Heilen

Sonntag, 9. Juli 2017 – Vollmond im Steinbock

Vollmond im Steinbock überm mannheimer Neckar, 2015 gemacht, 2016 schon mal im Blog verbraten.

 

Sonntag, den 9. Juli 2017,
kurz nach 6h morgens
(06:06 F/M)
ist Vollmond im Steinbock.

 

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

 
Robert Wilkinson kündigt einen heftigen Vollmond an. Er schreibt, es gebe persönliche und politische Polarisierung – es seien sehr starke Spannungen zwischen Gegensätzen zu erwarten.
Jo, das kann schon sein…
Er sagt, wir haben verantwortungsvolles soziales Verhalten (aus) zu üben. Da bitte ich auch drum! =)

Er sagt außerdem, die Weisheit, die wir bis jetzt gelernt haben, werde jetzt auf persönlicher Ebene relevant.

Dem habe ich nichts weiter hinzuzufügen, das ist doch ne Menge, mit der wir viel anfangen können!

Habt eine Gute Zeit, seid in eurer Mitte – lasst los, lasst sein. =)

Bis dann im Netz!

Heute Nacht, 24. Juni 2017 – Neumond im Krebs

 

Morgen, am 24. Juni 2017,
halb 5h morgens
(04:30 F/M)
ist Neumond im Krebs.

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

Mal wieder knapp vorm Ereignis, weil ich gestern compfreien Tag hatte.

Dieser Neumond ist kurz nach der Sommersonnenwende. Zur Zeitenergie könnte ich eigentlich den Text zum letzten Vollmond noch mal wiederholen – wobei ich finde, dass ‚es‘ sich inzwischen etwas leichter anfühlt. Als wär ich geübter, mit den Ereignissen und den intensiven Emotionen umzugehen, die in mir aufsteigen.

Der Mond ist im Krebs ‚zuhause‘ – beide, Mond und das Sternzeichen Krebs, werden in der Astrologie mit unseren Emotionen verknüpft.
Nun sind Emotionen nicht dasselbe wie Gefühle. Gefühle sind die Sprache der Seele, sie sind ein aktives Hinwenden zu etwas – mit unseren Sinnen. Das meint unsere fünf körperlichen Sinne genauso wie unsere feinstofflichen Sinne.

Emotionen dagegen sind ein Reagieren auf Einflüsse von außen.

Zu diesem Neumond möchte ich etwas weitergeben, das ich bei Teal Swan gelernt habe – aus diesem Video: Follow The Feeling Process.
Um Emotionen zu transformieren, empfiehlt sie, sich ganz hinein zu begeben. Bei unangenehmen Emotionen müssen wir dabei erst mal durch den Widerstand durch. Widerstand gegen Emotionen bewirkt nur, dass sie sich festsetzen. Also allen Widerstand fahren lassen. Ohne zu analysieren, ohne den Verstand zu verwenden genau nachspüren – fühlen – wo im Körper und überhaupt wir diese Emotion spüren. Hineinatmen, ihr Raum geben. Die Emotion in uns und in den Raum um uns fließen lassen ~ sie wird sich verändern! Das verspricht Teal Swan in dem Video, und ich kann das bestätigen.

Wenn unsere Emotionen sich verändern, folgen wir ihnen – ohne Analyse, ohne Worte, ohne Verstand, bis wir zur Quelle kommen.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich selbst das perfekt kann. Ich habe damit die letzten Tage geübt und ich finde es sehr heilsam. Darum möchte ich es euch hier weitergeben. Es ist eine schöne Technik zur Mondmedi, bei der es (mir zumindest) nicht darum geht, irgendwas zu ‚machen‘, zu erreichen, zu zaubern. Mir geht es gerade zu den Voll- und Neumonden um Reinigung und Klarheit.

Das ist das mini-Sonnwendfeuer, das ich vorgestern gemacht habe. =)
Uns allen wünsche ich einen reichen, schönen, klaren, heilsamen Sommer!

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

Queen of Great Bills and Wonder

Ich wollte heute mittag ein Lied hier teilen
eine Anrufung
die hochkam, auf den Bildschirm hier
der gestern dunkel blieb
Was GUT war!
Heute nicht.
Heute kam die Anrufung und
mich durchströmten Schauder
und Tränen flossen
ich wiegte mich wie ein Klageweib
lautlos
still
als ob der Schmerz der Erde
mich durchströmte

Ich wollte also das Video posten, und als ich den Titel schrieb, kam das dabei raus, das oben jetzt steht. Die Königin der großen Abrechnungen und Wunder. Und das lass ich hier&jetzt so stehn.

