danke!

Sturmhimmel und Stilleben mit Licht, Tulpen und Katze

Ich hab heute Comptag und tob mich aus.

Es war heute ein guter Tag, denn es gab LICHT.

Es fand seinen Weg bis in die Wohnung und erfreute Blumen, Katzen und mich.

Oh, ich bin dankbar für das Licht!

Ich pflege auch nach wie vor meine Dankesammlung, auch wenn ich hier nichts mehr dazu poste. Ich machs jeden Abend, oft zusammen mit dem Gefährten. Ich erwähne das, weils eine sehr heilsame Übung ist, die ich euch allen ans ❤ lege.

DRRRRING und schon wieder 25 Minten rum.

Bis denne also.

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Loslassen

edit:

Gestern Abend habe ich hier Schadenfreude zelebriert und noch mal alten Kram hochgeholt. Dabei habe ich viel ausgelassen. Wenn ich die ganze Geschichte erzählen wollte, würde das Seiten füllen – doch wozu? Um noch lange und breit in dem Mist zu schwelgen?
Es war schön, den langen Beitrag gestern Abend zu schreiben, und jetzt reichts.

Was der Vollständigkeit halber hier hin gehört ist nur das:

Ich hab hier immer mal wieder meiner Sorge und meinem Unmut Luft gemacht, weil unsere Ex-Vermieter uns verklagt hatten.
Nun kam endlich das Urteil, von unserem Anwalt (gepriesen sei er) per Mail:

das Amtsgericht Mannheim [… hat] für Recht erkannt:
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits.

ENDLICH! DANKE!
Nuff said. =)

Montag, 31. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Ich bin sowas von matschig in der Birne, das ist der Schlafmangel (gestern Abend DVD „American Gods“ angefangen…) und die unglaubliche Schwüle. SCHAWÜL!

Heute bin ich dankbar für:

Glockenblumen. Als ich neulich im Baumarkt den wunderschönen, schnuseligen, fluffigkuschligen Frauenhaarfarn gekauft habe — über den ich mich immer wieder aufs Neue freue, wenn ich ihn sehe — als ich mich mit dem Richtung Kasse aufmachen wollte, da hörte ich noch in der Gartenabteilung ein feines, mehrstimmiges Rufen, oder eher ein Säuseln: „Veeeetch! Vetchvetchvetchvetch! Nimm uns mit! Vehehetch! Nimm uns mitmitmitmit!“
Das kam von einem Töpfchen blaulila Glockenblumen.
Was sollte ich da machen?
Zuhause haben sie sofort, innerhalb eines Tages, alle Blüten verloren – alle, alle verblüht.
So stand sie eine Weile als nur-grünes Wusel auf der Fensterbank, und seit wiederum einigen Tagen ist sie in Blüten explodiert.
So schön! Danke! 💜

Heute haben wir dem Tierheim den ausgeliehenen Katzenkasten zurückgebracht. Auf dem Weg dahin waren wir wieder in jenem Baumarkt, um der supernetten Tierheimchefin ein paar Blumen mitzubringen. Wir fanden dort auch schöne, runde, große Terrakotta-Pötte. Solche, wie ich sie für die Terrasse möchte. Nicht die allertollste Qualität, alle waren am Rand angestoßen. Weswegen wir zwei zum Preis von einem bekommen haben. YÖH!
Mal gucken, was da dies Jahr noch kommt. Nächstes Jahr jedenfalls wirds noch mehr eigenen Mangold geben! Ist der Plan.

Ich sitz am Himmel-
Ich sitz am Schreibtisch — wollte ich schreiben. Ich guck in den Himmel. Es dämmert. Grünblaublasstaubengraue Pastellfarben, dunklere Wolkenbänke ziehen nach Osten, die Bäume als tiefschwarzgrüne Silhouetten davor. Ein leichter Wind, oh, DANKE für den Wind. Und für die Farben und den Himmel.

 

Ich sitz am Himmel
fahr mit dem Wind nach Osten
in die Nacht hinein

 

Samstag, 29. und Sonntag, 30. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Oh wow, grad mal wieder starke Verdichtungen im Raum-Zeit-Gefüge!

