIN JA: „wärmer“, NEIN JA JA: „es wird heiß“, JA JA JA: das ist es.

Um das Beispiel von oben aufzunehmen: Von „Du beleidigte Leberwurst“ ausgehend kann jemand dann z.B. bei „du bist immer so empfindlich“ rauskommen, oder bei „Stell dich nicht so an!“ oder „Prinzessin auf der Erbse“… Es kann sein, dass ein Satz rauskommt, der sehr weh tut, oder auch einer, mit dem du bewusst gar nichts anfangen kannst. Egal. Hier üben wir Vertrauen und nehmen an, was durchs Werfen der Münzen angezeigt wird. Wenn wir das nicht möchten, ist es sinnlos, die Übung zu machen.

Die Aussage zu finden, kann bisschen dauern. Muss nicht, kann. Kann auch interessant sein, wo die Suche uns lang- und hinführt.

Wenn ich die Aussage habe, spreche ich sie laut aus und dann dreimal klar und deutlich NEIN. Ohne Aggression, ohne Wut. Klar und fest und sicher. Nein. Nein. Nein.
Ich kann mir auch vorstellen, wie die Aussage verbrennt  – mir fällt grad die „Violette Flamme der Transformation“ ein, davon hab ich mal gelesen… Ich hab ein schwarzes Loch genommen, wo ich den Mist reigegeben habe. Was ich sagen will: Visualisiert (= stellt euch vor) was euch liegt und gefällt und was Wucht hat – wenn ihr möchtet. Das dreimalige laute Aussprechen von NEIN ist allerdings obligatorisch bei dieser Übung.

Jo, und wenn das getan ist, ist gut.

Wobei, ich habe letztes Mal noch einen unaufwändigen Zirkel geschlossen. Ich bin vorher einmal rechtsrum im Kreis um die Stelle gegangen, wo ich zum Deprogrammieren gessessen habe, und danach zum Lösen einmal links drumrum.

Eya. Das mach ich zur Zeit. Wenn ich mich umguck: Für uns steht reichlich Neues an, Neuorientierung innen wie außen. Dazu müssen wir den alten Mist endlich los sein. Weg haben. Ich machs zur Zeit so wie hier beschrieben.

Blessed be, allerseits! =)

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Sturmhimmel und Stilleben mit Licht, Tulpen und Katze

Ich hab heute Comptag und tob mich aus.

Es war heute ein guter Tag, denn es gab LICHT.

Es fand seinen Weg bis in die Wohnung und erfreute Blumen, Katzen und mich.

Oh, ich bin dankbar für das Licht!

Ich pflege auch nach wie vor meine Dankesammlung, auch wenn ich hier nichts mehr dazu poste. Ich machs jeden Abend, oft zusammen mit dem Gefährten. Ich erwähne das, weils eine sehr heilsame Übung ist, die ich euch allen ans ❤ lege.

DRRRRING und schon wieder 25 Minten rum.

Bis denne also.

Tagesorakel

Heute lass ichs mal richtig krachen und schreibe wieder einen Blogbeitrag. Ich hab dazu noch 15 Minuten Zeit, dann klingelt die Eieruhr und ich mach Pause.

Also. Tagesorakel. Seit ich mich mein erstes Tarotdeck gekauft habe, inrzwann in den 80ern, habe ich immer und immer wieder versucht den Klassiker zu praktizieren: Das Ziehen der Tageskarte. Nie hat mir das irgendwas gebracht, weder durch das Nachgucken in Büchern noch durchs Graben in meinem eigenen, mit der Zeit sich füllenden Tarot-Craft-Fundus.

Am 23. Dezember 2017, neulich, hab ich wieder damit angefangen, und diesmal mache ichs auf andere Weise. Ich ziehe eine Karte und formuliere, von der Karte inspiriert, einen Spruch dazu, und der Spruch ist dann mein Tagesorakel.

Die Tarotkarte ist also Ausgangspunkt für etwas Eigenes. Ich bin angetan davon. Plötzlich funktioniert’s. Hat mir schon paar mal richtig gut getan, mich über den Tag an meinen aktuellen Spruch zu erinnern.

