DIY

Die wunderbaren Magnete der Selbstdrehenden

Eigentlich habe ich heute compfrei. Und „eigentlich“ ist ein ganz ein dämliches Wort. Weil ich nun mal schon dabei bin, will ich noch was mit euch teilen, einen DIY-Tip, der noch toller ist, als meine superoriginelle Kreatividee mit der Blechdose und den Gummis (die mir inzwischen alle abgeplatzt sind).
Heute zeige ich euch, wie ihr Postkarten/Miniposter-Wandwechselrahmen ohne Rahmen bastelt. Yöh.

Dazu braucht ihr eine leere Zigarettenpapierpackung mit Magnet. Manche Firmen verkaufen ihre Papers seit einiger Zeit in Päckchen mit solchen Magneten, und die sind TOLL! Ich rauche selber nicht, und das ist der einzige Grund, warum ich das manchmal bedauere. Als ich noch im Kontaktladen gearbeitet habe, haben mir die KollegInnen ihre leeren Paperpäcks mit Magneten überlassen. Die habe ich abgepuhlt, und auch das kleine Metallplättchen gegenüber.

Dieses Metallplättchen klebe ich mit Tesa an die Wand, damit es dort den Magneten hält. Wie hier zu sehen – im typischen Vetchstyle – punkig. Nichts spricht dagegen, das viel ordentlicher zu machen. =)

Dieses Winzding von Magnet hält ganz wunderbar das kleine Klimtbild (auf sehr festem Papier) über meinem Altarslum.

Weil ich das Bild überm Altar mit dem Wechsel der Jahrezeiten austausche, ist das SEHR praktisch.

Diese kleinen starken Magneten halten natürlich auch Postkarten, oder hier im Regal ein anderes Bild –

Und wenn ein einziger Magnet doch mal nicht stark genug sein sollte, dann nehmt einfach oben zwei oder drei, und vielleicht noch einen unten an jeder Ecke. Damit halten auch große Poster.

Heh, vorne im Bild seht ihr unten eine Aluhülle von einem Teelicht, aus der Zeit, da ich meine Teelichter noch in Aluhüllen kaufte und rausgepuhlt habe. Diese spezielle Aluhülle passte genau über eine andere Teelichtaluhülle und so habe ich jetzt diese kleine entzückende Dose mit Deckel.
Um den Deckel zum Abnehmen greifen zu können – und weils schnuffig aussieht -,  habe ich obendrauf wieder so einen kleinen Paperpack-Magneten im Einsatz. Innen ist ein kleines Metallplättchen, um den Magneten zu halten (Aluminium ist nicht magnetisch).

Lasst nicht zu, dass diese Magneten einfach mit den leeren Zigarettenpapierpäckchen weggeschmissen werden. Dafür sind sie viel zu schade!

 

P.S. Ich bitte um Entschuldigung wg. der Qualität der Fotos. Ich hab mir den Toches abgegimpt, und doch…
Universum! Wenns passt, dann schick und schenk mir ne neue Gute Kamera!

 

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Das beste Deo, das ich je hatte

Vor knapp einem Monat ist endlich die Sprühflasche mit dem gekauften Biodeo leer geworden und ich habe getan, was ich schon seit langer Zeit tun wollte: Ich hab mir mein Deo selber zusammengerührt. Das Rezept, dem ich gefolgt bin, findet ihr (z.B.) hier. Unglaublich einfach. Natron auflösen, ätherisches Öl dazu, fertig. Ich habe Salbei, Lavendel und ein ganz kleines bisschen Patchouli dazugetropft. (Patchouli muss sein! Also, bei mir.)

Der Duft dieser Mischung hat mich überrascht: Er ist für meinen Geschmack perfekt. Das Patchouli sticht überhaupt nicht raus (ich kanns ehrlich gesagt gar nicht identifizieren), der Salbei ist leicht herb, der Lavendel rundet ab. Überhaupt nicht süß, und auch nicht ’supermännlich‘. Frisch, ein kleines bisschen samtig, ganz wundervoll.

Die Wirkung ist genau so wundervoll. Ich habe das Deo noch nicht an einem wirklich heißen Tag mit körperlicher Aktivität testen können. Ich meine solche Tage, an denen gekaufte Deos nicht durchhalten. Doch ich habe es zu zwei Radstrampeleien LU-MA und zurück ausprobiert und bin sehr zufrieden. Das selbstgemachte Deo ist auf jeden Fall genausogut und eher besser, als die vordem von mir gekauften.

Noch ein ganz besonders schöner Effekt dieses Deos: Seit dem Tag, da ich es hergestellt habe, freue ich mich jedesmal, wenn ich es verwende. Wirklich. Das ist jeden Tag mindestens einmal eine kleine Freude.


Die neue Lichtgestalt im Bad.

