2012

Tzolkins, Portaltage und Wavespells

Vor einiger Zeit hab ich in einem Blog (der nicht so ganz meins ist, drum keine Verknüpfung, das hier ist nämlich MEIN Blog, und ich regier hier ), also, da hab ich von „Portaltagen“ gelesen.
Mit diesem Begriff konnte ich nichts anfangen, und er interessierte mich. Ich habe danach im Netz gesucht und kam zu einigen Sites, die alle dieselbe deutschsprachige Quelle für die behaupteten „Portaltage“ hatten. Dort waren diese Tage für die erste Hälfte 2017 angegeben, dazu die Info, dass es sich um eine Interpretation/Information aus dem Mayakalender handelt. Mayakalender. Der schon wieder.

Da hab ich überhaupt keinen Bezug dazu, eher bin ich abgeschreckt wg. des Gedöns um Dezember 2012. Wo ja wirklich was los war …

Oke, ich hab weiter geguckt und bin auf eine spanisch-englischsprachige Seite gestoßen. Dort wird das alles erklärt, die Portaltage werden angegeben, es gibt für jeden Tag im Kalender ein „Tzolkin“ (das ist die Tagesenergie … oder so) und es gibt „Wavespells“. Das sind 13 Tage, die unter einem bestimmten Thema stehen, in einer bestimmten Energie schwingen. Ehrlich gesagt, ich durchschaue das nicht. Ich bin auch nicht sicher, was ich davon halte. Und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit diesen Tagesenergien viel anfangen kann… Und dann spricht mich doch immer mal wieder was an. Also gut.

Was ich zur Zeit sagen kann: Die letzten beiden Portaltage (Portaltage gibt’s regelmäßig, sie werden auf der Site „GAP – Galactic Activation Portals“ genannt) hatten eine besondere Energie für mich. Das waren der 12. und der 13. Juli, und ich empfand an diesen Tagen so eine bestimmte Schwingung, ein Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne. Ich hör mich noch sagen „Heute ist ein Feiertag!“ – das waren so Windgräsertage und Sonnenblättertage, voller Ziehen und Verheißung von Abenteuer.

Kann auch sein, so lese ich, dass diese Portaltage sich manchmal nicht so toll anfühlen (weils in tiefere Schichten gehen soll), und ich hatte auch schon welche, die waren gar nix Besonderes. Nix Genaues weiß ich nicht. Ich erzähle trotzdem davon, weil’s vielleicht der einen oder dem andern auch Spaß macht. Ich habe begonnen, mit diesen 13 Tagen der „Wavespells“ zu wirken, ganz schlicht, und diese Struktur macht mir Freude.

Hier der Link zum aktuellen Wavespell. Wie ihr sehen könnt, hat jeder der 13 Tage eine Farbe: Rot, Weiß, Blau oder Gelb. Dazu passen wie es der Zufall will meine wunderbaren Öllichter von Glafys, deren Dochthalter genau diese Farben haben.

Also ergibt sich ganz von selbst eine Struktur für meine Altar-ÖlLicht-Praxis: Es brennt jetzt täglich ein ÖlLicht in der passenden Farbe, und wenn nach 13 Tagen ein neuer Wavespell beginnt, mach ich das Glas sauber. Und so hat der Mayakalender hier doch immerhin den Einfluss, dass jeden Tag mein Altarlicht brennt und dass regelmäßig das Lichtgefäß sauber gemacht wird. Beides war vorher nicht so wirklich der Fall.

Ich achte inzwischen auch darauf, dass ich beim Entzünden des Altarlichts immerhin ausm Schlafanzug raus bin und mir die Haare gebürstet habe und so. Kleine Freuden. =)

Jo, nun wisst ihr wieder unglaublich spannende Details aus meiner magischen Praxis. Hier noch Links zu der Mayakalender Seite, für die, die Englisch oder Spanisch können. Weil, das wird euch bestimmt am meisten interessieren:

Mayankin – die Homepage.

Daily Tzolkin – der tägliche … Tzolkin. Aha. Die Tagesenergie. Dort könnt ihr auch andere Tage nachgucken, z.B. auch euren Geburtstag.

Wenn ihr da rumstöbert, findet ihr auch viele Erklärungen. Außerdem könnt ihr euch für ein Newsletter anmelden und bekommt dann zum Beginn eines Wavespells eine Mail.

Oke, das ist typisch Vetch, die sich hemmungslos rauspickt, was ihr in den Kram passt und’s dann noch in der Gegend weiter verteilt. Wie gesagt, ich hab insgesamt zu diesem Mayakalender keine Meinung. Ich hab hauptsächlich Spaß an der Struktur der 13 Tage und finde das mit den Portaltagen interessant.
Und vielleicht ist für jemanden von euch auch interessante, heilsame Info dabei.

 

Apokalypse 2012

Oke, jetzt knallt sie völlig durch. YES!

So viel Input.

