Bunte Magie

selbstgefälliges Obst

Ich höre zur Zeit zum Einschlafen Sufi-Lehrgeschichten, alle gesammelt und erzählt von Idries Shah, gelesen von David Ault, die Bücher zu bestellen oder zum online-Lesen kostenlos zur Verfügung gestellt von der ISF.

Eine davon möchte ich —

also, ich möchte ganz viele davon mit euch teilen. Wer Englisch kann, gehe einfach auf die oben verlinkte Seite der ISF. Oder nach YT , wo Auszüge der Bücher vorgelesen werden (es lohnt sich auch, eigenhändig auf YT nach Idries Shah zu gucken).

Für die, die kein Englisch können, hab ich eine der Geschichten nacherzählt.
 

Die selbstgefällige Frucht
 
Es reiste mit großem Gefolge ein gewisser Emir von Arabien zum großen Jan-Fishan Khan. Er wurde ehrenvoll empfangen und mit kostbaren Geschenken bedacht. Viele am Hofe Jan-Fishans erwarteten nun, dass der arabische Prinz den Khan mit unzähligen Fragen löchern würde — oder dass er im Gegenteil ganz still nur durch die Nähe zum Khan versuchen würde, Weisheit zu absorbieren.
Doch bevor der Emir zum offiziellen Empfang angekündigt wurde, sagte der Khan zu seinen Leuten:
„Passt jetzt gut auf – so etwas gibt es nur selten zu erleben.“
 
Der Emir trat ein und sagte:
„Bestätigt mein Emirat, denn es sind Eure Vorfahren, von denen alle Edlen ihren Rang erhalten.“
Jan-Fishan sagte:
„Möchtest du Zeremoniell und Gefälligkeit und die Bestätigung deines Ranges – oder suchst du Antwort auf eine Frage?“
„Am liebsten hätte ich beides, doch da es nur eins gibt, möchte ich die Antwort auf eine Frage,“ sagte der Emir.
„Da du ohne Gier nur um eines gebeten hast, will ich dir beides geben,“ sagte Jan-Fishan Khan, „und durch meine Antwort auf deine philosophische Frage werde ich deinen Titel bestätigen oder verweigern.“
Der Emir fragte:
„Das ist meine Frage: Warum machen so viele Sufis sich lustig über die großen Taten, den Heldenmut, die Geduld und die Großherzigkeit, die das Erbe und der Glanz der Araber sind?“
Jan-Fishan sagte:
„Und hier ist die Antwort, die nicht nur unsere Haltung erklärt, sondern die dir auch deine wirkliche Position als Edler der Araber zeigt.
Wir nehmen sie nicht ernst, wir machen sie manchmal gar lächerlich, die Eigenschaften, mit denen so manche Menschen sich brüsten, denn diese Eigenschaften sollten das absolute Minimum sein, und nicht das Großartigste, das ein Mensch erreichen kann. Wenn ein Mensch heldenhaft ist, oder geduldig, oder aufrichtig, oder gastfreundlich, oder wenn er eine der anderen Eigenschaften hat — dann ist das sein Ausgangspunkt.
Ist er ein Scheusal, das stolz darauf sein kann, wenn es gelernt hat, sich im Umgang mit anderen angemessen zu benehmen? Ist er eine Frucht, deren Namen die Leute sich merken, damit sie mehr von der selben Sorte finden? Nein, er ist jemand, der sich schämen sollte, dass er nicht immer würdevoll war, und er sollte dankbar sein, dass er großer Dinge fähig ist.“
 
Nachdem er das gehört hatte, gab der Edle den Titel Emir auf und sagte:
„Emir ist ein Wort, das Leute bezeichnet, die ganz unten, ganz am Anfang sind, warum also sollte ich es brauchen, um mich zu bezeichnen? Der, den wir einen normalen Menschen nennen, mit wenig guten Eigenschaften, ist noch nicht mal unterwegs auf der Reise.“
Einer seiner Reisebegleiter sagte:
„Was?! Ihr werft den Glanz Eurer Familie fort, für etwas, das Ihr in einem Buch hättet lesen können?“
Der (Ex-)Emir sagte:
„Wenn ich es in einem Buch gelesen hätte, wäre es nicht weniger wahr. Vielleicht habe ich es tatsächlich irgendwann mal in einem Buch gelesen und es nicht umgesetzt. Und wenn ich es schon mal gelesen habe, dann bin ich doppelt schuldig, denn dann habe ich meine Bildung missachtet und verraten, die mir hätte helfen können, mich von selbstgefälligem Obst zurück in einen Menschen zu verwandeln.“
 
