Bananen

Spiritueller Alltag

Das wird noch eine eigene Kategorie, der SPIRTUELLE ALLTAG, ich seh’s kommen. Ich spiel gern mit sowas rum, Namen, Kapitelüberschriften, Themenfäden, Wegweiser – das gibt Labyrinthe ~ auch wenn sie manchmal wie Irrgärten wirken.
Ich liebe auch die tags, und dass sie hier in verschiedenen Größen auftauchen. Da seh ich mit der Zeit, was mich so beschäftigt.
← Das hier ist schon älter, und vom Vetchblog;  ein paar der Themen sind hier auch öfter dabei.

Der Mondwechsel diesmal war sehr deutlich. Vor dem Vollmond war ich richtig beseelt, leicht euphorisch, heilsam unterwegs. Viele schöne Dinge sind in Bewegung gekommen, vor dem Vollmond.
Nach dem Vollmond jetzt bin ich müde, melancholisch und immer noch heilsam unterwegs. Die Dinge sind in Bewegung und ich fließe mit.
Vor dem Vollmond war noch Spätsommer, seit dem Vollmond haben wir FrühHerbst.

Ich habe seit langer Zeit mal wieder gefröstelt, nach der Hitze ein köstlicher Luxus.
Auch den Wind, die Wolken, den Regen, das graukühle Licht, fahlgelbe Sonnenflecken – diese Stimmung draußen genießen wir sehr.

Und MÜDE bin ich. So erschöpft, so matschig, dass ich mich frage, ob ich krank bin.

Ich geh demnächst zum Arzt, und außerdem habe ich den Verdacht, dass das was mit meinem Chiron-Return im 2. Haus zu tun hat.
Ich habe in dem Zusamenhang seit paar Tagen die Überzeugung, Eingebung, den Drang, bekomme Hinweise, was für mein Basis-Chakra zu tun. Ich hab den Verdacht, das ist verklebt, geradezu festbetoniert. Ich habe im Netz dazu recherchiert und noch im Heilerforum dazu gefragt und reichlich Tips bekommen.
Ich verwende Granatapfelöl, was mir sehr gut tut.
Ich halte beim abendlichen Sitzen die Hände eine Viertelstunde im passenden Mudra und singe LAM.
Ich habe beim Sitzen am Computer beide Fußsohlen auf dem Boden. OH, das fällt mir schwer, ich saß vordem immer im Schneidersitz aufm Stuhl – auch ein Symptom.
Und ich glaube, ich sollte DRINGEND wieder Tai Chi machen… glaub ich… demnächst

Am Sonntag bekomme ich von einer Webfreundin eine Ferndiagnose und -behandlung. Bin gespannt, was dabei rauskommt.

Es fühlt sich alles im Fluss und sehr stimmig an. Und es gibt zu tun. Zu Heilen – Schritt für Schritt, immer was geht. Keine Pausen, und immer das, was geht. Nicht mehr. Nicht weniger.

Auch die Melancholie, die der Gefährte und ich auch so ungefähr seit dem Vollmond spüren, hat ihren angemessenen Raum. Diese Traurigkeit passt zum Herbst. Wir nehmen sie nicht so ernst, bzw. wir nehmen sie an und grämen uns nicht weiter darum.

Wir haben viele schöne Momente.


Borretschblüten aus dem Urbanen Garten und Herbstblüten auf der Mittelstraße.


Und Schnusel ist immer noch da. Das Foto ist von heute.

Beim Kein-Obst-vor-12h-Essen habe ich einen Denkfehler gemacht. Ich dachte, da es um 12h Sonnenstand geht, bedeutet das während der Sommerzeit bis 11h. Echt erstaunlich, wie schwierig diese schlichten Zeitumstellungs-Rechnungen zu sein scheinen! Während der Sommerzeit gilt natürlich Bis 13h nur Obst essen.
Da habe ich also die ganze Zeit zwei Stunden zu früh mit dem Nur-Obst-Essen aufgehört. Heute hab ichs endlich gemerkt und es richtig gemacht, und das ging gut. Also weiter.

Das Keinen-Zucker-Essen funktioniert sehr gut, da bin ich froh und dankbar.
Zucker ist böööse!

Trotzdem essen wir natürlich jeden Tag Eis. Ich hab eine neue Sorte gefunden: Ingwer-Zitrone. Das ist wundervoll, so leicht brausig. Mit Ingwerpulver und abgeriebener Zitronenschale.

