fühlen

13. Juni 2017, Dienstag ~ Dankesammlung

Eben hab ich noch nen langen Vortrag online angehört, der mich wieder daran erinnert hat, worum’s geht: Nicht zu meckern, nicht zu lästern, nicht zu vergleichen, nicht haben zu müssen (der große Unterschied zwischen Sehnsucht und Sehnen) und die Gefühle und Emotionen, die in uns angestaut sind, zu fühlen. Dieser ungesunde Quark von wegen wir dürften keine ’negativen‘ Emotionen fühlen. Wir müssen die fühlen. Viele im englischsprachigen Bereich nennen das shadow work – Schattenwirken.
Das bedeutet nicht, uns von unseren Emotionen zu unheilsamen Taten hinreißen zu lassen (Streiten z.B.) oder uns drin zu suhlen.
Durchfühlen, zulassen, sein lassen, fließen lassen. Transformation.

Eya, sorry für die Kurzpredigt.

Danke – natürlich – für die Blumen auf dem Balkon.

Und danke noch mal an den netten Chef vom hiesigen Bioladen für die Tomatenpflanzen, die er mir neulich geschenkt hat.

 

Danke an Molly für ihr Da- und Sosein. Ach, an alle Katzen, natürlich.

 

Wir waren heute noch mal in MA, haben das neue Fahrrad vom Gefährten abgeholt, und bei der Gelegenheit habe ich im Laden mein eierndes Hinterrad vorgezeigt. Oje, das muss dringend gemacht werden, hab ich erfahren. Da muss ein neues Rad bestellt werden, das dauert, wenn es da ist, muss es montiert werden, das dauert noch nen Tag, und das kostet dann so 120.- bis 140.- Ocken.
Oke, ich übe ja zur Zeit, mich reich und sicher zu fühlen, trotz heftiger Unkosten im Alltag. Funktioniert auch einigermaßen, und ich bekomme auch reichlich Gelegenheit zum Üben…
Ich habe beschlossen, noch andere Angebote einzuholen und bin in MA zum Bahnhof gefahren, wo eine nette Fahrradwerkstatt — war. Die machen grad für immer zu. Meh.
Was andererseits vielleicht genau so sein soll, weils hier in LU diesen schnuckeligen Radladen gibt. Da bin ich auf dem Heimweg vorbeigefahren. Der hatte das benötigte Rad im Lager, nächsten Montag bringe ich mein Fahrrad hin, Dienstag hol ichs ab, und kosten wirds unter 80.- €s. Danke!

Noch in Mannheim fand ich auf dem Weg zur Jungbuschbrücke wunderschöne wilde Wicken. Wie ihr euch denken könnt, MAG ich Wicken. Sehr!

Jo, und jetzt gehen wir bald ins Bett und gucken wieder eine neue Serie, die ein bisschen besser zu werden verspricht als dieses grauslich verquaste „Kettering Incident“. Ich möcht echt mal wieder was gucken, wo die Autoren eine Geschichte zu erzählen haben, statt in ominösen Andeutungen zu schwelgen, die nie erklärt werden.

Eya… irnzwer hat oben was von ’nicht lästern‘ gepredigt. Okeoke. Danke.

 

 

 

edit:

Achgosh, jetzt hätte ich doch fast das Gedicht vergessen. Tscha, zu früh erleichtert aufgeatmet. Hier kommt es.

Öm…

Die wilden Wicken
wuchern und werfen ihre
Schatten auf den Weg.

 

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4. Mai ~ Dankesammlung

Ajoo… heute wirds nicht ganz so einfach, denn ich habe heute einige Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, nicht gemacht. Sowas drückt mir auf die Laune.
Ich glaub, ich bin in alte Muster reingerutscht – Trägheit, Zorn -, und ich habe den Verdacht, dass das auch damit zusammenhängt, dass ich mich heute zeitweise über das Geldwesen erbost und dann gegruselt habe (vgl. vorheriger Beitrag). Ich finde, dass solche Themen sehr toxisch sind und ich sie mit größter VorSicht und RückSicht behandeln muss.
Das heißt nicht, dass ich alles Unangenehme und Gruselige in der Welt nicht mehr ansehen will. Das wäre sehr ungesunder Selbstbetrug. Es ist wichtig zur Heilung, Schatten wahr zu nehmen, die ganz großen im ‚Außen‘ genauso wie die kleinen (und großen) in mir selbst. Licht dran lassen und hinsehen und durch die Angst davor hin zu den Gefühlen, die dahinter liegen und gefühlt werden müssen, damit sie mich nicht quälen und lähmen. Alles, zu dem ich nicht durchkomme, wirkt subtil weiter und macht mich anfällig für Energieverlust.
Eya. Kann nicht sagen, dass diese Erfahrung heute mich freut… Immerhin bin ich wirklich dankbar für die Erkenntnisse. Die sind bestimmt noch lange nicht die letzte Weisheit ~ sie sind Wegweiser, und ich habe das Gefühl, dass sie mich wieder bisschen meinen Weg entlang zur Mitte führen. Wenn ich ihnen folge. =)
Oke, also dafür danke.

Außerdem freue ich mich schon seit einiger Zeit über den Frühling, der macht, dass ich in der Stadt endlich wieder was zu gucken habe.

Im Herbst letzten Jahres hab ich angefangen, in der Stadt nicht mehr auf Schaufenster, Plakate und Leute zu gucken, sondern auf den Himmel, auf Tiere (hauptsächlich Vögel) und auf alles, was wächst. Und da mag ich am liebsten die kleinen wilden Flecken Gras und Blumen, die aus Ritzen und um Bäume rum wuchern.

Ich hab grad den Artikel gefunden (nee, ihr müsste den jetzt nicht lesen, ich linke den für mich, das ist ja hier auch ein bisschen mein Tagebuch). Also, es steht vorher viel in den Artikel, das zu meiner Erfahrung und Erkenntnis heute passt. Bestätigt meinen Eindruck, dass ich heute wieder ein kleines bisschen tiefer gekommen bin. Letztes Jahr hab ich die Angst noch weggegschickt, jetzt will ich durch, klar sehen, fühlen, was zu fühlen ist und auf der anderen Seite befreit und heil wieder raus.

Ja, doch. Danke. =) ❤