Der Gefährte und ich waren Freitagabend ja noch beim B., den ich in der HPΨ-Ausbildung kennenlergernt habe. Ich werde ihn fragen, ob ich aufm Blog Werbung für ihn und seine Praxis machen soll. Ich kann ihn sehr empfehlen – und Werbung ist was anderes als Reklame.

Dankbar bin ich zur Zeit insgesamt irnzwie für… ALLES! Hehe, solche Phasen gibts ja auch, wie schön! Als Ausgleich für die andern Phasen.
Wie im richtigen Leben.

 

Das war TOLL am Freitag beim B. Wie es sich stimmig fügte, waren wir die einzigen, die gekommen sind (Sommerferienloch). Unser Plan war zwar gewesen, mit vielen netten Leuten am Lagerfeuer zu hocken, doch dazu wird es noch reichlich Gelegenheit geben. Diesmal, das erste Mal, dass wir dort waren, hat B. mit uns beiden intensiv persönliche, wichtige Themen behandelt.
(Da jetzt drauf einzugehen, das führt hier&jetzt zu weit. Und ich bin noch nicht so weit, darüber zu schreiben.)
Danach haben wir zusammen gegessen, Erfahrungen ausgetauscht und richtig viel Spaß gehabt. Und wie SCHÖN — weil heilsam und erbaulich und ermutigend und erfreulich — so schön ist es, Wahrnehmungen abzugleichen und festzustellen, dass wir nicht alleine sind mit dem, was wir merken und wollen und machen.
Danke B. für die Kraft und die Zeit und die Gastfreundschaft!

 

Gestern, 29. Juli 2017, Samstag

Es ist wieder so heiß und drückend geworden und ich war sehr dankbar, dass der Gefährte sich drauf eingelassen hat und wir nicht geputzt haben. Ich hab auch Besuch aus Rom bekommen, da bin ich bisschen matschig.
„Besuch aus Rom“, heh, ich werd demnächst nen heiligeren Ausdruck dafür finden. Ich find den halt echt lustig. X)

Nelly ist wie ausgewechselt. Sie ist hier nicht der Mittelpunkt der Katzenparty, das wird sie nie, und doch: Sie liegt bei den andern Katzen rum, kein Geknurre, kein Gefauche. Besser als je zuvor. Danke an Gann Uma, die auf die Idee kam, und danke an Sophie0816 für das Reiki. Die Bachblüten, die wir hier zur Zeit alle nehmen, helfen auch, da bin ich sicher. Doch seit dem Zeitpunkt, da Sophie0816 Reiki geschickt hat, ist die Situation noch mal so auffällig besser geworden – ich bin dankbar und froh!

Ich bin auch dankbar und froh, weil das grad so ins Muster passt. Erleben und Akzeptanz des… Unnormalen. Akzeptanz dessen, was wir nicht für wahr halten sollen/dürfen. Danke, Universum! Ich schreib dazu demnächst auch was in die HECKE.

 

Heiße Tage
keine Frage.

(Ja, diese Gedichtleistung ist erbärmlich. Ich weiß. Es ist heiß.  ←Das ist ja geradezu noch ein Gedicht. Das muss reichen.)

 

 

Heute, 30. Juli 2017, Sonntag

Es ist immer noch so heiß… Ich bin dankbar, dass wir heute in aller Ruhe geputzt haben und das jetzt wieder für ne Woche erledigt ist! =)

 

Viel Sonne und immer wieder ein bisschen Regen, drum wächst alles so schön und üppig. 💚 💙 💚 💛

 

Das genügt. Ich bin grad insgesamt dankbar.

 

Und nun noch ein Gedicht/Gebet, das auch schon einige Jahre alt ist, außerdem um einiges besser als das von gestern. Ich finde, es passt grad sehr schön.

 

im mir
brennt eine flamme
ich weiss nicht
wieso
sie wärmt
sie sprüht funken
sie brennt
lichterloh

in mir
weht ein wind
der kommt
von weit her
er peitscht
regensilber
und wüstengold
zu mir her

in mir
ist ein wasser
ich kenn nicht
tiefe noch weite
es wogt
dunkelblaugrün
es schimmert
wie seide

in mir
steht ein stein
groß und grau
und voll moos
der steht
schon so lang, schon so lang
und jetzt
rollt er los

 

 

Freyjatag, 28. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Jüdelü, dann will ich mal wieder nen Tag vor dem Abend loben.

