Ernährung

Anleitung zum Ausstieg ~ Wie du deine Innere Stimme hörst

Jetz ma … Kokosöl bei de Tofuschnitzel.

Im Gegensatz zu dem, was ich im Artikel ZEITLINIEN behauptet habe – dass es völlig egal ist, was wir tun, weil es nur auf die innere Haltung ankommt – gebe ich hier eine Liste von Tips, von Sachen, die wir tun können, um aus der Maschinenzeitlinie auszusteigen.

Es ist nämlich immer beides – es ist egal, was wir im Alltag machen und es ist essentiell wichtig, was wir im Alltag machen. Das ist ein Magisches Paradoxon, das wir mit unserem Verstand nicht auflösen können. Im Innern wissen wir, dass es wahr ist. Das genügt.

Es ist wahr, dass es auf unsere innere Haltung ankommt. Dass es nicht auf das WAS, sondern auf das WIE ankommt.

Es ist auch wahr, dass wir viele heilsame Erkenntnisse gleich wieder vergessen, dass wir versäumen, sie in unser Leben zu integrieren.
Dann verändert sich nichts, außer, dass es uns u.U. noch mieser geht, weil nun auch noch das schlechte Gewissen dazukommt.

Es ist außerdem wahr, dass viele Techniken und Praktiken und Übungen wirken, auch wenn wir nicht sofort merken, dass es so ist. Sie wirken sofort. Sie ändern unsere innere Haltung zur Mitte hin.

Fortgesetzes Üben führt dazu, dass sich Dinge fügen und verschieben – zur Heilung, zur Mitte. Zu Fülle und Freude. Fülle und Freude sind heilsam, bringen uns weiter und lösen Empire auf.

Es gibt dann immer noch Schmerz und Angst. Leben hier auf der Erde ist kein Ponyschlecken und soll auch keins sein.
Nur, aus unserer Mitte heraus können wir mit dem, was wir erleben, ganz anders umgehen. Die Stürme des Lebens lassen unser Boot dann nicht mehr kentern, sondern wir behalten die Nerven und die tiefe Freude, das tiefe Vertrauen unter allem und segeln weiter.

Die Übungen wirken auch, wenn wir uns nichts davon versprechen und nicht an sie glauben.

Sie wirken eher nicht, wenn wir sie sklavisch ausführen, gegen unser Gefühl, ohne Freude, weil wir meinen, wir müssten. Das wäre die falsche Art von Disziplin. Die Sorte, die Empire uns beigebracht hat und die wir jetzt verlernen.

Die Tips auf der Liste habe ich aus vielen Quellen zusammengeschöpft. Auf manches bin ich sogar ganz von alleine gekommen. =)
Die Liste ist weder auch nur annähernd vollständig, noch bindend, noch geordnet.
Viele der Tips können euch banal, oder bescheuert und/oder absurd vorkommen.
Es ist NICHT meine Absicht, zu missionieren oder Leuten ein schlechtes Gewissen zu vermitteln, wenn sie nicht machen, was ich hier vorschlage. Ich möchte nicht als Besservetch und nervende, altkluge Predigerin bekannt werden.
Meine Absicht ist, meinen ZEITLINIEN-Artikel zu ergänzen. Es IST wichtig und wirksam, was wir machen und lassen.
Jede und jeder nehme an, was passt und lasse den Rest getrost liegen.

Das meiste von dem, was ich jetzt aufzähle, habe ich ausprobiert und sehr gute Erfahrungen gemacht, und ich übe weiterhin damit.
Ein paar Sachen übe ich noch nicht oder viel zu wenig, z.B. ‚in die Natur gehen‘. Ich habe sie trotzdem mit auf die Liste getan, auch wenn ich selber da kein Vorbild bin, weil ich WEISS, dass sie heilsam sind.

Und ich freue mich über jede Ergänzung. Nutzt die Kommentarfunktion dazu. Oder schreibt selbst einen Blogbeitrag dazu. Oder – MACHT WAS IHR WOLLT!
Das ist auch schon der erste Tip.

Mach, was du willst.
Dazu solltest du natürlich wissen, was du willst. Deine Wahren Wünsche von den Begierden deines Egos unterscheiden können.
Wie das geht? Schritt für Schritt. Paar Tips dazu findest du hier. =)

Keine Angst vor der Angst. Wenn du Angst oder Unbehagen verspürst: Schau hin. Was steckt dahinter? Das, was dahinter steckt, will gesehen und gefühlt werden. Dann verändert es sich und/oder löst sich auf.

