Heilen

Neumond im Widder in der Nacht vom 14. auf den 15. April

Also kommende Nacht um 03:57 (F/M). Außerdem ging der retrograde Merkur heute um ca. 9:30 Uhr über Punkt 3 und wird jetzt wieder direktläufig. (Am 3. Mai geht er über Punkt 4.) Für mich verstärkt das noch mal die Schwingung von Abschluss und Reinigung.

Ich werde mich heute Abend wieder mit dem Löschen von alten Mustern beschäftigen.

Bei mir wirds in Richtung Selbstbewusstsein vs. Unterwürfigkeit gehen. In der HPΨ-Schule haben wir letzten Donnerstag Rollenspiele gemacht, um Beratungssituationen zu üben. Ich habe dabei die Rolle eines ca. 60jährigen Klienten übernommen. Chirurg und Chefarzt, richtig Geld, richtig erfolgreich, alles gemacht und getan, zufriedene Ehefrau, schöne junge Geliebte, super Golfspieler, Kongresse, Publikationen, brave schöne Tochter studiert erfolgreich Kunstgeschichte.
Er ist auch überhaupt gar nicht seinetwegen zum HPΨ gegangen – mit ihm ist ja alles wunderbar in Ordnung – sondern wegen seines Sohnes, der ihm Schlafstörungen und Bluthochdruck verursacht, die medizinisch nicht erklärt werden können. Zu nem schulmedizinischen Psychologen geht er natürlich nicht, denn sowas spricht sich doch rum, was würden die Kollegen sagen? Und außerdem hat er ja kein Problem, sondern sein Sohn, der zur Zeit in Indien ist, oder in sonstsoeinem seltsamen Land, ohne Geld, völlig abgedreht, der Junge. Statt hier in Deutschland Medizin zu studieren und in Papas Fußstapfen zu treten, so wie selbst es gemacht hat, und es war kein Zuckerschlecken, doch der Erfolg gibt ihm Recht, und nun kann er nicht glücklich sein, weil sein Sohn so abdreht.

Eya – ich merke auch jetzt wieder beim Tippen, dass dieser Mann ein sehr starkes Eigenleben entwickelt hat, als ich in seiner Rolle aufm Stuhl saß und den Klienten gespielt habe. Er ist das genaue Gegenteil von mir, in so ziemlich allem, und es ist mir unglaublich leicht gefallen, ihn zu spielen. Ich war großartig! Ich war herablassend, hab die ‚Therapeutin‘ und den ‚Therapeuten‘ unterbrochen, ich hab genau gewusst, wo das Problem ist und mir keinen esoterischen Blödsinn verzapfen lassen, ich war herrisch, wusste alles besser und war sehr sehr SEHR selbstbewusst.

Die ‚Therapeutin‘ und der ‚Therapeut‘ waren auch sehr gut und haben den Alten tatsächlich im Ansatz knacken können. (So einer braucht mehr als nur eine Sitzung…)

Warum ich das hier so breit erzähle: Ich habe in diesem Rollenspiel die Gegenseite meines Minderwertigkeitskomplexes gespürt. Den Mann zu spielen ist mir so leicht gefallen, dass ich davon ausgehe, dass ich seine Eigenschaften in mir trage, und das sind ja grundsätzlich keine schlechten Eigenschaften. Disziplin, Fleiß, Selbstbewusstsein, wissen, was ich kann, nicht alles gleich schlucken, was andere mir vorlegen, nicht gleich zu allem Ja und Amen sagen und anderen gefallen wollen – das sind Kräfte, Künste, das ist eine Craft, die ich viel zu sehr vernachlässigt habe in meinem Leben. Die übe ich jetzt.
Dazu beginne ich damit, dass es meinen Unterwürfigkeits-, lieb&nett sein-, allen-gefallen-müssen-Mustern an den Kragen geht. Wenn die verschwinden, verschwindet auch der verknöcherte, unglückliche Despot, den ich am Donnerstag gespielt habe und ich komme in der Mitte an. Beim gesunden, heilsamen Selbstwert. Das ist der Plan. =)

Ajoo.

Auch sehr… lustig: Gestern haben wir so Leute getroffen, einen Typen, der eine Anzeige aufgegeben hatte, in der er gleichgesinnte Leute sucht zwecks Bildung von Fellowship, Gemeinschaft. In der Anzeige hat er so 68er Vibes beschworen, der Text erzählte, dass er das System und den Konsum so leid sei und Alternativen leben wolle – es sah wirklich gut aus, genau wie das, was wir uns wünschen.

