Bunte Magie

Neumond in den Fischen am Samstag, 17. März 2☉18

und zwar am frühen Nachmittag um 14:11 (F/M).

Ich hab gestern gelacht, als sich durch die Übungen, die ich durch den Input der letzten Zeit praktiziere, wieder eine Wirkung zeigte:
Ich hab verstanden, wer meine geheimnisvolle alte Hexe in der Jurte ist, wo sie wohnt und was sie will.
Ich bin jetzt bei ihr in der Lehre und sie lehrt mich die Bedeutung der Heiligen Zeichen, die sie in den Sand kratzt.

Ich bin beschämt und erheitert wegen meines Verstandes, ders einfach nicht gerafft hat. Dabei dachte ich, ich wär so’n kluges Mäd–
Nee, Vetch. Du bist ne alternde Hexe mit nem scharfen Verstand, mit dem du dich die meiste Zeit verwechselst.
Ich bin dies Jahr fuffzich geworden. Darum diese Uhr am Himmel.

Also. Ich höre auf meinen Körper. Was ich fühle. Da gehts erst mal durch die Emotionen durch. Emotionen sind Reaktionen (ausgelöst durch den Verstand!) auf Reize (trigger) von Außen.
Gefühle — Fühlen — das ist ein Tasten von Fühlern, das geht von mir aus; von innen aus meiner MItte kommt mein Fühlen.
DA wohnt die Alte, die mir ENDLICH was beibringen kann.
Da weiß ich sofort, was gut ist. Und was nicht.

WARUM? will sogleich der Verstand wissen.
Das musst du nicht verstehen, Verstand. Ist das nicht schön? Entspannend! Setz dich gemütlich  hin, ich hol dich, wenn ich dich brauche.
Wir haben so viel Schönes zu tun =)

Blessed be =)

Input

LaoTze – TAO TE KING in der Übersetzung von Richard Wilhelm

LaoTsu – TAO TE CHING eine englische Version von Ursula Le Guin

 

Die macht mir grad große Freude. =)

 

 

 

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Vollmond in der Jungfrau ~ in der Nacht vom 1. auf den 2. März 2☉18

edit am 15. März, kurz vorm Neumond in den Fischen:
Als ich das original gepostet hab, hab ich als Überschrift geschrieben „Vollmond in den Fischen“, warum auch immer.

 

Genau um 01:51 (F/M).

Nach wie vor bin ich mit Reinigung beschäftigt. Ich hab den Eindruck, das wird immer mehr werden, es ist nichts, womit ich möglichst bald fertig sein muss.

Lange bevor Osho gesagt hat „Suche nicht nach der Wahrheit – entferne die Lüge, und was bleibt ist wahr.“ (so sinngemäß) hat Rumi dasselbe ausgedrückt. Mir fällt das Zitat nicht ein; wer’s weiß: Bitte einen Kommentar damit! ❤

Jedenfalls: Darum bin ich neuerdigs so erpicht aufs Reinigen: Ich habe begriffen, dass auf meinem Weg es eher nichts Wichtiges zu tun gibt. Es gibt stattdessen unglaublich viel zu LASSEN und zu klären und abzuhaken. WEG.

Das mache ich persönlich anlässlich des Vollmonds so ähnlich, wie ichs zum letzten Neumond beschrieben habe. Der einzige kleine Unterschied ist der, dass ich mich ein bisschen mehr nach außen richte: Ich ziehe meine Zustimmung zurück zu etwas, das mir beigebracht wurde und das ich als unumstößliche Wahrheit akzeptiert habe, obwohl es eine Lüge ist.
Solche Konzepte, solche tief verinnerlichten Pseudo-Wahrheiten überhaupt zu finden, ist ne spannende Sache. Weil ich dabei meinem Verstand aus gutem Grund nicht traue, nähere ich mich der Sache voller Vertrauen durchs Werfen von Münzen. Anleitung im erwähnten Neumondpost, HIER. Nur, dass ich jetzt keine Aussage suche, mit der andere mich belegt haben, sondern eine Zustimmung zu Konzepten, die nicht meiner Inneren Wahrheit entsprechen, eine Zustimmung zu etwas Falschem, Unheilsamen, die ich – unbewusst und doch sehr wirksam – selber erteilt habe.

