Elefanten

Erster Schultag

P… und Schnee aufm Blog. Muss das echt sein? Ajooo.
Ich wusste, dass das einstellbar ist, aber ich wollte erst nicht wg. Weihnachtskitsch. Ich dachte, da kommen dann so dicke Schneekristalle. Aber diese kleinen, schnuffigen Flocken, die bisschen auf den Mauszeiger reagieren, das gefällt mir wirklich!

Heut hatte ich ersten Schultag; bzw. ersten Gasthörerinnen-Tag, den richtigen ersten Schultag hab ich am 12. Januar.

<-  Der Kaugummiautomat liegt auf meinem Schulweg, und ich fand den Elefanten dadrauf heute morgen sehr ermutigend.

Der Kurs zur Zeit besteht auf 98% Ladies. Ansonsten keine besonders krasse Esoschwebse dabei, scheints. Außer mir, hehe.

Stoffmäßig wird das anspruchsvoll, andererseits habe ich ja ne Basis durch Neigung, Ergoausbildung, Fobis und meinen Ex-Job als SozPäd im Kontaktladen.

Ich bin nur schwer ausm Bett gekommen, obwohl die Schule erst um 9h anfängt. Als ich meinen Rucksack packte, hab ich gemerkt, wie FROH ich bin, wieder in die Schule gehen zu können. Ich hab eigentlich nix anderes gelernt; ich war 15 Jahre auf der Schule. Achja, und dann noch mal 3 Jahre Ergoausbildung.

Übermorgen wieder. Yöh.

 

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Goldgelb

Getting out of a bad Place

Goldgelb ist heilsam für mich.

Ich wollt gestern darüber schreiben, was ich tu, um mich aus dem Loch zu holen. Und dann fügten sich die Dinge so, dass ich gestern sehr wenig für mich tun konnte, und darüber schreiben konnte ich schon gar nicht. Gestern war ein überaus unerfreulicher, zehrender, leidvoller Tag.
Das einzige, das ich gestern für mich tun konnte: Ich habe ein Buch abgeholt, das ich Montag kurzentschlossen in einer sehr netten Buchhandlung bestellt hatte.

Das Buch heißt „I Ging – Das kosmische Orakel“ von Carol K. Anthony und Hanna Moog. Carol K. Anthony durfte ich mal im Rahmen eines Seminares in der HAGIA kennenlernen. Das ist viele Jahre her, und sie hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Ich habe gestern Abend begonnen, mit dem Buch zu arbeiten, und ich finde es schon jetzt hilfreich und heilsam.

Ich bin ja keine Freundin von Frust-Konsum, ich glaube nicht, dass ein neues paar Schuhe gegen Depressionen hilft. Um eins dieser öden Frauen-Klischees zu bemühen. Es hilft auch nicht, bei jeder Downphase ein neues Eso-Buch zu kaufen.

Andererseits: Sich was Schönes schenken kann heilsame Wirkung haben. Ich bin in der Regel ziemlich geizig, das Buch war teuer, und ich fand, ich tu mir jetzt was Gutes, weil – naja, weil ich mirs wert bin. Das ist eine Form der Wertschätzung meiner Selbst.

Dazu kommt, dass es ein Buch ist, das mich dazu auffordert, heiler zu sein und mir Techniken dazu anbietet. Ein Wirkbuch, etwas zu TUN.

Denn das Heilsame ist genauso selbstverstärkend wie das Schlimme. Sobald ich mal angefangen habe, bisschen für mich zu sorgen, bekommt das eine Eigendynamik, die mich weiterträgt.

Montags hatte ich schon eine Reinigungsdusche zelebriert. Das war mir ein Bedürfnis, weil ich das Gefühl hatte, in meiner schwarzen Stimmung und Verzweiflung habe ich ‚in die falsche Richtung gerufen‘ (wie’s eine befreundete Heilerin mal formuliert hat).
Ja, ich hatte das Bedürfnis nach Reinigung.

Dazu habe ich mir eine gräuliche Paste angerührt mit Zitronensaft, Natron, Lava-Erde, so ca. 3 Tropfen ätherischer Öle und der Bachblüte Crab Apple.
Der Zitronensaft und das Natron haben die Pampe wunderbar schaumig gemacht, die Öle haben für wirksamen Wohlduft gesorgt, das heiße Wasser tat SO gut.

Ich habe absichtlich nicht hingeschrieben, welche Düfte ich verwendet habe. Es waren Düfte, die ich schon lange liebe.
Es gibt reichlich verschiedene Düfte, die reinigen oder/und stimmungsaufhellend wirken. Welche wir verwenden, hängt davon ab, was wir lieben. Das ist wichtiger! Wenn ich Lavendel empfehle, weil der so wunderbar klärt und reinigt, und Person X Lavendel nun mal nicht mag, dann soll Person X unbedingt was anderes nehmen. Etwas, das sie mag.

Das Zusammenmischen der duftenden Duschpampe war für sich schon heilsam. Manchmal mische ich mir auch Bachblüten zusammen. Ich weiß nicht mal, ob ich an die Wirkung von Bachblüten glaube. Ich weiß, dass mir das Herrichten des Fläschchens, das Aussuchen der passenden Blütenessenzen, das Tropfen, das Mischen und Einnehmen gut tun, weil ich da was FÜR MICH tu. Weil ich mir damit selber signalisiere, dass ich will, dass es mir besser geht. Diese Information kommt an und wirkt.

Oh, und was auch gut tut, weils ein bisschen Zeit und Sorgfalt braucht, sie zuzubereiten, weil sie duftet, gut schmeckt, warm ist, goldgelb ist und wirklich heilsame Wirkung hat: Goldene Milch.

