Craft

Die wunderbaren Magnete der Selbstdrehenden

Eigentlich habe ich heute compfrei. Und „eigentlich“ ist ein ganz ein dämliches Wort. Weil ich nun mal schon dabei bin, will ich noch was mit euch teilen, einen DIY-Tip, der noch toller ist, als meine superoriginelle Kreatividee mit der Blechdose und den Gummis (die mir inzwischen alle abgeplatzt sind).
Heute zeige ich euch, wie ihr Postkarten/Miniposter-Wandwechselrahmen ohne Rahmen bastelt. Yöh.

Dazu braucht ihr eine leere Zigarettenpapierpackung mit Magnet. Manche Firmen verkaufen ihre Papers seit einiger Zeit in Päckchen mit solchen Magneten, und die sind TOLL! Ich rauche selber nicht, und das ist der einzige Grund, warum ich das manchmal bedauere. Als ich noch im Kontaktladen gearbeitet habe, haben mir die KollegInnen ihre leeren Paperpäcks mit Magneten überlassen. Die habe ich abgepuhlt, und auch das kleine Metallplättchen gegenüber.

Dieses Metallplättchen klebe ich mit Tesa an die Wand, damit es dort den Magneten hält. Wie hier zu sehen – im typischen Vetchstyle – punkig. Nichts spricht dagegen, das viel ordentlicher zu machen. =)

Dieses Winzding von Magnet hält ganz wunderbar das kleine Klimtbild (auf sehr festem Papier) über meinem Altarslum.

Weil ich das Bild überm Altar mit dem Wechsel der Jahrezeiten austausche, ist das SEHR praktisch.

Diese kleinen starken Magneten halten natürlich auch Postkarten, oder hier im Regal ein anderes Bild –

Und wenn ein einziger Magnet doch mal nicht stark genug sein sollte, dann nehmt einfach oben zwei oder drei, und vielleicht noch einen unten an jeder Ecke. Damit halten auch große Poster.

Heh, vorne im Bild seht ihr unten eine Aluhülle von einem Teelicht, aus der Zeit, da ich meine Teelichter noch in Aluhüllen kaufte und rausgepuhlt habe. Diese spezielle Aluhülle passte genau über eine andere Teelichtaluhülle und so habe ich jetzt diese kleine entzückende Dose mit Deckel.
Um den Deckel zum Abnehmen greifen zu können – und weils schnuffig aussieht -,  habe ich obendrauf wieder so einen kleinen Paperpack-Magneten im Einsatz. Innen ist ein kleines Metallplättchen, um den Magneten zu halten (Aluminium ist nicht magnetisch).

Lasst nicht zu, dass diese Magneten einfach mit den leeren Zigarettenpapierpäckchen weggeschmissen werden. Dafür sind sie viel zu schade!

 

P.S. Ich bitte um Entschuldigung wg. der Qualität der Fotos. Ich hab mir den Toches abgegimpt, und doch…
Universum! Wenns passt, dann schick und schenk mir ne neue Gute Kamera!

 

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Blumen zu Bäumen

Nur mal wieder ein Lebenszeichen.

Ich war lange nicht online. Wir haben Flohmärkte gemacht und dazwischen musste ich massiv chillen. Schöne, compfreie Tage. Wobei ich trotzdem viel vorm Bildschirm gehock gelegen bin: Wir haben Babylon 5 angefangen. Es ist wundervoll! Richtige, echte, nur oberflächlich träschige Science Fiction. Eine heilsame Erfrischung und Wohltat nach dem ganzen Star Trek Mist, den wir vorher geguckt haben. Star Trek ist Empire-Propaganda in pseudo Science Fiction Setting. Babylon 5 ist echte Science Fiction. Sogar mit wirklicher science, statt des Trek-üblichen hohlen Technogebabbels.

„Überlastung der Faselmatrix! Schilde auf 18 Prozent! B’lana! Bringen sie das in Ordnung!“
„Ich könnte versuchen, die Knorkkomponenten mit Tachyonenosmose zu modulieren…“
„Tun sie das! Wie lange werden Sie brauchen?“
„Ich denke, ein-zwei Tage– “
„Sie haben zwei Stunden.“

Eya.

