Dualität

23. März ~ Vollmond in der Waage

 

 

Vollmond naht. Die nächste MondMedi steht an.

Am Mittwoch, den 23. März ca. 13h ist Mondwechsel.
Der Mond wird (astrologisch gesehen) in der Waage stehen.

Hier die Gebrauchsanweisung wiederholt:

Was tun:
Innehalten, sich erden, sich im Hier&Jetzt verankern und etwas zur Transformation und zum Weiterwirken ins Netz / an den Kosmos / der Liebe / dem inneren Wesen / dem Höheren Selbst / der Höheren Macht / einer Gottheit eures Vertrauens / der Erde ~ ~ ~
ins Netz halt
abgeben.

Das kann das Gefühl sein, das grad in euch stark ist, angenehm oder unangenehm, offen sichbar oder auch peinlich verborgen
eine miese Gier, ein stechender Hochmut, ein giftiger Zorn, grässliche Angst, ein brennender Wunsch, ein wildes Sehnen, eine heilige Wut, tiefe Liebe ~
gebt es ab und lasst es sein. Gebt es ins Netz in dem Vertrauen, dass es heilsam wirkt.

Wie das konkret wird, wenns heilsam wirkt, das soll nicht Inhalt der MondMedi sein.

Soll heißen:
wir bestellen nichts beim Universum, sondern wir gebens ab ans Universum und lassen das Universum damit wirken.

Wie die MondMedi selbst konkret aussieht, das sei unserer jeweiligen Geneigtheit überlassen.

Ich sehe das Netz geknüpft durch längere Meditationen, oder ein paar tiefe, fokussierende Atmenzüge beim Geschirrwegräumen, ich sehe Projektionen der violetten Flamme der Transmutation, ich sehe eine Kerze, die entzündet wird, Wirken am Altar, einknüpfen ins Netz durchs Hinträumen beim Einschlafen, beim Duschen, beim Hören eines Musikstücks, beim Musik machen, Tanzen, Treffen mit FreundInnen…

Vielleicht lang, oder für ein paar Minuten, aktiv oder ruhig, nur ein paar Sekunden vielleicht.

Ich hab nachgedacht und beschlossen, die Zeit für die MondMedi auf insgesamt 13 Stunden um den Mondwechsel herum auszuweiten. (Letztes Mal hab ich übrigens glaub ich eine Stunde unterschlagen, weil ich oft grausig schlecht mit Zahlen bin…)

Das sind dann vor dem Wechsel und nach dem Wechsel jeweils 7,5 Stunden (Vetch rechnet sich hier für euch den Toches ab!) und ginge somit von … moooment … (an den Fingern abzähl) von 5:30 h bis 20:30 h.

Was haltet ihr davon? Ich bin mir nicht sicher, ob das Zeitfenster nicht zu groß ist, andererseits können wir so davon ausgehen dass wir immer, egal zu welcher Tageszeit der Mondwechsel stattfindet, eine Gelegenheit zum Einklinken haben werden. Und wenns nur kurz bei der Pinkelpause auf Arbeit ist…

Noch mal worum es mir geht:

Nachdem mir über den letzten Jahreswechsel die Jahreszeitenfeste abhanden gekommen sind, bin ich selber überrascht und sehr froh, dass stattdessen der Mondzyklus sich mir aufgedrängt hat.

Ich bin froh über diesen Rhythmus, diese Struktur, ich empfinde sie heilsam. Es ist angemessen, passend, wirklich. Egal, ob das Wetter zur Jahreszeit passt, egal, wo auf der Erde wir sind oder ob wir ihn sehen: Der Mond ist da.

Ich habe bei der ersten MondMedi ein sehr schönes Gefühl von Verbundenheit gehabt in der Gewissheit, dass paar Leute mitmachen.

Der Auslöser dazu, dass ich diese Einladung hier (und anderswo) hingeschrieben habe, ist ein tiefes Bedürfnis nach Heilung, das ich habe.

Und nicht nur ich.

Wenn ich über die kommerzverseuchte Fußgängerzone gehe, werde ich entweder aggressiv oder, tiefer darunter, unendlich traurig. Wie ich so im Bekanntenkreis höre, sind andere auch traurig und/oder wütend.

Einer meiner Lieblingsastrologen (R. Wilkinson) hat vor einiger Zeit geschrieben, dass in den nächsten Monaten viel Glaube („a lot of faith“) nötig sein wird, um Dualismen zu überwinden. Ich übersetze mir das z.B. so, dass viel Vetrauen notwendig ist, um den Gegensatz zwischen den wirklichen Problemen, die wir haben:
Umweltausbeutung und -verbrunzung, Menschen- und Tierleid durch Ausbeutung, schlicht: (tschuldigung, dass ich das böse K-Wort verwende; ich will die Dinge auch beim Namen nennen:) Der Kapitalismus und das Leid, dass er verursacht hat und verursacht, und die Arbeit, die wir zu tun haben, um zu heilen
in Einklang zu bringen mit dem, was uns in der Realität täglich um die Ohren gehaun wird, als ob das von irgendeinem Belang sei: Plastikprodukte, Style, welcher Fußballverein die Liga anführt etc.
AKW-Konzerne verklagen den deutschen Staat wg. entgangener Gewinne?!?
Das muss dann die Volkswirtschaft tragen, und der giftige Müll, der da gegen unseren Willen produziert wird, der ist auch unser Problem. Aha. Das muss man aushalten, ohne zu verzweifeln oder brutal zu werden.
Dergleichen gibts genug. Ich liebe auch Leute, die über Flüchtlinge schimpfen und ansonsten wichtig finden, was ihr neues Smartphone kann und wer das neue Topmodel wird.

Ja, sorry, ich wollte keinen Motzpost schreiben. Ich will einladen zum nächsten MondMeeting. Auch leicht dualistisch, dieser Beitrag…

Also, zur Sache:

Schlüsselthemen, die zusammen mit dem Zeitfenster den Rahmen des MondThings bilden, sollen also sein: Heilung und Vertrauen. Dazu Reinigung und Zentrierung.
Alles Weitere sei eurer eigenen Geneigtheit überlassen.

Ich freu mich tatsächlich drauf. Wie schön, ich fand so wenig erfreulich in den letzten Tagen.

Bitte, wenn ihr Lust habt, macht mit, kurz oder lang, und sagts auch weiter und ladet alle ein. Alle, alle 

Fragen, Ideen, Mitmachtbekundungen: immer her damit!

Achso, P.S. : Alle meine Beiträge von mir zum Thema MondMedi findet ihr ab jetzt unter diesem Täg bzw. in der gleichnamigen Kategorie.

Advertisements