2016

Neujahrsmails

Habe sehr schöne Mails bekommen, freu mich! 

In einer der Mails war der Link zu einem Video, wundervoll ‚altmodisches‘ Lied (ganz leichter HAIR-Flair).

Es sind ja alle so froh, dass 2016 vorbei ist. Wusste wer von euch, dass es im Oktober 2016 einen Friedens-Marsch von Frauen in Israel gab, Palestinenserinnen und Israelinnen, Muslimas, Christinnen und Jüdinnen?

Ich wusste das nicht!

2016 war ein gutes Jahr, so wie jedes Jahr. Ich finde, es war ein außergewöhnlich ehrliches Jahr – in dem Sinne, dass viel Wahrheit ans Licht gekommen ist über den Zustand der Zivilisation und uns selbst.
Eine Feundin (hallo! ) hat gesagt, dass es mit unserer Zeit so ist, als würde eine seit Jahrtausenden verkrustete Pfanne ENDLICH geschrubbt. Da kommt natürlich erst mal der ganze Schmodder hoch. Nicht schön. SEHR Not-wendig.

Wir sind mächtig. Und oh, wir haben zu tun.

Prayer Of The Mothers | Yael Deckelbaum | יעל דקלבאום

On October 4, 2016, Jewish and Arab women began with the joint „March of Hope“ project.

Thousands of women marched from the north of Israel to Jerusalem in a call for peace. A call that reached it’s peak on October 19th, in a march of at least 4,000 women half of them Palestinian, and Half Israeli, in Qasr el Yahud (on the northern Dead Sea), in a joint prayer for peace.

The very same evening 15,000 women protested in front of the primeminister’s house in Jerusalem.

The marches were joined by the Nobel Prize for Peace winner Leymah Gbowee, who lead to the end of the Second Liberian Civil War in 2003, by the joint force of women.

In the song, Yael Deckelbaum combined a recording of Leymah, sampled from a youtube video in which she had sent her blessings to the movement.

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Warum

Den Text zu KALI habe ich vor einigen Jahren geschrieben, das dazugehörige Fernseherlebnis ist noch viel länger her. Ich hab den eben gefunden, diesen Text, als ich was zu Hermes und Hekate gesucht habe.

Ich hatte das erst als geplanten Beitrag für den November vorgesehen. Ich fand erst, diese Überlegungen zu Tod und Ende der Wiedergeburten und KALI – das gehört in den November, das das passt nicht zu Lichtmess, Brigid, Frühling.

Tuts nicht… was passt überhaupt? Das Wetter jedenfalls nicht. Und dieser Text ist mir nun mal jetzt auf den Bildschirm gekommen und hat mich jetzt beim Wiederlesen berührt. Und ich hatte so einen Impuls, dass ich ihn sehr passend finde zu dem, was ich von 2016 erwarte. Ich zitier mich jetzt selber vonnem Messageboard, dann muss  ich nicht alles doppelt formulieren:

~ 2016 wird spannend. Und ich glaub, eine wichtige Lektion ist, sich nicht belügen zu lassen und erst mal gar nichts zu glauben, was offiziell erzählt wird – ob es uns in den Kram und ins Weltbild passt oder nicht – sondern unsere Mitte zu finden, zu halten und dort die „Wahrheit“ zu wissen und uns nicht beirren zu lassen.

Ich glaub, es kommt ein hammerkrasses Jahr auf uns zu. Ich glaub, es wird ziemlich schreckliche Dinge ins kollektive Bewusstsein spülen (diese schrecklichen Dinge gibt es schon, nur wills eben niemand wissen. Der Zustand der Weltmeere z.B.).

Und ich glaube auch, dass dadurch sehr starke, sehr heilsame, transformierende Kräfte frei werden. Durch uns alle, wenn weil wir das so wollen. ~

Was hat das mit dem KALI-Text in dem Beitrag davor zu tun? Wenn ichs doch in Worte fassen könnt… Es hat mit Transformation zu tun, mit Wandel. Mit dem, was wir anschaun müssen, was wir ertragen müssen, und dass wir zu tun haben. Und dass das Leben schön ist, und voller Wunder.