 

Nebenbei gings im Jahresrad von der Hochsommerzeit in den Spätsommer, Kräuterweihe, Lammas, Lugnasad. Ich habe nix gefeiert, ich habe nur grad eben die Blogfarbe der HECKENWICKE auf Türkis umgestellt. Und ‚ganz von selbst‘ ist mein Blumengemale, das ich seit meinem Besuch in München im Mai so gut wie jeden Tag gemacht habe, umgeschlagen. Ich mal jetzt jeden Tag Bäume. =)

Ist noch nicht ganz fertig, da sind noch weiße Stellen.

Was nicht schön ist: Ich habe massiven Schwindel, was, nehme ich an, von der Halswirbelsäule kommt. Und meine Kamera ist innen verschmutzt und ich habe auf jedem Foto viele dunkle Punkte drauf. Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde. Muss zum Arzt. (Ich will Osteopathie, und wenns ganz schlimm kommt, muss ich vielleicht Sport machen. ARRGH!)

Jetzt, also, am Wochenende, fahren wir erst mal zum Sufi Soul, und da freue ich mich sehr sehr SEHR drauf. Wir hätten auch noch Platz im Auto für nahelebende BlogerInnen gehabt; die können leider nicht. Schade. Andermal!

Achso, und ich kann unter Beiträgen immer noch nicht „gefällt mir“ anklicken. Irgendwas hat sich verschluckt, bei mir und WordPress.

Also, ihr Lieben, wenn ihr auch in den nächsten Tagen so gar nichts von mir lest, dann wundert euch nicht. Ich bin entweder aufm Flohmarkt, aufm Sufi-Festival, beim Arzt oder im Bett/im Weltraum.

Bis bald! =)

 

 

 

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

Dankesammlung

Jetzt hab ich viele verschiedene Überschriften hingetippt, geschaudert und sie wieder gelöscht. Darunter waren: „Dankemonat Mai“ ~ „Jeden Tag ein Danke“ ~ „ein Monat voller Freude“ und weitere solcher Kirchentagsmottos. „Dankesammlung“ geht grad noch.

Ich bin insgesamt seit wir in der neuen Wohnung sind, an diesem Wunder-vollen Ort, so glücklich.
Ich schwebe nicht jeden Tag nur auf Wolke 7 rum, ich bin auch oft nach wie vor matschig, traurig, wütend – und doch ist etwas anders. Fühlt sich sehr tief an.

Heute war ein besonders schöner Tag, obwohl es Putztag war. Die Sonne schien, die Wohnung warm und lichtdurchflutet. Der Gefährte hat auf dem Balkon Glaskristalle aufgehängt, und die haben den ganzen Tag über bunte Flecken hereingeblitzt, überall hin, bis ganz unters Sofa, wie ich beim Staubsaugen feststellen konnte.

Ja, heute war ein besonders schöner Tag, alles war verzaubert, und da habe ich beschlossen, dass ich jetzt jeden Tag etwas hier poste, das mich freut und für das ich dankbar bin. Jo, das ist nicht originell. Es ist mir ein Bedürfnis. =)
Die Anlässe zur Dankbarkeit und Freude können alles mögliche sein. Alte und neue Dinge, Begegnungen, Erkenntninsse, Einfälle, Ereignisse oder das Wetter ~ mit und ohne Foto ~ mit viel Text oder ganz ohne…

Heute ist es das Geglitzer auf dem Balkon, das auch durch die nicht mehr ganz so sauberen Scheiben magisch wirkt.

Danke für das wundervolle Geglitzer ❤

So, und das mach ich jetzt jeden Tag, erst mal im Mai, und dann seh ich weiter. Und wenn ich mal einen Tag nicht dazu komme, einen Beitrag zu schreiben, dann hole ich das im nächsten Beitrag nach. Damit kann ich (da isses wieder, das Wort) Disziplin üben. =)

Ringbuch der Schatten

Scrapbook of Shadows… Ich poste jetzt einen älteren Artikel aus meinem Truhenboard (mit neuen Fotos). Ich bewege schon so lange im Herzen den Plan, sowas mit anderen zusammen zu basteln. Ich selbst habe ein solches Magie-Rezepte-Ringbuch, und ich hab auch ein anderes dickes Ringbuch für Tarot, das ich vor ca. 20 Jahren angefangen habe. Demnächst will ich eins basteln, um es weiter zu geben, und ich wollte hier mal rumfragen, ob euch noch weitere Ideen dazu kommen. Einladung zum Brainstorm. Hier die alte, vorläufige ‚Anleitung‘:

Das TruhenBuch:

Ähnlich wie ein „Buch der Schatten“, und das ist, soweit ich weiß, ein selbstangelegtes Buch, in dem magische Rezepte gesammelt werden.
Mal ganz neutral und schlicht und verkürzt für den Boardgebrauch erklärt.

