Barde

Unearthing

Die Anfänge von so Phasen sind ja fließend. So ein Verschieben, das mit einer Wandlung einhergeht.
Im Mai letzten Jahres habe ich aus verschiedenen Gründen (u.A. Austausch hier auf WP)  begonnen, mich wieder mit Magie und Gottheiten zu beschäftigen, nachdem ich das über Tai Chi und Meditation ziemlich abgelegt hatte. Auch mit guten Gründen.

Und doch rufts und lockts…

Obwohl es mir unterwegs nicht so vorkam, wurden doch einige meiner Fragen beantwortet übers Jahr.

Und bestätigt. Und in Kunst gefasst, in Worte und Sound. Z.B. in diesem Hörbuch von Alan Moore, das ich im Herbst zum Einschlafen gehört habe: Unearthing.
Ich habs oft gehört, viele Nächte lang. Beim ersten mal hab ich so gut wie nichts verstanden. Schließlich hab ichs tagsüber am Stück angehört und Teile mitgeschrieben.

Das Buch dazu hab ich vom Schnusel zu Weihnachten bekommen!

Ich könnte dazu mehrere Blogposts vollschreiben, stattdessen beschränke ich mich, einen Absatz daraus zu zitieren, in dem der Umgang mit ‚dem nicht Geheuren‘ („the uncanny“) beschrieben wird:

This is how it is is,
of the approach of the uncanny:
Each progression
in our comprehension of the concept
like a footfall
treading softly closer.

This is how we act:
No awe, no terror,
just bland reassurance
in our default certainty
that this can’t possibly be happening.

Das ’nicht Geheure‘ sind in diesem Fall Synchronizitäten und Manifestationen der Mondgöttin Selene im Leben des Protagonisten, Steve Moore. (Alan Moores Mentor; die beiden sind nicht verwandt.)
In der Geschichte geht es viel um Magie. Und um Lokale Magie, Ortsmagie. Und um Comics. Und um London. Und dies und das.
(Sehr lustig auch der kurze Abstecher des Protagonisten in eine londonder Chaos Magie Loge.)

Schon bin ich mittendrin und auf dem Weg in die Tiefe. Dabei möchte ich seit Tagen einfach nur einen Blogpost verfassen, in dem ich kurz erzähl, wie es so war um Yule rum und in den Rauhnächten (die ich ja gar nicht bewusst begangen habe, und sie hatten es doch in sich!), und dann weiß ich nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe sehr viel gelesen, angehört und angeguckt in dieser Zeit, und davon will ich jetzt erst mal was weitergeben, bevor ich erzähle, was bei mir so war. Weil ich das wichtiger finde. Und weil es ja sowieso tief verwoben ist mit dem, was bei mir so war.

Da möchte ich euch als Erstes das hier sehr sehr ans Herz legen:

Ein Auszug aus der Doku-DVD „the Mindscape of Alan Moore“ in dem er erzählt, dass er mir 40 Magier geworden ist. Dann spricht er über Magie und Polytheismus und moderne Reklame-Schamanen (-> kulturelle Trance) und dies & das. Sehr dicht, von Anfang bis Ende. LOHNT SICH!


(Englisch mit englischen Untertiteln)

Edit: Ich wollte was zu Sache schreiben, nämlich, dass ich einen Bölog gefunden habe, deren Autorin ähnlich wirkt – Magie ist Kunst ist Magie https://cambraskade.wordpress.com/

Dabei stelle ich fest, dass ich meinen reader nicht mehr erreiche und daher keine Blogs mehr abbonieren kann, wenn sie es mir nicht per Button anbieten.
Außerdem stelle ich beim Schreiben dieser Ergänzung fest, was ich shocn wusste: Dass im ‚classic‘ Editor der text aus dem Festner springt, wenn er ein bisschen länger als eine Seite wird und ich noch was ergänzen will. ich schreibe grad blinf in ein weißes Fenster und kann nut hoffen, dsas ich mich nicht oft vertippe, denn jedes Korrigieren ist echt ätzenbd, mit viel hoch und runter Scrollen nach der Eingabe JEDES EINZELNEN BUCHSTABENS. WQeswegen ichs mir spare.

Ich hab keine Lustt mehr, und ich hab das Gefühl,m dass ich wahrscheinlich dsa Blöoggen bald wieder lasse. So gehts jedenfalls nicht.

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