Cashew

Zaubernahrung

Vor ungefähr zwei Monaten hab ich beschlossen, dass ich was Ehrenhaftes tun muss. Das bezog sich auf den Spirituellen AllTag, und darin ist einer der wichtigsten Aspekte meine Ernährung. „Ich esse zu viel, zu wenig Frisches, zu viel Zucker“ hab ich da geschrieben.

Mehr Frisches und insgesamt weniger esse ich, seit dem ich vor 13h nur Obst esse. Ich habe so auch ein bisschen abgenommen, was mir auffiel, als ich in München passend zur Party in mein supercooles, sehr enges „THE ONLY GOOD SYSTEM IS A SOUND SYSTEM“ Schört passte. Yöh.
Ich hab nicht vor, weiter abzunehmen, das war gar nicht der Plan und Grund der Ernährungsänderung. Es ist ein schöner Nebeneffekt. Mir scheint, ich pendel mich genau da ein, wo mir meine engen hübschen Schörts wieder passen. Und das jetzt, da ich noch finde, ich bin jung genug, die zu tragen. Wer weiß, wie lange das noch so ist… Also YÖH.


so geiel

Ich empfinde das Bis 12/13h nur Obst essen nicht als ‚Kur‘, sondern als Ernährungsumstellung für immer. Kann gut sein, dass ich mal Ausnahmen mache, die Regel bleibt. Ich komme sehr gut klar damit.

Also, diese Punkte meines Plans Gesunde Ernährung: weniger essen, mehr Frisches essen funktionieren.
Ein weitere Punkt ist Jeden Tag Goldene Milch. Wegen der täglichen Dosis Kurkuma. Das klappt nicht so gut. In München habe ich keine Goldene Milch gemacht. In Mums Küche halte ich mich sehr zurück, außerdem hatte ich keine Kuhmilchalternative mitgeschleppt und wollte vor Ort keine kaufen (NIE WIEDER TETRAPACK!).
Doch ich hatte immer stärker das Gefühl, dass das tägliche Kurkuma mir fehlt, also habe ich schließlich einfach einen Teelöffel Pulver in Tee verrührt. Noch Pfeffer dazu und runter damit. Es schmeckt… ziemlich grässlich. Und – so mein Gefühl – es tut mir GUT. So halte ich das jetzt weiterhin. Wenn ich aus irnzwelchen Gründen keine Goldene Milch mache, dann nehme ich mein Kurkuma so. Jeden Tag.
Gut.

Was ich auch neuerdings täglich zu mir nehme – das war ein Tip aus’m Heilerforum, wo ich wg. meines Wurzelchakras nachgefragt hatte – ist Gojibeeren-Tee. Auch wieder so was Exotisches, regional is was anderes… Ich habe nachgelesen, was Gojibeeren so können und beschlossen, dass ich sie mir erlaube. Jeden Tag 9 g als Tee. Schmeckt lecker und macht Freude.


hübscher Gojibeeren Tee

Der Oger und Schnusel, mein Gefährte, hatte derweil grässliche Süßigkeiten-Cravings und standhaft immer wieder billige, zuckrige, plastikverpackte Weißmehl-Schweinereien im Supermarkt aus seinem Einkaufswagen geräumt und doch nicht gekauft.
Zeitgleich kam hier ein neues Spielzeug an: Ein Pürierstab mit so einem kleinen Mixbecher, mit dem ich klebrige zähle Datteln, Feigen und auch eingeweichte Mandeln kleinbekomme.
Und daraus mach ich PÖPPEL!


Teig für Mandel-Cashew-Dattel-Feigen-Pöppel

Ich MAG Pöppel. Der Schnusel, mein Gefährte MAG Pöppel. Und die süßen Pöppel, die mögen wir ganz besonders gern.

süße Pöppel
Kakao-Mandel-Cashew-Dattel-Feigen Pöppel; Kakao, Kokosflocken, gepuffter Amaranth außenrum

Die ohne Kakao mag ich lieber als er, drum sie die alle MEINS!

16:12 h – Dattel-Feigen-Mandel-Cashew-Erdmandel-Kardamom-Vanille Pöppel

Also, zuckerfrei nach wie vor konsequent, einfach, und Grund für wunderbares, kreatives Gemanschte und Gepöppel in der Küche. Und Material für hemmungsloses Geschwelge am Computer.

 


17:50 h – oh Mist

Jooo. Bin zufrieden- achwas, ich bin glücklich! Außerdem erkältet, wie ich im VETCHBLOG erwähnte. Es gibt auch noch mehr zu erzählen, z.B. dass ich diese Erkältung-trotz-gesünderer-Ernährung stimmig finde, weil ich das Gefühl habe, bei mir ordnet sich was neu. Seit ich beschlossen habe, mein Wurzelchakra in Gang zu bringen, tut sich was. Davon erzähle ich vielleicht auch noch mehr. Jetzt muss ich Schluss machen, denn heute ist Putztag. Argh. Ist auch gesund.