Es war dann auch sehr hübsch dort, Lagerfeuer, Grillen – mit Fleisch, jo, es leben nicht alle vegan. Bierdosen. Wasser aus Plastikflaschen. Alle gucken daheim Fernsehen. Jaja, das ist normal, nur hats mich halt bisschen gewundert. Da saßen lauter priviligierte, und ja, auch hart sich im System aufreibende Bürger und Bügerinnen, die übers System schimpften, und dass der Mensch halt gierig und schlecht sei und dass wir da nix machen können sondern ausgeliefert seien.
Jo, so ne Haltung kommt z.B. vom vielen Fernsehen… Und wenn der Mensch gierig und schlecht ist, dann kann man ja wirklich nix machen, und dann muss man auch nix machen. Und so warten viele darauf, dass endlich der weise König alles heilsam regelt, oder dass endlich die richtige Partei an die Macht kommt. Das war nämlich zum Schluss die Offenbarung: Niemand von denen wollte an sich selbst wirken, sich verändern und auf diese Weise die Welt für sich und andere bisschen besser machen. Nee, das Problem, wie sich zum Schluss herausstellte – also, kurz bevor wir grußlos den Ort verließen – das Problem sind die vielen Moscheen in Mannheim, das Geschrei der Muezzine, das einem Pärchen dort schon nen schönen Urlaub versaut hatte, und überhaupt all die Undeutschen, die aus islamischen Ländern hierherkommen und Geld haben und das dazu verwenden, hier sich gegen das Grundgesetz einzunisten und alles in den Hintern geblasen zu bekommen.

Ein Teil in mir rollt jetzt genervt mit den Augen über die folgende Erklärung, weil ich finde, es ist selbstverständlich und die Klarstellung sollte überflüssig sein:
Ich bin der Meinung bin, dass die Menschen, die hierherkommen, wie alle Menschen der Welt ein Zuhause verdienen – ein RECHT darauf haben – wo sie in Frieden und frei von materiellem Mangel  würdevoll leben können. Und das muss natürlich nicht hier in Deutschland sein, sondern in der Regel ist das dort, wo diese Menschen verwurzelt sind und ihre Kultur gewachsen ist. Das ist für viel zu viele Menschen auf der Welt nun mal nicht möglich. Aus vielen Gründen. Über diese Gründe rede ich gerne mit Leuten. Aber nicht über das Geschrei der Muezzine und über die viel zu vielen Moscheen in Mannheim.

Ich konnte im Übrigen bei niemandem der Anwesenden einen materiellen Mangel sehen; wir hörten auch von keinen schlimmen, lebensbedrohlichen Belästigungen von ‚Ausländern‘ gegen die Anwesenden. Und „Der Islam“ hat jetzt so direkt auch noch niemandem von denen geschadet – wenn wir von dem durch Muezzine verdorbenen Urlaub absehen. Aber mei, wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur, sagt Pispers (er bezog das auf männerhassende ‚Feministinnen‘, doch der Satz passt leider auf viele andere DurchblickerInnen genauso perfekt).

Jo. ich erzähle das, weil es insgesamt für uns ein gelungener Abend war, der auch einen reinigenden und klärenden Effekt hat. Wir haben uns nicht lang rumgestritten. Wir sind einfach weg, denn auf dem Niveau geht nix, mag das Lagerfeuer noch so schön sein. Und wir wissen jetzt viel klarer, was wir uns wünschen und wo es keine Schnittmenge gibt. Klare Wünsche setzen Dinge in Bewegung. Ich denke, das Erlebnis war eine Manifestation der Merkur-retro Phase.

Also Danke ans Universum und auch an uns, denn wir haben uns weiterentwickelt. Früher hätten wir entweder lieb gelächelt und versucht, höflich die Harmonie zu wahren. Oder wir wären sehr deutlich geworden und hätten uns grässlich rumgestritten. Beides ist unheilsam. Wir haben eine kleine Weile versucht, sachlich zu diskutieren und wurden darob mit Phrasen- und Klischeegewittern bombadiert. Darum sind wir bald einfach weg von dort. HEXEN KÖNNEN SICH WEG ZAUBERN.
Wir haben uns gewandelt, und das führt uns Schritt für Schritt weiter auf unserem Weg. Ich bin dankbar.