Vertraue deinem Bullshitdetektor. Wenn sich etwas nicht gut für dich anfühlt, dann beachte dieses Gefühl und handle danach. Und wenn es nur ein Inneres NEIN ist, dass du für andere unhörbar im Innern aussprichst. Auch das hat Wirkung.
Wenn du deine Wahrnehmung, deine warnenden Gefühle missachtest und wegdrängst, dann signalierst du Empire und vor allem dir selber, dass du dir selbst nicht traust und dass du dich lieber fremdbestimmt durchs Leben steuern lässt.

Stärke dein Selbst-Vertrauen, indem du tust, was du dir vornimmst. Sofort. Und wenn es nur ganz kleine Dinge sind, wie z.B. die rumstehende leere Kaffeetasse in die Küche zu räumen. Du wirst merken: Der Widerstand vor der lästigen Handlung ist in der Regel das Schlimmste an der ganzen Sache. Das ist so ähnlich wie mit Angst. Wenn du’s angehst, wirds SOFORT besser.

Sei sehr vorsichtig und zurückhaltend mit Versprechungen, sowohl anderen als auch dir selbst gegenüber (s.o.: Selbst-Vertrauen). Nicht gehaltene Versprechen kosten unglaublich viel Kraft.

Iss wenig oder gar keine tierischen Produkte.
Entgegen anderslautender Behauptungen sind Menschen keine Omnivoren. Unser Darm ist zu lang, um Fleisch zu verdauen. Wir können Fleisch essen – in Notzeiten, wenn wir nichts anderes haben. Dann sollten wir NUR Fleisch essen und es mit nichts anderem  mischen, bis es verdaut ist.

Iss viel frisches Gemüse in Bioqualität. Keine neue Erkenntnis. Und wahr.
Wenn wir uns gut ernähren, kann unser Körper jede Menge Mist wunderbar entgiften. NICHT gut sind industrielle Lebensmittel. Pestizidverseuchtes Billigessen, industrieller Zucker – diese Dinge ruinieren  nicht nur unsere Gesundheit, sie wirken auch auf unsere Psyche und verstopfen spirituelle Kanäle. Es IST wichtig, was wir essen.

Schütze dich vor den Nachrichten.
Ja, es ist heilsam, informiert zu sein. Nur, die Quellen, die uns offiziell angeboten werden, sind verseucht. Ich habe keine Lust mehr, da drumrumzureden und mich zu rechtfertigen dafür, dass ich keine Zeitung lese, keine Nachrichten im Radio, Fernsehen und Internet konsumiere. Ich bin trotzdem gut informiert. (Ja, Anschläg in Manchester und Jakarta. Und? Ist die Welt besser, wenn ich darüber was weiß oder gar schreibe?)
Die Nachrichten, die wir vorgesetzt bekommen, dienen nur einem Zweck: uns in Angst und Ohnmacht zu halten und von unserem eigenen Hier&Jetzt abzulenken.

Stell den Soundtrack aus!
Keine Stöpsel in den Ohren, wenn du unterwegs bist. Keine ständige Berieselung, wenn du daheim bist.
Hör auf das, was um dich herum ist.
Es gibt Gelegenheiten, da ist ein eigener, gezielt ausgewählter Soundtrack sehr heilsam. Sowas kann dich schützen und deine Laune heben (wodurch du höher schwingst) und dich bei Handlungen unterstützen. Das ist eine magische Praxis. Eine ständige Berieselung durch Musik, die den Klang der Wirklichkeit überlagert, der dich umgibt, vermüllt deine Kanäle und macht es deiner inneren Stimme sehr schwer, von dir gehört zu werden.

Geh raus! Geh in die Natur. Einmal im Monat ein zwei Stunden irgendwohin, wo nichts Menschengemachtes ist.

Pflege deine Gemeinschaft, sei vernetzt. Nicht nur übers Internet. Vor Ort.

Lebe an einem Ort, wo du gern bist. Jaja, leicht gesagt für manche. Hab Vertrauen, alles fügt sich. Mach es dir da, wo du bist, so schön, wie es geht. Es wird dich an angemessenere Orte ‚verschlagen‘, je mehr du in deine Mitte kommst.
Tu was dafür!

Mach etwas, sei kreativ, sei tätig. Mach etwas, das du sinnvoll findest. Nichts ist immer toll, alles ist auch mal anstrengend, lästig, unangenehm. Solange du es sinnvoll findest, kannst und willst du es tun, und es ist gut für dich (und andere).