Ich hab schon so eine Ahnung, welchen Weg ich da heute abend entlangfragen werde. Es geht bei mir ums Konzept Schuld. Dazu fällt mir Hier&Jetzt ein:

– Die Vorstellung ich sei an irgendwas Schuld und/oder habe Schuld auf mich geladen.
– Die Vorstellung, andere seien an irgendwas schuld und damit verantwortlich für mein Elend. Diese Vorstellung ist, wenn wir ihr wirklich tief nachgehen, extrem entmächtigend. Sie hält uns gefangen in der ungesunden Ofper-Täter-Spirale. Ich bin kein Opfer. Ich kann NEIN sagen.
– Außerdem Überlegungen zu unserem Geldsystem, das dafür sorgt, dass wir in Armuts- und Mangelgedanken verhaftet sind.

Eya, wie gesagt, über sowas denke ich zur Zeit nach, und ich bin gespannt, wo mich das heute Abend hinführt. Für euch bestenfalls ne Anregung. Ihr wisst selber, was für euch Thema ist. =)

Desweiteren rate ich, auf euren Körper zu achten. Wir sind hier VERKÖRPERT, und unser Körper ist der Kanal zum Fühlbewusstsein, das im Gegensatz zum Denken ganz genau weiß, was wahr ist und was nicht. Also achtet immerzu, wie sich euer Körper anfühlt, wo und wann ihr Empfindungen habt – wertet nicht, entschlüsselt und deutet das nicht, nehmt es einfach nur wahr. Das ist sehr viel. Und es holt uns sofort ins Hier&Jetzt. Sehr gesund.

Und zum Schluss noch der LInk zum Godharma-Blog, wo Susanne G. eine, finde ich, schöne, heilsame astrologische Betrachtung des aktuellen Vollmonds bietet:

Märzvollmond 2018 und die kosmischen Tendenzen

 

Alles Gute, Ihr Lieben, bis zum nächsten Mond. Ich mach jetzt erst mal paar Tage Computerpause. LASSEN und so. ❤

 

weitere Quellenangaben:
Es wäre einfach nicht rechtschaffen, zu verschweigen, wo ich die Anregungen her habe, die mich grad beschäftigen. Auch wenn das eine Website ist, die ich vor einiger Zeit noch sehr befremdet wieder weggeklickt hätte. Inzwischen bin ich viel lässiger und halte es genau so, wie Lisa Renee selber immer schreibt: „Please only take what is useful for your spiritual growth and discard all the rest. Thank you for your courage and bravery to be a truth seeker.“ – Bitte nimm nur das, was deinem spirituellem Wachstum nützt und verwirf den Rest. =)
Zur Thema Schuld: Poverty Consciousness, und zum Thema Verkörperung: Embodiment von Lisa Renee.

So, Schluss gez! Omis Eieruhr hat schon lange gekligelt! Blessed be! ❤

 

Donnerstag 15. Februar 2☉18 – Neumond im Wassermann

Mondpost, wie angekündigt. =)

Ich bin bisschen spät, und ich machs kurz heute. Der Neumond ist um 22:02 (F/M) diese Nacht. Kurz davor gibts noch eine partielle Sonnenfinsternis. Altes wird abgeschlossen und landet auf dem Kompost bzw. in der Recycling-Anlage.