Was ich nicht mehr jeden Tag mache, das ist mir über die heißen Tage abhanden gekommen: Goldene Milch. Das wird wieder eingeführt, im Rahmen der Guten Disziplin. Heute nicht mehr, schon zu spät. Heute nur noch Sitzen und dann ab ins Bett.

Jooo. Das war wieder so ein Schwafel-Beitrag. Irnzwie wars mir wichtig, über den Energieumschwung zu schreiben, den ich spüre. Der Teil des größeren Stroms ist. Wie’s gestern im Kessel & Kerze Blog Vollmond, Kräuter, Heilsteine & Balance | Kessel & Kerze geschrieben stand:

Der Vollmond vergangenen Freitag war einfach atemberaubend schön! Die ganze vorangegangene Woche kam mir vor wie eine Welle, die ihren Höhepunkt an eben diesem Freitag erreicht hatte und nun so langsam wieder abebbt. Die perfekte Welle

Eine Welle im Fluss. Und nu weiterfließen.

Das Beste Eis der Welt

Der Beitrag sollte ursprünglich „Heute war ein ganz GRÄSSLICHER Tag“ heißen.
Es fing mit intensiven Träumen vorm Aufwachen an. Dann las ich traurige Sachen bei anderen Blogs, dazu fiel mir ne eigene traurige Sache ein, und dann erzählte meine Ma mir was Trauriges am Telefon.
Dann sind wir raus und erlebten neue diverse sehr unangenehme Sachen. Die Leuts scheinen fast alle eklig drauf und matschig in der Birne zu sein. Wir auch, zeitweise.

Jetzt hab ich echt genug davon, hab auch nicht vor, detaillierter zu erzählen, was heute alles traurig, eklig, nervig und ätzend war. Stattdessen habe ich beschlossen, als wir daheim waren und es auf den Abend zuging, uns was Gutes zu tun.

Und eine der besten Sachen bei diese Hitze ist EIS.

Ich hab neulich gelobt, dass ich keinen Zucker mehr esse, und da halte ich mich dran. Das Beste Eis der Welt kommt ganz ohne Zucker aus, ohne Milch und ohne Plastik.

Naja, in meinem Fall fast ohne Plastik, eine dünne Plastiktüte war dabei, denn darin waren die braunen, sehr günstigen Bananen, die ich neulich im Ökosupermarkt fand. Wenn’s die gibt, dann kauf ich die, trotz der Tüte drumrum.

Je brauner und weicher, desto besser. Die schneide ich klein, und dann friere ich sie ein.

Solche hartgefrorenen Banenenstückchen sind so schon wunderbar zum Lutschen, wenn’s heiß ist und ich Lust auf was Süßes habe.
Und wenn ich noch den Mixer raushole, dann wirds Magisch.

Ich hatte noch gefrorene Himbeeren, und das mit den gefrorenen Bananenstückchen gemixt ergibt das allerköstlichste Beste Himbeer Sorbet der Welt.
Ich wollte ein Foto machen, aber…

Danach, die erste große Eisgier gestillt, hab ich die Superschokolade genommen – 99% Kakao, davon genügt ein Stück, und der Schokoladenhunger ist gestillt. Hehe. Davon krümel ich ein-zwei Stückchen zu den gefrorenen Bananen, mixen, und das Ergebnis ist das Beste Stracciatella Eis der Welt.

Vielleicht nicht die beste Food Photography der Welt – aber das Beste Eis der Welt

Da, schauts euch noch mal genau an:

Die Idee habe ich von Smarticular, super Site!, und ich bin ewig dankbar, und ich hätte da auch einfach gleich hinlinken können, aber das hätte mir den schönen Blogeintrag am Ende dieses Tages verdorben.

Das genialste Eiscreme-Rezept aus nur einer Zutat: Schnell, vegan und preiswert

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Copyright © smarticular.net

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Mömp Zatschel

Als ich neulich dabei war, hinterm Haus ein paar Bananen zu vergraben, dachte ich, wie immer bei dieser Gelegenheit, freudig-wehmütig an meine liebste Begegnung mit dem Ewigen Bananenverkäufer zurück. Es war dies der Tag, an dem er sich selbst eine Banane verdiente, und ich finde, diese Geschichte sollte ich euch nicht vorenthalten.

Ich saß grad vor meiner Tonne beim Tee, da kam er einfach so vorbei, unangemeldet, wie er’s immer tut.

„Hi, Tach, lange nich gesehn, weiß schon“, sprach er, als ich freudig aufsprang, „hör zu, hast du noch das Feuerzeug, das du damals in A-dam abgezogen hast, als wir diese Satanistenmesse besuchten (was HAM wir gelacht!) und das einfach nicht leer wird?“

Ich griff in die Hosentasche und zog ein oranges Plastikfeuerzeug hervor.