Eigentlich hab ich heute compfrei, doch das ist mir durcheinander geraten. Passt schon, ist zu erwarten bei den aktuellen Verwerfungen. Das regelt sich dann wieder ein, zur passenden Zeit. Hier&Jetzt bin ich dankbar für:

Die wunderschönen, üppigen, goldorangegelben Blumen aufm Balkon. Die Samen hab ich letztes Jahr im Luisenpark gesammelt, und ich hab nicht mehr geglaubt, dass die noch was werden.

Ich glaub, das Reiki von Sophie0816 hat was gebracht. Die Bachblüten, die Zeit, unsere Geduld, die andern Katzen, die Nelly in Ruhe lassen, ja, das alles auch. Bloß, gestern kam das Reiki, und heute Nacht hat sie sich unten rumgetrieben, und heute morgen saß sie nicht mehr im Bad, sondern im Flur. Und dann war sie oben aufm Bett, dann unterm Bett. Dann saßen der Schnusel und ich unten vor unseren jeweiligen Rechnern und hörten ein seltsames Geräusch, so ein… klack. Wir konnten uns das nicht erklären.
Egal.
Später ist der Gefährte hoch, um sich nen Kaffee zu holen. Dann rief er mich. Als ich die Treppe hochkam, sagte er:
„Du darfst  nicht schimpfen.“
„Wieso?“
Hilfloses Achselzucken, Blick Richtung Schlafbereich.
„Ist Ali was passiert?!?“
Nein, Ali lag unbehelligt in seiner Schlafbox, zusammen mit all den andern. (Da hab ich auch noch nicht von erzählt, von all den andern! Kommt noch.) Ich guck mich um, und dann seh ich-


Auf dem Bild sind zwei Katzen drauf.

Wir hätten niemals diese Truhe kaufen dürfen, deren Schubladen sich öffnen, wennde dagegen drückst. Oder springst.
Tscha. Da liegt sie nun, schon seit ein-zwei Stunden. Die soll sich bewegen! Und wenn sie es WAGT und da reinköttelt—

Das wird sie nicht wagen. PUNKT.

Ich freu mich, wie gestern schon erwähnt, sehr auf das MotherDrumEvent heute Abend. Möge es trocken sein!

Auf dem Balkon hat sich die vierte Tomate manifestiert. Sie sieht aus wie eine Erbse.
Eine der beiden Alten ist dagegen bald reif. ❤

Der Gefährte hat mich informiert, dass die Idries Shah Foundation Werke von Idries Shah als Hörbücher auf YouTube zur Verfügung stellt. Online sind sie auch kostenlos zu lesen.
Die Hörbücher sind für mich grad ein großes Geschenk. Erstens möchte ich ENDLICH „The Sufis“ vom ihm lesen, und zweitens hatte ich nichts mehr zum Anhören beim Einschlafen. Und drittens, sagt der Gefährte, hören wir uns das demnächst zusammen an, statt DVD gucken. Das ist eine sehr schöne Idee. ❤ Ich fürchte allerdings, wir werden da beide nicht weit kommen, denn nichts schläfert so schnell ein, wie ein Hörtext, der dich wirklich interessiert. (Wenn er dich nicht interessiert, dann stört er beim Einschlafen. Wenn du aufmerksam zuhörst, dann bist du schneller weg, als du „schnarch“ sagen kannst.)
Wer auch Interesse hat: Hier. DANKE an die Idries Shah Foundation! 💚

Und nu leg ich mich noch ne Runde aufs Ohr, damit ich heute Abend unter der Trommel nicht wegknack. Gestern wars richtig spät bzw. es war heute früh, als ich endlich einschlief.

Aaachsoja.

Nelly in der Truhe
da hat sie ihre Ruhe.

Noch…

Montag, 24, Dienstag 25., Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli ~ Dankesammlung

Achdumeinegüte, wie ist das geschehen? Vier Tage auf einmal abzudanken!

Die letzten Tage waren intensiv. Die meiste Zeit war mir überhaupt nicht nach Bedanken für irgendwas. Auch das Computerfasten jeden zweiten Tag hat nicht geklappt. Und Fotos habe ich auch keine. Seit dem 23. 7. hab ich kein einziges Foto mehr gemacht. Interessant.