Blessed be. =)

 

 

 

 

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Verkörpern von Freude…

Ich hab eben angefangen, einen Kommentar zu einem Artikel von C.A.A. zu schreiben, der so ausgeufert ist, dass ich daraus lieber einen eigenen Blogbeitrag mache.

was habe ich vom Leben und der Welt realistisch zu erwarten? Immer wenn ich mich öffne merke ich, dass die Welt ein schrecklicher Ort ist, voller Gewalt und Dunkelheit. Ich fühle mich hier so falsch, mit meinen überfließenden Gefühlen, mit meiner verf*** Empathie und meiner Gutmütigkeit. Die Welt ist so krass laut und wirr. Ich wollte immer anderen helfen. Soweit ich zurück denken kann, habe ich versucht, oft sogar unbewusst, anderen zu helfen. Ich habe so viel von mir selbst dabei verloren. Der Preis, den ich dafür zahlen musste, war hoch. Und die schlimmste Einsicht dabei: Ich kann niemanden retten. Ich muss aushalten, dass andere vor meinen Augen mit Fullspeed an die Wand fahren, sterben, sich Schlimmes antun und erleben. Ich kann es nicht verhindern, ohne selbst dabei Schaden zu nehmen.

hier

Ich empfinde sehr ähnlich.

Also, die erste Erkenntnis: Ich helfe andern vor allem dadurch, dass es mir gut geht. Ich weiß das von andern Leuten, denen es gut geht: Sie sind eine Energiequelle für alle, die mit ihnen in Berührung kommen.
Wie werde ich so eine Person?

Und ich wünsche mir ja auch eine Gemeinschaft – fellowship – von Menschen mit Niveau und Herzensbildung (altmodische, doch zutreffende Wörter), gemeinsame Visionen, gemeinsames Verwirklichen, Austausch, Kunst, Craft, Kultur… y’know. =) Und ja, im Netz gibts das, doch es ist eben nicht VOR ORT, und vor Ort ist nun mal das Hier&Jetzt, wo’s stattfindet. Das Leben.

Wie werde ich also eine Energiequelle auch für andere?

Ich übe zur Zeit das Verkörpern, was ’nur‘ bedeutet, wahrzunehmen, was in mir stattfindet und DA zu sein, nicht abzuschweifen in Fluchtphanatasien.
Mir ist neulich im Bus aufgefallen, dass ich nicht DA sein wollte, weil ich, wie ich erstaunt bemerkte, Angst von den Leuten um mich herum hatte und mich quasi aus der Situation und aus meinem Körper rausgenommen habe mit Tagträumen. Ne ganz ’normale‘, alltägliche Sache, die mir nie zuvor aufgefallen war.
Wo überall ich Angst habe, und was ich mir für Strategien der Flucht angewöhnt habe. Eine milde Form, eine Vorstufe, denk ich, von Dissoziation. Eine Form, die die meisten von uns oft anwenden.

Ich glaube, wenn viele von uns das nicht täten, würden wir vieles nicht lange aushalten – die grässlichen, hässlichen Städte, in denen viele von uns ‚leben‘, grauenhafte Arbeitsbedingungen – z.B. oft den ganzen Tag lang in Kunstlicht, ohne einmal den Himmel und wirkliches Tageslicht gesehen zu haben – wenn wir uns nicht mental aus unseren Körpern nehmen könnten, würden wir wahrscheinlich sehr schnell eingehen oder zu aggressiven AxtmörderInnen.

Nur, ich möchte DA sein, also möchte ich in einer Welt leben, wo das DAsein Freude macht. Und wenn ichs versuche – s.o., das Zitat.

Was also tun? Ich übe das Verköpern, und ich übe Freude – dabei helfen mir zur Zeit Alana Greene und Mirsakarim Norbekovs Eselsweisheit. (Das Buch ist klasse; mehr weiß ich von dem Hern nicht. Ich denke, ich mag ihn.) Beide erklären sehr überzeugend und inspirierend etwas, das nicht wirklich neu und doch von mir (und vielen vielen andern) leider sehr vernachlässigt wurde:
Um Freude zu erleben, um Freude ins Leben zu ziehen, müssen wir Freude spüren. Jaja, erst die Freude spüren, und dann kommt, was dazu passt. Nicht umgekehrt. Wenn ich z.B. sage: Erst mal brauch ich hier vor Ort tolle Leute und ne funktionierende Gemeinschaft, und dann bin ich froh – jo, dann werd ich halt für den Rest meines Lebens unfroh vor mich hindümpeln. Damit hab ich bereits viel zu viele Jahre verschwendet, also übe ich jetzt mal was anderes. Ich übe, die Freude über diese funktionierende Gemeinschaft hier vor Ort Hier und Jetzt zu spüren, zu glühen und zu strahlen, und dann guck ich mal, was passiert. So weit ich’s jetzt bereits hinbekomme, mach ich gute Erfahrungen damit. Kleine feine Ansätze.

