AfD

Neumond im Widder in der Nacht vom 14. auf den 15. April

Also kommende Nacht um 03:57 (F/M). Außerdem ging der retrograde Merkur heute um ca. 9:30 Uhr über Punkt 3 und wird jetzt wieder direktläufig. (Am 3. Mai geht er über Punkt 4.) Für mich verstärkt das noch mal die Schwingung von Abschluss und Reinigung.

Ich werde mich heute Abend wieder mit dem Löschen von alten Mustern beschäftigen.

Bei mir wirds in Richtung Selbstbewusstsein vs. Unterwürfigkeit gehen. In der HPΨ-Schule haben wir letzten Donnerstag Rollenspiele gemacht, um Beratungssituationen zu üben. Ich habe dabei die Rolle eines ca. 60jährigen Klienten übernommen. Chirurg und Chefarzt, richtig Geld, richtig erfolgreich, alles gemacht und getan, zufriedene Ehefrau, schöne junge Geliebte, super Golfspieler, Kongresse, Publikationen, brave schöne Tochter studiert erfolgreich Kunstgeschichte.
Er ist auch überhaupt gar nicht seinetwegen zum HPΨ gegangen – mit ihm ist ja alles wunderbar in Ordnung – sondern wegen seines Sohnes, der ihm Schlafstörungen und Bluthochdruck verursacht, die medizinisch nicht erklärt werden können. Zu nem schulmedizinischen Psychologen geht er natürlich nicht, denn sowas spricht sich doch rum, was würden die Kollegen sagen? Und außerdem hat er ja kein Problem, sondern sein Sohn, der zur Zeit in Indien ist, oder in sonstsoeinem seltsamen Land, ohne Geld, völlig abgedreht, der Junge. Statt hier in Deutschland Medizin zu studieren und in Papas Fußstapfen zu treten, so wie selbst es gemacht hat, und es war kein Zuckerschlecken, doch der Erfolg gibt ihm Recht, und nun kann er nicht glücklich sein, weil sein Sohn so abdreht.

Eya – ich merke auch jetzt wieder beim Tippen, dass dieser Mann ein sehr starkes Eigenleben entwickelt hat, als ich in seiner Rolle aufm Stuhl saß und den Klienten gespielt habe. Er ist das genaue Gegenteil von mir, in so ziemlich allem, und es ist mir unglaublich leicht gefallen, ihn zu spielen. Ich war großartig! Ich war herablassend, hab die ‚Therapeutin‘ und den ‚Therapeuten‘ unterbrochen, ich hab genau gewusst, wo das Problem ist und mir keinen esoterischen Blödsinn verzapfen lassen, ich war herrisch, wusste alles besser und war sehr sehr SEHR selbstbewusst.

Die ‚Therapeutin‘ und der ‚Therapeut‘ waren auch sehr gut und haben den Alten tatsächlich im Ansatz knacken können. (So einer braucht mehr als nur eine Sitzung…)

Warum ich das hier so breit erzähle: Ich habe in diesem Rollenspiel die Gegenseite meines Minderwertigkeitskomplexes gespürt. Den Mann zu spielen ist mir so leicht gefallen, dass ich davon ausgehe, dass ich seine Eigenschaften in mir trage, und das sind ja grundsätzlich keine schlechten Eigenschaften. Disziplin, Fleiß, Selbstbewusstsein, wissen, was ich kann, nicht alles gleich schlucken, was andere mir vorlegen, nicht gleich zu allem Ja und Amen sagen und anderen gefallen wollen – das sind Kräfte, Künste, das ist eine Craft, die ich viel zu sehr vernachlässigt habe in meinem Leben. Die übe ich jetzt.
Dazu beginne ich damit, dass es meinen Unterwürfigkeits-, lieb&nett sein-, allen-gefallen-müssen-Mustern an den Kragen geht. Wenn die verschwinden, verschwindet auch der verknöcherte, unglückliche Despot, den ich am Donnerstag gespielt habe und ich komme in der Mitte an. Beim gesunden, heilsamen Selbstwert. Das ist der Plan. =)

Ajoo.

Auch sehr… lustig: Gestern haben wir so Leute getroffen, einen Typen, der eine Anzeige aufgegeben hatte, in der er gleichgesinnte Leute sucht zwecks Bildung von Fellowship, Gemeinschaft. In der Anzeige hat er so 68er Vibes beschworen, der Text erzählte, dass er das System und den Konsum so leid sei und Alternativen leben wolle – es sah wirklich gut aus, genau wie das, was wir uns wünschen.