Was auch hilft: Sich ans Innere Selbst wenden und um Hilfe bitten. Das heißt: Vertrauen üben. Das war mir abhanden gekommen, die Tage. Das neue Buch hilft mir grad sehr gut dabei. Wobei das Wichtigste ist, dass ich bereit bin, wieder Vertrauen zu üben. Die jeweilige spirituelle Praxis dazu fügt sich dann, findet sich oder/und ist sowieso schon in unserem Re­per­toire. Das Heilsame ist die Einstellung, die Art und Weise, wie wir sie ausüben. Z.B. habe ich die letzten dunklen Tage viel mit dem I Ging gearbeitet, und an den schwärzesten Tagen hat meine innere Haltung und Einstellung beim Befragen dazu geführt, dass mich die Antworten noch pestiger gemacht haben. Dafür könnte ich mich jetzt schämen, aber da hat niemand was davon. X) Stattdessen guck ich mir die erhaltenen Hexagramme jetzt noch mal an, mithilfe meines neuen Buches.

Eya.

Was auch heilsam ist: Tun, was ich mir vorgenommen habe. Ich hatte mir vorgestern vorgenommen, einen Artikel zur Anti-Pest-Praxis zu schreiben. Das hab ich jetzt gemacht. Oke, ich wollte einen strukturierten und viel tolleren Artikel schreiben.
Was auch heilsam ist: Anzunehmen, was IST, statt darüber zu hadern, was hätte sein sollen. Es ist jetzt halt dieser Artikel hier geworden.

Achnee. Grad seh ichs: da sind Elefanten drauf.

Elefanten

Oh YÖH, wir sind grad wieder ON! Ich hab zur Zeit nur sporadisch Internet, das ist SCHLIMM!
Mal sehn, wie weit ich jetzt komme.

Ich hab mich die Tage in meinem Zimmer umgesehen.
Nein, nicht, weil ich fast kein Internet habe und drum den Blick vom Bildschirm gelöst hab.
Sondern ganz einfach so. Ja, glaubts nur! =)

Hier tummelt sich eine erstaunliche Menge an Elefanten.
Deswegen erstaunlich, weil ich nicht wusste, dass ich eine Affinität zu Elefanten habe. Alligatoren – ja. Elefanten?
Plötzlich warnse da.
Ich hab alle fotografiert, die ich gefunden habe. Und weil das Licht so trübe war und die Bilder nicht so gut geworden sind und ich nicht ins Internet konnte, also viel Zeit hatte, hab ich auch noch reichlich an den Bildern rumgegimpt, um sie vorzeigbarer zu machen. Mehr oder weniger erfolgreich…

 

Aufgefallen ist mir meine Elefantenherde, als ich vorgestern Morgen mein Altar-Licht entzündete. In einem neuen Teelichtglas, als hätt ich nicht schon 10-20 (oder 30) hübsche Teelichtgläser in vielen Farben und Formen. Das hier musste ich neulich auch noch kaufen, es ist so entZÜCKEND, mit dem Rosa und Gold und – Elefanten. Da sind Elefanten drauf. Deswegen hab ichs aber nicht gekauft, ich schwöre! Nur wegen der Farben!

Von dem Glas ausgehend hab ich mich umgeguckt und fand mich von Elefanten umzingelt.

Schon am Eingang im Türrahmen hängt ein Ganesha-Bild (an einer japanischen Glücksglocke). Das macht immer ein schönes Pling! wenn ich den Raum betrete.

Auf dem Bild rechts in der Ecke, der verschwommene dunkle Fleck neben dem Schreibtisch, ist der nächste Elefant.

Sehr schnufflig, geflochten, hab ich innem Krosladen 2nd Händ bekommen. Die MUSSTEN mit.

Die? Ahja, es sind zwei. Auf jeder Seite vom Schreibtisch steht einer.

Auf dem Zettel obendrauf dokumentiere ich zur Zeit die Internetausfälle. Spannende Info am Rande…

Auf dem ersten der geflochtenen Elefanten ist noch ein weiterer Elefant drauf. Auf der Taschentuchbox (die mir jetzt als kleiner Mülleimer dient).

Elefant auf Elefant… Von diesen Boxen hab ich noch mehr. In dem einen Regal:

Oben auf dieser Regalsammlung steht der Elefant, der am längsten in Familienbesitz ist. Meine Mum hat ihn aus Ceylon mitgebracht, das hieß damals noch so.

Der ist was ganz ganz Besonderes.

Oh ja, Ebenholz und Elfenbein. Deswegen werf ich ihn aber nicht weg, sondern ganz im Gegenteil! Ich halte ihn in hohen Ehren, denn sowas wird mir nie mehr ins Haus kommen.

Im andern Regal noch so ne Box.

Und ein kleiner Ganesha.
Da sitzt er in der Mitte des Labyrinths.
Verschwommen im Hintergrund — ein Elefant! Den hatte ich ganz vergessen.

Er steht auf und vor sehr coolen Zitaten.
„There are no passengers on spaceship earth. We are all crew.“
ist von Marshall McLuhan (das ist der mit „the medium is the message“ bzw. the massage).

Das andere Zitat ist von Idries Shah.

Gegenüber am Fenster steht mein Sparelefant ausm Weltladen (und trötet den Muhmenpott an).

Und dann hab ich noch meine Ganesha-Einkaufstasche.

Ich mag Ganesha (wer nicht?), aber ich kann nicht sagen, dass ich jetzt irnzwie speziell mit ihm in Kontakt wär.

Dachte ich.

Für so’n kleines Zimmer sind das ziemlich viele Elefanten.

 

Edit vom 25. April 2016:

Und dann noch die versteckten Elefanten. Ich hatte völlig das Kissen vergessen:

Bin ja gespannt, ob mit der Zeit noch mehr auftauchen.