Gerchtigkeit

ARRGH!

oder
MARS II

 

Diese Axt ist von einem kölner Flohmarkt, und es ist eine Sonne darauf und der Name SHIVA

Seit gestern geht Mars also wieder vorwärts, und ich habe den Eindruck, dass damit auch bei vielen von uns das Aggressionslevel angestiegen ist. Viele Leute sind gereizt*.
Ich war gestern in der Schule mehrfach extrem genervt, auf Twitter hat mich auch einiges erbost (Ich hab die Twitter Seite jetzt einfach zugemacht. Ja guck, das GEHT!) und mein Gefährte erzählte Gleiches von seiner Arbeit, sowohl bei ihm als auch bei KollegInnen.

Das hat bestimmt auch mit dem schwülen, anstrengenden Wetter zu tun – und dann könnte ich wieder argumentieren, dass das feuchtwarme Wetter wunderbar zum feurigen Mars im Wasserzeichen Skorpion passt.

Wie dem auch immer sei —

Was mir auch aufgefallen ist, bei mir persönlich, beim Gefährten, bei andern Leuten im wirklichen Leben und beim Lesen diverser Beiträge von euch:

Es werden Grenzen gezogen. Berechtigte Verärgerung und Genervtheit entlädt sich – nicht hilflos strampelnd oder unangemessen heftig, sondern es werden klare, angemessene, heilsame Grenzen gezogen.
So wie es die Gerechtigkeit im Colman Smith Tarot zeigt.
Sie schneidet ab, was zu viel ist, was unpassend ist.
Nicht mehr und nicht weniger. Diese Gerechtigkeit hat die Augen nicht verbunden. Sie sieht klar.

Gut!

Mein Lieblingsastrologe, Robert Wilkinson, der, der noch längere Riemen als ich schreibt, hat zum derzeitigen Mars einen nicht ganz so langen Artikel verfasst, den ich allen mit Englischkenntnissen ans Herz lege:

Mars Stationary Direct at 24 Scorpio Affecting Us Through 2018 Pt. 1

Für diejenigen, die das nicht lesen wollen oder können hier etwas daraus zusammengefasst bzw. stümperhaft übersetzt. Nehmt es nicht zu wörtlich, sondern schaut, was bei euch andockt oder was vielleicht nur einzelne Worte bei euch auslösen:

Die retrograde Mars Zeit ab Mitte April (17. 4.) war eine Zeit nachlassenden Momentums (Schwungs). Die Art und Weise wie wir bestimmte Dinge tun, wurde auseinandergenommen/dekonstruiert.
Es war eine Zeit des Trainings, der Vorbereitung, des Pflegens
als Auftakt für zukünftige Konstruktionen/Muster.
Das Ganze war ein bisschen eine Zeitlupenzeit. Das wird jetzt anders!

Als Mars im späten März so richtig langsam wurde
haben wir etwas auseinandergenommen/abgeschafft oder noch mal gemacht.
Oder wir mussten warten, dass etwas erledigt/getan ist,
damit wir wiederaufnehmen können, was wir aufschieben mussten.

Nach Monaten des Vorbereitens, Planens und Wartens sind wir nun auf einer Rampe,
von der aus neue Aktivitäten und Projekte vorwärts springen.

Wir bewegen uns jetzt auf eindeutige, klar definierte Weise vorwärts.

Wir sind im Februar in Schütze-Skorpion Energie eingetaucht und haben Mitte April (ca. 17. 4.) eine Schwelle erreicht.

Seit dem haben wir neue Techniken erworben um zu lehren und um Fähigkeiten zu lernen, die nicht unbedingt ’natürlich‘ sind, aber für das Leben in der Gesellschaft benötigt werden.
Wir sahen deutlicher, was wir meistern müssen, um zum nächsten Level aufzusteigen (was immer das bedeutet) und mussten während dieses Wachstumsprozesses mutig unserer innere Führung vertrauen / ihr Ehre erweisen.

Weitere Stichworte: Neue Perspektiven auf zukünftige Möglichkeiten – neue Freiheit auf emotionaler und sozialer Ebene – aufflackernde Einblicke in Potenziale – Überarbeitung unserer Anziehungskraft, unseres Begehrens, unserer Art und Weise, Ressourcen und Werte zu teilen – wir stehen an einem Übergang -> frühere Lehren anwenden für zukünftiges, alltägliches Leben. „It’s transformation time!“ Es ist TransformationsZeit!

Wer sich tiefer damit beschäftigen möchte, sollte die genaueren Daten mit Ereignissen/Projekten/Erlebnissen/Plänen im eigenen Leben vergleichen.

Ich hab da bei mir einiges gefunden, u.A. begeisternder Input in der Schule, das Vetchdeck (MA OK), und – da wurde, so wie jetzt auch grad wieder, mein Geburts-Mars mit einem Quadrat getriggert – hilflose Wutanfälle, aus denen schließlich mein Entschluss erwuchs, hier drastisch Müll zu reduzieren.

Denen, die keinen Bock haben, jetzt Daten und Ereignisse und was alles noch zu vergleichen – gosh, da kannste dich verlieren und verwuseln! -, denen sag ich mal wieder:
Es soll tatsächlich Leute geben, die ganz ohne Astrologie ein erfülltes Leben führen.
Für mich ist das grad sehr interessant und inspirierend, und weil es vielleicht ein paar anderen auch was gibt, darum schreib ich davon. Nur eine von vielen Landkarten, nur einer von vielen Realitätstunneln.

Und weil ich ein Foto für den Blogbeitrag brauchte, hab ich doch tatsächlich meine Axt wiedergefunden!


*
Busfahrer: „Nächste Haltestelle Mönchshofstraße.“
Der ganze Bus:FRESSE DA VORNE!
GeeREIZT! – Super Sketch von Badesalz.