Prüfe deine Lebensumstände. Achte vor allem auf den Ort und auf die Leute, mit denen du verbunden bist und auf das, was du tust (s.o.). Prüfe, ob diese Aspekte in deinem Leben sich gut anfühlen. Oder ob sie dich Kraft kosten und dich letztendlich unglücklich machen. Wenn das so ist, ändere sie!
Ja, das ist ne scheinbar richtig Große Sache. Diese Dinge sind elementar wichtig, darum erscheinen sie uns ja so schwierig. Sie sind in Wirklichkeit einfach. Wir sollen und dürfen nicht wissen, dass sie einfach zu ändern sind, damit wir sie nicht ändern und brav in der Matrix bleiben.
Vielen Leuten, die mich um Rat bitten, kann ich nur raten: Kündige deinen Beruf (oder Geh von der Arge weg!), trenne dich, zieh um… Dann höre ich 10.000 „aber“s und Gründe, warum das nicht geht. Schau nicht auf die Gründe, warum das nicht geht. Schau auf das, was du machen willst, und MACH ES. So gut du hier&jetzt kannst. Beginne im Kleinen. Übe Vertrauen.

Löse dich von Gruppendruck. Ist es wirklich wichtig, was irgendwelche Leute, die du nicht besonders gut kennst (und vielleicht nicht besonders gut leiden kannst) über dich denken?

Löse dich vom Konsumterror. Vermeide Müll, lebe nachhaltig. Dazu könnte ich Bücher vollschreiben. Ich verweise an die Blogs, Videos und Bücher, die es schon dazu gibt. =)

Trink jeden Tag 3 Liter klares Wasser ohne Kohlensäure und bitte auch nicht aus ner Plastikflasche. In der Regel ist Leitungswasser gut. Verteil die 3 Liter über den Tag und mach dir das Wasser heiß, wenn du magst.

Starre nicht so viel ins Internet und/oder auf dein Smartphone und/oder Tablet. Ja, auch du, Vetch. (Ich hab zwar ’nur‘ nen Computer — und an dem kann ich Tage am Stück verbringen. Nicht zu empfehlen!)

Mach Musik. Und wenn du nur unter der Dusche singst. Selber Musikmachen ist sehr gut fürs Gehirn. Und fürs Herz.

Vermeide Mainstream Media. Dazu gehören Zeitschriften und Zeitungen, Fernsehprogramme genauso wie hirnlose Videos oder die supertollen Blockbusterfilme, mit denen wir zugekleistert werden. Du meinst, du wärst reflektiert und könntest ohne Schaden Reklame, manipulative Geschichten und Bilder etc. konsumieren? Weit, weit gefehlt. Mach mal einen Versuch: Medienfasten für einen Monat, und lass dich dann überraschen, wie Fernsehen plötzlich auf dich wirkt. Ich kenne niemanden, NIEMANDEN, die oder der einigermaßen heilsam unterwegs ist und sich noch oft von den Medien berieseln lässt. Alle Leute, die ich kenne, die heilsam wirken und eine Freude und Zufriedenheit ausstrahlen, schützen sich vor den Medien des Mainstream.

Erkenne das Ausmaß der Manipulation, dem die Menschheit ausgesetzt ist.
Ich weiß, dass viele der riesigen Masse, die meinen Blog ab und zu lesen (so ca. 15 Leute zur Zeit… =) ) aussteigen, wenn ich von der Großen Verschwörung erzähle. Ich würds ja auch gar nicht tun, wenn ich nicht wüsste, dass es doch auch wichtig ist. Warum? Nicht, weil wir ‚Sie‘ entlarven müssen, bekämpfen, besiegen, alle Menschen aufwecken und befreien müssen – all das ist unheilsamer Quark.
Wir müssen das Tun der Matrix erkennen, wir müssen Empire erkennen, damit wir begreifen, dass das, was uns als Gut und Richtig und Wichtig verkauft wurde, eine einzige große Lüge ist. Wenn wir das begriffen haben, fällt es uns viel leichter, ohne Zweifel und Bedenken, frei von Angst, Schuld, Scham und schlechtem Gewissen auf unsere innere Stimme zu hören, unsere wirklichen Prioritäten zu sortieren und aus dem Wahnsinn auszusteigen.

Wenn du draußen unterwegs bist, dann richte deine Aufmerksamkeit (so weit es geht, ohne, das du Unfälle verursachst…) auf Organisches: Schau auf Pflanzen, Tiere, in den Himmel. Löse deine Aufmerksamkeit von Schrift, Schaufenstern, Leuten.

Mach regelmäßig Sport, Yoga, Tanzen, etwas für deinen Körper. Lebe in deinem Körper – dazu sind wir hier!