Demnächst ist mein erstes selbstgemachte Deo verbraucht, und das freut mich auch. So wundervoll der Duft auch ist: Ich habe noch viel vor, mit Limette, Muskatellersalbei, dem ätherischen Eukalyptusöl aus Indien… Und der Gefährte bekommt auch was zusammengemischt, wenn seine gekaufte Deo-Sprühflasche leer ist. Bald, bald…

Was ich außerdem ausprobieren werde, ist Roll On Deo, das in der einfachsten Version das gleiche Rezept hat, nur mit noch Speisestärke dazu. Es gibt überhaupt Unmengen an Deo-Rezepten, allein die oben verlinkte Smarticular-Site hat einige zu bieten. Kräuter- und Zitrusdeo (ganz ohne gekaufte ätherische Öle), Deo-Creme, Deo-Sticks, Deo-Bars …

Das Rezept, das ich verwendet habe, funktioniert übrigens auch ohne Duft. Ätherische Öle können unterstützend wirken; die Hauptwirkung kommt vom Natron.

Es ist supereinfach. Es duftet genau so, wie DU willst. Es ist umweltfreundlich. Es ist viel preiswerter als jedes gekaufte Deo. Es ist hautfreundlich, ohne Aluminium, ohne irgendwelchen synthetischen Mist. Es ist schneller zusammengemixt als du „dm“ sagen kannst. (Naja, also, gefühlt.) Es macht Spaß. Es ist rechtschaffen. Es WIRKT.

MACH! DEIN! DEO! SELBST!

Kleine Dinge schaffen Wohnkultur

Wie andernorts schon mal erwähnt, war das der Titel des ersten Artikels, den meine Mutter als blutjunge Journalistin geschrieben hat. Ich greife den immer wieder gerne auf. Er passt zum Beispiel wunderbar über diesen meinen Bastelartikel, in dem ich euch zeige, wie ihr aus einer leeren Katzenfutterdose und ein paar Gummis ein superstylisches Schreibtisch-Accessoire basteln könnt.

(Volle Katzenfutterdosen sind auch als Schreibtisch-Accessoire zu gebrauchen. Sie lassen sich ohne großen Aufwand als Briefbeschwerer verwenden. Einfach auf die zu beschwerenden Briefe stellen: Fertig.)

Bevor ich mit der Bastelanleitung in die Vollen stoße, schnell noch was g’scheitgehaferlt: „Accessoire“ wird „AKzessuar“ ausgesprochen. Das hat uns damals unser Französischlehrer so eindringlich reingerieben, dass ich das unbedingt weiter geben muss. Ich bin eh noch traumatisiert vom Französischunterrricht. Wegen Französisch bin ich sitzengeblieben, ich hatte eine glatte 6. Nur in Latein habe ich das noch unterbieten können mit einer Extemporale, für die ich die Note 6- bekam. Wer nicht weiß, was eine Extemporale ist: Seid froh! Und „Citroën“ wird „ssssitroEn“ ausgesprochen.

Oke, die inneren LehrerInnen-Stimmen sind ruhig, also los. Das stylische Schreibtisch-Accessoire. Eine Dose zum Stiftereinstellen.

TaDAAAA!

Ich weiß nicht, ob ich mir wirklich die Mühe machen soll, zu erklären, wie ich das hergestellt habe. Andererseits: Ein Blog will gefüllt sein!
Dose öffnen und leeren (Praktisch, wenn du Katzen hast, die den Inhalt fressen. Sonst tut’s auch eine Dose Erbsen oder so, die du selber isst.), Ettikett abmachen, Dose spülen (vorsicht mit dem Rand, der bisschen scharf sein kann), trocken lassen, bunte Gummis drumrumziehen.

Die Wahrheit:
Ich wollte dringend mal wieder einen Blog-Artikel schreiben. Da war mir jetzt jeder Anlass recht.

Außerdem: Mir gefällt das wirklich. Ich find das ne wirklich hübsche Dose. Die Gummis sind nicht ideal, es sind diese Minigummis, mit denen kleine Mädchen vor einiger Zeit pausenlos Armbänder gebastelt haben. Ich glaub, der Spuk ist inzwischen ziemlich vorbei… Ich hab noch eine Handvoll Gummis von meiner angeheirateten Nichte. Ich heb alles auf, das bunt ist.
Jedenfalls, diese Gummis sind bisschen überfordert mit dem Dosenumfang. Mir sind drei oder vier beim Aufziehen gerissen, und seit die Dose im Regal steht, sind auch schon drei abgeplatzt. Ich hab zwei durch Haushaltsgummis in hübschen Farben ersetzt. Besser, also wirklich gut, sind diese dünnen Haargummis, die es manchmal in knallbunten Farben zu kaufen gibt. Nicht immer, heute z.B. habe ich in zwei Drogeriemärkten nach ihnen geguckt und nur schwarze, braune und rosane gefunden. Und wenns mal wieder schöne, interessante Farben gibt, dann greif ich zu.

Gut. VETCHBLOG-Artikel geschrieben. Bleibt dran, demnächst erzähle ich euch, wie ihr aus alten T-Shirts ganz tolle Untersetzer basteln könnt!