 

31. Mai ~ Dankesammlung

Achja, gestern hätte ich meine erste geschäftliche Tarotlegung gehabt. Das musst ich absagen. Stattdessen war ich mit dem Gefährten in der Tierpraxis und hab unsere Tapferkatze abgeholt.
Ich hätt Tarot gerne morgen nachgeholt, und nu ist die Kundin krank. Ob das noch was wird?

Ich hab das Gefühl, es liegt an mir, an meinen Erwartungen. Ich hab mich von Anfang an dabei erwischt, dass ich gezweifelt habe, ob der Termin zustande kommt.
Es gibt überhaupt reichlich spirituelle Hausaufgaben für mich zu tun. Heute Morgen und Vormittag gings mir gar nicht gut. Wg. der Tierarztrechnungen – da stehen noch welche aus, die werden auch nicht ohne sein – bin ich in Angst gerutscht.
Ich habe sehr deutlich gemerkt, dass mein Verstand mir da nicht weiterhilft. Geholfen hat, das Gefühl von Fülle hervorzurufen. Und es half, paar Sachen zu erledigen, die ich online zu tun hatte und dann den Rechner auszumachen und mich mit Naheliegendem vor Ort zu beschäftigen.

Jedenfalls bin ich dankbar für die Erkenntnis heute, wie mein Denken mir Leid und Not schafft, wenn ich nicht achtsam und diszipliniert bin. Ich hab zu üben, und das mach ich gern! ❤

Ich bin auch sehr dankbar, dass es ganz bedeutend kühler geworden ist. Ein wunderbarer Tag heute, frische Luft, sanfter, kühlender Wind, warme gelbe Sonne.

Und ich so matschig…

Das wurde besser, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. So gings mir ja neulich schon mal. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, das. ❤

Ich hab heute endlich wieder Mandel-Cashew-Milch gemacht. In den schwülen Tagen ist mir die so schnell schlecht geworden, dass ich’s leid war und gar keine mehr gemacht habe. Jetzt geht’s wieder. Das war schön, ich mach das sehr gern. Und ich hab so einen schönen Blick aus dem Küchenfenster, ins Grüne, auf gelbe Sonnenschirme eines Restaurants. ❤

Da ist die neue Müllschüssel im Einsatz, die ist so SCHÖN. Ich liebe Gelbgrün. Und seit – hey, genau seit einem Jahr und zwei Tagen hab ich eine Müllschüssel im Einsatz und brauche deswegen für den Hausmüll keine Plastikmülltüten mehr. (Alle paar Wochen mal eine für’s Katzenstreu, das wir inzwischen hauptsächlich per Papiertüten entsorgen – die Papiertüten, in der das Streu verkauft wird.) Dafür auch DANKE! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich mein gestern begonnenes Projekt Ätherische-Ölfläschchen-am-Deckel-Beschriften heute zum Abschluss gebracht habe. ❤

Auf die Idee hätte ich vor 20 Jahren schon kommen sollen! Hätte mir zusammengerechnet bestimmt ein paar Wochen Suchen und Kramen erspart… X) Nu isses endlich getan, und grad passend, denn morgen mach ich wieder neues Deo.

Für dieses Deo bin ich immer noch und mal wieder auch SEHR dankbar. Die heißen Tage jetzt hat es wunderbar funktioniert. Besser als Gekauftes, möcht ich behaupten. Echt, Leuts, macht euer Deo selber! Es ist unglaublich einfach, geht ratz fatz, ist viel billiger, viel gesünder, es riecht so, wie ihr wollt, und es funktioniert richtig gut. Danke für das Selbstgemachte Deo! ❤