Was ich allerdings die Tage auch feststellen musste: Ich bin richtig entsetzt, wie negativ, wie traurig bzw. depressiv meine Grundgestimmtheit ist. Im Frohsein bin ich ungeübt. Grauenhaft, grässlich ungeübt. Diese Erkenntnis hat mich dann noch mal extra deprimiert. In guten Momenten, die es auch gibt, kann ich darüber herzlich lachen. 😛

Und gestern ist mir noch was aufgefallen:
Über mein geradezu verbittertes Bemühen, Freude zu spüren (auch einen Lacher wert) habe ich das Verkörpern vernachlässigt: Wahrzunehmen, was in mir hier und jetzt IST. Wenn in mir nun mal Melancholie und leichte Angst und der ganze blöde alte Mist unfröhliche Urständ feiern, dann hilft es überhaupt nicht, zu versuchen, da krampfhaft Freude drüber zu klatschen. Ich kann lächeln wie ne Blöde, ich kann beschließen, innerlich zu strahlen – froh werd auf diese Weise nicht.

Also hab ich meinen Schwerpunkt wieder aufs Verkörpern verlagert. Ich stelle fest: Wenn ich wahrnehme – WAHR NEHME – als Wahrheit anerkenne und zulasse und wirklich spüre, was in mir drin los ist, den ganzen Mist, die latente Angst, die Traurigkeit, den Ärger, wenn ich das zulasse und reinspüre, dann löst es sich auf. Und DANN kommt die Freude.

Dass wir unsere Emotionen wahrnehmen müssen, um sie zu zu transformieren und aufzulösen, das ist auch überhaupt keine neue Erkenntnis. Ich bin sicher, dass ich selbst hier im Blog schon oft genau das gepredigt habe. Was mich erschreckt: Wie schwer es mir fällt, und wie schnell ich wieder vergesse.

Wobei das kein Wunder ist, denn die meisten von uns haben nun mal was anderes gelernt, damit wir gut funktionieren in dieser so grauenhaften Normalität, die uns als „die Welt“ verkauft wurde. Ich annuliere dieses Geschäft!
Und ich höre auf, mit mir zu hadern. Ich bemühe mich, ich tu was ich kann, und ich kann mir auf die Schulter klopfen, weil ich tapfer jeden Tag aufs Neue weiterübe, trotz Rückschlägen. Der Herr Norbekov hat geschrieben, wir sollen üben, uns selber zu loben für das, was wir jeden Tag schaffen. Das mache ich jetzt; ich habs meiner täglichen Dankesammlung hinzugefügt, die ich nach wie vor (fast) jeden Tag weiterführe.

Jo… das wollte raus. Zum Verkörpern und zum Freude spüren wollte ich schon lange was geschrieben haben, nur hab ich dazu noch die schlichte Erkenntnis von gestern gebraucht: Erst spüren was IST, das anerkennen, wahrhaben, LASSEN, dann kann es sich auflösen, und dann kann Freude aufkommen. Und dass ich Geduld mit mir habe, auch wenn ich miesepetrig bin. Ich hab halt mit dem zu üben, was IST.

 

 

Neumond in den Fischen am Samstag, 17. März 2☉18

und zwar am frühen Nachmittag um 14:11 (F/M).

Ich hab gestern gelacht, als sich durch die Übungen, die ich durch den Input der letzten Zeit praktiziere, wieder eine Wirkung zeigte:
Ich hab verstanden, wer meine geheimnisvolle alte Hexe in der Jurte ist, wo sie wohnt und was sie will.
Ich bin jetzt bei ihr in der Lehre und sie lehrt mich die Bedeutung der Heiligen Zeichen, die sie in den Sand kratzt.

