Gestalttherapie

Montag, 26. & Dienstag 27. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatten wir noch mal gestalttherapeutische leere Stuhlarbeit in der HPΨ- Schule. War wieder sehr intensiv, erhellend und bereichernd. Ich liebe die Gestalttherapie. Ich schreib demnächst einen Beitrag dazu – in die HECKENWICKE. Ich werds hier erwähnen.

Warme Winde.

Gute Gespräche, leckerer Kaffee – und das gleichzeitig! =) Montags trommel ich alle, die mitwollen, nach der Schule zum Kaffeetrinken zusammen. Ich war auch schon ganz alleine, andererseits waren die auch schon ohne mich Kaffeetrinken, als ich nicht da war. Gut so.

Das Gedicht.

So viel Katzenhaar
an dem Tier. Auch wenn scheinbar
alles an dir klebt.

 
Heute.

Heute habe ich die Leere Stuhlarbeit alleine ausprobiert. Das hat sehr gut funktioniert. Ich werde es wieder tun! =)

Mangold

Heute vormittag, als ich mich an den Rechner setzte, guckte ein Mann in mein Fenster, vielleicht 50 cm von mir entfernt auf der anderen Seite der Scheibe. Mein Zimmer ist im zweiten Stock.
Die Fassade von unserem Haus wird repariert. Ich hätte den genauen Termin gerne vorher gewusst… Wie dem auch sei, das bedeutet, dass bald jemand wg. des Lecks im Dach kommt, und dann wirds nicht mehr an der Treppe die Tapete langtropfen. Da bin ich froh.

So, liebe Leute,
das wars für heute.

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Samstag 24. & Sonntag 25. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatte ich HPΨ-Schule. Samstag haben wir immer was Praktisches, und unsere Dozentin hat uns mal wieder in den Luisenpark bestellt. Viele aus dem Kurs waren dagegen. Ja, war ich auch, letztes Jahr. Ich mag das nicht, wenn meine Routine unterbrochen wird, und rausgehn– oke, ja, soll gesund sein. Bin ich auch immer dafür, klardoch. Jederzeit. Nur nicht unbedingt diesen Samstag.

Letztes Jahr hab ich mich drauf eingelassen, und so konnte ich dieses Jahr denjenigen, die den Park noch nicht kannten und aus ähnlichen Gründen wie ich vordem dagegen waren, sagen: Doch, lasst uns unbedingt in den Park gehen! Andere, die den Park kannten, stimmten ein, und so wurde es dann doch beschlossen. Wir trafen uns gestern im Park, um gestalttherapeutische Leere Stuhlarbeit zu üben.

Zu meiner Freude kam der Gefährte mit. Wir sind mit dem Rad hingefahren und trotz Verfransens und ZuSpätKommens standen die andern noch vorm Eingang und warteten. Mit uns war die 10 voll und wir kamen ermäßigt rein – bzw. kostenlos, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wer eigentlich den Eintritt für die Gruppe bezahlt hat.

Im Park war es sehr schön, und die Übung war klasse. Hat uns allen was gebracht, auch dem Gefährten.

Es ist ja interessant, dass ausgerechnet die humanistischen Therapiemethoden wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Die helfen nämlich wirklich, allerdings sprengen sie uns, wenn wir uns drauf einlassen, auch aus der ungesunden Normalität. Und die könnte ja dann nicht mehr so wunderbar reibungsvoll funktionieren. Also logisch, dass die humanistischen Therapiemethoden nicht wissenschaftlich anerkannt sind.

Nach der Unterrichtseinheit, es war Nachmittag, sind der Gefährte und ich noch bisschen durch den Park geschlendert.

Dann haben wir uns getrennt – er in die Muckibude, ich zum Einkaufen und Kaffeetrinken.

Einkaufen wollte ich im mannheimer Alnatura, doch da gabs weder Mangold noch sonstwas, das mich wirklich anmachte. Fast hätte ich Champignons genommen, nur hatte ich leider meine waschbaren Gemüsetäschchen nicht mit, und dort gabs nur dünne Plastiktüten fürs Gemüse. Und irnzein anderes Gemüse, das ohne Tüte transportierbar war und das ich schon wieder vergessen habe, hab ich auch wieder aus dem Wagen geräumt, als ich sah, dass es aus nem fernen Ausland kam.
Bin also wieder raus, ohne was zu kaufen. Vorbei an Türmen von Plastikbechern gefüllt mit veganem Cappuccino.