Achgosh, es gibt viel zum Dankbarsein, heute. Ich hab danach den Mangold vom Balkon geerntet. Kein einziges Foto dazu; ich war mit Kochen beschäftigt und bisschen in Eile. Es war eine nicht wirklich große Portion, dafür war es SEHR lecker.
Wen es interessiert: Ich habs nach einem bewährten exotischen Vetch-Rezept gemacht:
Kokosöl heiß werden lassen (nicht zu heiß, neh?), jeweils so… nach Gefühl… Ingwerpulver, Koriandersamen (zermörsert), bisske Bockshornklee, Kreuzkümmel rein. Wenns duftet ne kleine kleingewürfelte Zwiebel drauf, wenn die glasig ist (bisschen braun schon) den kleingeschnittenen Mangold drauf. Eine kleine Weile braten/dünsten  – erst brät er, bald dünstet er, wg. Deckel drauf: Kondenswasser. Dann noch Salz und Pfeffer. Und dann noch einen Schwall frisch gemachter Mandel-Cashew-Milch drauf, wenn zur Hand. =) Dazu Kartoffeln. MJAM.

Also, Danke für den superleckeren Mangold! Möge er schnell und kräftig wieder nachwachsen! ❤

Nach dem Essen sind wir mit unserem Sorgenkätzchen wieder in die Tierklinik. Sie bekam eine Spritze, ein Antidepressivum (das wirkt bei Katzen appetitanregend), und übermorgen müssen wir wieder hin. SEUFZ.
Sie liegt jetzt in ihrem Aquarium und maunzt, wenn wir in der Nähe sind. Nächste Woche werden die Fäden gezogen, dann kann endlich die elende Halskrause weg.

Oh Schnutzel! Da musst du jetzt noch ne Weile drinsein. 😦

Hachja.

Oke, dann hab ich noch ne Runde gedreht, ich musste noch mal raus, einfach so rumschlendern. Im Ökoladen wartete noch eine Haferschnitte auf mich – danke! ❤ Die sind oft ausverkauft um die Zeit.
UND!
Neulich hab ich den Chef gefragt, ob er noch von dem Senf hat, den ich vor Wochen aus der Reduziert-weil-bald-abgelaufen-und/oder-aus-dem-Sortiment-genommen-Kiste gekauft hab. Nee, ist aus dem Sortiment genommen.
Scheint, er hat geguckt und noch ein Glas gefunden, das ich eben in oben erwähnter Kiste fand. Und da zeig ich jetzt ein Foto von. Konsumterror, hemmungslose Werbung, und wenn Zwergenwiese mich dafür mit einer Ladung dieses Senfes bezahlen will: Immer HER damit! Ich mach in jedem Blogpost Werbung dafür, wenn die wollen.Mit so nordischen Zutaten wie Agavendicksaft, Ingwer, Nelke, Kurkuma, Paprika und Chili. Und der ist LECKER! Danke, dass ich den heute gefunden habe! ❤

Auf dem Heimweg fand ich außerdem einen Aushang: KATZE ENTLAUFEN.
Nee, näh?
Nach dem Foto hätte es die Katze sein können, die uns das Tierheim gestern zuerst beschrieben hat, also haben wir dort angerufen. Stellt sich raus, das Kätzchen ist schon wieder daheim. Auch dafür Danke! ❤

Im Tierheim die Lady sagte uns, zur Zeit gebe es massenhaft Fundkatzen. Vielleicht wg. der Hitze.

Jo, das wars für heute. War viel.

Außerdem ist der letzte Maitag und ich habe meinen „Monat voller Danke“ erfüllt. Nu frag ich mich, ob ich das weiter mache. Es war schön, jeden Tag was zu schreiben zu haben. Es gab mehrere Tage, da war mir gar nicht danach; und grad da war’s heilsam und hilfreich. Ich möchte das gerne weiter machen.

Andererseits hab ich auch manche Tage echt lange Laberposts produziert, so wie heute z.B. Wer weiß, ob überhaupt jemand bis hier gelesen hat.  X)

Dann wiederum kann ich natürlich in meinen Blog buchlange Beiträge reinschaufeln, solange ich mag. Und wenn ich diese Dankeliste nur in mein Tagebuchfile schriebe, würde ich es wohl nicht so diszipliniert durchziehen. Also. Ich häng noch einen Monat dran!

Dann bis morgen! ❤ und danke für’s Lesen =)

 

27. Mai ~ Dankesammlung

Und aus dem Chaos kam eine Stimme, die sagte
„Lächle, es hätte schlimmer kommen können.“
Und ich lächelte.
Und es kam schlimmer.