„JAAAHH!“ brüllte der E.B., schnappte es, starrte darauf und reckte es dann triumphierend in die Höhe. „JAAHH! Das IST es! Das Feuerzeug der Macht! Hier!“ Und er deutete auf kleine Kerben am unteren Rand des Feuerzeuges, „diese vermeintlichen Narben, die von zahlreichen geöffneten (und geleerten) Bierflaschen zu zeugen scheinen, sind in Wahrheit Zeichen, eine Schrift des unaussprechlichen Grauens, lesbar nur für jene, die in schreckliche, unnennbare, sinistre, obszöne Geheimnisse eindrangen…“

„Mir scheint, du hast mal wieder nächtelang in Lovecraft geschwelgt.“

„…Geheimnisse, die so monströs sind, dass ich mich hier nur auf das Aussprechen der Worte beschränken will, die ich am Fuße dieses ominösen Feuerzeugs entziffern kann…“

Und seine Stimme wurde dunkel und bedrohlich als er vorlas:

„Brarg rampschel
mömp zatschel
blargh zasch mumpf
rompsatschel!

Dies sind Zeilen eines unaussprechlich alten entsetzlichen Gedichtes, dessen morbiden Inhalt ich grad nicht genau im Kopf habe…“ (Ich seufzte erleichtert.) „…aber es ist jedenfalls das Feuerzeug der Macht, und es ist unzerstörbar, was ich dir jetzt gleich beweisen werde!“

Mit diesen Worten zog er einen enormen Hammer unter seinem Umhang hervor, legte das Feuerzeug auf den Boden und schlug mit aller Kraft und dem Hammer darauf.

Es gab einen lauten Knall und orange Plastikfetzen flogen uns um die Ohren.

„Scheiße.“ sagte der E.B.

Das Gelbe Grinsen

  vom Wirken und Wandeln des Ewigen Bananenverkäufers  

 

„Die Banane ist das Lächeln der Natur“
(Volksmund)

„Die Natur hat ganz schön gelbe Zähne!“
(der Ewige Bananenverkäufer)

Nach langer und schwerer Meditation fühle ich mich nun geläutert und gereift, um über das zu sprechen, wovon ich bis dato nicht geschwiegen habe: Von meinen Erfahrungen mit dem Ewigen Bananenverkäufer.

Seinen Namen hörte ich zum ersten Mal vor vielen Jahren, als T.U., ein Freund und Mitbegründer des „Anarchistischen Weltbundes AWB“ (wir waren zu dritt), mir von einem Film erzählte. Darin war ein Mann aufgetaucht, der, einen Karren voller Bananen hinter sich herziehend, unermüdlich versuchte, diese zu verkaufen, den ganzen Film lang. Wir spürten sofort, dass wir es mit einem Charakter archetypischen Ausmaßes zu tun hatten.

In den Wirren meines bewegten Lebens habe ich T.U. lange Zeit aus den Augen verloren. Der Ewige Bananenverkäufer (E.B.) aber ist meinem geschärften Blick noch oft begegnet und lässt sich immer mal wieder bei mir blicken. Und so könnte es auch bei Euch sein, wenn das Wissen um den E.B. nicht verdrängt und verloren wäre. Zum Glück für Euch stelle ich nun meine Forschung und Erfahrung zur Verfügung.

Noch im frühen Mittelalter wusste man um den E.B. Zeugnis davon haben uns neben Anderen Monthy Python in ihrem Meisterwerk „The Holy Grail“ überliefert, in dem der E.B. in der Gestalt des Sir Bedevere erscheint.
Ich zitiere aus dem Drehbuch:

"EXTERIOR - SUNSET
 Fairly close HEAD-ON SHOT of the KNIGHTS riding along. BEDEVERE & ARTHUR at the front of the group, deep in conversation.
 BEDEVERE: And that, my lord, is how we know the Earth to be Banana-shaped.
 ARTHUR: This new learning amazes me, Sir Bedevere."

Bei sanftgelben Licht betrachtet ist die Queste nach dem Hlg. Gral nichts als die sehnsüchtige Suche nach sanftgebogener Gelbheit zu einer Zeit, da sich die grelle Weißheit des Christentums anschickte, alle alte Wahrheit zu überblenden. Nur in verschlüsselter Form konnte das Wissen über den E.B. tradiert werden, wie zum Beispiel in den Karten des Horseman-Hurrie-Tarots, das heute zu den verbreitetsten Tarot-Decks überhaupt zählt. Doch wer erkennt die Hinweise auf den E.B., von denen das Deck nur so wimmelt?