Im Rückblick hab ich doch jeden Tag was Schönes zum Dankesagen. Oh, oje, die Gedichte…
Ich werds kurz machen. Kurz und schmerzhaft. Versprochen! ❤

 

Vorvorgestern, 24. Juli 2017, Montag

An dem Tag war meine Welt noch in Ordnung und ich hab immerhin einen Blogbeitrag geschrieben. Zu mehr (z.B. Dankesammlung…) war ich nicht in der Lage, weil ich mich sehr verheddert hatte in diesem Eso-Neo-Maya-Kalenderkram. Bin noch am Entwirren. =)

Hab an dem Montag mit täglichem Runenziehen begonnen. Weiß noch nicht, was daraus wird, oder ob überhaupt. Derweil bin ich dem Duke Meyer dankbar (und Sólveig für den Link), der mir mit dem, was ich bis jetzt von ihm gehört und gelesen habe, 1. ziemlich aus dem Herzen spricht und 2. der erste ist, mit dessen Runenwirken und -interpretieren ich wirklich was anfangen kann.

Aufm Balkon – hab ich im Reinschreibebuch notiert – habe ich eine rosa Wickenblüte entdeckt. Oke, keine echte Wicke, ne Platterbse, was als „Edelwicke“ verkauft wird. Sie ist wunderschön, tiefdunkelrosa, sie duftet, Bienen mögen sie, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich da noch was regt. 💗

Das hat sich am Montag gefügt und
das genügt.
(Jadoch, das ist das Gedicht für Montag. Reimt sich doch. Also!)

 

Vorgestern, 25. Juli 2017, Dienstag

Puh. An dem Tag hats geregnet, es war der „Tag zwischen den Jahren“ nach dem Argüelles-schen Kalender (mehr dazu im oben verlinken Beitrag, falls es jemand wissen will), und obwohl ich fest entschlossen war, einen festlichen, feierlichen und wundervollen Tag zu erleben, kams dann abends ganz GANZ anders. Der Gefährte und ich bekamen einen grässlichen Streit. Vorher wars ein kuschliger, bisschen verzauberter Regentag gewesen, doch ich kann mich hier&jetzt nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Der Streit überlagert das. Nur eins weiß ich noch, und dafür war ich sehr dankbar:

Als ich – sehr spät – ins Bett ging, da wars schon dunkel und der Gefährte schlief schon. Normalerweise gehen wir zusammen ins Bett und gucken noch ne DVD, das ist seit wir uns kennen, unser Abendritual. An dem Abend ging das nicht. Ich schlich also traurig und wund und sehr spät ins Bett, und kaum lag ich unter der Decke, kam Katze Molly an und ringelte sich auf mir zusammen und wärmte mich. Als hätte sie nur auf mich gewartet, um endlich schlafen gehn zu können. Was sie wahrscheinlich auch getan hat – auf mich gewartet. Heilung durch Katzenauflegen. Katzen sind so gesund! ❤

Der Tag war nass,
der Abend war krass.

 

Gestern, 26. Juli 2017

Was ist denn wieder los in der Welt? Wie ich inzwischen mitbekommen habe, waren wir hier nicht die einzigen, die es die Tage gebeutelt hat. Jetzt, rückblickend, kann ich sagen, dass es gut war, wichtig, klärend, Not-wendend. Gestern allerdings…
Der Streit mit dem Gefährten ging gestern nicht nur weiter, er wurde immer krasser. Immer tiefer rein ins Labyrinth. Zum Mittelpunkt, ins schwarze Loch. Und dann wieder raus. An jeder Wegbiegung mehr Licht. Und so schrecklich es war, am Ende des Tages wars hell und ich war SEHR dankbar. ❤