Meine persönliche Sichtweise zum Mond hat sich in der letzten Zeit geändert – das war auch der Grund, warum ich die Mondpost eingestellt hatte. Für mich ist Neumond keine Phase des Neubeginns, sondern mein Fokus liegt auf Reinigung und Schutz. Dazu schreibe ich gerne mehr – immer, wenn sich mir etwas geformt hat. =)

Hier&Jetzt mache ich es so: Vor dem genauen Zeitpunkt finde ich einen Satz, eine Aussage, die ich in frühen Jahren schon verinnerlicht habe und die es endlich zu deprogrammieren gilt. (Anleitung und Anregung dazu habe ich aus dem I Ging-Buch, das ich immer wieder gerne erwähne und empfehle.)

Es geht mir bei der Reinigung um tief verankerte Zuschreibungen, um Glaubenssätze, die unser Verhalten, unsere Wahrnehmung und unser Reagieren prägen und uns und anderen schaden.
Ich beginne also meine Neumondübung damit, dass ich in Worte fasse, was ich loswerden möchte, ein Verhalten und/oder Reagieren von mir, das ich unheilsam finde.
Zum Beispiel – „Lieber Gott, mach, dass ich nicht immer geich beleidigt bin.“  – Ich möchte nicht mehr so schnell beleidigt sein. Das ist das Thema. Zum Deprogrammieren finde ich nun die exakte Aussage, die in meinem Innern unheilsam wirkt.
Dazu formuliere ich, was mir dazu einfällt. Zum Beispiel habe ich hier vielleicht meinen Vater im Ohr, der zu mir sagt „Du beleidigte Leberwurst!“ Um herauszufinden, ob das der zu deprogrammiernde Wortlaut ist, spreche ich ihn laut aus und werfe dazu drei Münzen. (Vorher definiere ich, welche Seite der Münzen JA und welche Seite NEIN bedeutet.) Sobald dreimal JA kommt, habe ich den Satz gefunden. Solange nur ein- oder zweimal JA kommt, bin ich noch auf der Suche. Das kann ich so verstehen, wie beim Ich sehe was, was du nicht siehst-Spiel. Dreimal NEIN bedeutet „ganz ganz kalt“, NEIN NEIN JA: „wärmer“, NEIN JA JA: „es wird heiß“, JA JA JA: das ist es.

Um das Beispiel von oben aufzunehmen: Von „Du beleidigte Leberwurst“ ausgehend kann jemand dann z.B. bei „du bist immer so empfindlich“ rauskommen, oder bei „Stell dich nicht so an!“ oder „Prinzessin auf der Erbse“… Es kann sein, dass ein Satz rauskommt, der sehr weh tut, oder auch einer, mit dem du bewusst gar nichts anfangen kannst. Egal. Hier üben wir Vertrauen und nehmen an, was durchs Werfen der Münzen angezeigt wird. Wenn wir das nicht möchten, ist es sinnlos, die Übung zu machen.

Die Aussage zu finden, kann bisschen dauern. Muss nicht, kann. Kann auch interessant sein, wo die Suche uns lang- und hinführt.

Wenn ich die Aussage habe, spreche ich sie laut aus und dann dreimal klar und deutlich NEIN. Ohne Aggression, ohne Wut. Klar und fest und sicher. Nein. Nein. Nein.
Ich kann mir auch vorstellen, wie die Aussage verbrennt  – mir fällt grad die „Violette Flamme der Transformation“ ein, davon hab ich mal gelesen… Ich hab ein schwarzes Loch genommen, wo ich den Mist reingegeben habe. Was ich sagen will: Visualisiert (= stellt euch vor) was euch liegt und gefällt und was Wucht hat – wenn ihr möchtet. Das dreimalige laute Aussprechen von NEIN ist allerdings obligatorisch bei dieser Übung.

Jo, und wenn das getan ist, ist gut.

Wobei, ich habe letztes Mal noch einen unaufwändigen Zirkel geschlossen. Ich bin vorher einmal rechtsrum im Kreis um die Stelle gegangen, wo ich zum Deprogrammieren gessessen habe, und danach zum Lösen einmal links drumrum.

Eya. Das mach ich zur Zeit. Wenn ich mich umguck: Für uns steht reichlich Neues an, Neuorientierung innen wie außen. Dazu müssen wir den alten Mist endlich los sein. Weg haben. Ich machs zur Zeit so wie hier beschrieben.