Streiche das Wort „aber“ aus deinem Vokabular. Meistens kannst und sollst du es durch „und“ ersetzen. Manchmal helfen auch „trotzdem“, „dennoch“ etc. Mach es einfach, es wirkt!

Vermeide Drogen aller Art. Auch Psychodelika. Auch und VOR ALLEM Alkohol. Und Zucker.

Richte deine Aufmerksamkeit jeden Tag auf Schöne Dinge. Hilfreich kann eine tägliche Dankbarkeistliste sein.

Wenn dich etwas ärgert, geh nicht in Konfrontation. Lass dich nicht auf Reibung ein. Schau, was dahinter steckt.

Du kannst und musst niemanden retten; und niemand anders muss erst irgendwas tun oder lassen, bevor du glücklich sein kannst. Wenn du dir und anderen helfen willst, Missstände beseitigen willst, dann lebe ein selbstbestimmtes Leben ohne Schaden für andere in Kauf zu nehmen, sorge für dich, tu was du willst, übe Vertrauen, höre deine innere Stimme und folge ihr. Die Dinge werden sich fügen und du rettest die Welt.
 

 

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Zaubernahrung

Vor ungefähr zwei Monaten hab ich beschlossen, dass ich was Ehrenhaftes tun muss. Das bezog sich auf den Spirituellen AllTag, und darin ist einer der wichtigsten Aspekte meine Ernährung. „Ich esse zu viel, zu wenig Frisches, zu viel Zucker“ hab ich da geschrieben.

Mehr Frisches und insgesamt weniger esse ich, seit dem ich vor 13h nur Obst esse. Ich habe so auch ein bisschen abgenommen, was mir auffiel, als ich in München passend zur Party in mein supercooles, sehr enges „THE ONLY GOOD SYSTEM IS A SOUND SYSTEM“ Schört passte. Yöh.
Ich hab nicht vor, weiter abzunehmen, das war gar nicht der Plan und Grund der Ernährungsänderung. Es ist ein schöner Nebeneffekt. Mir scheint, ich pendel mich genau da ein, wo mir meine engen hübschen Schörts wieder passen. Und das jetzt, da ich noch finde, ich bin jung genug, die zu tragen. Wer weiß, wie lange das noch so ist… Also YÖH.


so geiel

Ich empfinde das Bis 12/13h nur Obst essen nicht als ‚Kur‘, sondern als Ernährungsumstellung für immer. Kann gut sein, dass ich mal Ausnahmen mache, die Regel bleibt. Ich komme sehr gut klar damit.

Also, diese Punkte meines Plans Gesunde Ernährung: weniger essen, mehr Frisches essen funktionieren.
Ein weitere Punkt ist Jeden Tag Goldene Milch. Wegen der täglichen Dosis Kurkuma. Das klappt nicht so gut. In München habe ich keine Goldene Milch gemacht. In Mums Küche halte ich mich sehr zurück, außerdem hatte ich keine Kuhmilchalternative mitgeschleppt und wollte vor Ort keine kaufen (NIE WIEDER TETRAPACK!).
Doch ich hatte immer stärker das Gefühl, dass das tägliche Kurkuma mir fehlt, also habe ich schließlich einfach einen Teelöffel Pulver in Tee verrührt. Noch Pfeffer dazu und runter damit. Es schmeckt… ziemlich grässlich. Und – so mein Gefühl – es tut mir GUT. So halte ich das jetzt weiterhin. Wenn ich aus irnzwelchen Gründen keine Goldene Milch mache, dann nehme ich mein Kurkuma so. Jeden Tag.
Gut.

Was ich auch neuerdings täglich zu mir nehme – das war ein Tip aus’m Heilerforum, wo ich wg. meines Wurzelchakras nachgefragt hatte – ist Gojibeeren-Tee. Auch wieder so was Exotisches, regional is was anderes… Ich habe nachgelesen, was Gojibeeren so können und beschlossen, dass ich sie mir erlaube. Jeden Tag 9 g als Tee. Schmeckt lecker und macht Freude.


hübscher Gojibeeren Tee

Der Oger und Schnusel, mein Gefährte, hatte derweil grässliche Süßigkeiten-Cravings und standhaft immer wieder billige, zuckrige, plastikverpackte Weißmehl-Schweinereien im Supermarkt aus seinem Einkaufswagen geräumt und doch nicht gekauft.
Zeitgleich kam hier ein neues Spielzeug an: Ein Pürierstab mit so einem kleinen Mixbecher, mit dem ich klebrige zähle Datteln, Feigen und auch eingeweichte Mandeln kleinbekomme.
Und daraus mach ich PÖPPEL!