 

Heute nach dem Aufstehen fehlte unsere Katze Nelly. Sie ist weg. Wir sind ratlos. Sie ist nicht mehr in der Wohnung. Gestern abend war sie noch da. Das einzige, was uns einfällt: Sie könnte durchs gekippte Badezimmerfenster getürmt sein.

Ich hab viele verschiedene Erklärungsmuster, warum das jetzt grad passiert.
Astrologisch: Die Große Irrationalität ist grade wieder akut. Es geschehen Dinge, die keinen Sinn ergeben. Ich brauch keinen suchen.
Matrix-Kram: Uns geht es hier zu gut, wir schwingen zu hoch. So gehen wir Empire flöten, also schickt es uns Widrigkeiten, um uns fertig zu machen und wieder in der Mutlosigkeit zu fesseln.
Seelenschule: Wir sollen uns von Anhaftungen lösen.
Realistisch: Blinder Zufall. Pech. Katze hat sich halt davongemacht.
New Age I: Wir haben was falsch gemacht – vielleicht waren wir zu hochmütig -, und das ist jetzt die Strafe. Wenn wir erleuchteter wären, wäre die Katze noch da.
New Age II: Licht und Liebe durchfluten uns und der Katze geht es wunderbar, sie findet ein neues, besseres Zuhause, es soll so sein, alles ist gut.
etc.pp.

Egal, unter welchem Blickwinkel ich an die Sache rangehe, ich komme immer an der selben Stelle raus: Es ist wie es ist, und ich folge meinem Herzen und tu das Naheliegende. Heute ist Putztag, und wir putzen. Und wir sind sehr traurig, Tränen fließen immer wieder. Und ich koche gleich was Gutes, der Gefährte ist eben zur Muckibude aufgebrochen. Wir sorgen für uns. Es ist schön hier, und ich finde auch heute wieder viele Dinge, für die ich dankbar bin, ja wirklich. Das Licht; die Vögel draußen; die Molly-Katze, die so hingebungsvoll in der Sonne schläft; dass der Gefährte und ich gut zueinander sind; die schöne Bettwäsche (hab das Bett frisch überzogen) ~
Eben in der Küche hab ich Linsen gewaschen und mich erinnert, wie ich früher selten Linsen oder Naturreis gegessen habe, weil mir das Waschen so lästig war. Heute denke ich nicht mehr darüber nach, ich tu’s einfach. Und dann macht es mir Freude, weil ich mich dann mit unzähligen andern Menschen – die Mehrzahl davon Frauen – auf der Welt verbunden fühle, die jetzt und seit hunderten, wahrscheinlich tausenden von Jahren Reis und Linsen gewaschen haben, waschen, waschen werden.
Danke.

Wir üben Disziplin: Wir müssen nicht trauern. Wir dürfen weinen und traurig sein, wann immer es will. Und wir dürfen putzen, kochen, Essen, trainieren gehen, ins Internet schreiben…
Wir üben, uns keine grässliche Dinge auszumalen. Wir üben da strenge Disziplin. Nur gute Gedanken. Traurig sein ist eines, in Elend schwelgen und sich Szenarien ausdenken etwas ganz anderes. Ich will, dass es ihr gut geht, wenn ich jammere hilft das niemandem. Wenn wir energetisch verbunden sind – wovon ich ausgehe – ist Nelly nicht geholfen, wenn ich mir grässliche Sorgen mache und Schreckliches ausmale. Es soll ihr gutgehen.

Und ja, wir machen, was uns einfällt, um Nelly wiederzufinden. Aushänge, Anrufe im Tierheim und bei hiesigen TierärztInnen.

Und jetzt koche ich was.

 

26. Mai ~ Dankesammlung

Oje, heute wollte ich erst gar nichts schreiben. Und dann hat Sophie0816 hierher gelinkt, speziell wg. der heilsamen Wirkung von Dankbarkeit. Dafür das erste DANKE heut. Wegen ihres Beitrags voller Wunder und der Erinnerung, warum ich das hier mache mit der Dankesammlung. ❤

Heute morgen nach dem Aufstehen hatten wir hier üblen Krach. Da rein kam die Post mit meinem Bistrotisch, über den ich mich erst mal überhaupt nicht gefreut habe, weil, Stress mit dem Oger. Außerdem ist die Marmorplatte vom Tisch nicht schön, finde ich. Ich war sehr enttäuscht.

