Aromatherapie

kleine Dinge schaffen Wohnkultur

Meine Ma, Journalistin a.D., hat mir erzählt, das sei der Titel ihres allerersten Artikels gewesen.

Kleine Dinge schaffen Wohnkultur

 
Muss sie noch mal fragen, wo der erschienen ist. Vielleicht in „Ich und meine Familie“, dieses an-der-Kasse-tausendmal-gesehen-und-nie-gekaufte Heft hieß nämlich mal so rum.

Jedenfalls kann ich das voll bestätigen: Kleine Dinge schaffen Wohnkultur. Wir haben z.B. beschlossen, uns nur noch mit schönen Dingen zu umgeben.
Das ist gar nicht so einfach. So viel Kram, den wir brauchen oder zu brauchen meinen, ist nämlich richtig hässlich.
Das wird jetzt Stück für Stück entsorgt und, teilweise, wenn wirs wirklich brauchen, mit schönen Dingen ersetzt.
Rausgeschmissen haben wir immerhin schon einen Haufen Handtücher, die zwar noch irgendwie ‚gut‘ sind, aber grottenhässlich (Ponys, breite Streifen in grässlichen Farben, Karomuster aus der Hölle – ihr kennt diese Handtücher. Wenn nicht: ich beneide euch!).

Was ich aber eigentlich erzählen wollte: Kleine Dinge schaffen auch Putzkultur. Heute war es nämlich wieder mal so weit. Ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe: hier wird unerbitterlich jede Woche geputzt.

Grad kommt mir ein seltsamer Gedanke. Was, wenn das woanders auch so üblich wäre? Wenn das viele Leute so machen? Also, wenn einmal die Woche Wohnung Putzen gar nichts Besonderes wär?

Nein.
Kann ich mir nicht vorstellen.

Also, heute wars wieder soweit, und ich versüße mir mein Extreme-Staubsauger-Wielding (zu deutsch: Hardcore Sauging) jedesmal damit, dass ich ganz am Anfang eines meiner ätherischen Öle auswähle (meist eins aus ner großen Flasche, das nicht so teuer war und nach Badewanne riecht, z.B. Melisse), davon auf ein Papiertaschentuch träufle und das aufsauge.
Und dann duftet der Staubsauger während der ganzen Putzaktion jedes Zimmer voll.

Und das ist schön. <|8)

Oke, ders jetzt nicht so schön. Für mit der linken Hand und unegübt im Mauszeichnen ist er gut genug… DOOOCH! ♬
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duftende Kerzenzeit

Hab mir grad zum Feierabend paar Kerzen angezündet und wollte was mit euch teilen. Da rechts auf dem Foto sind verschiedene, selbst zusammengestellte Duftlampen zu sehen, die bei mir im Betrieb sind. Ich verwende nur naturreine ätherische Öle dazu, und es fallen natürlich immer wieder leere Fläschchen an. In denen klebt unten noch ein kleiner Rest duftendes Öl. Das kann man mit reinem Alkohol auswaschen, dann hab ich bisschen duftenden Alkohol und den kann ich z.B. inne Sprühflasche tun. Ist mir aber zu umständlich, und ich mach seit vielen Jahren etwas anderes.

Ihr kennt doch diese Holzstäbchen zum Kaffeeumrühren. Davon nehme ich mir immer mal wieder paar mit, und die stecke ich dann in die Fläschchen, wenn die leer sind.

Wenn ich Kerzen anzünde, verwende ich diese Stäbchen, um von der ersten Kerze aus alle anderen zu entzünden.

Die erste Kerze ist natürlich die auf’m Altar.
Durch das Öl, das in die Stäbchen gestiegen ist, brennen die Stäbchen hervorragend, und sie duften dabei ganz wundervoll.