Teig für Mandel-Cashew-Dattel-Feigen-Pöppel

Ich MAG Pöppel. Der Schnusel, mein Gefährte MAG Pöppel. Und die süßen Pöppel, die mögen wir ganz besonders gern.

süße Pöppel
Kakao-Mandel-Cashew-Dattel-Feigen Pöppel; Kakao, Kokosflocken, gepuffter Amaranth außenrum

Die ohne Kakao mag ich lieber als er, drum sie die alle MEINS!

16:12 h – Dattel-Feigen-Mandel-Cashew-Erdmandel-Kardamom-Vanille Pöppel

Also, zuckerfrei nach wie vor konsequent, einfach, und Grund für wunderbares, kreatives Gemanschte und Gepöppel in der Küche. Und Material für hemmungsloses Geschwelge am Computer.

 


17:50 h – oh Mist

Jooo. Bin zufrieden- achwas, ich bin glücklich! Außerdem erkältet, wie ich im VETCHBLOG erwähnte. Es gibt auch noch mehr zu erzählen, z.B. dass ich diese Erkältung-trotz-gesünderer-Ernährung stimmig finde, weil ich das Gefühl habe, bei mir ordnet sich was neu. Seit ich beschlossen habe, mein Wurzelchakra in Gang zu bringen, tut sich was. Davon erzähle ich vielleicht auch noch mehr. Jetzt muss ich Schluss machen, denn heute ist Putztag. Argh. Ist auch gesund.

Spiritueller Alltag

Das wird noch eine eigene Kategorie, der SPIRTUELLE ALLTAG, ich seh’s kommen. Ich spiel gern mit sowas rum, Namen, Kapitelüberschriften, Themenfäden, Wegweiser – das gibt Labyrinthe ~ auch wenn sie manchmal wie Irrgärten wirken.
Ich liebe auch die tags, und dass sie hier in verschiedenen Größen auftauchen. Da seh ich mit der Zeit, was mich so beschäftigt.
← Das hier ist schon älter, und vom Vetchblog;  ein paar der Themen sind hier auch öfter dabei.

Der Mondwechsel diesmal war sehr deutlich. Vor dem Vollmond war ich richtig beseelt, leicht euphorisch, heilsam unterwegs. Viele schöne Dinge sind in Bewegung gekommen, vor dem Vollmond.
Nach dem Vollmond jetzt bin ich müde, melancholisch und immer noch heilsam unterwegs. Die Dinge sind in Bewegung und ich fließe mit.
Vor dem Vollmond war noch Spätsommer, seit dem Vollmond haben wir FrühHerbst.

Ich habe seit langer Zeit mal wieder gefröstelt, nach der Hitze ein köstlicher Luxus.
Auch den Wind, die Wolken, den Regen, das graukühle Licht, fahlgelbe Sonnenflecken – diese Stimmung draußen genießen wir sehr.

Und MÜDE bin ich. So erschöpft, so matschig, dass ich mich frage, ob ich krank bin.

Ich geh demnächst zum Arzt, und außerdem habe ich den Verdacht, dass das was mit meinem Chiron-Return im 2. Haus zu tun hat.
Ich habe in dem Zusamenhang seit paar Tagen die Überzeugung, Eingebung, den Drang, bekomme Hinweise, was für mein Basis-Chakra zu tun. Ich hab den Verdacht, das ist verklebt, geradezu festbetoniert. Ich habe im Netz dazu recherchiert und noch im Heilerforum dazu gefragt und reichlich Tips bekommen.
Ich verwende Granatapfelöl, was mir sehr gut tut.
Ich halte beim abendlichen Sitzen die Hände eine Viertelstunde im passenden Mudra und singe LAM.
Ich habe beim Sitzen am Computer beide Fußsohlen auf dem Boden. OH, das fällt mir schwer, ich saß vordem immer im Schneidersitz aufm Stuhl – auch ein Symptom.
Und ich glaube, ich sollte DRINGEND wieder Tai Chi machen… glaub ich… demnächst

Am Sonntag bekomme ich von einer Webfreundin eine Ferndiagnose und -behandlung. Bin gespannt, was dabei rauskommt.

Es fühlt sich alles im Fluss und sehr stimmig an. Und es gibt zu tun. Zu Heilen – Schritt für Schritt, immer was geht. Keine Pausen, und immer das, was geht. Nicht mehr. Nicht weniger.

Auch die Melancholie, die der Gefährte und ich auch so ungefähr seit dem Vollmond spüren, hat ihren angemessenen Raum. Diese Traurigkeit passt zum Herbst. Wir nehmen sie nicht so ernst, bzw. wir nehmen sie an und grämen uns nicht weiter darum.