Advertisements

Projekte

Seit dem letzten Neumond hats mir mehr und mehr die Sprache verschlagen. Ich schiebe das einfach auf den rückläufigen Merkur, der seit einer Woche wieder vorwärts geht. Am 6. Juni sind wir ganz aus der Nummer raus, und ich ahne, dass ich dann blogmäßig wieder in Fahrt bin.

Hier&Jetzt hab ich erst mal aufzuräumen und einige lose Fäden aufzunehmen und zu verknüpfen.
 

PROJEKT NIE WIEDER TETRA PAK
Funktioniert. Seit ich den Sojamilchmacher bestellt habe, haben wir kein Tetra Pak mehr gekauft.

Um die Frage von Marille Grünblatt zu beantworten:
Ich habe inzwischen Mandel Milch gemacht, auch gemischt mit Cashews, die ist köstlich geworden.
Reismilch geht auch gut, mit einem EL Öl und 5 Cashews.

Cashews sind überhaupt köstlich und damit werd ich noch einiges andere ausprobieren. Und wie erfreulich:
„In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.“ Wikipedia

Hafermilch dagegen hat nicht gut geklappt, weil ich die warm hergestellt habe, und dabei wird Hafer schleimig. Wie ich weiß und ausgeblendet hatte. Drum hatte ich keine Milch, sondern Brei. Logisch. Ging dann übers Müsli weg. Ein bisschen davon auch sehr gut in Saucen.
Außerdem habe ich inzwischen rausbekommen, dass die Süße der vormals gekauften und so geliebten Hafermilch durch hinzugefügte Enzyme ensteht. Das kann ich zuhause nicht nachmachen. Also Hafermilch derweil gecancelt, wobei ich noch mal die kalte Methode versuchen werde. Dannmal, wenns is.

Der wunderbare Nebeneffekt beim Sojamilch machen sind die Okarapöppel. Jedesmal werdense bisschen anders.

Pöppelcairn an Paprikageröllhaufen in Cashewmilchpfütze

 

PROJEKT NIE WIEDER ALUHÜLLEN
Die Firma Glafey hat mir ein zauberhaftes Paket geschickt, also, meine Bestellung ist angekommen.
Ich habe jetzt eine Menge Teelichte ohne Hüllen und vor allem habe ich einige Dosen „St. Peter“ und „vierteljährlich“.

Ich habe vor Kurzem begonnen, mit selbstgebastelten ÖlLichtern zu experimentieren und habe damit das Gefühl, ich bin wieder ein Wegstück weiter heimgekommen. Anders kann ichs nicht ausdrücken. Diese Öllichter erfordern Pflege, und das mach ich sehr gern. Das Licht und das Zubehör und alles daran ist schön, finde ich.

Ein Foto vom Chaos auf meiner Truhe/dem Altar. Zu sehen sind drei Ölflaschen zum Nachgießen, drei Becher mit Dochten in bunten Papierhaltern (für St. Peter, Foto davon unterm Beitrag) und ein Glas mit Dochten in weißen Papierhaltern für „vierteljährlich“ (catchy names ham die Glafeys). Der Schwimmer für „vierteljährlich“ liegt auch im Glas, der war noch nicht im Einsatz. Die passen perfekt in Teelichtgläser. Perfekt!
Rechts im Bild mein Schmuckteller, der nichts mit den Lichtern zu tun hat und nur so aufs Bild geraten ist. Ist auch hübsch.
Darunter, unten rechts, liegt ein selbstgemachter ÖlLicht-Schwimmer. Da werde ich noch mehr machen, weil die für größere Gefäße gut sind. Und alles sieht toll aus. Das Licht scheint durch das Öl und das Wasser; Magie, Steampunk, Zauber, Wunder.
Ich bin froh! ❤

 

PROJEKT WENIGER PLASTIKMÜLL
Naja.
Es wird sehr allmählich und doch merklich weniger. Trotzdem immer noch anderhalb gelbe Säcke auf zwei Wochen. Viel zu viel. Weiter mit Weniger!
Wir brauchen immerhin so gut wie keine Plastikmülltüten mehr, weil wir in der Küche den Mülleimer abgeschafft haben. Stattdessen, sehr fotogen mit dem Fensterkristall Lichtfleck:
Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin, also, vor vielen Jahren, das wundert mich sehr.

Den Plastikmüllbeutel im Bad, wo der Katzendreck reinkommt, lege ich inzwischen auch mit Zeitung aus, dann wird der Beutel nur ausgekippt. Wir haben seit vielen Tagen den selben Beutel im Einsatz.

Kleine Schritte.