Ich kauf nicht mehr gern im Alnatura. Nur Rossmann hat noch absurdere Plastikorgien zu bieten. Auch dort kauf ich fast nie, genau deswegen. Ich werds ihnen demnächst mal wieder per Mail schreiben. Euch rate ich auch dazu, und außerdem: Plastikfreier Juli steht an.

Immerhin kann ich auch Alnatura danke sagen, weil ich doch mit etwas aus dem Laden raus bin: Es gab müde Tomaten- und Paprika- und Auberginenpflanzen zu verschenken, und nu haben wir noch ne Tomate und eine Paprika auf dem Balkon. Bin SEHR gespannt!

Von dort aus bin ich direkt ins StarCoffee, wode auf selber mitgebrachte ToGo-Becher 30 ct Rabatt bekommst. Ich hatte wieder eine volle Stempelkarte, und so gab es wieder einen Eimer voller Cappuccino. Nicht vegan, dafür ganz plastikfrei.

Was auch sehr schön war: Die Stadt war heiß und teilweise still – eine ganz eigene, magische Atmosphäre. Und die Luft schwer vom Schokoladenduft.

Zurück in LU wars überhaupt nicht still, den dieses Wochenende ist Stadtfest. Es war richtig viel los auf den heißen Straßen. Ich bin erst mal zu dem anderen, größeren ludwigshafener Bioladen geradelt. Wir haben hier nämlich kein Alnatura, dafür zwei richtig nette echte Bioläden. Gestern hatte der Laden zwar schon zu, die Tür stand allerdings noch offen, und ich bekam freundlicherweise noch paar Blätter des schon weggeräumten Mangolds aus der Kühlung geholt und verkauft. Regional und unverpackt.

Dann musste ich durchs Getümmel.
Ich bekam den Startschuss vom Stadtlauf mit und war kurz sehr bewegt von den wackeren Läuferinnen und Läufern, bis ich merkte, dass die im Kreis laufen, und das viele, viele Runden lang. Und dass ich mit meinen welkenden Pflanzen und dem Mangold in der MItte vom Lauf gefangen bin.
Ich habe sehr lange an einer Stelle gewartet, ob sich eine Lücke zwischen den Laufenden auftut, durch die ich schnell mit meinem Fahrrad durchgekonnt hätte. Richtig schnell konnte ich nicht, weil ich mir das Absperrungsband hätte hochhalten müssen, und das hätte zu lange gedauert. Ich kam also nicht weg, und die Sonne bretterte. Und kein Ende in Sicht.

Schließlich bin ich ratlos rumgefahren, traf auch andere Gefangene, und dann kam ich an einen Streckenabschnitt, wo sehr SEHR nette junge Lauf-Helferinnen für uns im passenden Moment die Absperrung hochhielten, so dass wir durchflutschen konnten. FREI! Danke!

Zuhause – von der Sonne heißgebraten und erschöpft – haben der Schnusel und ich erst mal heftig gechillt, auch viel noch besprochen, was wir bei der Übung im Park erlebt und gelernt haben. Und dann, es war schon dunkel, sind wir noch mal raus, um ne Runde übers Stadtfest zu drehen. War schön, war nett, und dass wir zwei Stubenhocker überhaupt noch mal raus sind, das war ein Wunder.

Ne Karte kam auch
die war von Däd und Bille
Molli im Gelben.

Das war gestern. Schöner Tag.

 

Heute.

Heute ist ein Comptag. Alles irnzwie genervter als gestern, mehr Stress. Dabei hab ich heute frei und muss gar nichts.

Auch interessant.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die nachmittags draufgetropften roten Tintenflecken vom Parkettboden wegbekommen habe. Sah erst nicht danach aus, dann halfen Natronpaste und Spülischaum.

Außerdem ist heute wieder so schönes Wetter. Diesmal kühler, dicke fette Wolken, Regenlicht ohne Regen.

Und ich liebe so sehr diese seltsamen, tropisch wirkenden Bäume, die hier wachsen. Z.B. gegenüber meines Fensters, überm Parkplatz bei der Kirche. Die bekommen so Schoten, die sehen aus, wie Carob vom Affenbrotbaum. Wächst der überhaupt in unseren Breiten? Und wenn nicht: was ist es dann?

