Fotos

Letzter Oktobertag

ist heute. Erstaunlich wunderbare Sonne, warmgoldenes Licht. Noch mal auftanken, bevor der November losnebelt.
 
Am Neckar glüht ein kleines Herbstbäumchen,
 
jemand trank hier sein Treppenbier,
 
 
und im Star Coffee hamse neue Glühbirnen, wie schön!
 
 
 
 
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Nur so

Ich bin seit Dienstag wieder von München zurück und hab seitdem noch nix in meine Blogs geschrieben. Was is los midde Vetch?!?

Die Vetch is krank. Hust, schnief, rotz.

Ich bin erschöpft, mir wird leicht schwindelig, ich friere und hab Schnupfen. Schlicht gesagt: ich hab ne gediegene Erkältung.
Trotzdem geht es mir sehr gut. Ich hab das Gefühl, in mir schichtet sich einiges um und neu. Obwohl ich krank geworden bin, hab ich das Gefühl, ich heile.

Ich hab eben durch meine Fotos geguckt und welche vom 27. September gefunden. Da hatte ich nach der HPΨ-Schule eine Mitschülerin besucht. Sie hatte mich gefragt, ob ich abends mit zu einer schamanisch arbeitenden Frau wolle, die so Klangmassagen macht, „Schamanische Klänge“, zu nem absolut bezahlbaren Preis. Ahjaklar, gerne!

Also bin ich nach der Schule gleich mit zu U. Sie hatte eine GANZ besonders leckere Kürbissuppe gekocht (das erinnerte mich daran, dass ich, was kochen angeht, noch viel viel lernen kann) die wir glücklich auf ihrem Balkon verdrückt haben, und dann sind wir spazieren gegangen, und dabei habe ich SpätSommer-FrühHerbst-Fotos gemacht.

Und davon zeig ich jetzt ein paar. Weil da Wald drauf ist und Wärme durchkommt, und Herbst und goldene Sonne – und eine lustige Wolke ist auch dabei.
Das tut grad gut, finde ich.


 

FensterBilder

Heute hab ich mich seit Langem mal wieder veranlasst gefühlt, in meinen FensterBilder-Ordner zu tauchen.

Anlass dazu war ein superkitschiges, gegimptes Foto aus München. Spätsommer.


München, Bogenhausen, Shakespeare-Platz

Im Ordner sprachen mich noch andere Fotos aus früheren Leben an, die Spätsommerflair haben. Wie der schöne rote Bauzaun aus Passau, der das Beste an dem Grässlichen war, das die dort hingebaut haben:


Das wurde eine scheußliche, seelentötende, generische Einkaufspassage.

 
Und das Spätsommertürkis — zu Besuch zum Kaffee in München:


Das Bild hab ich noch bisschen gegimped.

 
Und zum Schluss noch was ausm Urbanen Garten, in psychedelisch. Ich weiß nicht, ist das ne Cosmea?


Hibbel-Zappel-Wackel-Blume

 
Und weil ichs nicht zweimal posten will, aber denke, auch hier könnte es der einen oder dem anderen aus der geneigten LeserInnenschaft was geben (falls es nicht eh schon alle kennen): Hier entlang zum Rezept fürs Beste Eis der Welt. Ohne Zucker, ohne Milch, ohne Mühe.

Neues von der Fotospeicherkarte

Das waren mal fette, dicke Regentropfen! (Noch fetter als sonst eh die ganze Zeit…)

Sommerwetter…

Und mal wieder Vögel. Neulich, als mal die Sonne schien, von der Kurpfalzbrücke runtergeguckt:

Neulich, als mal die Sonne unterging, vom Dachfenster hochgeguckt:
Diesmal nur ein ganz winziger Vogel dabei. Und fast ein ganzes Flugzeug.

Und kein so besonders schönes Foto, aber ein besonders schöner Anblick: Die vorübergehend stillgelegten Geleise der Linie 2.

Ohhh, ich mag SONNE!