 
 
 
 
 

 

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Unverpackt bei basic

Das ist mir einen eignen Post wert, weil ich vordem über basiç nur gemeckert habe. Und jetzt erfahre ich, dass ausgerechnet diese Bonzen-Bio-Supermarktkette das Unverpacktkonzept für sich entdeckt hat. →Hier← bei Utopia nachzulesen.

ENDLICH! Ich geh hoffnungsfroh davon aus. dass andere Ketten und Läden nachziehen werden. Ich guck besonders streng in deine Richtung, Alnatura! War mal mein Haupt- und Lieblingsbioladen. Inzwischen kaufe ich dort nur noch sehr wenig, hauptsächlich unverpacktes Obst und Gemüse. Es ist in den letzten Jahren immer schlimmer mit dem Plastik im Bioladen geworden. Paar Gramm Obstchips in Plastikverpackung, eine Tasse Bio-Soja-Cappuchino im Plastebecher, natürlich Togo-Kaffeausschank, und Superbiokaffeekapseln für’s Genießen daheim, es ist wirklich –

Mir fehlen keineswegs die Worte, die ausdrücken, wie ich das finde, mit diesen ‚Bio‘-Produkten in Aluminium und Plastikverpackungen. Ich möchte nur nicht so viel fluchen in meinem Blog.

Nee, ich möchte mich freuen und jubeln auf meinem Blog. Also freue ich mich, dass ausgerechnet basic den richtigen Schritt tut. Damit haben sie mich als Kundin wiedergewonnen. Morgen (ziemlich sicher morgen) besuche ich deren mannheimer Laden und gucke, ob wirklich stimmt, was Utopia da behauptet. Ich hab mir so sehr einen Unverpacktladen in MA oder LU gewünscht. Dass ausgerechnet basic mir diesen Wunsch erfüllt, das hätte ich nicht gedacht. =) Wenns denn wahr ist. Morgen weiß ich mehr.

 

Zu verschenken: Kali Durga Lied

Ahh, ein Grund zu Bloggen. Es gibt ja viele Gründe, bloß konnte ich mich irnzwie nicht aufraffen in den letzten Wochen. Die compfreien Tage haben eine tiefere Wirkung als ich geahnt hab.

Grad finde ich im Posteingang eine Mail von White Swan – die, die mir jede Woche aus Werbegründen ein Lied zum kostenlosen Runterladen schicken. Meist unerträglicher Blödsinn – das von heute ist erfreulicherweise hübsch. Wenn auch bisschen sehr weichgespült und lieblich für eine so machtvolle Göttin. Und doch, ja, das Lied ist wirklich schön. Kostenlos (gegen Angabe eurer Mailadresse – dann seid ihr auch im Verteiler, könnt euch allerdings sofort wieder löschen lassen) zu haben bis nächsten Mittwoch hier:

Shantala – Om Mata Kali (Goddess Durga)

 

Viel Freude. =)

 

Blumen zu Bäumen

Nur mal wieder ein Lebenszeichen.

Ich war lange nicht online. Wir haben Flohmärkte gemacht und dazwischen musste ich massiv chillen. Schöne, compfreie Tage. Wobei ich trotzdem viel vorm Bildschirm gehock gelegen bin: Wir haben Babylon 5 angefangen. Es ist wundervoll! Richtige, echte, nur oberflächlich träschige Science Fiction. Eine heilsame Erfrischung und Wohltat nach dem ganzen Star Trek Mist, den wir vorher geguckt haben. Star Trek ist Empire-Propaganda in pseudo Science Fiction Setting. Babylon 5 ist echte Science Fiction. Sogar mit wirklicher science, statt des Trek-üblichen hohlen Technogebabbels.