Es war dann auch sehr hübsch dort, Lagerfeuer, Grillen – mit Fleisch, jo, es leben nicht alle vegan. Bierdosen. Wasser aus Plastikflaschen. Alle gucken daheim Fernsehen. Jaja, das ist normal, nur hats mich halt bisschen gewundert. Da saßen lauter priviligierte, und ja, auch hart sich im System aufreibende Bürger und Bügerinnen, die übers System schimpften, und dass der Mensch halt gierig und schlecht sei und dass wir da nix machen können sondern ausgeliefert seien.
Jo, so ne Haltung kommt z.B. vom vielen Fernsehen… Und wenn der Mensch gierig und schlecht ist, dann kann man ja wirklich nix machen, und dann muss man auch nix machen. Und so warten viele darauf, dass endlich der weise König alles heilsam regelt, oder dass endlich die richtige Partei an die Macht kommt. Das war nämlich zum Schluss die Offenbarung: Niemand von denen wollte an sich selbst wirken, sich verändern und auf diese Weise die Welt für sich und andere bisschen besser machen. Nee, das Problem, wie sich zum Schluss herausstellte – also, kurz bevor wir grußlos den Ort verließen – das Problem sind die vielen Moscheen in Mannheim, das Geschrei der Muezzine, das einem Pärchen dort schon nen schönen Urlaub versaut hatte, und überhaupt all die Undeutschen, die aus islamischen Ländern hierherkommen und Geld haben und das dazu verwenden, hier sich gegen das Grundgesetz einzunisten und alles in den Hintern geblasen zu bekommen.

Ein Teil in mir rollt jetzt genervt mit den Augen über die folgende Erklärung, weil ich finde, es ist selbstverständlich und die Klarstellung sollte überflüssig sein:
Ich bin der Meinung bin, dass die Menschen, die hierherkommen, wie alle Menschen der Welt ein Zuhause verdienen – ein RECHT darauf haben – wo sie in Frieden und frei von materiellem Mangel  würdevoll leben können. Und das muss natürlich nicht hier in Deutschland sein, sondern in der Regel ist das dort, wo diese Menschen verwurzelt sind und ihre Kultur gewachsen ist. Das ist für viel zu viele Menschen auf der Welt nun mal nicht möglich. Aus vielen Gründen. Über diese Gründe rede ich gerne mit Leuten. Aber nicht über das Geschrei der Muezzine und über die viel zu vielen Moscheen in Mannheim.

Ich konnte im Übrigen bei niemandem der Anwesenden einen materiellen Mangel sehen; wir hörten auch von keinen schlimmen, lebensbedrohlichen Belästigungen von ‚Ausländern‘ gegen die Anwesenden. Und „Der Islam“ hat jetzt so direkt auch noch niemandem von denen geschadet – wenn wir von dem durch Muezzine verdorbenen Urlaub absehen. Aber mei, wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur, sagt Pispers (er bezog das auf männerhassende ‚Feministinnen‘, doch der Satz passt leider auf viele andere DurchblickerInnen genauso perfekt).

Jo. ich erzähle das, weil es insgesamt für uns ein gelungener Abend war, der auch einen reinigenden und klärenden Effekt hat. Wir haben uns nicht lang rumgestritten. Wir sind einfach weg, denn auf dem Niveau geht nix, mag das Lagerfeuer noch so schön sein. Und wir wissen jetzt viel klarer, was wir uns wünschen und wo es keine Schnittmenge gibt. Klare Wünsche setzen Dinge in Bewegung. Ich denke, das Erlebnis war eine Manifestation der Merkur-retro Phase.

Also Danke ans Universum und auch an uns, denn wir haben uns weiterentwickelt. Früher hätten wir entweder lieb gelächelt und versucht, höflich die Harmonie zu wahren. Oder wir wären sehr deutlich geworden und hätten uns grässlich rumgestritten. Beides ist unheilsam. Wir haben eine kleine Weile versucht, sachlich zu diskutieren und wurden darob mit Phrasen- und Klischeegewittern bombadiert. Darum sind wir bald einfach weg von dort. HEXEN KÖNNEN SICH WEG ZAUBERN.
Wir haben uns gewandelt, und das führt uns Schritt für Schritt weiter auf unserem Weg. Ich bin dankbar.

Blessed be. =)

 

 

 

 

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