Apropos Parkplatz bei der Kirche:
Heute Vormittag guckte der Gefährte aus meinem Fenster und rief „Hey, der hat mein Auto vollgespritzt mit Weihwasser!“
Tatsächlich! Da ist der lokale Papst übern Parkplatz und hat die Autos gesegnet. Wie nett!

Besseres Foto hab ich in der Schnelle nicht geschafft. Ist das nicht schnuffig? =)

Jo, und das wars nu für heute. Ich leg gleich noch ne Patience, und dann filmgucken und schlafen. Morgen ist Schule, da machen wir noch mal Leere Stuhlarbeit. Wie schön. Und compfrei ist morgen auch. Wie schön!

Parkett ohne Fleck
Autos heilig bezaubert
der Tag gerettet.

Vertrauen bedeutet für mein Leben…

Puh. Komme grad vom heutigen Wörkschop zurück. Thema waren die humanistischen Therapiemethoden, die wir in drei Unterrichtseinheiten durchgenommen hatten. Gestalttherapie, Bioenergetik und zuletzt Logotherapie und Existenzanalyse.

Heute haben wir eine Eingangsübung gemacht. Entspannung, Visualisieren, mit einem Begriff zurückkommen. -> Mit einen Phänomen. Meins war „Vertrauen“.

Dann haben wirs in einer Partnerübung besprochen, dann haben wirs in einer Partnerübung modelliert: eine Körperhaltung finden, die sich zum Phänomen passend anfühlt.

So üben wir mit dem Verstand und mit dem Empfinden (Köper), dem Phänomen auf die Spur zu kommen.

Dann haben wirs gemalt. Dann wurden die Bilder aufgehängt, mit einem Din A 4 Blatt darunter, auf das die anderen möglichst mit nur einem Wort schreiben sollten, was das Bild in ihnen auslöst.

Und dann sollten wir eine Geschichte schreiben mit der Überschrift [Mein Phänomen] bedeutet für mein Leben…, in der alle Begriffe, die die andern zu unserem Bild geschrieben hatten, vorkommen sollten.

Ich hatte im Verlauf dieses Workshops reichlich Gelegenheit, Vertrauen zu üben. Es gab ein paar Fügungen, wegen derer ich normalerweise schrecklich gehadert hätte. Nu will ich ja gar nicht normal sein, sondern heil, also habe ich geübt, mich vertrauensvoll der Herausforderung zu stellen und davon auszugehen, dass mir das Universum und seine BewohnerInnen nicht feindlich gesonnen sind… Ich habe auch Vertrauen geübt, als ich das Bild gemalt hab. Dass ich genug Zeit habe, fertig zu malen. Und das es nicht schön oder gut sein muss. Ich wollte, dass es vollständig ist, und fertig, und das wars.

Das Schreiben der Geschichte – bei mir eher eine Art Gedicht – entlang der Begriffe, die ich dann auf meinem Blatt fand, das war TOLL. Ein Puzzle zusammensetzen. Die Begriffe waren:

Fröhliches Dorf ~ Paradies ~ kindliche Freude / Kindheit erleben! ~ Fröhlich in der Natur leben ~ zu Hause ~ Leben in vollen Zügen ~ Märchenland ~ Kindheitsphantasie ~ schillerndes Leben ~ pralles Leben ~ Familie ~ bunt ~ Farbe ~ Träume ~ Idylle ~ Wohnmöglichkeit.

Ich glaub, ich habe doch paar Begriffe ausgelassen… Sie haben mich ausnahmslos alle berührt, und ich könnte wirklich oh tief und viel dazu schreiben. Dazu war die Zeit nicht. Hier das, was ausgelöst durch den ganzen Input dieser Tage und durch die Begriffe zum geschriebenen Text wurde.

 
Vertrauen bedeutet für mein Leben…

aus meinem inneren Märchenland
heraus aus dem verlorenen Paradies
das ich nur ahnen konnte.

