Altar

Mittwoch, 20. September 2017 – Neumond in der Jungfrau

Da kann ich ein altes Mondbild wiederverwenden, wie praktisch

 

 

Mittwoch, den 20. September 2017,
ca. halb 8 Uhr morgens
(7:29 F/M)
ist Neumond in der Jungfrau.

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

 
Der JungfrauNeumond dieses Jahr ganz knapp vor dem offiziellen Herbstanfang (der ist nächsten Freyjatag). Seit einiger Zeit schon habe ich das Gefühl, wir sind in einer Verschnaufspause in den intensiven Zeiten, in denen wir leben. Auch um mich rum erfahre ich zur Zeit von keinen besonderen Katastrophen. Wie wundervoll, das habe ich schon lange nicht mehr empfunden – dieses Gefühl von Ruhe und Zeithaben. Vielleicht ist das auch ganz subjektiv nur für mich so und liegt nur daran, dass ich in der letzten Zeit wenig am Computer war.
Glaub ich nicht… ich glaube, WEIL die Zeitströmung grad so sanft und tief ist, hat es sich gefügt, dass ich wenig am Computer bin.
Wie dem auch sei.
Ich finde, es ist ein ruhiges In-die-Gänge-kommen und Manifestieren von lange Gewünschtem zu spüren. Zumindest hier, wo ich bin.

Es ist jetzt eine schöne Gelegenheit, zum Erntedank den Altar zu schmücken und mit den Gaben zu füllen, die wir (bekommen) haben – und auch selber erschaffen.

Blessed be =)

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

 

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Tzolkins, Portaltage und Wavespells

Vor einiger Zeit hab ich in einem Blog (der nicht so ganz meins ist, drum keine Verknüpfung, das hier ist nämlich MEIN Blog, und ich regier hier ), also, da hab ich von „Portaltagen“ gelesen.
Mit diesem Begriff konnte ich nichts anfangen, und er interessierte mich. Ich habe danach im Netz gesucht und kam zu einigen Sites, die alle dieselbe deutschsprachige Quelle für die behaupteten „Portaltage“ hatten. Dort waren diese Tage für die erste Hälfte 2017 angegeben, dazu die Info, dass es sich um eine Interpretation/Information aus dem Mayakalender handelt. Mayakalender. Der schon wieder.

Da hab ich überhaupt keinen Bezug dazu, eher bin ich abgeschreckt wg. des Gedöns um Dezember 2012. Wo ja wirklich was los war …

Oke, ich hab weiter geguckt und bin auf eine spanisch-englischsprachige Seite gestoßen. Dort wird das alles erklärt, die Portaltage werden angegeben, es gibt für jeden Tag im Kalender ein „Tzolkin“ (das ist die Tagesenergie … oder so) und es gibt „Wavespells“. Das sind 13 Tage, die unter einem bestimmten Thema stehen, in einer bestimmten Energie schwingen. Ehrlich gesagt, ich durchschaue das nicht. Ich bin auch nicht sicher, was ich davon halte. Und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mit diesen Tagesenergien viel anfangen kann… Und dann spricht mich doch immer mal wieder was an. Also gut.

Was ich zur Zeit sagen kann: Die letzten beiden Portaltage (Portaltage gibt’s regelmäßig, sie werden auf der Site „GAP – Galactic Activation Portals“ genannt) hatten eine besondere Energie für mich. Das waren der 12. und der 13. Juli, und ich empfand an diesen Tagen so eine bestimmte Schwingung, ein Gefühl, das ich aus meiner Kindheit kenne. Ich hör mich noch sagen „Heute ist ein Feiertag!“ – das waren so Windgräsertage und Sonnenblättertage, voller Ziehen und Verheißung von Abenteuer.

Kann auch sein, so lese ich, dass diese Portaltage sich manchmal nicht so toll anfühlen (weils in tiefere Schichten gehen soll), und ich hatte auch schon welche, die waren gar nix Besonderes. Nix Genaues weiß ich nicht. Ich erzähle trotzdem davon, weil’s vielleicht der einen oder dem andern auch Spaß macht. Ich habe begonnen, mit diesen 13 Tagen der „Wavespells“ zu wirken, ganz schlicht, und diese Struktur macht mir Freude.

Hier der Link zum aktuellen Wavespell. Wie ihr sehen könnt, hat jeder der 13 Tage eine Farbe: Rot, Weiß, Blau oder Gelb. Dazu passen wie es der Zufall will meine wunderbaren Öllichter von Glafys, deren Dochthalter genau diese Farben haben.

Also ergibt sich ganz von selbst eine Struktur für meine Altar-ÖlLicht-Praxis: Es brennt jetzt täglich ein ÖlLicht in der passenden Farbe, und wenn nach 13 Tagen ein neuer Wavespell beginnt, mach ich das Glas sauber. Und so hat der Mayakalender hier doch immerhin den Einfluss, dass jeden Tag mein Altarlicht brennt und dass regelmäßig das Lichtgefäß sauber gemacht wird. Beides war vorher nicht so wirklich der Fall.

Ich achte inzwischen auch darauf, dass ich beim Entzünden des Altarlichts immerhin ausm Schlafanzug raus bin und mir die Haare gebürstet habe und so. Kleine Freuden. =)

Jo, nun wisst ihr wieder unglaublich spannende Details aus meiner magischen Praxis. Hier noch Links zu der Mayakalender Seite, für die, die Englisch oder Spanisch können. Weil, das wird euch bestimmt am meisten interessieren:

Mayankin – die Homepage.