Das ist die Zeit. Apropos Zeit –

Erinnert sich hier noch wer an den Weltuntergang am 21. Dezember 2012?
Da war doch was…
War da was?

Ich habe neulich ein Interview dazu gehört, zurückgeblickt und festgestellt: Ja, da war was.
Um den Jahreswechsel 2012/13 habe ich Erfahrungen gemacht und Entscheidungen getroffen, die mich und mein Leben tief und nachhaltig verändert haben.

Ach was, das stimmt so nicht.
Die Veränderung hatte schon langsam und immer rasanter werdend zwei-drei Jahre zuvor Fahrt aufgenommen, und sie geht seitdem weiter – bis jetzt. Es geht immer weiter.

Das ist auch eine meiner Beobachtungen: Es gibt keine Verschnaufspausen. Früher gabs mal ne Krise, und dann wieder jahrelanges ruhiges Dahindümpeln. Das ist vorbei. Schlag auf Schlag, immer ein bisschen mehr als wir meinen händeln zu können.

Doch der Jahreswechsel 2012/13 war eine besonders intensive Zeit in unseren sowieso sehr interessanten Zeiten. Intensive Freude und der schlimmste Schmerz, an den ich mich erinnern kann. Ganz tiefe, alte, ekelhafte, selbstzerstörerische, gut verdrängte, scheinbar abgeschlossene Themen kamen da unaufhaltsam ans Licht, um endlich ENDLICH transformiert zu werden.

Seit dem kommen mir immer weitere, noch tiefere Programmierungen ans Licht. Wie gesagt, es geht weiter und weiter. Doch durch das, was 2012 Ende/Anfang 2013 bei mir los war, hat sich mein Leben so verändert, dass ich in der Lage bin, dass ich den BODEN habe, die noch tieferen Themen anzusehen und ihre Transformation zu erleben.

Ich bin ja echt neugierig, ob es euch ähnlich ging, ob ihr auch rückblickend feststellt, dass im Winter 2012/13 eine außergewöhnlich dichte, intensive Zeit war.

Wer dazu nen Input hat, möge doch bitte kommentieren. Oder gar selbst einen Beitrag schreiben.

Ach, noch was. Neulich erst habe ich gelernt, dass das Wort Apokalypse einfach nur „Entschleierung“ bedeutet.

 

PS
Vielleicht wirkt dieser kurze Artikel weniger kryptisch, wenn ich selbst auch erzähle, was los war bei mir um den Jahreswechsel 2012/13.

Im Frühling 2012 hatte ich mich grässlich verknallt in jemanden, der mir unberührbar schien – viel zu jung. Darum konnte ich mich so sehr verlieben: Es bestand überhaupt keine Gefahr, dass da jemals was draus würde. Ich hatte mich schon lange damit abgefunden, dass ich für den Rest meines Lebens alleine bleibe. Ich hab mich früher oft verliebt – in Typen aus Büchern. Vor wirklichen Männern hatte ich Todesangst. Also hatte ich eines Tages bewusst entschieden, dass ich mit meinen ausgedachten Lovern zufrieden bin.
Jo, und dann hab ich mich doch in einen lebenden Menschen verliebt. Wie gesagt, er war unberührbar und darum konnte ich mir das erlauben.
Leider – hehe, ZUM GLÜCK für mich – war der Jung dann doch nicht so unberührbar, und im späten Herbst 2012 begannen wir eine ‚Affäre‘. Das katalputierte mich in höchste Glückseligkeit und – oft mehrmals täglich abwechselnd – in die allertiefsten Abgründe der Verzweiflung. Weil, er wollte keine Beziehung, nur diese Affäre. Die wollte er echt gerne, zu seinen Bedingungen, und ich hab mich drauf eingelassen. Oh, dafür habe ich mit Schmerz und Leid leid bezahlt, und es war absolut NOT-WENDIG. Und viel viel Freude war auch dabei, und tiefe, heilsame, umwälzende Erfahrungen habe ich gemacht.
Am 23. Dezember sind wir zusammen für 3 Wochen nach Indien gereist.
Am 8. März 2013 – Frauentag 😀 – habe ich die Affäre beendet. Die Zeit danach war – schlicht gesagt – grässlich. Was mich da beutelte war nicht der ‚Verlust‘, sondern es waren die Themen, die durch mein Verliebtsein in einen so jungen Typen angestoßen wurden: Meine eigene ziemlich unglückliche, teilweise vergeudete Jugend, mein Älterwerden, mein Frausein, der Sinn meines in vielen Bereichen leeren Lebens.
Am 31. Juli 2013 wollte ich mich umbringen und habe mich stattdessen bei einer online-Partnervermittlung angemeldet. Am Tag drauf lernte ich darüber meinen Gefährten kennen. Das wiederum führte schließlich dazu, dass ich meine unbefristete SozPäd Stelle in München aufgegeben habe und nach Mannheim gezogen bin.

Hier bin ich nun, DANKBAR, und es geht weiter. 🙂