In warmer Sonne, Gräserduft und Staub der Straße –
das zieht mich heraus aus der Kindheitsphantasie
dieses Sehen
hinein ins pralle Leben
ins schillernde Leben
ins Leben

in die Wirklichkeit

Keine Idylle – Idyllen sind schal und leer
meine Träume lassen mich erschöpft zurück
ich seh keine Wohnmöglichkeit für sie in der Realität

So verlasse ich die Familie
ich will Farben, ich will es bunt in der Welt
und fröhlich in der Natur zu leben
war mir nie gegeben
in den grauen Städten,
die bis zum Horzont reichen.

Das sind Realitäten.
NICHT die Wirklichkeit.

Kein fröhliches Dorf
nicht zuhause
nirgendwo

lebe ich doch in vollen Zügen
an den Rändern
wo es funkelt
wo die Wirklichkeit dräut und lockt

dort will ich sein

lebendige Heimat
nicht ortsgebunden
nur ans Hier
im Jetzt

SEIN

Vertrauen, dass ich finde
dass ich habe und bin:
lebendige Heimat
und so viel mehr
als ich mir hier&jetzt
vorstellen kann.

 

 
Jo, zu mehr bin ich hier&jetzt nicht imstande. Ich werde mehr zu Logotherapie schreiben. Zur passenden Zeit.

Das war schöner Unterricht, voller Wunder. Danke!

 

 

Wiedereinstieg…

Ich muss dringend einen Beitrag schreiben, weil ich die letzten beiden Beiträge jetzt mal langsam nach unten sinken lassen will. Ich bin im Reinen mit denen, die passen, und jetzt bin ich wieder woanders. Wie im richtigen Leben halt.

Es folgt eine Bestandsaufnahme mit Links zu älteren Beiträgen (hauptsächlich) von mir. Das ist für mich selber.

Zu den Jahreszeitenfesten, die ich dieses Jahr richtig amtlich feiern wollte (hier beschrieben):

Hat sich erledigt. Das geplante Lichtmessfest ist wg. Krankheit und Erschöpfung ausgefallen. Stattdessen habe ich in dieser Zeit ne mal wieder sehr intensive Auseinandersetzung mit meinem Schnusel gehabt. Schicht um Schicht geht es in die Tiefe. Dann kam Besuch aus München, das war auch sehr intensiv und interessant, und für uns alle auch anstrengend. Darüber wurden Schnusel und ich halt krank (Immunsystem angeschlagen…) und als der Termin zu Lichtmess da war, konnte er nicht mitmachen und ich verspürte überhaupt keinen Anlass, irgendwas alleine zu machen. Das Wetter war der übliche matschig-trübe Herbst, den wir seit letztem Herbst hier hauptsächlich hatten, ich war sehr erschöpft und hatte viel zu verarbeiten. Nach Feiern war mir überhaupt nicht. Für mich alleine kam es mir hohl und sinnlos vor.

Ich habe das genutzt, um zu üben, nicht zu hadern. In der Zeit haben wir mehrere schöne Vorhaben gelassen, und ich habe festgestellt, dass ich damit gut leben kann, solange ich keine emotionale Pest aufkommen lasse.
Ich habe tatsächlich in jedem ‚Scheitern‘ was Gutes gefunden.

Die ausgefallene Goa-Party: Die war zu Neumond, ich war extrem müde und gar nicht mal so traurig, als ich nicht gegangen bin. Meine Karte habe ich einer jungen Frau verkauft, hab ihr noch 5.- nachgelassen und sie hat sich sehr gefreut.
Ich geh noch auf so ne Party, und da guck ich, dass es vorm Vollmond ist. 🙂

Das ausgefallene Lichtmess: Ich hatte ja vorgehabt, übers Jahr zu gucken, wie sich die Feste anfühlen, ob ich sie noch als stimmig empfinde. Und nu finde ich: Durch den Lichtmess-Ausfall hab ich mir ein Jahr sinnloses Rumprobieren gespart. Ich kann hier&jetzt sagen: Nein, die Feste fühlen sich nicht mehr stimmig für mich an.
Statt mir das dies Jahr noch mal richtig reinzureiben, kann ich gucken, was ich stattdessen machen will. Ich bin dankbar, dass mein Lichtmess ausgefallen ist.