Erkenntnisse. Ohne groß ins Detail zu gehen möchte ich sagen: Es hat mit der Matrix zu tun, oder wie auch immer wir das nennen. Normalität, Zeitgeist, Empire, Zivilisation, Trance, Kapitalismus, Das System, der kollektive Realitätstunnel, die Maschine, mechanische Zeit — nennt es wie ihr wollt. Hauptsache, ihr könnt es sehen. Das Ding ist: Wenn du anfängst, es zu sehen, dann beginnst du auch, es zu spüren. Es fühlt sich grauenhaft an. Und das Wahrnehmen der Matrix ist ein schwerer Tabubruch, ein Verstoß gegen tief verinnerlichte Gebote. Und dann kommt – auch tief eingeprägt – große Angst auf.
Und da müssen die meisten von uns durch. Und das immer wieder.
Bei mir ist das so: wenn ich eine Schicht der ungesundern Muster und Programme bei mir erkannt habe und sie einigermaßen deinstalliert habe — oder wenigstens merke, wenn sie laufen und sie dann anhalte – sobald ich das schaffe, kommen die nächsten, tieferen Programme in mir ans Licht.
Nee, das fühlt sich überhaupt nicht schön an, wennde mittendrin steckst.
Und wennde durch bist, dann fühlt sich das besser an, als du dir vorher vorstellen konntest.

Ich bin dankbar für meinen Gefährten, dass wir uns gefunden haben. Dass wir solche Tage erleben und überleben und dadurch immer klarer werden.

Heh. Und ich bin dankbar, dass wir unseren alljährlichen Sommerferien-Streit damit abgehakt haben. Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es das war für dieses Jahr. =)

Im Loch zerfallen
aufgelöst, neu geworden
ins Licht geflattert.

 

Heute, 27. Juli 2017, Donnerstag

Puh, ist überhaupt noch heute? Ahja, noch 33 Minuten lang.

Hab köstlichen indischen monsooned Kaffee gekauft.

Wir haben eine sehr lustige, sehr gute, sehr skurrile französische Miniserie namens P’tit Quinquin angefangen. Und ich hoffe, wir schaffen heute Nacht noch eine Folge. Wahrscheinlich schon, wg. siehe obendrüber.

Wir haben uns heute für einen Motherdrumevent angemeldet. Das ist morgen abend. Da freu ich mich drauf!

Das Thema Inneres Kind bzw. Versühnung mit der eigenen Vergangenheit bzw. liebevoller Kontakt zu und Austausch mit uns selbst als Kind ist ein Thema, das grad intensiv in der Luft liegt. Zuerst hab ichs bei mir selbst erlebt (vgl. Dankesammlung vom 20. Juli), und seit dem ist es mir (bis jetzt) bei vier andern Personen begegnet. Hey, vertragt euch mit euch als Kind! Seid gut zu euch selbst! Seid euch selbst ein liebesvolles Elternteil – ihr werdet belohnt!

Oke, genug für heute. P’tit Quinquin wartet.

Achso das Gedicht.
Noch nie wars so schlicht.

(Was ein Segen, dass sich „schlicht“ auf „Gedicht“ reimt! Allerdings hab ich den Reim jetzt schon mehrfach verwendet, fürcht ich. Und warum kann ich nicht aufhören hier rumzuschwafeln?)

smooches ❤

Samstag, 22. & Sonntag, 23. Juli ~ Dankesammlung

Heh, heute kürzer, nachdem meine letzte Dankesammlung so ein bisschen wie ne Rede zur Oscarverleihung geworden ist (und dann danke ich auch ganz besonders meiner Agentin Vetch, ohne die ich niemals…) ~
Achwas, das hat ihr gut getan, der jungen Vetch, bisschen ans Licht geholt zu werden. =)
Anyway. Weiter.

 

Gestern, Samstag 22. Juli 2017

Nelly ist morgens aus der hintersten Ecke vom Spitzboden nach vorne gekommen und hat was gefressen. Immerhin.

Mangold. Mal wieder. Mal wieder superköstlich. Ich hab zum ersten Mal Butterrübchen mit drin gehabt, die kannte ich noch nicht.

Auf dem Balkon haben wir jetzt 3 Tomaten! Die zuletzt Dazugekommene ist winzig, und sie muss über Nacht aus einer Blüte geplöppt sein. Ich hab sie jedenfalls nicht kommen sehn. 💚

Abends gab es irnzwo ein Feuerwerk. Ich habs nur gehört und mich weiter nicht drum gekümmert. Gosh, was bin ich alt, träge und abgebrüht geworden. Als Kind habe ich Feuerwerk GELIEBT, und wenn ich eins gehört hab und nicht sehen konnte, dann flossen Tränen der Verzweiflung. Gestern hats mich schließlich, als das Böllern immer lauter und heftiger wurde, doch noch vom Hintern gehoben. Ich bin auf die Terrasse gelaufen und konnte durch die Blätter der Bäume tatsächlich noch die letzten Raketen glitzern sehen.
Das war so schön, dass ich beim Jetzt dran Denken wieder feuchte Augen und ein warmes, wehes Herz bekomme.

