fotografieren

Vögel

Vögel zu fotografieren versuche ich oft, und nur ganz selten gelingt es. Dann meist ‚aus Versehen‘.

Der Himmel ist voller Mauersegler, und wenn ich die Kamera bereit habe und ans Auge halte, sind alle weg. Vorher waren es TAUSENDE! Naja, -zig. Alle weg. Plöpp.
Die Lachmöve in Mannheim lacht und zieht Kreise über mir und lacht – bis ich die Kamera am Auge habe. Dann – plöpp. Weg ist sie.
Die Störche sind einigermaßen gut auf dem Bild – weil ich dachte, es wären Möven (ja wirklich…).
Die Krähen hocken auf dem Dach gegenüber und krächtzen mir fröhlich zu – bis ich die Kamera anmache. Plöpp.

Ja, ab und zu gelingt mir ein Vogelfoto – so ungefähr 3% meiner Versuche gelingen. Dazu die Zufallsfotos.

Heute hat’s mal wieder nicht geklappt.
Ich geh eben vom Einkaufen wieder heim, und da seh ich – was’n Zufall, dass ich überhaupt in den Himmel geguckt hab – da seh ich über mir einen kleinen Raubvogel kreisen.
Auf dem Foto rechts seht ihr den Ort. Da war er Millisekunden bevor ich auf den Auslöser drückte. X)
Er hat sich vorher gradezu genüsslich in seiner Schönheit gezeigt, das Sonnenlicht fiel durch die Schwingen, er zog langsame Kreise über der Straße — während ich fieberhaft die Kamera anwarf, und dann – plöpp.
Auf dem Foto sind grad die Schwanzfedern hinterm Dachfirst verschwunden.

Das ist oke, dochdoch. Manches soll nicht aufs Foto, manches ist für anderes gut.

Außerdem – ich mach irnzwie Sólveig vieles nach. Die hat neulich erst von Greifvögeln erzählt, die sie besuchen.

Immerhin hab ich dann den Schmetterling erwischt.

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wichtiges Update

Es geht weiter mit den Balkonblumenfotos. Beim ersten Post heuer dazu gabs Lilienknospen. Jetzt:

Pünktlich zur Walpurgisnacht. ❤

Ich war gestern in einem mini-Fotokurs im Hack-Museum, wo ich endlich gelernt habe, was ich seit dem 20. Mai 2015 versäumt habe zu lernen – die absoluten Foto-Basics:
Kleine Blende, große Zahl, viel Schärfe. Große Blende, kleine Zahl, Schärfe auf einen bestimmten Punkt.
Letzteres ist, was meine Kamera macht, wenn ich alles auf Automatik lasse. Was ich bis gestern immer getan habe. Ich war oft nicht zufrieden, weil ich nicht nur den Vordergrund scharf haben wollte, sondern auch zeigen, was im Hintergrund los ist. Das geht jetzt endlich viel besser, weswegen Molly auf dem oberen Foto nicht nur ein vage katzenförmiger Blubb ist.

Was andererseits richtig MIST ist: Die Lumix, die ich seit dem oben erwähnten 20. Mai 2015* besitze, hat innen einen schwarzen Fleck, der besonders bei superscharfen Aufnahmen superscharf in der oberen linken Ecke stört. Keine Ahnung, ob ich den noch mal wegbekomme. Obs im Objektiv ist (das ich eh nicht wechseln kann – Kompaktkamera) oder weiter innen. MEH! Sieht so aus, als ob mein Wissen bezüglich Fotografieren noch mehr erweitert werden muss. Ich dachte, mit dem Blenden- und Belichtungszeitenkram wüsst ich jetzt alles, was ich wissen muss. Aber nein, nu  muss ich auch noch was über die Hardware lernen.

Jo, das war das wichtige Update. Ich wollt eigentlich bloß das Lilienfoto posten. X)

* Ich hab im Blog geguckt, darum weiß ich das Datum so genau. Am 20. Mai 2015 hab ich mein wundervolles Fahrrad gekauft und die Kamera kam per Post.