Balkon

ENDLICH!

 
Und die Kresseblüte ist geschlüpft.
Und Katze Nelly ist wieder da! ❤ ❤ ❤
 
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Weiter mit den Balkonblumenbildern

Ich hab ja da noch gedacht, es kommen nur Ringelblumen. Keine Ringelblume weit und breit! Stattdessen ist heute die allererste Kornblume geschlüpft.

Und, oh, da kommen noch mehr! In verschiedenen Farben.

Dann sind schon vor einiger Zeit so Blumen gekommen, die ich vorher gar nicht kannte:

Ich meine diese Weiß-Violetten Knuddel rechts. Hinten seht ihr noch die kleinen Blüten der Duftgeranie. Die blüht sowas von üppig dieses Jahr! Es ist halt keine Zierblume, sondern eine wunderbare Duftblume. ❤
Ganz vorne rechts seht Ihr schon die gelbe Nase einer Kapuzinerkresseblüte, die auch bald schlüpfen wird. Morgen wahrscheinlich.

Und diese Woche wird Mangold geerntet!

Das wird weniger Arbeit als Rübstil, und auch SEHR lecker! ❤

Apropos, der eine Rübstilstengel, den ich hab stehen lassen, um zu gucken, ob daraus ein Mairübchen wird —
Ich habs nicht übers Herz gebracht, nachzugucken, weil, der blüht auch üppig, und Bienen und anderes Gesummsel tummelt sich gern darin.

Oke, nu seid ihr wieder gut über wichtige Entwicklungen auf unserer Dachterasse informiert. =)

wichtiges Update

Es geht weiter mit den Balkonblumenfotos. Beim ersten Post heuer dazu gabs Lilienknospen. Jetzt:

Pünktlich zur Walpurgisnacht. ❤

Ich war gestern in einem mini-Fotokurs im Hack-Museum, wo ich endlich gelernt habe, was ich seit dem 20. Mai 2015 versäumt habe zu lernen – die absoluten Foto-Basics:
Kleine Blende, große Zahl, viel Schärfe. Große Blende, kleine Zahl, Schärfe auf einen bestimmten Punkt.
Letzteres ist, was meine Kamera macht, wenn ich alles auf Automatik lasse. Was ich bis gestern immer getan habe. Ich war oft nicht zufrieden, weil ich nicht nur den Vordergrund scharf haben wollte, sondern auch zeigen, was im Hintergrund los ist. Das geht jetzt endlich viel besser, weswegen Molly auf dem oberen Foto nicht nur ein vage katzenförmiger Blubb ist.

Was andererseits richtig MIST ist: Die Lumix, die ich seit dem oben erwähnten 20. Mai 2015* besitze, hat innen einen schwarzen Fleck, der besonders bei superscharfen Aufnahmen superscharf in der oberen linken Ecke stört. Keine Ahnung, ob ich den noch mal wegbekomme. Obs im Objektiv ist (das ich eh nicht wechseln kann – Kompaktkamera) oder weiter innen. MEH! Sieht so aus, als ob mein Wissen bezüglich Fotografieren noch mehr erweitert werden muss. Ich dachte, mit dem Blenden- und Belichtungszeitenkram wüsst ich jetzt alles, was ich wissen muss. Aber nein, nu  muss ich auch noch was über die Hardware lernen.

Jo, das war das wichtige Update. Ich wollt eigentlich bloß das Lilienfoto posten. X)

* Ich hab im Blog geguckt, darum weiß ich das Datum so genau. Am 20. Mai 2015 hab ich mein wundervolles Fahrrad gekauft und die Kamera kam per Post.

Balkonblumen

Das Wachsen und Blühen auf unseren beiden Balkonen ist ein bisschen wie ein Feuerwerk in einer Zeitlupe, die den ganzen Sommer lang dauert. Eine Rakete nach der anderen explodiert in leuchtender FunkenBlütenpracht und während die erlöschen welken, sind an anderer Stelle schon die nächsten aufgegangen.

Ich mach sehr oft Fotos auf den Balkonen… Aber ich halte mich zurück mit dem Posten. Das ist bisschen wie mit Katzenfotos. „Meine BABIES!  ❤ “ „Blumen halt.“ „Kennwa, hamma selber.“
Und doch. Seit Wochen schlüpfen Blüten, eine schöner als die andere, unaufhaltsam, in den tollsten Farben – und da müsst ihr jetzt einfach was von abbekommen. Die Fotos sind alle von gestern, ich hab einfach draufgehalten ohne speziell ne Auswahl zu treffen. Anklicken führt zu nem größeren Bild. Das längliche Rote an zweiter Stelle, das sind übrigens Blüten der Sojapflanze.