„Überlastung der Faselmatrix! Schilde auf 18 Prozent! B’lana! Bringen sie das in Ordnung!“
„Ich könnte versuchen, die Knorkkomponenten mit Tachyonenosmose zu modulieren…“
„Tun sie das! Wie lange werden Sie brauchen?“
„Ich denke, ein-zwei Tage– “
„Sie haben zwei Stunden.“

Eya.

 

Nebenbei gings im Jahresrad von der Hochsommerzeit in den Spätsommer, Kräuterweihe, Lammas, Lugnasad. Ich habe nix gefeiert, ich habe nur grad eben die Blogfarbe der HECKENWICKE auf Türkis umgestellt. Und ‚ganz von selbst‘ ist mein Blumengemale, das ich seit meinem Besuch in München im Mai so gut wie jeden Tag gemacht habe, umgeschlagen. Ich mal jetzt jeden Tag Bäume. =)

Ist noch nicht ganz fertig, da sind noch weiße Stellen.

Was nicht schön ist: Ich habe massiven Schwindel, was, nehme ich an, von der Halswirbelsäule kommt. Und meine Kamera ist innen verschmutzt und ich habe auf jedem Foto viele dunkle Punkte drauf. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde. Muss zum Arzt. (Ich will Osteopathie, und wenns ganz schlimm kommt, muss ich vielleicht Sport machen. ARRGH!)

Jetzt, also, am Wochenende, fahren wir erst mal zum Sufi Soul, und da freue ich mich sehr sehr SEHR drauf. Wir hätten auch noch Platz im Auto für nahelebende BlogerInnen gehabt; die können leider nicht. Schade. Andermal!

Achso, und ich kann unter Beiträgen immer noch nicht „gefällt mir“ anklicken. Irgendwas hat sich verschluckt, bei mir und WordPress.

Also, ihr Lieben, wenn ihr auch in den nächsten Tagen so gar nichts von mir lest, dann wundert euch nicht. Ich bin entweder aufm Flohmarkt, aufm Sufi-Festival, beim Arzt oder im Bett/im Weltraum.

Bis bald! =)

 

 

 

Tzolkins, Portaltage und Wavespells

Vor einiger Zeit hab ich in einem Blog (der nicht so ganz meins ist, drum keine Verknüpfung, das hier ist nämlich MEIN Blog, und ich regier hier ), also, da hab ich von „Portaltagen“ gelesen.
Mit diesem Begriff konnte ich nichts anfangen, und er interessierte mich. Ich habe danach im Netz gesucht und kam zu einigen Sites, die alle dieselbe deutschsprachige Quelle für die behaupteten „Portaltage“ hatten. Dort waren diese Tage für die erste Hälfte 2017 angegeben, dazu die Info, dass es sich um eine Interpretation/Information aus dem Mayakalender handelt. Mayakalender. Der schon wieder.

Da hab ich überhaupt keinen Bezug dazu, eher bin ich abgeschreckt wg. des Gedöns um Dezember 2012. Wo ja wirklich was los war …

Oke, ich hab weiter geguckt und bin auf eine spanisch-englischsprachige Seite gestoßen. Dort wird das alles erklärt, die Portaltage werden angegeben, es gibt für jeden Tag im Kalender ein „Tzolkin“ (das ist die Tagesenergie … oder so) und es gibt „Wavespells“. Das sind 13 Tage, die unter einem bestimmten Thema stehen, in einer bestimmten Energie schwingen. Ehrlich gesagt, ich durchschaue das nicht. Ich bin auch nicht sicher, was ich davon halte. Und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit diesen Tagesenergien viel anfangen kann… Und dann spricht mich doch immer mal wieder was an. Also gut.

Was ich zur Zeit sagen kann: Die letzten beiden Portaltage (Portaltage gibt’s regelmäßig, sie werden auf der Site „GAP – Galactic Activation Portals“ genannt) hatten eine besondere Energie für mich. Das waren der 12. und der 13. Juli, und ich empfand an diesen Tagen so eine bestimmte Schwingung, ein Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne. Ich hör mich noch sagen „Heute ist ein Feiertag!“ – das waren so Windgräsertage und Sonnenblättertage, voller Ziehen und Verheißung von Abenteuer.

