Bunte Magie

Tzolkins, Portaltage und Wavespells

Vor einiger Zeit hab ich in einem Blog (der nicht so ganz meins ist, drum keine Verknüpfung, das hier ist nämlich MEIN Blog, und ich regier hier ), also, da hab ich von „Portaltagen“ gelesen.
Mit diesem Begriff konnte ich nichts anfangen, und er interessierte mich. Ich habe danach im Netz gesucht und kam zu einigen Sites, die alle dieselbe deutschsprachige Quelle für die behaupteten „Portaltage“ hatten. Dort waren diese Tage für die erste Hälfte 2017 angegeben, dazu die Info, dass es sich um eine Interpretation/Information aus dem Mayakalender handelt. Mayakalender. Der schon wieder.

Da hab ich überhaupt keinen Bezug dazu, eher bin ich abgeschreckt wg. des Gedöns um Dezember 2012. Wo ja wirklich was los war …

Oke, ich hab weiter geguckt und bin auf eine spanisch-englischsprachige Seite gestoßen. Dort wird das alles erklärt, die Portaltage werden angegeben, es gibt für jeden Tag im Kalender ein „Tzolkin“ (das ist die Tagesenergie … oder so) und es gibt „Wavespells“. Das sind 13 Tage, die unter einem bestimmten Thema stehen, in einer bestimmten Energie schwingen. Ehrlich gesagt, ich durchschaue das nicht. Ich bin auch nicht sicher, was ich davon halte. Und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit diesen Tagesenergien viel anfangen kann… Und dann spricht mich doch immer mal wieder was an. Also gut.

Was ich zur Zeit sagen kann: Die letzten beiden Portaltage (Portaltage gibt’s regelmäßig, sie werden auf der Site „GAP – Galactic Activation Portals“ genannt) hatten eine besondere Energie für mich. Das waren der 12. und der 13. Juli, und ich empfand an diesen Tagen so eine bestimmte Schwingung, ein Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne. Ich hör mich noch sagen „Heute ist ein Feiertag!“ – das waren so Windgräsertage und Sonnenblättertage, voller Ziehen und Verheißung von Abenteuer.

Kann auch sein, so lese ich, dass diese Portaltage sich manchmal nicht so toll anfühlen (weils in tiefere Schichten gehen soll), und ich hatte auch schon welche, die waren gar nix Besonderes. Nix Genaues weiß ich nicht. Ich erzähle trotzdem davon, weil’s vielleicht der einen oder dem andern auch Spaß macht. Ich habe begonnen, mit diesen 13 Tagen der „Wavespells“ zu wirken, ganz schlicht, und diese Struktur macht mir Freude.

Hier der Link zum aktuellen Wavespell. Wie ihr sehen könnt, hat jeder der 13 Tage eine Farbe: Rot, Weiß, Blau oder Gelb. Dazu passen wie es der Zufall will meine wunderbaren Öllichter von Glafys, deren Dochthalter genau diese Farben haben.

Also ergibt sich ganz von selbst eine Struktur für meine Altar-ÖlLicht-Praxis: Es brennt jetzt täglich ein ÖlLicht in der passenden Farbe, und wenn nach 13 Tagen ein neuer Wavespell beginnt, mach ich das Glas sauber. Und so hat der Mayakalender hier doch immerhin den Einfluss, dass jeden Tag mein Altarlicht brennt und dass regelmäßig das Lichtgefäß sauber gemacht wird. Beides war vorher nicht so wirklich der Fall.

Ich achte inzwischen auch darauf, dass ich beim Entzünden des Altarlichts immerhin ausm Schlafanzug raus bin und mir die Haare gebürstet habe und so. Kleine Freuden. =)

Jo, nun wisst ihr wieder unglaublich spannende Details aus meiner magischen Praxis. Hier noch Links zu der Mayakalender Seite, für die, die Englisch oder Spanisch können. Weil, das wird euch bestimmt am meisten interessieren:

Mayankin – die Homepage.

Daily Tzolkin – der tägliche … Tzolkin. Aha. Die Tagesenergie. Dort könnt ihr auch andere Tage nachgucken, z.B. auch euren Geburtstag.

Wenn ihr da rumstöbert, findet ihr auch viele Erklärungen. Außerdem könnt ihr euch für ein Newsletter anmelden und bekommt dann zum Beginn eines Wavespells eine Mail.

Oke, das ist typisch Vetch, die sich hemmungslos rauspickt, was ihr in den Kram passt und’s dann noch in der Gegend weiter verteilt. Wie gesagt, ich hab insgesamt zu diesem Mayakalender keine Meinung. Ich hab hauptsächlich Spaß an der Struktur der 13 Tage und finde das mit den Portaltagen interessant.
Und vielleicht ist für jemanden von euch auch interessante, heilsame Info dabei.