Dampfgrüne Schwüle
durch die sanfte Dunkelheit
glitzernde Funken

 

Heute, Sonntag 23. Juli 2017.

Leider hat Nelly oben hingeköttelt, drum haben wir sie heute runtergeholt. Sie hat sich nicht gewehrt  — das hat mich überrascht. Früher gabs bei sowas blutende Wunden… Sie hat sich dann auf meinem Schoß tief mit dem Kopf in meine Armbeuge reingebohrt. Ein Kätzchen, das in Mamas Bauch zurückwill. Achje. :‘
Wir haben ihr im Bad ein Klo hingestellt, ein kleines Kuschelzelt in einer Ecke, ich hab ihr Luxusfutter gebracht, das sie erst gefressen hat, als ich sie zwischen meine Beine nahm und mich schützend über sie beugte. Dann hat sie’s reingehapst, die hatte Hunger! Und dann hatte ich endlich den Gedanken, ihr Bachblüten zu geben. Was ich tat, vor allem Star of Bethlehem, und seitdem ist tatsächlich eine Veränderung zu beobachten. Sie ist hoch ins Wohnzimmer und hat sich aufs Sofa gelegt.
Inzwischen ist sie wieder auf dem Spitzboden – vorne. Das wird schon wieder, es wird halt dauern.
Danke an Edward Bach und an die Bachblüten!

Ich bin so froh, dass wir gestern geputzt haben. Ist die beste Zeit, vorm Neumond, und das Schönste daran: Es ist geputzt! ❤

Der Gefährte hat mich gebeten, in seinem Namen dem Universum für Stevia zu danken. Ich persönlich bin ja kein Fän davon, doch in des Ogers Namen: Danke für Stevia. ❤ =)

Danke an Sólveig, deren Streifzüge durchs Internetz mir immer wieder super Impulse verschaffen. =) Heut hab ich mir ein Runenbuch bestellt.

Dafür bin ich vor allem dankbar, weil ich feststelle, dass ich selbst nur noch sehr wenig Geduld habe für Videos, Interviews, Bilder, Diskussionen, Artikel – all der Kram, der das internet füllt. Ich klicke was an, und bevor die ersten 8 Takte/Zeilen/Worte/Blinkies gelaufen sind, klick ichs schon wieder weg, weil ich merke, dass es mich allermeistens nicht interessiert sondern stattdessen gleichzeitig langweilt und anstrengt.
Das ist wahrscheinlich eine Alterserscheinung. Wobei ich selbst denke, es ist ein Zeichen dafür, dass ich immer mehr aus der Matrix rausfalle. Jedenfalls bin ich erstaunlicherweise dankbar für diese Entwicklung. Und ich bekomme immer noch mehr als genug Input. Und immer wieder auch welchen, der mir wirklich was bringt. Danke! =)

Immer, wenn ich bei Sonnenuntergang und in der Dunkelheit aufm Bett stehe und durch das Fenster gucke, freue ich mich über all die Lichter, gegenüber in den Fenstern und an den Balkonen. Immer. Hier ist was mit dem Licht, an diesem Ort. Sogar das Foto zeigt einen Hauch davon.

So, und jetzt ist Schicht. Schbinmööd. Morgen compfrei, und ich glaub, morgen lös ich paar Stunden ein und bin mal online. Wer weiß.
Als Gedicht ein altes Lied, weils mir grad passt. =)

hab ich den fluss gefunden
der trägt mich durch die welt
                 hab endlich ich mein boot erkannt

fahr doch schon so lang
die flotte nicht in sicht
                 hab ich den weiten horizont im blick

hab lange jahre nur
die planken angeschaut
                 war unter deck, war auf der anderen schiff

hab dann ein kleines rettungsboot
mir längsseits losgemacht
                 das alles wie im traum: mein eignes schiff

bin ich an land gegangen
hab segel mir genäht
                 mit streifen rot und gold und sie gesetzt

nun fahr ich weit umher
im meer, auf großen flüssen
                 treib handel, singe, finde was ich will