Ich bin beschämt und erheitert wegen meines Verstandes, ders einfach nicht gerafft hat. Dabei dachte ich, ich wär so’n kluges Mäd–
Nee, Vetch. Du bist ne alternde Hexe mit nem scharfen Verstand, mit dem du dich die meiste Zeit verwechselst.
Ich bin dies Jahr fuffzich geworden. Darum diese Uhr am Himmel.

Also. Ich höre auf meinen Körper. Was ich fühle. Da gehts erst mal durch die Emotionen durch. Emotionen sind Reaktionen (ausgelöst durch den Verstand!) auf Reize (trigger) von Außen.
Gefühle — Fühlen — das ist ein Tasten von Fühlern, das geht von mir aus; von innen aus meiner MItte kommt mein Fühlen.
DA wohnt die Alte, die mir ENDLICH was beibringen kann.
Da weiß ich sofort, was gut ist. Und was nicht.

WARUM? will sogleich der Verstand wissen.
Das musst du nicht verstehen, Verstand. Ist das nicht schön? Entspannend! Setz dich gemütlich  hin, ich hol dich, wenn ich dich brauche.
Wir haben so viel Schönes zu tun =)

Blessed be =)

Input

LaoTze – TAO TE KING in der Übersetzung von Richard Wilhelm

LaoTsu – TAO TE CHING eine englische Version von Ursula Le Guin

 

Die macht mir grad große Freude. =)

 

 

 

Vollmond in der Jungfrau ~ in der Nacht vom 1. auf den 2. März 2☉18

edit am 15. März, kurz vorm Neumond in den Fischen:
Als ich das original gepostet hab, hab ich als Überschrift geschrieben „Vollmond in den Fischen“, warum auch immer.

 

Genau um 01:51 (F/M).

Nach wie vor bin ich mit Reinigung beschäftigt. Ich hab den Eindruck, das wird immer mehr werden, es ist nichts, womit ich möglichst bald fertig sein muss.

Lange bevor Osho gesagt hat „Suche nicht nach der Wahrheit – entferne die Lüge, und was bleibt ist wahr.“ (so sinngemäß) hat Rumi dasselbe ausgedrückt. Mir fällt das Zitat nicht ein; wer’s weiß: Bitte einen Kommentar damit! ❤

Jedenfalls: Darum bin ich neuerdigs so erpicht aufs Reinigen: Ich habe begriffen, dass auf meinem Weg es eher nichts Wichtiges zu tun gibt. Es gibt stattdessen unglaublich viel zu LASSEN und zu klären und abzuhaken. WEG.

Das mache ich persönlich anlässlich des Vollmonds so ähnlich, wie ichs zum letzten Neumond beschrieben habe. Der einzige kleine Unterschied ist der, dass ich mich ein bisschen mehr nach außen richte: Ich ziehe meine Zustimmung zurück zu etwas, das mir beigebracht wurde und das ich als unumstößliche Wahrheit akzeptiert habe, obwohl es eine Lüge ist.
Solche Konzepte, solche tief verinnerlichten Pseudo-Wahrheiten überhaupt zu finden, ist ne spannende Sache. Weil ich dabei meinem Verstand aus gutem Grund nicht traue, nähere ich mich der Sache voller Vertrauen durchs Werfen von Münzen. Anleitung im erwähnten Neumondpost, HIER. Nur, dass ich jetzt keine Aussage suche, mit der andere mich belegt haben, sondern eine Zustimmung zu Konzepten, die nicht meiner Inneren Wahrheit entsprechen, eine Zustimmung zu etwas Falschem, Unheilsamen, die ich – unbewusst und doch sehr wirksam – selber erteilt habe.

Ich hab schon so eine Ahnung, welchen Weg ich da heute abend entlangfragen werde. Es geht bei mir ums Konzept Schuld. Dazu fällt mir Hier&Jetzt ein:

– Die Vorstellung ich sei an irgendwas Schuld und/oder habe Schuld auf mich geladen.
– Die Vorstellung, andere seien an irgendwas schuld und damit verantwortlich für mein Elend. Diese Vorstellung ist, wenn wir ihr wirklich tief nachgehen, extrem entmächtigend. Sie hält uns gefangen in der ungesunden Ofper-Täter-Spirale. Ich bin kein Opfer. Ich kann NEIN sagen.
– Außerdem Überlegungen zu unserem Geldsystem, das dafür sorgt, dass wir in Armuts- und Mangelgedanken verhaftet sind.

