ätherisches Öl

HexenFlasche

Zauberfläschchen. Veledalantia hat davon erzählt, hier: tragbare Hexenflasche | Meeresrauschen…

Das hat mir gut gefallen, und in den Kommentaren hab ich behauptet, dass ich das auch machen will. Und was ich mir vornehme… Und zum Beweis dieser Beitrag.

Meine Flasche sieht angemessen eklig und gruslich aus. Ich weiß nicht warum, ich hab das Bedürfnis, dass ein Fläschchen voller Magie so richtig nach Krötenschleim und Spinnenbein aussieht.

Nichts dergleichen ist drin. Drin ist alles sauber: Zauber, Gewürz, Duftöl und ein wenig Dies&Das.

Der Zweck ist Ankern, embodiment, Verkörperung. Der lustige Anblick und der angenehme Geruch sollen mich erinnern. Besser kann ichs hier&jetzt nicht in Worte fassen. Ich habe mich, trotz den zunehmenden Mondes, aller Wünsche enthalten. Ich mach grad die im letzten Mondpost beschriebene Übung zum klaren Erkennen meiner Ziele. Da ist Wünschen verfrüht. Ich habe auch so ne Ahnung, dass ich vom Wünschen generell wegkomme. Wenn ich mich recht erinnere, ist das auch keine neue Überlegung von mir. (Ah ja.  „Schon wieder so ein Riemen.“ Eh klar. )

 

 

Goldgelb

Getting out of a bad Place

Goldgelb ist heilsam für mich.

Ich wollt gestern darüber schreiben, was ich tu, um mich aus dem Loch zu holen. Und dann fügten sich die Dinge so, dass ich gestern sehr wenig für mich tun konnte, und darüber schreiben konnte ich schon gar nicht. Gestern war ein überaus unerfreulicher, zehrender, leidvoller Tag.
Das einzige, das ich gestern für mich tun konnte: Ich habe ein Buch abgeholt, das ich Montag kurzentschlossen in einer sehr netten Buchhandlung bestellt hatte.

Das Buch heißt „I Ging – Das kosmische Orakel“ von Carol K. Anthony und Hanna Moog. Carol K. Anthony durfte ich mal im Rahmen eines Seminares in der HAGIA kennenlernen. Das ist viele Jahre her, und sie hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Ich habe gestern Abend begonnen, mit dem Buch zu arbeiten, und ich finde es schon jetzt hilfreich und heilsam.

Ich bin ja keine Freundin von Frust-Konsum, ich glaube nicht, dass ein neues paar Schuhe gegen Depressionen hilft. Um eins dieser öden Frauen-Klischees zu bemühen. Es hilft auch nicht, bei jeder Downphase ein neues Eso-Buch zu kaufen.

Andererseits: Sich was Schönes schenken kann heilsame Wirkung haben. Ich bin in der Regel ziemlich geizig, das Buch war teuer, und ich fand, ich tu mir jetzt was Gutes, weil – naja, weil ich mirs wert bin. Das ist eine Form der Wertschätzung meiner Selbst.

Dazu kommt, dass es ein Buch ist, das mich dazu auffordert, heiler zu sein und mir Techniken dazu anbietet. Ein Wirkbuch, etwas zu TUN.

Denn das Heilsame ist genauso selbstverstärkend wie das Schlimme. Sobald ich mal angefangen habe, bisschen für mich zu sorgen, bekommt das eine Eigendynamik, die mich weiterträgt.

Montags hatte ich schon eine Reinigungsdusche zelebriert. Das war mir ein Bedürfnis, weil ich das Gefühl hatte, in meiner schwarzen Stimmung und Verzweiflung habe ich ‚in die falsche Richtung gerufen‘ (wie’s eine befreundete Heilerin mal formuliert hat).
Ja, ich hatte das Bedürfnis nach Reinigung.

Dazu habe ich mir eine gräuliche Paste angerührt mit Zitronensaft, Natron, Lava-Erde, so ca. 3 Tropfen ätherischer Öle und der Bachblüte Crab Apple.
Der Zitronensaft und das Natron haben die Pampe wunderbar schaumig gemacht, die Öle haben für wirksamen Wohlduft gesorgt, das heiße Wasser tat SO gut.