Das kam wunderbar zusammen. Ich war voll in der Pest und habe wichtige Tips von der Liste, die ich gestern geschrieben habe, völlig missachtet.

Es sah nicht danach aus, dass ich heute für irgendwas dankbar sein würde.

Ich hab mich beim Ärgern und Verletzt-Sein und Enttäuscht-Sein beobachtet und mir gesagt, dass das NICHT heilsam ist. Ich habe geguckt, was dahinter steckt. Ich habe mich erinnert, dass grad heute astrologisch gesehen ein krasser Tag ist (vgl. Pluto Woche). Ich habe sogar über etwas nachgedacht, was ich schon ein paarmal gelesen habe:
Manche sagen, sobald wir anfangen, wacher zu werden und höher zu schwingen (= es geht uns wirklich gut), schickt uns die Matrix Widrigkeiten, die uns wieder runterziehen und Heim ins Empire holen sollen. Angst, Ärger, Frust, sowas.

Wie dem auch immer sei. Sowohl diese Überlegung als auch die astrologische Vorhersage halfen mir dabei, mich abzuregen und mich wieder auf Schönes einzulassen. Wir hatten nämlich vorgehabt, heute in den Odenwald zum Wandern zu fahren, lange geplant und immer wieder verschoben. Und heute sollte es ENDLICH sein, und dann hatten wir den Krach und ich hatte keinen Bock mehr, mit dem Oger jemals wieder irgendwohin zu fahren, und vor allem nicht heute.

Ich hab mich abgeregt – hatte auch Zeit dazu, das war hilfreich! Und hab mich dann doch aufs Fahren eingelassen. Nicht aus vollem Herzen, nicht wieder häppi und glücklich, oh nein. Ich war immer noch verletzt und verägert und traurig. Nur hab ich das nicht mehr ausagiert, sondern Kram eingepackt, mich zum Oger-Gefährten ins Auto gesetzt und geguckt, was passiert.

Ärger muss auch gefüttert werden; als ich das nicht mehr gemacht habe, wurde er immer kleiner.

Hier sind wir unterwegs, grad aus Heidelberg raus. Der Ganesha ist ein laminiertes Bild aus dem Internet, das beim Umzug dort landete und seitdem dem Oger beim Autofahren Hindernisse aus dem Weg räumt.

Naja, es gab doch paar Hindernisse auf der Fahrbahn, das waren vor allem odenwälder AutofahrerInnen.

Hier ist ein Bild, das der Wolfsschlucht in ihrer Wucht und Lieblichkeit und als Herausforderung für die ungeübte Wanderin in schlechtem Schuhwerk nur sehr unzureichend gerecht wird.

Das ist ein wirklich schöner Ort, die Wolfsschlucht! Danke! ❤

Unterwegs beim Wandern waren wir gut miteinander, und dann gabs wieder Reibung, wieder gut, wieder Reibung – so ging das den ganzen Tag. Ein Augenöffner war ein Erlebnis auf dem Heimweg, im Supermarkt, wo ein junger Mann wirklich oder vermeintlich an der Kasse viel zu wenig Wechselgeld rausgegeben bekam und völlig ausrastete. Das war ein krasses Erlebnis, bei dem ich mich auch (beschwichtigend) eingemischt habe – will nicht mehr davon erzählen, sondern das hinter mir lassen.
Es war jedenfalls viel Aggression in der Luft, heute.

Und jetzt, richtig müdegewandert und erschöpft von der Aufregung, wieder daheim, bin ich doch für einiges dankbar. Für die Schönheit der Natur. Dass der Oger-Gefährte und ich trotz Reibung dort waren und ja doch gut miteinander sind. Und auch für die starken Vibes grad, die sich nicht nur in Reibung, sondern auch in ganz erstaunlichen, magischen, heilsamen Erlebnissen äußern. Wenn ich mich bei mir und auf den Blogs umgucke, die ich lese, kann ichs deutlich sehen. =)

Und der Bistrotisch – ja mei, es läuft halt nicht alles genau so, wie ich mir das einbilde. Die Platte hat einen richtigen Strich quer durch, und das stört mich enorm. Und trotzdem ist er ist auch schön. Und macht was er soll: Gibt mir einen Ort zum Kartenlegen. Danke, dass der Tisch heute gekommen ist und jetzt da ist. ❤

Und ich bin jetzt im Bett, ich bin ja sowas von müde!

 

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.