20160724154155Balkomblume01.jpgSojablute.jpg20160724153724Nelken.jpg
20160724154215gelb.jpg20160724154141purpur.jpg20160724154111Kapuzinerkresse.jpg
20160724153935Kornblume.jpg20160724153642Nelke.jpg20160724153538Trompetenzungen.jpg
20160724154237Tentakelpflanzenblute.jpg20160724153805Kapuzinerkresse.jpg20160724154051Sonnenblume.jpg

 

 

Landlust

Neulich hab ich mit einer sehr guten Freundin telefoniert, und die hat mir von einem Buch erzählt, das ich mal lesen möchte, vom Herrn Storl, zu Pflanzendevas. Den Herrn Storl kenne ich erst neuerdings aus einem Filmchen über Brennnesseln (3 n!), den ich anlässlich meiner Brennnesselzucht aufm Balkon neulich geguckt habe. Dieses Wolfsshirt… schauder
Egal. Der Typ ist mir sympathisch.

Meine Freundin hat mir ein bisschen aus dem Buch erzählt und damit in mir den Wunsch geweckt, doch wieder die Jahreszeitenfeste zu feiern. Ma guggn.
Und außerdem habe ich jetzt auf dem Balkon was für die Pflanzendevas aufgestellt, nämlich zwei ganz entZÜCKende Fingerpuppen (die ein Geschenk von eben jener Freundin sind).

Ursprünglich waren das Dr. Freud und Hexe. Nun sind es Friedrich und die Alte Hohepriesterin. Die Hohepriesterin ist, hab ich das Gefühl, SEHR froh inmitten der wuchernden Brennesseln. Raus aus der Jurte und der kahlen, leblosen Steppe rein ins Gewucher und pralle Leben, zusammen mit Friedrich.

Auf unseren Balkons bist du im prallen Leben. Schräg rechts gegenüber wohnen so ungefähr 500 Kinder, von der eher kleineren Sorte. Wenn das deutsche Kinder wären, hätten die alle ADHS und würden mit Ritalin zugedröhnt. Zum Glück kommen sie aus einem Kulturkreis, wo die Mütter nicht „Seid still! Die Nachbarn!“ sondern irgendwas anderes rufen, in einer Sprache, die ich nicht verstehe. Da die Kinder sehr laut sind, müssen die Mütter noch lauter sein. Das schaffen sie. Beeindruckend.

Es wohnen noch viele andere Familien hier, deren Geräusche wir ständig hören, die 600 Kinder sind halt die lautesten. Dazu kommt oft orientalische Musik, Küchenklappern, Besuch, der gefeiert wird, sehr selten auch mal Streitgebrüll.
Neulich sangen von links unten sehr deutsche, junge weibliche Stimmen irgendwas Lieblich-Unbedarftes mit Klampf dazu.

Ich LIEBE es hier. Es ist laut hier, ja. Ich wills nicht anders. Oh gosh, ich liebe es hier so sehr. Ich bin dankbar!

Für die Pflanzendevas habe ich noch die kleine Hummelfrau aufgehängt, die hab ich mal selbst gemacht, frei nach den Nanas von Nicki de Saint Phalle.

Die Tentakelpflanze von letztem Jahr ist wieder auf dem Weg zur Weltherrschaft:

Als ich mal zu viele Sojabohnen eingeweicht habe, habe ich paar davon in nen Blumenkasten gelegt. Bin gespannt, wie die sich noch weiter entwickeln:

Die ersten Blüten schlüpfen:

In dem Kasten, den wir im Frühjahr nicht ausgeleert haben, ist einfach gewachsen, was vom letzten Jahr noch da war, und da blühts schon richtig:

Und die gekaufte Minze und der gekaufte Salbei (aus friedfertiger Landwirtschaft – dort wird Spargel  nicht gestochen, sondern aus der Erde gekuschelt HAHAHAargh) also, die fühlen sich auch wohl.