Drrrrring. Is ja auch alles gesagt. =)

 

 

 

Lebenszeit

Ich bin immer weniger online. Über die Weihnachtszeit, auch wenn hier bei uns kein Weihnachten mehr stattfindet, hab ich ja doch für’d Leit was gebastelt. Wie jedes Jahr Kalender mit von mir gemachten Fotos. Das hat mehrere Tage gekostet, die ich so ziemlich nur am Computer verbracht habe. Und dabei habe ich zur Zeit – wie schön! – so viele andere Dinge aufm Plan, die ich machen will. Und die Zeit, die Minuten, Stunden, die Tage verrinnen und verschwinden. Die Zeit vergeht schneller als früher, und das liegt nicht nur daran, dass ich älter und älter werde. Die Zeit vergeht schneller als früher.

Wie zur Bestätigung klingelt grad genau jetzt Omi Solingens Eieruhr, die ich mir seit vorgestern zum Arbeiten am Computer einstelle. Immer auf 25 Minuten. Danach mache ich fünf Minuten Pause, und nach der vierten Einheit mache ich 15 Minuten Pause. Das jetzt war die vierte Einheit. Da wollte ich keine Pause, sondern für heute Schluss machen. Und jetzt tippe ich doch hier weiter. Und ich wollte noch eine Mail schreiben, ein gescanntes Bild bearbeiten… und noch irnzwas. Dies&das.

Egal. Ich mach für heute Schluss, mitten im Beitrag.  Oder auch nicht, es ist ja alles Wesentliche gesagt. Ich mach jetzt aus und häkel mir nen neuen Spülschwamm aus Paketschnur. Früher hätte ich jetzt noch zu einer Häkelanleitung verknüpft, zur Inspiration und Anregung. Keine Zeit jetzt. Bin eh schon drüber. Ihr findets leicht im Netz, wenn ihr wollt. Hier ist für heute SCHICHT.

 

Bess demnächs =)

 

 

Weihnachtsgeschenk

Hotfox hat ein Video gepostet, von einem Lied, von dem ich nicht wusste, dass es existiert – tut’s ja auch noch nicht so lange – eine meiner Lieblingsbänds spielt eines meiner Lieblingslieder – vgl. DANKE BOWIE und DANKE LEMMY!.

Hier:

Motörhead, Heroes, 2017

 

Danke Bowie, danke Lemmy, danke Hotfox =)

 

Weihnachtsmailing

Heute ist Sonnenwende. Später, wenns soweit ist (17:28) bin ich aufm Balkon, Altarabfälle verbrennen.
Zu Feier des Tages doch mal wieder ein Beiträgchen von mir mit ein paar Dingen, die sich angesammelt haben.

Wir feiern dieses Jahr null Weihnachten. Null. Nada. Nix.
Fühlt sich GUT an. Stimmig.

Dennoch hier für die, die des Englischen mächtig sind und Zeit und Lust haben, eine schöne Abhandlung über die quellenreiche, vielfältige Geschichte Weihnachtens: One Christmas, One Empire von Neil Kramer aus dem Jahre 2010.

Und dann, weils mich seit langer Zeit jedes Jahr wieder freut, das Icon vom VLC-Player (der beste Mediaplayer, den ich kenne – und kostenlos) , der jedes Jahr um die Zeit sein Weihnachtsmützchen aufhat.

 

Und dann ein Anblick, der für mich sehr gut den Geist der Weihnacht repräsentiert, wie er sich auch dieses Jahr wieder reichlich manifestiert:

Tolle Geschenke… diese liebevolle Deko, diese Wärme…

 

Apropos Deko. Weiß eigentlich noch jemand, wieviel Strahlen eine Schneeflocke genau hat? Hier ist nur eins von vielen Schneeflocken-Bildern, von denen mir von Jahr zu Jahr mehr befremdlich auffallen:

 

Und ein Bild von heute, mit wirklicher (finde ich) Schönheit. Die gibts ja auch überall; ich sehe sie, sobald ich meinen Blick von allen künstlichen Kram abwende.

Danke!

Achja, und dann noch zwei Videos, nicht weils irnzwie besonders tolle Songs wären. Sondern weil sie auch zum Anlass passen, weil ich sie beide als gutartig empfinde, weil ich zu beiden eine sentimentale Jugendverknüpfung habe. (In John Lennon war ich in meiner Spätkinderzeit sehr verliebt, und in Midge Ure – Mitproduzent von „Do they know it’s Christmas“ – in meiner Frühpubertät.)

Und vor allem, weil sie inhaltlich alle beide nach wie aktuell und angemessen sind.

Das reicht, ich begebe mich demnächst auf den Balkon. Alles Gute euch, was auch immer ihr in dieser Zeit feiert oder auch nicht.

 

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