Kann auch sein, so lese ich, dass diese Portaltage sich manchmal nicht so toll anfühlen (weils in tiefere Schichten gehen soll), und ich hatte auch schon welche, die waren gar nix Besonderes. Nix Genaues weiß ich nicht. Ich erzähle trotzdem davon, weil’s vielleicht der einen oder dem andern auch Spaß macht. Ich habe begonnen, mit diesen 13 Tagen der „Wavespells“ zu wirken, ganz schlicht, und diese Struktur macht mir Freude.

Hier der Link zum aktuellen Wavespell. Wie ihr sehen könnt, hat jeder der 13 Tage eine Farbe: Rot, Weiß, Blau oder Gelb. Dazu passen wie es der Zufall will meine wunderbaren Öllichter von Glafys, deren Dochthalter genau diese Farben haben.

Also ergibt sich ganz von selbst eine Struktur für meine Altar-ÖlLicht-Praxis: Es brennt jetzt täglich ein ÖlLicht in der passenden Farbe, und wenn nach 13 Tagen ein neuer Wavespell beginnt, mach ich das Glas sauber. Und so hat der Mayakalender hier doch immerhin den Einfluss, dass jeden Tag mein Altarlicht brennt und dass regelmäßig das Lichtgefäß sauber gemacht wird. Beides war vorher nicht so wirklich der Fall.

Ich achte inzwischen auch darauf, dass ich beim Entzünden des Altarlichts immerhin ausm Schlafanzug raus bin und mir die Haare gebürstet habe und so. Kleine Freuden. =)

Jo, nun wisst ihr wieder unglaublich spannende Details aus meiner magischen Praxis. Hier noch Links zu der Mayakalender Seite, für die, die Englisch oder Spanisch können. Weil, das wird euch bestimmt am meisten interessieren:

Mayankin – die Homepage.

Daily Tzolkin – der tägliche … Tzolkin. Aha. Die Tagesenergie. Dort könnt ihr auch andere Tage nachgucken, z.B. auch euren Geburtstag.

Wenn ihr da rumstöbert, findet ihr auch viele Erklärungen. Außerdem könnt ihr euch für ein Newsletter anmelden und bekommt dann zum Beginn eines Wavespells eine Mail.

Oke, das ist typisch Vetch, die sich hemmungslos rauspickt, was ihr in den Kram passt und’s dann noch in der Gegend weiter verteilt. Wie gesagt, ich hab insgesamt zu diesem Mayakalender keine Meinung. Ich hab hauptsächlich Spaß an der Struktur der 13 Tage und finde das mit den Portaltagen interessant.
Und vielleicht ist für jemanden von euch auch interessante, heilsame Info dabei.

 

Donnerstag, 29. Juni und Freyjatag 30. Juni und 7. Juli ~ Dankesammlung

Ich hab ja viele, viele Tage Dankesammlung nachzuholen. Ich mach das jetzt wunderbar chaotisch der Reihe nach und durcheinander. Hauptsache, ich machs! =) Für heute und für die ersten zwei Tage nach meinem letzten Eintrag.

 

Dotach, 29. Juni
Das war ein Tag bevor ich nach Köln gefahren bin. Ich war in Mannheim und hab geshopped. Ganz ohne Röckdöts – ich hab richtig viel Geraffel und Zeugs gekauft. KONSUUUUM!
Dankbar war ich an dem Tag für

Viel Spaß beim Sachenkaufen. Mach ich nicht sooo oft. Ich habe wundervolle neue Holy Smokes Räucherstäbchen erstanden, und vor allem: ganz wundervolle, ENTZÜCKENDE Fächer (Sandelholz) aus China, in einer wunderschönen Pappchachtel. Glas Deckel statt Plastik. Ich guck morgen, ob ich da noch welche von finde, die sind wundervoll zum Verschenken. Vor allem im Plastikfreien Juli (und überhaupt im Plastikfreien Leben).