Alle Kästen haben vor ein paar Tagen eine deosprühergroße Ladung Brennnesseljauche abbekommen, die ich in einem Winzblumenpott mit Blättern unserer Winzbrennnesselzucht angesetzt habe. Daraufhin hatten wir kurzzeitig richtig Landluft aufm Balkon.  ❤

blubber

Vom Blechkrug und anderen Verliebtheiten

Es ist so viel losgewesen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, und wenn ich nicht bald anfange, dann fang ich nie an und der Blog hier verödet. Also fang ich an. Ich machs einfach wie üblich und schreib von dem, was mir durchs Hirn in die Finger schießt. Und mir auf den Schoß klettert.

Ich hätte gestern morgen um 8h meinen Businessplan beim A-Amt abgeben sollen.
Stattdessen bekam ich einen Telefonanruf, dass mein Termin ausfällt. Schon hab ich Panik, dass das was mit mir und meiner Selbstständigkeit zu tun hat. Am Ende ham sie die Sachbearbeiterin geschasst, weil sie mir diese Beratung ermöglich hat und jetzt muss ich-
in die Hölle, jaja. Weia, Vetch! null
Ich mach was ich kann, so gut ich kann, ich tu das Naheliegende, und nu liegts in BABAs Händen. Und so.

Ich hab auch weitere Postkarten fertig.
nullBei der „Komm zum Tee!“-Karte (die rote) ist die Schrift zu harmlos und unauffällig. Abgesehen davon gefällt sie mir sehr gut.
Das bunte Spiral-Tor liebe ich sowieso, das war auch bis jetzt die beliebteste der Karten.
Die Blumen mag ich auch, sind halt eher was für die Damen (meiner Ma ham die am besten gefallen).
Und die mit den Tarotkarten soll ne Werbekarte für mich werden. Ist so noch zu dunkel, ich werd das noch mal neu fotografieren.
Insgesamt bin ich froh mit den Karten. null

 
Mein Oger und Schnusel muss seit Montag wieder arbeiten.
Das hat zur Folge, dass ich nach 6 Wochen mal wieder vormittags alleine zuhause bin, nur die Katzen und ich.
Das ist ungewohnt. So viel hat sich in den 6 Wochen verändert.
Es war so heiß und ein so üppiger Sommer. Nun ist es kühl und grau geworden.
Ich hab schon Kerzen an. Das ist SCHÖN!
Auf unseren Balkonen wucherts immer noch, das ist SCHÖN!
Ich experimentiere mit der Einstellung Selektivfarbe meiner Kamera, und das find ich auch ziemlich schön:
null

Weitere Veränderungen:
Schnusel und ich verbringen beide viel Zeit am Computer, und es war schön, dabei zusammen in seinem Zimmer zu sein.
Ich sitze jetzt in meinem eigenen Zimmer. Das ist anders, und auch schön. Wir sind ja Wand an Wand, und vor allem war es DRINGEND notwendig, dass ich einen Raum für mich habe.

Damit ich hier Internet habe, haben wir das Loch in der Wand, wo das Antennenkabel durchgeht, noch erweitern müssen. Dabei haben wir das Antennenkabel durchgebohrt. Das heißt, wir haben seit paar Wochen keinen Fernsehempfang mehr, was sich mit einem Kabel-Zusammenschraub-Adapter leicht beheben ließe. Bloß vermissen wir nix. Wir gucken eh nie Fernsehen. Nur der Schnusel manchmal, beim Bügeln. Ich bügel ja nich.

Weitere Veränderungen:
Eine Kleinigkeit ist anders, die mich jedes Mal, wenn ich sie sehe, froh macht.
Unser Wasserhahn in der Küche tropft bisschen, und weil wir beide fanatische Wassersparer sind, hatten wir einen Glaskrug drunter gestellt. (Was sonst hätten wir auch tun sollen?) Ich mochte den nicht besonders, aber er war praktisch, vor allem, weil er oben eine große Öffnung hatte. In dem Krug haben wir Tropfwasser, Gemüse- und Obstwaschwasser und sowas gesammelt und’s den Balkonblumen gegeben. Die hattens nötig diesen Sommer.
Anderes Gießwasser sammeln wir beim Duschen. Nicht das Seifige, aber anfangs, bevor das Wasser warm genug ist (und ich bin überzeugte Warmduscherin) geht sonst so viel Wasser in den Ausguss, das sammeln wir in einem Eimer. So sind wir und unsere Blumen fast ohne extra zapfen über den heißen Sommer gekommen.
Zurück zu dem hässlichen aber praktischen Glaskrug in der Küchenspüle. Ers natürlich kaputt gegangen. Yöh!
Yöh, aber auch Meh. Was jetzt nehmen?
Da ist mir eingefallen, dass ich noch den Krug aus Indien habe. In Indien habe ich mich sofort in das Blechgeschirr verliebt, das es da so oft gibt.