Sowas ist tatsächlich schön und sinnvoll, wobei ich dazu rate, ein Ringbuch anzulegen. Ja, es gibt viele reich gestaltete leere Bücher zu kaufen, die wunderbar mystisch aussehen und nur so einladen zum Füllen mit Höchstmagischem. Wundervoll – bis man sich dann mal verschreibt oder was ändern oder ergänzen will. Dann kann man Seiten rausreißen, überkleben, verweisen…
Nicht so schön.

Also, ich rate zu einem Ringbuch, Din-A 5 Format hat sich bewährt. (Das kannst du ganz gut überall hin mitnehmen, wenn du das möchtest.) Ich rate auch dazu, es außen und innen selber schön zu gestalten.

Auch geeignet sind Truhen-Files auf dem Computer, Truhen-Memorysticks, und natürlich Truhen-Boards. 8)

Mögliche Inhalte sind

~ Bedeutungen der Tarotkarten
~ Elemente und Zahlen
~ eigene Legungen, u.U. auch mit Deutungen. Praktisch zum späteren Nachprüfen
~ Astrologische Ereignisse, Mondphasen, Tides und Gezeiten, so du damit arbeitest
~ Rezepte jeglicher Art (Räuchern, ätherische Öle, Tees, magisches Kochen etc.pp.)
~ ja, auch Ritual-Rezepte
~ Jahreszeitenfeste – so sie gefeiert werden
~ usw. usf.

Und natürlich mit reichlich Platz für eigene Assoziationen und Erkenntnisse. Am besten mit Datum versehen.
Und natürlich nach deinem Geschmack schön gestaltet, mit Bildern – gemalten, gezeichneten und/oder eingeklebten, superordentlich oder total wild, nur mit Computer-Ausdrucken, nur handgeschrieben, streng und schlicht, chaotisch ~ das Schöne ist: es ist DEIN TruhenBuch, es wird so, wie du es willst.



Merkur retro


Merkur retro =)

Nur zur Info, für die, die auf sowas achten: Heute betritt Merkur die ‚Schattenarena‘, den Bereich, in dem er demnächst rückläufig wird.

Hier die Daten:

Punkt 1: 2. Dezember 2016 – 28°♐
Punkt 2: 19. Dezember 2016 – 15°♑
Punkt 3: 8. Januar 2017 – 28°♐
Punkt 4: 27. Januar 2017 – 15°♑

Hier← mehr zum Thema.
Wer Fragen hat: immer her damit.

HexenFlasche

Zauberfläschchen. Veledalantia hat davon erzählt, hier: tragbare Hexenflasche | Meeresrauschen…

Das hat mir gut gefallen, und in den Kommentaren hab ich behauptet, dass ich das auch machen will. Und was ich mir vornehme… Und zum Beweis dieser Beitrag.

Meine Flasche sieht angemessen eklig und gruslich aus. Ich weiß nicht warum, ich hab das Bedürfnis, dass ein Fläschchen voller Magie so richtig nach Krötenschleim und Spinnenbein aussieht.

Nichts dergleichen ist drin. Drin ist alles sauber: Zauber, Gewürz, Duftöl und ein wenig Dies&Das.

Der Zweck ist Ankern, embodiment, Verkörperung. Der lustige Anblick und der angenehme Geruch sollen mich erinnern. Besser kann ichs hier&jetzt nicht in Worte fassen. Ich habe mich, trotz den zunehmenden Mondes, aller Wünsche enthalten. Ich mach grad die im letzten Mondpost beschriebene Übung zum klaren Erkennen meiner Ziele. Da ist Wünschen verfrüht. Ich habe auch so ne Ahnung, dass ich vom Wünschen generell wegkomme. Wenn ich mich recht erinnere, ist das auch keine neue Überlegung von mir. (Ah ja.  „Schon wieder so ein Riemen.“ Eh klar. )