Wir haben viele schöne Momente.


Borretschblüten aus dem Urbanen Garten und Herbstblüten auf der Mittelstraße.


Und Schnusel ist immer noch da. Das Foto ist von heute.

Beim Kein-Obst-vor-12h-Essen habe ich einen Denkfehler gemacht. Ich dachte, da es um 12h Sonnenstand geht, bedeutet das während der Sommerzeit bis 11h. Echt erstaunlich, wie schwierig diese schlichten Zeitumstellungs-Rechnungen zu sein scheinen! Während der Sommerzeit gilt natürlich Bis 13h nur Obst essen.
Da habe ich also die ganze Zeit zwei Stunden zu früh mit dem Nur-Obst-Essen aufgehört. Heute hab ichs endlich gemerkt und es richtig gemacht, und das ging gut. Also weiter.

Das Keinen-Zucker-Essen funktioniert sehr gut, da bin ich froh und dankbar.
Zucker ist böööse!

Trotzdem essen wir natürlich jeden Tag Eis. Ich hab eine neue Sorte gefunden: Ingwer-Zitrone. Das ist wundervoll, so leicht brausig. Mit Ingwerpulver und abgeriebener Zitronenschale.

Was ich nicht mehr jeden Tag mache, das ist mir über die heißen Tage abhanden gekommen: Goldene Milch. Das wird wieder eingeführt, im Rahmen der Guten Disziplin. Heute nicht mehr, schon zu spät. Heute nur noch Sitzen und dann ab ins Bett.

Jooo. Das war wieder so ein Schwafel-Beitrag. Irnzwie wars mir wichtig, über den Energieumschwung zu schreiben, den ich spüre. Der Teil des größeren Stroms ist. Wie’s gestern im Kessel & Kerze Blog Vollmond, Kräuter, Heilsteine & Balance | Kessel & Kerze geschrieben stand:

Der Vollmond vergangenen Freitag war einfach atemberaubend schön! Die ganze vorangegangene Woche kam mir vor wie eine Welle, die ihren Höhepunkt an eben diesem Freitag erreicht hatte und nun so langsam wieder abebbt. Die perfekte Welle

Eine Welle im Fluss. Und nu weiterfließen.

Spiritueller All-Tag

All-Tag ist so ein schönes Wort! Ein Tag im Kosmos. So wie jeder Tag.
       Verschiedene Arten der Fortbewegung durch den Alltag.

Hier folgt jetzt ein ganz alltäglicher Brainstorm- und Verzäll-Riemen.

Es ist Magie in der Luft – das liegt u.A. an der Jahreszeit. Das Herbstfest steht bevor (genau: 22. 09. 2016, 14:20 h), und zur Zeit ist hier noch glühender, leuchtender, duftender, goldener Spätsommer.

Ich hab ein Lied dazu, ein richtiges Kinderlied, und ich hatte eine Version davon aufgenommen, um sie hochzuladen. Am nächsten Tag fand ich sie so SCHRECKLICH, dass ichs nicht über mich bringe. Das ist tatsächlich nicht nur meine Unfähigkeit, sondern auch, weil ich noch keine Lösung zum Schön-Aufnehmen hab. Ich hab noch eine ältere Version gefunden, die ist auch gar nicht so toll (und ziemlich schlaftablettig), die gebe ich hier frei. Es geht ums Lied, nicht um die Perfomance. Ich mag das Lied wirklich gern.

Playful wind
summer’s child
getting wild
gonna grow to snow
Sparkling leaves
playful wind
golden green
gonna grow to snow
On the eve
of the late summer’s day
gather seeds
for the time to come
At the edge
of the long summer’s day
cross the border
to the land beyond

Rustling weeds
playfull wind
bumblebee
gonna grow to snow
In the hedge
summer’s child
spiderweb
gonna grow to snow

On the eve…

From the east
playful child
chasing dust
gonna grow to snow
From the west
summer’s wind
bearing rain
gonna grow to snow

On the eve…

Ich hab native speakers gefragt, ob das geht, mit dem „gonna grow to snow“. Ich weiß bis heute nicht, ob sie aus Höflichkeit meinten, dass es geht, oder ob es wirklich so ist. In dem Lied gehts.

Oh, und weil ich grad dabei bin noch ein Gedicht von wasweißichwannvielejahreher. Das war ein Rutsch, ein Fluss, assoziativ, nicht immer grammatikalisch einleuchtend, ich mags.