Im Weltladen hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit der Lady hinterm Tresen. Es ging um Spirituelles – es ist wunderbar, wie einfach und oft sowas möglich ist. Als ich ging, sah sie meine Tasche und rief erfreut: „Und eine Shiva-Tasche!“ ❤

Vorher habe ich denen im Weltladen einen großen Dienst erwiesen. Als ich reinkam, waren die Lady und ihr junger Kollege hinterm Tresen festgelabert von einem lieben älteren Herrn. Er kaute ihnen das Ohr ab mit seiner politischen Arbeit, seinen Forschungen, die niemand veröffentlichen will, weil ja alle gleichgeschaltet sind – achja, das kenne ich doch gut, so ein Denken und Empfinden. Von mir.
Dann erzählte er, wie sein Computer Bäckups seiner wichtigen Texte löscht, seit er sie auf einer externen Festplatte archiviert. Das seien natürlich SIE – achja… so ein Denken und Empfinden kenne ich leider auch sehr, sehr gut. X) Ich mischte mich ein, indem ich den Herrn fragte, was er auf seinem Computer hat. Windows. Na dann. Ich hab ihm Linux empfohlen. Der junge Mann hinterm Tresen rief „Sehr gut! Danke!“
Ich hab dem Herrn gesagt, dass er auf seinem Computer der Chef sein muss, hab ihm Posteo statt Web.de empfohlen und desweiteren die Welt ein bisschen erklärt. (Leute zulabern kann ich besser als  – als eigentlich alle!)
Währenddessen, befreit, verzupfte sich der junge Mann hinterm Tresen aus dem Laden, nicht ohne sich bei mir noch grinsend zu bedanken. Nach einer kleinen Weile hatte ich den lieben älteren Herrn so weichgelabert, dass er sich auch verzupfte, auch mit viel Bedanken bei mir. Hehe, das Gute Werk des Tages.
Danach kam es noch zu dem oben erwähnten schönen Gespräch mit der Lady hinterm Tresen.

In dem Zusammenhang — Sólveig bin ich auch sehr dankbar, da sie mich neulich an etwas erinnert hat, das ich vergessen hatte. Ich hatte so ein-zwei Wochen vor Köln mal wieder so einen kleinen Absturz. Hier hab ich vor fast zwei Jahren drüber geschrieben, und neulich hatte ichs mal wieder völlig vergessen. 😛 Danke also an Sólveig!

In einem Laden sah ich eine Tasche, die ich fast gekauft hätte. Sie war leider nicht schön und dafür zu teuer, drum hab ichs nicht getan, doch ich durfte sie freundlicherweise fotografieren. Der Spruch darauf ist toll:
Freiheit heißt nicht, alles tun zu können, was man will.
Freiheit heißt, nicht alles tun zu müssen, was man soll.
Jean-Jaques Rousseau

Das reicht.

Gedicht, oje, ein Gedicht!

Das Gedicht zum Donnerstag
wird kurz und knapp
weil der Tag schon lange her ist
und ich bin heute schlapp.

 

Freyjatag, 30. Juni

Oke. Das war der Reisetag. Da war ich dankbar für

Es ist bisschen kühler gewesen.

Ich hatte fast alles schon am Tag vorher gepackt. Das war das erste Mal in meinem Leben, glaub ich. Das war super! =)

Mein Schnusel und Gefährte kam rechtzeitig aus der Arbeit, um mich zum Zug zu bringen. Alles gut geklappt, und die Reise war auch gut.

Ich habe ein Buch wieder angefangen, dass der Schnusel und Gefährte mir vor, weißnich, zwei Jahren oder so geschenkt hat, Arabian Nightmare von Robert Irwin. Sehr sehr schönes Buch! ❤
„The brain secretes thought as the liver secretes bile.“
(„Das Hirn sondert Gedanken ab, so wie die Leber Gallensekret absondert.“)

Ich hab am Bahnhof in Köln meine Mutter wunderbar gefunden – die kam zur gleichen Zeit aus München. Und dann nahmen wir ein Taxi und fuhren ins Hotel.

Das Hotel war in Furunkelstadtteil am Arsch von Köln. Gewerbegebiet, TRIST. Am Tag der Ankunft war das Wetter trüb, nass und kühl. Ich war trotzdem guter Dinge und habe mich erst mal im Hotelzimmer eingerichtet. Geräuchert hab ich z.B., das ist hier zu sehen (das erste Bild). Ich hatte ein seltsames Déjà-vu — früher, als ich Roadie war (Musicals und dem Copperfield seine Zauberschau) habe ich viel Zeit in Hotelzimmern verbracht. Darum hab ich von dem Tag auch so ne Art Gedicht:

Wieder im Hotelzimmer
ich erinnere mich
weiß noch die alten Zauber
well prepared
Essig, Rauch und Karten
Kerze und Wasser und Klang
Brot und Buch und mein Öl
alles da.
Hier ist Schutz und Zuflucht.
Paris~Dakar.