Daily Tzolkin – der tägliche … Tzolkin. Aha. Die Tagesenergie. Dort könnt ihr auch andere Tage nachgucken, z.B. auch euren Geburtstag.

Wenn ihr da rumstöbert, findet ihr auch viele Erklärungen. Außerdem könnt ihr euch für ein Newsletter anmelden und bekommt dann zum Beginn eines Wavespells eine Mail.

Oke, das ist typisch Vetch, die sich hemmungslos rauspickt, was ihr in den Kram passt und’s dann noch in der Gegend weiter verteilt. Wie gesagt, ich hab insgesamt zu diesem Mayakalender keine Meinung. Ich hab hauptsächlich Spaß an der Struktur der 13 Tage und finde das mit den Portaltagen interessant.
Und vielleicht ist für jemanden von euch auch interessante, heilsame Info dabei.

 

Geschenke

Oh, jede Menge Geschenke kamen um den Frühlingsbeginn. Hier nur ein kleiner, unvollständiger Einblick.
Immer noch viel viel zu tun. Und doch, die Dinge nehmen Gestalt an.

Z.B. hat sich aus fast weggeworfenen Lampenschirmen und meinen geliebten Glastellerchen (jeder ist anders) ein kleiner Frühlingsfreukreis auf der Terasse ergeben.


Doch, das ist ein Kreis. =)

In meinem Zimmer hab ich endlich den Lampenstern angebracht – noch nicht perfekt, und doch schon so schön.

Da stand ich auf der Leiter.
Der Blick nach rechts täuscht ein fertiges Regal vor – und gleich mal Grüße an Sati, die das wunderschöne Sonnenkalb gemacht hat.

Der Blick nach unten zeigt, dass ich noch nicht so ganz fertig bin mit meinem Zimmer.

Und doch ergeben sich schon kleine Altarorte, von selber…

…und mit Absicht. Ja, das ist ne Kichererbse. Ich MAG Kichererbsen. Sie bringen mich zu Kichern.

Und hier ist zu sehen, warum ich diese Milchflaschenlampe und andere Flaschen schon seit Jahrzehnten ehre und immer wieder damit umziehe.

Ajooo.

Das Szepter der Anoia

Anoia ist eine Göttin, die ALLE aus der geneigten LeserInnenschaft verehren. Ja, alle, ob es euch bewusst ist oder nicht.

Anoia ist die Göttin der Dinge, die Schubladen verklemmen. Flüche deswegen sind ihre Lobpreisungen, und so habt ihr ALLE schon mal zu ihr gebetet.
Terry Pratchett hat sie zum ersten Mal beschrieben. Hier könnt ihr mehr über sie erfahren. Erfahrungen mit ihr habt ihr sowieso. (Hier auch auf deutsch.)

Ich behaupte, das Grundutensil zur Verehrung von Anoia haben alle irgendwo in der Küche. Es sind diese Teigschaber, die auch Leute besitzen, die nie etwas backen, oft in dreifacher Ausführung, lang, mittel und klein. Jaja, die sind praktisch zum Teigschaben, aber warum tauchen sie auch in Haushalten auf, wo niemals Teig geschabt wird? Wer hat sie angeschafft, wie sind sie in die Schublade geraten?

Fragen wie diese bringen uns dem Mysterium der Anoia näher.

Wenn ich den Zustand meines Altars betrachte –
(Wie ich heute schon in einem Kommentar bemerkte, erinnert mich meine Altartruhe zur Zeit an einen romantischen Slum.)

— dann ist mir klar, warum sich ausgerechnet in unserer Küche in einer Schublade nicht nur drei Teigschaber (ich backe nicht) sondern auch ihr Hochheiligstes Szepter befinden.

Das Tabernakel der Anoia

Dieses Szepter ist ein Schaumlöffel, den ich noch nie für irgendwas gebraucht habe. Er ist wunderschön, finde ich, darum hebe ich ihn auf. Er ist auch sehr lang. Er verklemmt sich STÄNDIG. Gepriesen sei Anoia.


Das Szepter der Anoia

 
 

Nachtaltar

Wayne kam grad wieder vorbei. Ich hab gestern Nacht hübsche Fotos von meinem kleinen Nachtaltar gemacht, und die wollt ich jetzt in einem Beitrag zeigen, und plötzlich war ich wieder dabei, nen Riemen zu meiner spirituelle Biographie zu verfassen. Weil ich meine, ich müsst erklären, warum ich nen Altar habe und warum da ausgerechnet Durga, Hanuman und Shiva drauf sind, und wie mein Verhältnis zu denen ist.
Und da muss ich erst mal AUSHOLEN…Ja genau. Wayne interessierts. Ich werd mal ne Bio-Seite für ihn posten.
Hier&Jetzt die Bilder. Sie sind mit Absicht so verschwommen, und die fehlenden bzw. knalligen Farben sind auch Absicht.


Ich wollt die in einer Reihe haben, drum sind sie so klein, Wers groß mag: anklicken.

Und warum Durga, Hanuman und Shiva, das ist leicht erklärt. Ich hab das Bild 2013 in Indien gekauft (erster und bis jetzt einziger Besuch dort). Ich wollte Durga, und die beiden andern sind halt mitgekommen und auch willkommen.
Meine Spirituelle Praxis diesbezüglich besteht darin, ihnen oft ne Kerze und/oder etwas Duftendes anzuzünden. Dabei übe ich, mich im Hier&Jetzt zu verankern. Und im Herzen zu bewegen, was die drei repräsentieren.

 
Achja, und weil ich grad bei indischen Gottheiten bin: Der in Köln verschwundene kleine Ganesha ist auch wieder aufgetaucht, nachdem ich ihn gerufen hab.