Ehrlichkeit

Hexe in der Stadt war beim A-Amt

Also, ich kam rein.
Die Lady ist jünger als ich und herzlich. Ich mag sie. Sie fragt:
„Wie ist es Ihnen denn ergangen, seit dem letzten Termin?“
„Gut. Das heißt, schlecht. Das heißt, eigentlich gut, also, ich sags gleich, ich hab so gut wie nichts gemacht von dem, was wir vereinbart haben.“
„Das ist schlecht.“
Ich hole Fotos und Artikel raus, Sachen, mit denen ich mal Geld verdient habe. Dazu erkläre ich ausführlich, warum ich mich nirgends beworben habe. Und dass ich mich selbstständig machen will. Es ist völlig klar, dass ich keine konkrete Idee habe, als was.
Sie grinst breit (mir scheint, die Nanas, die ich weiland für eine Zeitschrift gemacht habe, gefallen ihr, sie sieht schon den Laden, wo die drinhängen, deutlicher als ich), sie grinst breit und sagt:
„Sie haben ja was gemacht. Sie sind sich klar daüber geworden, was Sie wollen. Und Sie haben was mitgebracht. Das ist gut!“

Nu hab ich zwei kleine Prospekte, sobald ich da wen erreiche, mach ich nen Termin bei so ner Gründer-Beratung, und wenn ich da hin gehe, will ich ne einigermaßen Konkrete Idee im Gepäck haben.

Oje.

 

Und DANKE

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