Eustress

Eustress

Samstag hatte ich Schule, Sonntag war Putztag, gestern und heute wieder Schule. Das ist wenig im Vergleich zu 5 Tage Schule oder gar Arbeit, aber ich bins nicht mehr gewöhnt. Ich war HEILFROH, als ich heute aus der Schule kam und wusste: morgen hab ich frei. Ich hab angefangen, den Blogbeitrag zu schreiben, den ich seit Wochen schreiben will – einen davon – und dann kam Schnusel von der Arbeit und hatte ganz viel zu erzählen. Wir hatten so viele intensive, erhellende, ich würd sogar sagen: transformierende Gespräche. Heute auch wieder, aber es kam mitten in mein Artikelschreiben (es war ca 14:39 Uhr) und ging bis eben (20 Uhr).

Und jetzt kann ich nicht mehr, und mein Schnusel hat auch festgestellt, dass er sehr erschöpft ist.
Im Gegensatz zu mir hat er jede Woche 5 Tage Arbeit, dazu immer, immer Hausaufgaben. Und wir haben eben festgestellt, dass die Weihnachtsferien schön waren, auch erstaunlich reläxt. Und auch sehr anstrengend: intensiv, erhellend, vollgestopft. Wir waren in Köln, München und der Pfalz. Wir haben dabei viel erkannt über unsere Familien, viel besprochen, geklärt, verändert (erst mal innerlich, an unserer Haltung; das hat unweigerlich Folgen im Außen). Dazu Input, jede Menge Input, von Alan Moore bis Hagen Rether.
Wir hatten Eustress, würd ich sagen. Anstrengend wars allemal.
Die Ferien sind vorbei und wir müssen wieder auftanken… Und der Input möchte verarbeitet, geerdet werden.

Nu hab ich heute wieder nicht den Artikel geschrieben, den ich vorhatte, und jetzt bin ich zu müde. So hab ich beschlossen, dass Zeit zum Für-Sich-Sorgen ist. Das, was mir im Kopf und Herz rumschwirrt, das mag sich setzen, ich will Vertrauen üben. Ich möchts ja schon seit Tagen – achwas, Wochen – ordnen und davon erzählen, und ich muss feststellen, dass es noch nicht so weit ist. Also lass ich den Plan los und tu das Naheliegende. Das Naheliegende jetzt ist heiß duschen und vorher noch der Welt – naja, meiner riesigen LeserInnenschaft erzählen, was ich als Hauptübungstechniken, Methoden, Werkzeuge zur Rettung der Welt und des eigenen Wohlbefindens fürderhin anwenden will:

~  NICHT WERTEN  ~
~  DAS NAHELIEGENDE TUN  ~
~  LOSLASSEN  ~
~  VERTRAUEN  ~

 
Jut.

Bis morgen. Ich hab Vertrauen, dass ich morgen den Artikel schreibe. So toll wird der eh nicht, aber ich habs mir vorgenommen, und was ich mir vornehme, das muss ich machen


Das Bild hab ich eben in einem Ordner gefunden. Scheint, ich hab das gemacht, Ende letzten Jahres.
Seltsam. Grad gefällts mir, drum tu ichs hier rein.

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