Kämpferin der Münzen

auf ihrem schwarzen schweren pferd
steht sie im herbst und sieht nach westen
dorthin wird sie ziehn.
um sie der sommer
doch um sich den panzer steht sie im herbst
und sieht zeichen
die webt sie zu gold und moos
wächst auf den steinen des weges
und auf ihrer rüstung
die sie abstreift
als sie absteigt
und neben dem pferd geht
mit den dohlen
den fäden im wind nach westen
um sie der sommer

Jut, hab ich das aus dem System.

„Spiritueller All-Tag“ heißt der Beitrag, weil ich — wie viele andere auch, die ihre Craft und/oder Spiritualität praktizieren — das als Lebensweise empfinde, und nicht als etwas, das ich zu bestimmten Gelegenheiten tue. Auch wenn sich manchmal was verdichtet in Zeit und Raum, der SINN und die Freude am Wilden Weg ist: Wir sind immer unterwegs.

In letzter Zeit wird mir das wieder mehr bewusst und ein bewusstes Anliegen, so eine Art Aufwachen zum Herbst hin. Siehe oben.

Was ich Großartiges mache.
Ich übe Achtsamkeit und Disziplin – dabei fällt mir auf, dass ich seit Monaten den „Disziplin“-Eintrag im Hexikon aktualisieren möchte. Das ist immer ein ziemlicher Aufwand, und ich habe so ein Gefühl, dass ich mich demnächst dazu aufraffen kann. Im Zuge meiner Achtsamkeit und Alltagsmagie.

Ich esse seit ungefähr einer Woche bis 12h mittags Organuhr (d.h. jetzt zur Sommerzeit bis 11h) nur Obst. Das klappt wunderbar und tut mir gut. Ich hab in irgendeinem Blog davon gelesen, zu dem ich linken würde, wenn ich noch wüsst, welcher es war… X) Sorry.
Wie gut ich das im Winter schaffe, ist mir nicht klar – die Obstverfügbarkeit geht da ja stark zurück, und mit der Winterzeit muss ich dann wirklich bis 12h warten. Ich bin dennoch zuversichtlich.
Jedenfalls hat das heute dazu geführt, dass ich Himbeereis gefrühstückt habe.

Ich bin ja für die Legalisierung aller Drogen (wirklich, aber wenn ich davon anfange, wird das hier kein Riemen, sondern eine Broschüre), nur bei Himbeereis bin ich skeptisch. Und, natürlich, bei Testosteron. Haha.
Argh.

Eya. Vor 12h nur Obst.
Struktur, feste Termine und Zeiten tun mir überhaupt gut, und mein Leben ist und war immer ziemlich frei davon…
Wobei ich hinzufügen muss: feste Termine und Zeiten für Dinge, die ich GERN tu. Für Heilsame Dinge. Auch da habe ich Disziplin zu üben. Ich hab das ja viel zu lange verwechselt mit der Disziplin, mich an vorgegebene Termine und Zeiten zu halten, um Pflichten zu erledigen, die ich grauenhaft finde und (oft nur scheinbar) machen muss. Das ist keine wirkliche Disziplin und nichts, worauf irgendwer stolz sein sollte. Das ist im besten Fall widerwilliges Folgen unheilsamer, falscher Werte, und es kann zu Kadavergehorsam führen. Dabei wird man dann selbst zum Kadaver, und wenns richtig mies läuft, was es leider oft tut, produziert man noch ein paar andere dabei.

Also: Disziplin üben, dass ich schöne, heilsame Dinge regelmäßig und zu festen Terminen und Zeiten tu.

Mein Gefährte und ich meditieren jeden Abend. Das tun wir seit Montag – was noch nicht so lang her ist – für 20 Minuten – was nicht besonders lang ist, also, das Minimum. Und ich bin SO FROH darüber. Ich bin froh, dass ich einen festen Zeitpunkt habe: Jeden Abend, nach dem die Katzen ihren Abendstengel bekommen haben. (Stengel sind so Leckerlies, mit denen die beiden Alten ihre Pillen verabreicht bekommen), also nach 22h. Dann sitzen, danach ab ins Bett.
Wir haben einen Ort zum Sitzen, der ist noch bisschen Abstellort für’s Bügelbrett, wird aber, das weiß ich , mit der Zeit immer schöner werden. Gestern hab ich ein Öllicht hingetragen und dabei zum ersten Mal ein wundervolles Bild entdeckt, das mir vorher noch nie aufgefallen war. Von Arthur Rackham, den ich sehr mag.


hier das Bild in besser

Ich bin sehr froh über den Ort, den Termin, das Sitzen. ENDLICH. Ich würds auch alleine machen, und dass der Gefährte mitmacht, das ist noch mal besonders schön, heilsam, wirkungsvoll.
Die Gute Art Disziplin.

