aus dem Kessel

Eine Geschichte vom Labyrinth

Der Weg durchs Labyrinth

Der Sage nach haust inmitten des Labyrinths ein grässliches Monster, das besiegt werden muss.

Um dorthin zu gelangen, müssen wir dem einen Weg folgen.
Wir können uns nicht verirren, aber es kann ziemlich fürchterlich werden, denn der Weg führt um viele Windungen und Kurven, und wir können nicht weit voraus sehen.
An jeder Kurve müssen wir etwas ablegen, bis wir schließlich auf unsere Essenz reduziert, nur mit dem Faden in der Hand, im Zentrum ankommen.

Dort wartet das Monster auf uns.
Das Monster ist ein Teil von uns selbst.
Jetzt müssen wir uns entscheiden, ob wirs weiter füttern, oder ob wirs verhungern lassen wollen.

Sobald wir anfangen, dem Monster Nahrung vorzuenthalten und beginnen, uns von ihm zu entfernen, um es verhungern zu lassen, sind wir einen Schritt auf dem Weg aus dem Labyrinth heraus gegangen.

Der Weg aus der Mitte des Labyrinth ist dunkel. Wir können fast nichts sehen, der Weg windet sich um enge Kurven.
Wir folgen dem Faden.

An jeder Kurve finden wir ein Geschenk.
Es wird heller. Wir können mehr vom Weg vor uns sehen.

Schließlich sehen wir wieder das Licht der Welt.

 

Das Bild vom Labyrinth begleitet mich zur Zeit, es kam auf in der Zeit zur rüchkläufigen Venus und hat sich bei mir eng mit Überlegungen zu rückläufigen Planeten verknüpft.

Ich erkläre es jetzt offiziell zu einem Werkzeug Bunter Magie.
 

s.a. Ein Labyrinth zeichnen

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