  • Hinter der schönen, zwei Krüge ausgießenden Frau auf der Karte DER STERN befindet sich ein Ibis, der auf einer Bananenpflanze sitzt.
  • DER MOND schimmert blassgelb über einem zwielichtigen Zaubertal – in eindeutiger Bananenform.
  • Zu Füßen der HOHEPRIESTERIN segelt die Bananenbarke ins Ungewisse der Anderswelt.
  • DER WAGEN wird von einer Kriegerin gelenkt. Sie trägt auf ihrer Brust ein Wappen mit gelbem Schräglinksbalken, in Heraldik-Fachkreisen auch
    „Banane“ genannt.
  • DER MAGIER steht vor einem Tisch mit magischen Geräten und reckt, als das mächtigste und wirkungsvollste, eine Banane in die Höhe.
  • DER NARR ist eine androgyne Gestalt, die von einem kleinen weißen Hund begleitet wird und auf einer hohen Bergklippe auf einer Bananenschale ausrutscht.
  • DER TEUFEL hat Hörner, die aussehen wie Bananen.

Dies sind nur wenige Beispiele, doch wer Augen hat und den Blick schärft, wird mehr und mehr entdecken.

Doch nicht nur in verschlüsselten Bildern vergangener Zeiten können wir den E.B. heute schauen. Denn er wandelt leibhaftig unter uns, ja!, noch immer, und so lange, als dass peinliche und blöde Taten uns seine Bananen einhandeln. Ob du ihn erkennst oder nicht, ob du deine Bananen wahrhaben willst, oder ob du sie zu ignorieren versuchst: auch zu dir ist der E.B. schon gekommen, und wahrlich: es war nicht das letzte Mal!

Ich bin das schon gewöhnt, weiß meist, wann ich mir wieder ’ne Banane eingehandelt habe und erkenne den E.B. problemlos. Er erscheint mir als dünner, unrasierter (und ich fürchte, ebenso ungewaschener) Typ mit langen, dunklen, fettigen Haaren.
Er trägt immer dieselbe gelbe Tunika, deren braune Flecken nach seinen Worten angefaulte Stellen von Bananen symbolisieren. Ich halte sie eher für nicht rausgegangene Tee- und Kaffeeflecken. Denn er will immer was Warmes zu trinken, und bei seiner enthusiastischen Erzählweise bleibt kein Teppich trocken.

Aber gleich in welcher Gestalt er zu dir kommt: du erkennst ihn spätestens an dem entnervenden Grinsen, mit dem er dir deine Bananen überreicht.

Diese Bananen sind ganz spezieller Natur. Ich vermute, sie wachsen im Garten der Göttin Oya, doch auf meine diesbezüglichen Fragen pflegt der E.B. wiehernd zu kichern und behauptet, die habe ich mir ganz alleine krummgebogen, die Bananen.

Was in einem gewissen metaphysischen Sinne auch zutrifft.

Wir alle sammeln in unserem Leben zahlreiche Bananen, und die meisten schmeißen diese Früchte ihrer vermeintlichen Niederlagen und Preise der Peinlichkeiten schnell in irgendwelche dunklen Ecken und versuchen sie zu vergessen. So wächst der Bananenstapel, bis er zusammenkracht und die gelben Krummfrüchte sich ins offene Licht ergießen. Und dann ist die Verlegenheit natürlich groß.

Es gibt nur eine Möglichkeit, die Bananen des E.B. für immer loszuwerden: Du musst sie essen!

Und davor scheuen die meisten zurück.

Aber wenn du dir ein Herz fasst, deine Banane akzeptierst und annimmst, sie schälst und hineinbeißt, wirst du feststellen, dass sie gar nicht so schlecht schmeckt.

Und alle Bananen des E.B. bergen ein Geheimnis: in jeder steckt ein kleiner Kosmischer Kicherfaktor, der beim Verdauen zu wirken beginnt.

Dann kannst du Träume haben, irre Inspirationen, unvermutete Kicks in neue Richtungen… Die Wirkungen sind so verschieden, wie die Anlässe, die Bananen einbringen.

Nur eins haben sie alle gemeinsam: sie werden dich heftig lachen lassen.

Und das ist das Schöne, das Wunderbare, die sanftgebogene Gelbheit der Bananen des Ewigen Bananenverkäufers.