Dann hat neulich die Zen Witch einen wunderhübschen Zauberspruch für heilsames Zeitmanagement gepostet (englisch): Thyme in a Bottle | The Zen Witch. Der hat mich sehr angesprochen – ich mag das Fröhliche, das Einfache und vor allem das Regelmäßige daran.
Ich wollte daraufhin selbst ein Ritual entwerfen, um das Chaos hier soweit zu hegen, dass es nicht eklig wird. Ich mag Chaos, und ich habe den Verdacht, dass es der Normalzustand für mich ist, dass so richtig aufgeräumte Orte nicht mein natürlicher Lebensraum sind. Aber kreatives Chaos kann halt leicht umkippen in dreckiges, brackiges, ekliges, deprimierendes Chaos.

Ich habe schon begonnen, mir Notizen zu dem Ritual zu machen – Minze, Salbei, Zitrusdüfte, dazu Bachblüten, Raum schaffen, Licht reinlassen — und dann kam mir der hammerkrasse Gedanke: Ich könnte statt Öle zu mischen und nen Mantra zu murmeln auch einfach aufräumen.

AhBAH!

Ich hab mir jetzt ne Bachblütenmischung gemacht – dabei hab ich, damit ich auf dem Boden vorm Altar hocken konnte, dies und das aufgeklaubt und wegsortiert – mit Crab Apple, Clematis und Wild Rose. Dazu Lichtwasser Fatima und Lourdes. Das nehme ich jetzt alle 4 Stunden, und jedesmal, wenn ich es nehme (und gerne auch dazwischen), räum ich irgendwas auf und weg. Das ist ein wunderbar wirksamer Zauber, der gut funktioniert.

Jo, ich glaub, das war alles, was ich in den Blog schaufeln wollte. Ich wünsch uns allen weiterhin schönen, intensiven, heilsamen Spätsommer!

Kokosöl

ne Linksammlung

Kokosöl verwende ich z.B. für Goldene Milch.

Die vielen magischen Eigenschaften, die auf den unten verlinkten Websites genannt werden, will ich jetzt nicht einfach abschreiben. Macht euch selbst ein Bild.

Was sicher ist: es ist zum Zähneputzen zu empfehlen, weil es Karies-Bakterien abtötet. Vgl. da v.A. den Spiegel-online Artikel.

Ich hab auch in der Wikipedia geguckt, da steht wenig zu den magischen Kräften. Es ist gut für Haut und Haare, das ist altbekannt. Es soll auch Mücken fernhalten. Es wird nicht ranzig.
Und es ist klasse zum heiß braten.

Auf den andern Sites finde ich u.A.
Kokosöl wirkt entzündungsmindernd.
Bei Alzheimer solls helfen.
Es soll sogar HIV-Erreger abtöten…
Jedenfalls wirkt es antibakteriell und antiviral, innerlich und äußerlich.

Wunderbar auch diese Info, die ich mehrfach gefunden habe: Es werde gleich in Engergie umgewandelt statt im Körper angelagert. Das heißt, es macht nicht dick. Yödele!

Ich hab verschiedene Sites angeguckt und paar ausgesucht. Es gibt noch unzählige Andere, bestimmt sehr gute und/oder bessere darunter. Macht euch selbst ein Bild. :)

Ne sympathische, hilfreiche Site nur zu Kokosöl:
Kokosöl
Viele nützliche Tips auch zur Anwendung und Dosierung.

Kokosöl verbessert die Gehirnfunktion und schützt vor Krankheiten – auf fünffache Weise
Site: „Kopp Verlag“

Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Kokosprodukten
Site: „My Vegan World“

Kokosöl schützt vor Karies
Site: „Spiegel online“

Und hier noch eine Site nur zum Thema.
Kokosöl Info

Ich weiß schon, die wollen wahrscheinlich alle was verkaufen (manche ihre magischen Heil-Produkte, andere ihre Zeitschrift, Bücher, wieder andere ihren, äh, Blog [Apropos: ich biete Tarot-Legungen an! 🙂 ]), und trotzdem:
Ich empfehle, bisschen zu schmökern. Selbst wenn nur ein Viertel von dem stimmt, was da übers Kokosöl gesammelt wird, hat es magische Kräfte. :)

Vielleicht findet ihr ja auch noch gute Info-Quellen oder habt selber Erfahrungen mit Kokosöl gemacht.