Und dann wollten wir nach Hockenheim zu Hagen Rether. Da warn wir dann auch zu krank zu. Die Karten konnten wir telefonisch zurückgeben. Und Ende des Jahres kommt er nach Mannheim ins Capitol, da mag ich eh viel lieber hin als nach Hockenheim. Alles ist gut. 🙂

Ungefähr zeitgleich mit den Lichtmess-Plänen und in der darauf folgenden kranksei-und-alles-fällt-aus-Zeit kam der Sieben-Elemente-Test daher, und mit ihm einige Anmeldungen an meinem eigenen Messageboard. Das hat mich erst sehr gefreut, das hatte ich mir doch so gewünscht. Und dann konnte ichs nicht pflegen, weil ich teilweise aufm Schlauch stand und außerdem fast nicht online (sondern im Bett) war.

Ich war und bin seit der Zeit sehr mit meinem Horoskop beschäftigt, das mir neue Erkenntnisse bzgl. meines Berufes und meiner Berufung beschert. Entweder, das wird ein eigener Blogbeitrag, oder ich behalts einfach für mich, da es nur für mich wichtig ist.

Jo… und in all das rein kam KALI.

Das war, so seh ich das jetzt, die Overtüre zu einer ganz grässlichen Zeit. Also, sie hat sich grässlich angefühlt, es ging mir schlecht. Stimmig wars auch.
Da ging so langsam mein MarsT-quadrat-MarsR los, das mich in der folgenden Zeit gebeutelt hat, am 19. Februar exakt wurde, und sich dann am 21. auch hier im Blog entladen hat. Das ist in Ordnung, denn die Dinge, die meine Wut und meinen Zorn entfachen, sind wirklich. Ich bin sehr dankbar, dass KALI schon da war, um meinen Zorn zu aufzunehmen.
Dass ich dieses Mars-Mars-Quadrat hatte, das hab ich auch erst um die Zeit rum festgestellt. Das war schon ein kleiner Trost.
Ein weiterer sehr großer Trost, auch wenn ich weinen musste (und muss), weil wir die Erde so unglaublich vergiftet haben, war dann die aktuelle Astrovorschau von Godharma. Bei allem Entsetzlichen kam sehr stark zu mir durch: ZUVERSICHT und SEI REALISTISCH: PLANE EIN WUNDER! (Osho). Und im nächsten Godharma-Artikel dazu begegnete mir auch KALI wieder, im Tanz mit Shiva. Ich hab mich so gefreut, das Bild dort zu sehen, ich hab das nämlich selber 2012 im Netz gefunden, ausgedruckt, laminiert, und seitdem begleitet es mich.


ca. 1780 – Indian, Punjab Hills, Guler 18th century

Noch im ganz akuten Zorn und in Verzweiflung hab ich mir ein wundervolles Sea Shepherd Unterhemd geschenkt, dazu das Buch EARTHFORCE! von Captain Paul Watson (Begründer von Sea Shepherd). Okee, ich bin jetzt nicht so die superaktive Umweltkriegerin, auch wenn ich mich sehr schick in military Klamotten find ~
Das Buch ist dennoch auch für ältere Computerhockerinnen wie mich inspirierend. Ich les es grad mit großer Freude. Ich bin dankbar: Sea Shepherd, dem Captain und auch mir ein bisschen, weil ich mir das Buch (und das Hemd) geschenkt hab.

Achja, es ist noch was ausgefallen in der Ausfall-und-kranksei-Zeit. Drei Unterrichtseinheiten der HPΨ Schule. Praktische Übungen, das wurmt mich. Der Wiedereinstieg war dann mit einer Einheit zu Humanistischer Therapie und da speziell Gestalttherapie. Das war TOLL. Und dann auch extrem frustrierend – so etwas abgehandelt in, was weiß ich, 2-3 Stunden. Naja, das wusste ich vorher, also will ich dankbar sein, dass diese 2-3 Stunden sehr bereichernd für mich waren. Auf YouTube finde ich derweil jede Menge wunderbarer Videos zu psychologischen Themen. Zu Gestalttherapie hat mich vor allem dieses hier begeistert:

Als die Lady zum wiederholten Male erwähnte, dass der alte Fritz (Perls) Schwierigkeiten hatte, seine eigene Mitte zu halten, da war ich plötzlich überzeugt, dass der die Mondknoten genau wie ich von der Waage in den Widder hat. Achse ☋♎―☊♈. Hab ich nachgeguckt, hat er die Mondknoten von der Waage in den Widder.
Ich mach mich als Astrologin selbstständig! Oder vielleicht werd ich doch lieber Gestalttherapeutin, noch ein paar Videos, dann kann ich das! (Da gibts viele mit dem alten [kettenrauchenden] Fritz himself auf YouTube. Sehr faszinierend! Viel mehr als die Monknoten hab ich nicht mit dem gemeinsam…) Oder doch lieber Bioenergetik.