 

rote Zeit, rotes Zeug

Zeit für Rote Fotos. Und ich sollte dies gar nicht veröffentlichen, ich hab nämlich grad die Seuche beim Fotografieren. Ich mach zur Zeit keine schönen Fotos. Ist halt so. Trotzdem will ich das jetzt raushaun. Vielleicht kommt die Tage was Besseres, dann kann ich das hier wieder löschen.

Das war ja jetzt ne TOLLE Einleitung!

Also gut.

 

Das war Hotelzimmerräuchern in Köln. Draußen, wg. Feuermelder.
 
 

Das ist mein Altar zur Zeit. Die Oberfläche hat gelitten… Ansonsten: alles wie immer. Slum halt. =)
 
 

Mittagessen heute. ❤
 
 

Ziemlich rot.
 
 

Sommerschlange.
 
 

Das ist mir grad in Gimp (= im Bildbearbeitungsprogramm) aus Versehen geschehen.
Ich finds so interessant/hübsch, dass ichs hier zeige. Und hier ohne:

Die Blume ist die Tage aufm Balkon enstanden. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Sie ist jedenfalls sehr willkommen!
 
 
 

Die kenne ich, die war vorletztes Jahr auch schon da. Die letzte und schönste unserer Lilien. Sie duftet! ❤
 
 
 

Und noch mein schnuffiges, bisschen staubiges Ufo. Da möcht ich auch mal wieder welche von machen.
 
 
 

Hm. Die lag auch noch rum. Sie ist eher bisschen … grün…

 

Oke. Das war also (fast nur) Rotes Zeugs. =)

 

 

Sommersonnenwende

Heute beginnt der Sommer. Vorher war Frühling. Aha.

Echt, die alten Jahreszeiteneinteilungen sind nicht mehr wirklich stimmig. Sonnenwende ist stimmig, ab heute werden die Tage wieder allmählich kürzer. Mitte des Jahres.

Passenderweise, wie ich heute bemerkte, habe ich gestern getan, was ich schon lange vorhatte: kleine Hemshof-Röschen geklaut. Nur zwei Stengel, und die sind wunderschön und angemessen heute aufm Altar.

Auch passend zur Sonnenwende habe ich meine Blogfarbe zu Rot gewechselt – naja, was so als Rot grad noch durchgeht, für eine, die keine weiße Schrift mag und möchte, dass ihre Texte noch lesbar sind. Rosa. Ma gucken, ob wir uns dran gewöhnen.

Ich habe beschlossen, die Sonnenwende auch als Zeitpunkt zur Verlagerung meiner Dankesammlung zu nehmen. Die poste ich ab heute im VETCHBLOG.

Später, wenn es dunkel wird, mache ich noch ein kleines Feuer auf der Dachterasse – in dem Kesselchen rechts hinter den Rosen, in dem ich meine ÖlLicht und Räucherstäbchen Reste sammle. Das wird ordentlich flackern, denk ich. =)

Ich wünsche euch allen eine Wunder-volle Zeit!


 

Abou Ben Adhem

Grad fährt draußen ein Auto mit sehr lauter Musik vorbei. Arabische Musik. Es ist schwül, es duftet nach Curry (wir essen gleich), Papageien fliegen durchs grüne Carob-Laub vor meinem Fenster.
Oke, Leute können behaupten, ich wär in Ludwigshafen. Mag sein. Hier, wo ich bin, ist Magie.

Ich hab grad ein Gedicht gefunden, das möchte mal wieder in die Welt. Ich habs unten drunter unbedarft einfach wörtlich übersetzt, das ist jedenfalls lyrischer, als wenn ich mich mit Knittelversen versuchen würde.

 

Abou Ben Adhem
by Leigh Hunt

 
Abou Ben Adhem (may his tribe increase!)
Awoke one night from a deep dream of peace,
And saw, within the moonlight in his room,
Making it rich, and like a lily in bloom,
An angel writing in a book of gold:
Exceeding peace had made Ben Adhem bold,
And to the presence in the room he said,
„What writest thou?“ The vision raised its head,
And with a look made of all sweet accord,
Answered, „The names of those who love the Lord.“
„And is mine one?“ said Abou. „Nay, not so,“
Replied the angel. Abou spoke more low,
But cheerly still; and said, „I pray thee, then,
Write me as one that loves his fellow men.“

The angel wrote, and vanished. The next night
It came again with a great wakening light,
And showed the names whom love of God had blest,
And lo! Ben Adhem’s name led all the rest.