Blessed be, allerseits! =)

Sturmhimmel und Stilleben mit Licht, Tulpen und Katze

Ich hab heute Comptag und tob mich aus.

Es war heute ein guter Tag, denn es gab LICHT.

Es fand seinen Weg bis in die Wohnung und erfreute Blumen, Katzen und mich.

Oh, ich bin dankbar für das Licht!

Ich pflege auch nach wie vor meine Dankesammlung, auch wenn ich hier nichts mehr dazu poste. Ich machs jeden Abend, oft zusammen mit dem Gefährten. Ich erwähne das, weils eine sehr heilsame Übung ist, die ich euch allen ans ❤ lege.

DRRRRING und schon wieder 25 Minten rum.

Bis denne also.

Tagesorakel

Heute lass ichs mal richtig krachen und schreibe wieder einen Blogbeitrag. Ich hab dazu noch 15 Minuten Zeit, dann klingelt die Eieruhr und ich mach Pause.

Also. Tagesorakel. Seit ich mich mein erstes Tarotdeck gekauft habe, inrzwann in den 80ern, habe ich immer und immer wieder versucht, den Klassiker zu praktizieren: Das Ziehen der Tageskarte. Nie hat mir das irgendwas gebracht, weder durch das Nachgucken in Büchern noch durchs Graben in meinem eigenen, mit der Zeit sich füllenden Tarot-Craft-Fundus.

Am 23. Dezember 2017, neulich, hab ich wieder damit angefangen, und diesmal mache ichs auf andere Weise. Ich ziehe eine Karte und formuliere, von der Karte inspiriert, einen Spruch dazu, und der Spruch ist dann mein Tagesorakel.

Die Tarotkarte ist also Ausgangspunkt für etwas Eigenes. Ich bin angetan davon. Plötzlich funktioniert’s. Hat mir schon paar mal richtig gut getan, mich über den Tag an meinen aktuellen Spruch zu erinnern.

Drrrrring. Is ja auch alles gesagt. =)

 

 

 

Lebenszeit

Ich bin immer weniger online. Über die Weihnachtszeit, auch wenn hier bei uns kein Weihnachten mehr stattfindet, hab ich ja doch für’d Leit was gebastelt. Wie jedes Jahr Kalender mit von mir gemachten Fotos. Das hat mehrere Tage gekostet, die ich so ziemlich nur am Computer verbracht habe. Und dabei habe ich zur Zeit – wie schön! – so viele andere Dinge aufm Plan, die ich machen will. Und die Zeit, die Minuten, Stunden, die Tage verrinnen und verschwinden. Die Zeit vergeht schneller als früher, und das liegt nicht nur daran, dass ich älter und älter werde. Die Zeit vergeht schneller als früher.

Wie zur Bestätigung klingelt grad genau jetzt Omi Solingens Eieruhr, die ich mir seit vorgestern zum Arbeiten am Computer einstelle. Immer auf 25 Minuten. Danach mache ich fünf Minuten Pause, und nach der vierten Einheit mache ich 15 Minuten Pause. Das jetzt war die vierte Einheit. Da wollte ich keine Pause, sondern für heute Schluss machen. Und jetzt tippe ich doch hier weiter. Und ich wollte noch eine Mail schreiben, ein gescanntes Bild bearbeiten… und noch irnzwas. Dies&das.

Egal. Ich mach für heute Schluss, mitten im Beitrag.  Oder auch nicht, es ist ja alles Wesentliche gesagt. Ich mach jetzt aus und häkel mir nen neuen Spülschwamm aus Paketschnur. Früher hätte ich jetzt noch zu einer Häkelanleitung verknüpft, zur Inspiration und Anregung. Keine Zeit jetzt. Bin eh schon drüber. Ihr findets leicht im Netz, wenn ihr wollt. Hier ist für heute SCHICHT.

 

Bess demnächs =)