 

 

Jahreszeitenfeste 2016

Dieses Jahr wird gefeiert.

Seit vielen Jahren hab ich das Feiern der ’neuheidnischen‘ Jahreszeitenfeste nicht mehr betrieben ~

~ ich nenns ’neuheidnisch‘, damit klar ist, dass ich mir nicht einbilde, das wären uralte, überlieferte keltische Feste oder sowas. Diese 8 Feste sind eine Erscheinung unserer Zeit, in der sich alte Traditionen wiederfinden, vermischt mit modernen Einflüssen, befeuert vom Sehnen nach tiefen, bewegenden, sinnvollen Ritualen und Feiern.
Ich sehe mich selbst absolut nicht als ’neuheidnisch‘. Ich weiß nicht, wer dieses Wort erfunden hat, aber ich bin jedenfalls keine Heidin. Ich feiere so gut wie nie draußen (Stubenhockerin is my middle name), und auf der Heide schon gar nicht.

Wo war ich? Ahja.

Seit vielen Jahren hab ich das Feiern der acht Jahreszeitenfeste nicht mehr ‚richtig‘ betrieben. Ich habe immer mehr oder weniger umdekoriert und einzelne Rituale gemacht. Wenn ich ehrlich bin: meist gings übers Kerzensegnen zu Lichtmess (zu Anfang des neuen Jahreszyklus‘ noch voller Vorsätze und Elan) nicht hinaus.

Das war oke so, mit der Zeit habe ich gefunden, dass ich mich dazu nicht zwingen brauch. Dass sich bestimmt Dinge fügen und die Übergänge der 8 Tides (so nenn ich das) wirken und wahrnehmbar sind, ob ich das nun groß feiere oder nicht.

Dies Jahr aber habe ich schon einen wichtigen Anlass, das Ahnenfest (Heloween) mit meinem Gefährten zusammen zu begehen, und da hab ich beschlossen, dass ich dieses Jahr alle Feste mit ihm zusammen feiere.
Und zwar richtig amtlich, mit Termin, bisschen Vorbereitung, Zirkel, Reinigung, Handlung.
Für meinen Gefährten ist das absolut neu, und ich freue mich, dass er sich drauf einlässt.
Ich wills auch ganz schlicht und harmlos halten. Mir gehts jetzt wirklich darum, alle 8 Feste zu begehen und eben nicht nur nach Intuition zu surfen, sondern mir vorher was zu überlegen, ihn da einzubeziehen und es dann auch durchzuziehen, selbst wenn es sich zum vorgenommenen Termin dann doch nicht so stimmig anfühlen sollte.
Das geht auf jedenfalls besser, wenn ich das nicht alleine mach (dann mach ichs nämlich nicht; wie die letzten Jahre erfahren), sondern für jemanden was vorzubereiten und dann auch durchzuziehen habe.

Das ist bisschen so wie das wöchentliche Putzen hier, das ich SUPER finde. Und alleine würd ichs nicht machen. Und ich habe auch nie wirklich Bock drauf, wenns dann so weit ist…

Und hinterher ist die Wohnung gereinigt und klar, und ich bin FROH.

Und so ungefähr, stell ich mir vor, soll das dies Jahr mit den Festen laufen.

In diesem Sinne: Der Tempel ist eröffnet :)

 

es war sowas von neblig

Und doch ist das Thema KLARHEIT.

So habe ich auch einen Vorsatz fürs Neue Jahr gefunden, obwohl ich das nicht vorhatte. Er hat sich aufgedrängt. Klarheit als Werkzeug zum Erfolg meines schönen alten Projekts Schluss mit Wurst!

 

Dazu gibts noch mehr zu erzählen. Es gibt überhaupt ne Menge zu erzählen. Nur bin ich Hier&Jetzt immer noch zwischen den Jahren. Morgen ist Putztag. Übermorgen fahr ich nach München. Wenn ich wiederkomme, werd ich in den AllTag eintreten, und ich freu mich drauf. Ich möcht mal wieder in Ruhe am Computer sitzen und Bilder posten und schreiben, schreiben!

Jetzt erst mal nicht ganz pünktlich, dafür von Herzen allen ein gutes neues Jahr! Und überhaupt.

Bis bald!