Neues von der Fotospeicherkarte

Hab „körniges Scharzweiß“ ausprobiert

war mit zwei Mitschülerinnen (in unserem Alter sagt man wahrscheinlich „Ausbildungskolleginnen“) im Wildpark LU und hab wirkliche Vögel fotografiert

zuhause auf dem Balkon hab ich noch mehr Vögel fotografiert

und auf zwei Flohmärkten waren wir.

Der Batman ist noch zu haben, wobei er mir langsam ans Herz wächst.

FensterBilder

Auf meinem Computer gibt es einen Ordner namens FensterBilder. Darin enthalten sind 1.894 Objekte der Gesamtgröße 5,6 GB.

Die meisten Objekte sind Fotos aus den 3½  Wochen Südindien 2012/13, und dann noch dies und das, ich tu immer mal wieder was rein. Das ist der Ordner, auf den mein Bildschirmschoner zugreift, wenn er mir den Bildschirm mit Bildern füllt.

Vieles ist blah, manches ist so vertraut, dass ichs nicht mehr wahrnehme, und manchmal kommt da ein Bild, das ich vergessen hatte, das mich berührt.

Und wenn ichs dann noch mal angucken möchte, muss ich in diesen Ordner tauchen und es unter vielen hunderten von Fotos rausfischen, die größtenteils so hilfreiche, bezeichnende Namen haben wie CIMG6609.JPG.

Eben war da diese Ziege unter dem Schild, das will ich jetzt hier haben! Bis später, ich geh Tauchen.

Ach, das ging schnell 🙂

Auf dem Foto daneben wandert sie weiter.

Ich find das einerseits hammerkrass, dass ich das Foto gemacht hab. Ich war wirklich dort.
Andererseits: Natürlich war ich dort. Wo sonst? Hammerkrass war dann Zurücksein im kalten, verschneiten München.

Ich denke, ich werd jetzt öfters mal in den Ordner tauchen, wenn mich so ein Foto erwischt. FensterBilder.

alte Fotos

Es ist hier ein neuer Scanner eingetroffen. Einer, der wirklich gute Bilder macht. Ich geh grad durch alte Fotos, also, so richtige Fotos, zum Anfassen. Aus der Zeit als ich noch eine richtige Spiegelreflex-Nikon mit Film drin hatte. Ich konnte nicht wirklich gut damit umgehen, viel hab ich gar nicht. Nur drei Bilder zum Vorzeigen sind rausgekommen.

 

Das hier ist natürlich technisch grauenhaft, unterbelichtet – und ich liebe es. Das war in unserer Wohnung in Köln-Mülheim. Damals gab es noch Sozialhilfe, mein damaliger Freund lebte davon. Ich ging noch zur Schule.  Das Bild heißt Vanitas. Wenns ein Gemälde wär, wärs echt gut…

 

Das hier ist auch in Köln, auch ewig her. In der Straße hatte die Oma von meinem damaligen Freund ihr kleines Hexenhäuschen mit Garten, das sie nicht verkauft hat. Der Rest drumrum…

Ich mag das Bild. So ist das in unserer lebensfeindlichen Industriestadtrealität. Außerdem mag ich das Licht. Das Licht ist wirklich.

Und zum Schluss noch ein schönes, erbauliches Bild.

Diesen Aquarellkasten hab ich als Teenie von einem Freund der Familie geschenkt bekommen. Ich hab ihn immer noch. Gebrauchte Farbkästen sind so extrem fotogen, und ich mag auch die leichte Unschärfe und die gedämpften Farben. Keine Ahnung, wo oder wann das war. Lange her, dass ich die Nikon hatte.

 

Was mich eben richtig froh gemacht hat: Ich habe viele (nicht wirklich tolle) Bilder aus Köln, München und Passau, die Ausschnitte zeigen, Häuserfassaden, Gestrüpp und Gras, Himmel, Straßen, Läden, die erahnen lassen, wonach ich mich damals so sehr gesehnt habe. Nur wars das nie wirklich, es sah immer nur ein bisschen so aus. Und jetzt, in Mannheim, ist es wirklich. Ich bin da, wo ich sein will. Dafür bin ich sehr dankbar!

 

Das allerdings ist Köln. 🙂