 

Abou ben Adhem (möge sein Stamm gedeihen!)
erwachte eines Nachts aus einem tiefen Traum des Friedens
und sah inmitten des Mondlichts in seinem Zimmer
das es reich machte, und wie eine Lilie in Blüte
einen Engel in ein goldenes Buch schreiben.
Andauernder Frieden hatte Ben Adhem mutig gemacht
und zu der Präsenz in seinem Zimmer sprach er
„Was schreibst du?“ Die Erscheinung hob den Kopf
und mit einem Blick ganz aus süßem Einvernehmen
anwortete: „Die Namen derer, die Gott lieben.“
„Und ist meiner darunter?“ sagte Abou. „Nein, der nicht.“
antwortete der Engel. Abou sprach leiser.
Doch fröhlich immer noch; und sagte, „Dann bitt ich dich,
schreib mich ein als einen, der seine Mitmenschen liebt.“

Der Engel schrieb und verschwand. In der nächsten Nacht
kam er wieder, mit einem hellen erweckenden Licht,
und zeigte die Namen derer, die von Gottes Liebe gesegnet waren,
und siehe! Ben Adhems Name stand über allen.
 


 

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

Heil Eris!

Wer stets glücklich sein will,
muss sich oft verändern.

Konfuzius

 
Grad ist mir aufgefallen, dass heute ein hoher Diskordianischer Feiertag ist: Der 23. 5.
Ein Tag also, um Eris zu huldigen, römisch Discordia, Göttin der Zwietracht. Die nur in sehr niedriger Schwingungsfrequenz die Göttin der Zwietracht ist. In weiterer Wirklichkeit ist sie die Göttin der Veränderung, des Aufbruchs (von alten Kisten und auf neue Wege) und des kreativen Chaos‘. Der Kosmische Kicherfaktor umschwirrt sie.
Auch Anoia ist eine ihrer Erscheinungsformen.

Da Eris eine der mächtigsten Gottheiten überhaupt ist, tun wir gut daran, sie in unserem Leben willkommen zu heißen. Sie kommt sowieso zu uns, und am liebsten und umwerfendsten zu denen, die meinen, sie könnten sie aussperren oder gar kontrollieren.

Also, Eris, du Wundervolle, Unberechenbare, Erschütternde, Fröhliche: Dieser Beitrag ist für dich, und hier ist ein Internetz-Schrein mit der Collage, die ich vor einigen Jahren für dich gemacht habe. →klick

Dankesammlung

Jetzt hab ich viele verschiedene Überschriften hingetippt, geschaudert und sie wieder gelöscht. Darunter waren: „Dankemonat Mai“ ~ „Jeden Tag ein Danke“ ~ „ein Monat voller Freude“ und weitere solcher Kirchentagsmottos. „Dankesammlung“ geht grad noch.

Ich bin insgesamt seit wir in der neuen Wohnung sind, an diesem Wunder-vollen Ort, so glücklich.
Ich schwebe nicht jeden Tag nur auf Wolke 7 rum, ich bin auch oft nach wie vor matschig, traurig, wütend – und doch ist etwas anders. Fühlt sich sehr tief an.

Heute war ein besonders schöner Tag, obwohl es Putztag war. Die Sonne schien, die Wohnung warm und lichtdurchflutet. Der Gefährte hat auf dem Balkon Glaskristalle aufgehängt, und die haben den ganzen Tag über bunte Flecken hereingeblitzt, überall hin, bis ganz unters Sofa, wie ich beim Staubsaugen feststellen konnte.

Ja, heute war ein besonders schöner Tag, alles war verzaubert, und da habe ich beschlossen, dass ich jetzt jeden Tag etwas hier poste, das mich freut und für das ich dankbar bin. Jo, das ist nicht originell. Es ist mir ein Bedürfnis. =)
Die Anlässe zur Dankbarkeit und Freude können alles mögliche sein. Alte und neue Dinge, Begegnungen, Erkenntninsse, Einfälle, Ereignisse oder das Wetter ~ mit und ohne Foto ~ mit viel Text oder ganz ohne…

Heute ist es das Geglitzer auf dem Balkon, das auch durch die nicht mehr ganz so sauberen Scheiben magisch wirkt.

Danke für das wundervolle Geglitzer ❤

So, und das mach ich jetzt jeden Tag, erst mal im Mai, und dann seh ich weiter. Und wenn ich mal einen Tag nicht dazu komme, einen Beitrag zu schreiben, dann hole ich das im nächsten Beitrag nach. Damit kann ich (da isses wieder, das Wort) Disziplin üben. =)