Eya, wie gesagt, über sowas denke ich zur Zeit nach, und ich bin gespannt, wo mich das heute Abend hinführt. Für euch bestenfalls ne Anregung. Ihr wisst selber, was für euch Thema ist. =)

Desweiteren rate ich, auf euren Körper zu achten. Wir sind hier VERKÖRPERT, und unser Körper ist der Kanal zum Fühlbewusstsein, das im Gegensatz zum Denken ganz genau weiß, was wahr ist und was nicht. Also achtet immerzu, wie sich euer Körper anfühlt, wo und wann ihr Empfindungen habt – wertet nicht, entschlüsselt und deutet das nicht, nehmt es einfach nur wahr. Das ist sehr viel. Und es holt uns sofort ins Hier&Jetzt. Sehr gesund.

Und zum Schluss noch der LInk zum Godharma-Blog, wo Susanne G. eine, finde ich, schöne, heilsame astrologische Betrachtung des aktuellen Vollmonds bietet:

Märzvollmond 2018 und die kosmischen Tendenzen

 

Alles Gute, Ihr Lieben, bis zum nächsten Mond. Ich mach jetzt erst mal paar Tage Computerpause. LASSEN und so. ❤

 

weitere Quellenangaben:
Es wäre einfach nicht rechtschaffen, zu verschweigen, wo ich die Anregungen her habe, die mich grad beschäftigen. Auch wenn das eine Website ist, die ich vor einiger Zeit noch sehr befremdet wieder weggeklickt hätte. Inzwischen bin ich viel lässiger und halte es genau so, wie Lisa Renee selber immer schreibt: „Please only take what is useful for your spiritual growth and discard all the rest. Thank you for your courage and bravery to be a truth seeker.“ – Bitte nimm nur das, was deinem spirituellem Wachstum nützt und verwirf den Rest. =)
Zur Thema Schuld: Poverty Consciousness, und zum Thema Verkörperung: Embodiment von Lisa Renee.

So, Schluss gez! Omis Eieruhr hat schon lange gekligelt! Blessed be! ❤

 

Lao-Tse

Verfall der Sitte

Geht der große SINN zugrunde,
so gibt es Sittlichkeit und Pflicht.
Kommen Klugheit und Wissen auf,
so gibt es die großen Lügen.
Werden die Verwandten uneins,
so gibt es Kindespflicht und Liebe.
Geraten die Staaten in Verwirrung,
so gibt es die treuen Beamten.

 

Aus dem Tao Te King von Lao-Tse

 

Gefunden hier: http://schuledesrades.org/public/taoteking/?Q=5/4/18

Lebenszeit

Ich bin immer weniger online. Über die Weihnachtszeit, auch wenn hier bei uns kein Weihnachten mehr stattfindet, hab ich ja doch für’d Leit was gebastelt. Wie jedes Jahr Kalender mit von mir gemachten Fotos. Das hat mehrere Tage gekostet, die ich so ziemlich nur am Computer verbracht habe. Und dabei habe ich zur Zeit – wie schön! – so viele andere Dinge aufm Plan, die ich machen will. Und die Zeit, die Minuten, Stunden, die Tage verrinnen und verschwinden. Die Zeit vergeht schneller als früher, und das liegt nicht nur daran, dass ich älter und älter werde. Die Zeit vergeht schneller als früher.

Wie zur Bestätigung klingelt grad genau jetzt Omi Solingens Eieruhr, die ich mir seit vorgestern zum Arbeiten am Computer einstelle. Immer auf 25 Minuten. Danach mache ich fünf Minuten Pause, und nach der vierten Einheit mache ich 15 Minuten Pause. Das jetzt war die vierte Einheit. Da wollte ich keine Pause, sondern für heute Schluss machen. Und jetzt tippe ich doch hier weiter. Und ich wollte noch eine Mail schreiben, ein gescanntes Bild bearbeiten… und noch irnzwas. Dies&das.

Egal. Ich mach für heute Schluss, mitten im Beitrag.  Oder auch nicht, es ist ja alles Wesentliche gesagt. Ich mach jetzt aus und häkel mir nen neuen Spülschwamm aus Paketschnur. Früher hätte ich jetzt noch zu einer Häkelanleitung verknüpft, zur Inspiration und Anregung. Keine Zeit jetzt. Bin eh schon drüber. Ihr findets leicht im Netz, wenn ihr wollt. Hier ist für heute SCHICHT.

 

Bess demnächs =)