Was es mit Paris~Dakar auf sich hat — davon erzähle ich ein anderes Mal.

 

Heute.

Sprung in die Gegenwart. Heute bin ich dankbar weil

Ich bin wieder daheim im schönen LU, beim Schnusel und den Katzen, in unserer magischen, wundervollen Wohnung. ❤

Ich hab also angefangen, die Dankesammlungen der letzten Tage zu schreiben. Den Rest erzähl ich auch noch. Erbarmungslos! Mal sehn, wann das ist. Morgen hab ich compfrei, übermorgen haben wir Besuch. Demnächst.

Heute beim Kochen ist mir aufgefallen, dass ich sehr dankbar dafür bin, wie praktisch und schön alles in der Küche geordnet ist. Alles an seinem Platz, griffbereit, wunderbar. Und ich bin dankbar für das superscharfe Messer.

Wir haben den Ablauf bis zum Besuch am Sonntag so geplant, dass es mir gut in den Kram passt. Putzen ist überfällig, wir haben noch andere Dinge zu tun, morgen Schule ~ wir bekommen das alles geregelt. Gut.

Lady of the Dan hat geschrieben:

Ach ja, die Schienen, die in der Sonne braten … ich weiß genau, was Du meinst, und finde es mindestens so toll. Nur leider braten da nicht die Schienen, sondern die zur Unverrottbarkeit in Altöl getränkten Schwellen selbiger Schienen. Schlimm, aber wahr, genau das isses, und essis geil.

Ich eiere derweil durch die Welt, aber es wird besser, und Dein Blog hilft. Ich schreib mir jetzt nicht mehr Erledigungszettel, sondern ausformulierte Listen mit „Heute möchte ich …“ – und das Leben ist plötzlich ganz anders. Ich mach das nämlich alles freiwillig, das vergesse ich immer wieder.

Das freut mich SEHR, dass mein Blog hilft, und wenn ich selber meine Artikel öfters lesen und mir zu Herzen nehmen würde, dann würd ich vielleicht selber auch nicht so oft so Wichtiges vergessen… vgl. oben. X)

So, und nu reichts. Das waren nur drei Tage und schon so viel Text.

JajajaJA, bin dabei… öm…

Es ist SCHWÜL SCHWÜL SCHWÜL.
Das Gewitter in der Nacht
hat die Luft durchnässt.

 

rote Zeit, rotes Zeug

Zeit für Rote Fotos. Und ich sollte dies gar nicht veröffentlichen, ich hab nämlich grad die Seuche beim Fotografieren. Ich mach zur Zeit keine schönen Fotos. Ist halt so. Trotzdem will ich das jetzt raushaun. Vielleicht kommt die Tage was Besseres, dann kann ich das hier wieder löschen.

Das war ja jetzt ne TOLLE Einleitung!

Also gut.

 

Das war Hotelzimmerräuchern in Köln. Draußen, wg. Feuermelder.
 
 

Das ist mein Altar zur Zeit. Die Oberfläche hat gelitten… Ansonsten: alles wie immer. Slum halt. =)
 
 

Mittagessen heute. ❤
 
 

Ziemlich rot.
 
 

Sommerschlange.
 
 

Das ist mir grad in Gimp (= im Bildbearbeitungsprogramm) aus Versehen geschehen.
Ich finds so interessant/hübsch, dass ichs hier zeige. Und hier ohne:

Die Blume ist die Tage aufm Balkon enstanden. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Sie ist jedenfalls sehr willkommen!
 
 
 

Die kenne ich, die war vorletztes Jahr auch schon da. Die letzte und schönste unserer Lilien. Sie duftet! ❤
 
 
 

Und noch mein schnuffiges, bisschen staubiges Ufo. Da möcht ich auch mal wieder welche von machen.
 
 
 

Hm. Die lag auch noch rum. Sie ist eher bisschen … grün…

 

Oke. Das war also (fast nur) Rotes Zeugs. =)