Hier ein (leider unterbelichtetes) Foto von nem indischen Blechkrug. Das war im Krishna Café in Kochin.

Und ich habe mir natürlich dort auch einen gekauft, und der hat jetzt seinen perfekten Sinn und Zweck gefunden. Er hat auch eine schöne große Öffnung, er geht nicht kaputt, wenn ich damit mal wo drandengel, und, finde ich, er sieht superschön aus. Auch in der Spüle.


 
Solche Sachen machen mich richtig glücklich. Wenn sich was so fügt und’s so schön passt, als wärs gewachsen.
Ist es ja auch, gewissermaßen.

Was sich noch verändert hat:
Wir haben jetzt also eine Katze mehr. Nelly, ungefähr ein Jahr alt, sehr hübsch, auf so ne kompakte Bullterrierart. Sie ist nicht kuschlig, auch wenn sie tatsächlich schon je einmal mit Schnusel und mir im Bett geschmust hat. (Jo, unsere Katzen dürfen ins Bett. Sie dürfen ja nicht raus, und sie sabbern nicht.)
Leider kommt sie mit den andern Katzen immer noch nicht gut aus. Und der alte Zausel Elvis, der Opa Kater, benimmt sich auch UNmöglich bei ihr. Sie hat Angst vor ihm und knurrt ihn an, und statt sie in Ruhe zu lassen, baut er sich dann vor ihr auf und kommt ihr immer näher, bis die beiden zeternd und fauchend durch die Wohung hetzen. Sie auf der Flucht, er hinterher. Unglaublich, was der alte Stiesel noch für ne Energie hat, wenn er junge hübsche Kätzchen verängstigen kann.
Naja, das wird noch, mit der Nelly.

Ich hab den Eindruck, Molly, unser Tomboy, noch kleiner als Nelly, ist bisschen beunruhigt wegen der hübschen neuen Prinzessin. Sie klettert andauern auf meinen Schoß, wenn ich am Computer sitze, gurrt (andere Katzen schnurren, Molly macht „gurrr“), rollt sich ein, legt ihre kleinen Pfötchen in meine Hand…
Ojeojeoje. Ich bin verliebt in eine Katze, und ich tippe „kleine Pfötchen“ ins Internet.
Jetzt grad liegt das warme Fellknäuel auf meinem Schoß…
 

HACHseufz
 

das Wetter ist wieder deutsch X)

Die letzten Tage war hier Anderswelt. Ich hatte oft Räucherstäbchen an, das hielt die Fliegen fern. Dann die Geräusche, die Musik aus diversen Fenstern, Stimmen, auch Gesang. Nachts die Grillen. Viel, laut, manchmal aggressiv und irnzwie too much, genau wie die unglaubliche Hitze und Schwüle. Ach, und das Ein-Finger-Klavier, vermutlich ein Kind. Es übt Kalinka, das kenn ich aus München, da wurde das auch paar Wohnungen über mir oft geübt. Dort wars ne Bontempi-Orgel. Hier ist es ein Klavier, und wenns mit Kalinka fertig ist, übts lange Zeit das Thema von Pippi Langstrumpf. Alles, alles ist gut.

Heute ist es merklich kühler, und so sehr ich aufatme, gestern wars schöner. Heute ist der Himmel wolkig und das Licht hat wieder so ne normale gräuliche Trübung.

Tolle neue Fotos hab ich einglich auch keine, in letzter Zeit wars das Übliche: Himmel, Balkonblumen und Molly.

Und ein Bild in den Hof nebenan, durch den Regen, dens gestern auch mal gab (danach war die warme feuchte Luft heiße dickflüssige Luft). Das Bild hab ich heute schön gefunden, aber der Ausschnitt passt dann doch nicht, und schließlich hab ichs immer mehr verfremdet. Jetzt bin ich so zufrieden, dass ich es hier vorführen will.

Das ist das Original

Und hier was draus geworden ist.

Gefällt mir, sieht aus wie ne Grafik.