Ich habe absichtlich nicht hingeschrieben, welche Düfte ich verwendet habe. Es waren Düfte, die ich schon lange liebe.
Es gibt reichlich verschiedene Düfte, die reinigen oder/und stimmungsaufhellend wirken. Welche wir verwenden, hängt davon ab, was wir lieben. Das ist wichtiger! Wenn ich Lavendel empfehle, weil der so wunderbar klärt und reinigt, und Person X aber Lavel nicht mag, dann soll Person X unbedingt was anderes nehmen. Etwas, das sie mag.

Das Zusammenmischen der duftenden Duschpampe war für sich schon heilsam. Manchmal mische ich mir auch Bachblüten zusammen. Ich weiß nicht mal, ob ich an die Wirkung von Bachblüten glaube. Ich weiß, dass mir das Herrichten des Fläschchens, das Aussuchen der passenden Blütenessenzen, das Tropfen, das Mischen und Einnehmen gut tun, weil ich da was FÜR MICH tu. Weil ich mir damit selber signalisiere, dass ich will, dass es mir besser geht. Diese Information kommt an und wirkt.

Oh, und was auch gut tut, weils ein bisschen Zeit und Sorgfalt braucht, sie zuzubereiten, weil sie duftet, gut schmeckt, warm ist, goldgelb ist und wirklich heilsame Wirkung hat: Goldene Milch.

Was auch hilft: Sich ans Innere Selbst wenden und um Hilfe bitten. Das heißt: Vetrauen üben. Das war mir abhanden gekommen, die Tage. Das neue Buch hilft mir grad sehr gut dabei. Wobei das Wichtigste ist, dass ich bereit bin, wieder Vertrauen zu üben. Die jeweilige spirituelle Praxis dazu fügt sich dann, findet sich oder/und ist sowieso schon in unserem Re­per­toire. Das Heilsame ist die Einstellung, die Art und Weise, wie wir sie ausüben. Z.B. habe ich die letzten dunklen Tage viel mit dem I Ging gearbeitet, und an den schwärzesten Tagen hat meine innere Haltung und Einstellung beim Befragen dazu geführt, dass mich die Antworten noch pestiger gemacht haben. Dafür könnte ich mich jetzt schämen, aber da hat niemand was davon. X) Stattdessen guck ich mir die erhaltenen Hexagramme jetzt noch mal an, mithilfe meines neuen Buches.

Eya.

Was auch heilsam ist: Tun, was ich mir vorgenommen habe. Ich hatte mir vorgestern vorgenommen, einen Artikel zur Anti-Pest-Praxis zu schreiben. Das hab ich jetzt gemacht. Oke, ich wollte einen strukturierten und viel tolleren Artikel schreiben.
Was auch heilsam ist: Anzunehmen, was IST, statt darüber zu hadern, was hätte sein sollen. Es ist jetzt halt dieser Artikel hier geworden.

Achnee. Grad seh ichs: da sind Elefanten drauf.

kleine Dinge schaffen Wohnkultur

Meine Ma, Journalistin a.D., hat mir erzählt, das sei der Titel ihres allerersten Artikels gewesen.

Kleine Dinge schaffen Wohnkultur

 
Muss sie noch mal fragen, wo der erschienen ist. Vielleicht in „Ich und meine Familie“, dieses an-der-Kasse-tausendmal-gesehen-und-nie-gekaufte Heft hieß nämlich mal so rum.

Jedenfalls kann ich das voll bestätigen: Kleine Dinge schaffen Wohnkultur. Wir haben z.B. beschlossen, uns nur noch mit schönen Dingen zu umgeben.
Das ist gar nicht so einfach. So viel Kram, den wir brauchen oder zu brauchen meinen, ist nämlich richtig hässlich.
Das wird jetzt Stück für Stück entsorgt und, teilweise, wenn wirs wirklich brauchen, mit schönen Dingen ersetzt.
Rausgeschmissen haben wir immerhin schon einen Haufen Handtücher, die zwar noch irgendwie ‚gut‘ sind, aber grottenhässlich (Ponys, breite Streifen in grässlichen Farben, Karomuster aus der Hölle – ihr kennt diese Handtücher. Wenn nicht: ich beneide euch!).

Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Kleine Dinge schaffen auch Putzkultur. Heute war es nämlich wieder mal so weit. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe: hier wird unerbitterlich jede Woche geputzt.

Grad kommt mir ein seltsamer Gedanke. Was, wenn das woanders auch so üblich wäre? Wenn das viele Leute so machen? Also, wenn einmal die Woche Wohnung Putzen gar nichts Besonderes wär?

Nein.
Kann ich mir nicht vorstellen.

Also, heute wars wieder soweit, und ich versüße mir mein Extreme-Staubsauger-Wielding (zu deutsch: Hardcore Sauging) jedesmal damit, dass ich ganz am Anfang eines meiner ätherischen Öle auswähle (meist eins aus ner großen Flasche, das nicht so teuer war und nach Badewanne riecht, z.B. Melisse), davon auf ein Papiertaschentuch träufle und das aufsauge.
Und dann duftet der Staubsauger während der ganzen Putzaktion jedes Zimmer voll.

Und das ist schön. <|8)

Oke, ders jetzt nicht so schön. Für mit der linken Hand und unegübt im Mauszeichnen ist er gut genug… DOOOCH! ♬

Öltank

Ich hab mir ein wundervolles Öl selbst gemischt, zur Frisch- und Knackigerhaltung der, emja, des Brustbereichs. Drin ist ist Granatapfelöl, Ylang Ylang, Aloe Vera (ich bild mir ein, das ist gut wg. Feuchtigkeit) und so’n Öl, das ich in Indien gekauft habe, das straffende Wirkung haben soll und dessen handgekrakelten Namen ich auf dem Fläschchen nicht mehr entziffern kann. Jalananda?!? Es riecht jedenfalls gut, es soll straffen, es ist original aus Indien, also rein damit in die Mischung.

Wenn das mal alle ist: ätherisches Fenchelöl hat straffende Wirkung. Und auch die Bachblütenessenz Hornbeam soll nicht nur dem abgeschlaffen Geist auf die Spünge helfen, sondern auch der Haut neue Spannkraft verleihen.

Das Fläschchen hab ich mit einem meiner selbstgemachten Aufkleber beklebt, und jetzt denk ich jedes Mal, wenn ich es im Bad stehen sehe, dass das vielleicht nicht ganz das Richtige, Erbauliche ist für – naja – Busenpflegeöl.

Andererseits dann doch genau passend…

 
P.S.
Apropos, fällt mir grad ein:
Wenn jemand ein Foto eines der legendären „Ich bin zwei Öltanks“ hat, bitte DRINGEND melden! Mir glauben die jungen Leute nicht, wenn ich von den Dingern erzähle.

duftende Kerzenzeit

Hab mir grad zum Feierabend paar Kerzen angezündet und wollte was mit euch teilen. Da rechts auf dem Foto sind verschiedene, selbst zusammengestellte Duftlampen zu sehen, die bei mir im Betrieb sind. Ich verwende nur naturreine ätherische Öle dazu, und es fallen natürlich immer wieder leere Fläschchen an. In denen klebt unten noch ein kleiner Rest duftendes Öl. Das kann man mit reinem Alkohol auswaschen, dann hab ich bisschen duftenden Alkohol und den kann ich z.B. inne Sprühflasche tun. Ist mir aber zu umständlich, und ich mach seit vielen Jahren etwas anderes.

Ihr kennt doch diese Holzstäbchen zum Kaffeeumrühren. Davon nehme ich mir immer mal wieder paar mit, und die stecke ich dann in die Fläschchen, wenn die leer sind.

Wenn ich Kerzen anzünde, verwende ich diese Stäbchen, um von der ersten Kerze aus alle anderen zu entzünden.

Die erste Kerze ist natürlich die auf’m Altar.
Durch das Öl, das in die Stäbchen gestiegen ist, brennen die Stäbchen hervorragend, und sie duften dabei ganz wundervoll.