Eya.

Also, reich und berühmt werd ich wohl nicht mehr, in diesem Leben. Naja, reich vielleicht. Kurz bevor das Geld abgeschafft wird. Wodrauf ich mich schon sehr freue.

Das war die Bestandsaufnahme. Demnächst in diesem Blog: MondMedis.

Neues von der Fotospeicherkarte…

Die Lilie vom Schnusel – aus meinem bewährten Lieblings-Lilienladen – blüht aufs Schönste. Denkt euch dazu den zimtig-balsamisch, betörend-betäubenden Duft. Sehr sehr heilsam!

Dann zwei hübsche Bilder vom Alten Messplatz.

Vielleicht sollte ich was zu Toni der Assi sagen. Vielleicht auch besser nicht. Doch, ich sags: Ich hab vor zwei Jahren auf YouTube paar seiner Songs angehört, und aus zweien kann ich seitdem sogar Teile auswendig. Ich hätte CDs von dem, wenn ich die irnzwo umsonst bekommen könnte, weil, Geld soll der nicht an mir verdienen. Immer wenn ich den höre, treibts mir Tränen in die Augen vor Lachen. „Schalldämpfa – Ärrenmoad – Jeda Schuss – Köapatreffa“ Achja, de Äärre! Vielleicht sollte ich über sowas nicht lachen. BRUUUHAHAHAH!
Bestimmt hab ich schon viel zu viele Worte gemacht, aber der Sticker is nu mal drauf und hat mir ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Und wer wirklich mehr wissen will: Der patriotische Serbo-Mannheimer musste in die Schweiz ins Exil. Oooohhh. Und die Schweizer sind echt genervt. (Da gehts mir um den Artikel, v.A. die 6 netten Kommentare ganz unten, nicht um das Lied. Das Lied ist ENTzückend! 😀)
Eya. Schluss jetzt damit.

Was hab ich denn noch…

Die Mittelstraße. Ich liebe die Mittelstraße.

Achja, und heute war ich seit langer Zeit mal wieder in der Schule. Es waren zwei Wochen Ferien, letzten Samstag gings wieder los mit praktischer Übung, die ich wg. krank verpasst habe. Montag und Dienstag auch. Heute, Donnerstag, war ich endlich wieder dort. Thema war Gestalttherapie. Sehr schönes Thema!
Gestalttherapie hat viel aus dem Zen-Buddhismus. Gewirkt wird mit und im Hier&Jetzt.
Wir sollten Bunstifte oder Wasserfarben oder Knetmasse mitbringen, das war doch ein schöner Grund, heute Morgen aus dem Bett zu klettern. Im praktischen Teil der Unterrichtseinheit haben wir eine kleine AtemAchtsamkeitsübung gemacht, und dann sollten wir das Gefühl – also das „Phänomen“ malen, das wir in uns wahrgenommen haben.

Ich habe Traurigkeit und Müdigkeit gespürt ~ vordergründig liegt das am Kranksein und an meinem völlig aus den Fugen geratenem Schlafrhythmus. Dazu noch andere Sachen, die ich gar nicht so richtig benennen kann. Dazu nehm ich mir morgen 4 Stunden Zeit, vormittags. Ich habe die letzte Zeit hauptsächlich im Gespräch mit Schnusel verbracht, und/oder im Bett beim Filmgucken. Ich muss mir Zeit für mich nehmen, nachdenken, was aufschreiben, vielleicht bisschen oraklen, basteln…Ich vergesse das immer wieder, dass ich solche Zeiten dringend brauche.
Eya… heute in der Schule hatte ich genau solche Zeit für mich, das war sehr gut. Ich nahm also in mir diese Traurigkeit und die Müdigkeit wahr, und allein das fühlte sich schon seltsam gut an. Das Wahr-nehmen. Das als wahr annehmen, erkennen, was eben zur Zeit IST.
Dazu stieg sofort vor meinem inneren Auge ein wundervolles Bild auf, Wellen und Spirallinien (sowas male ich oft und gerne), in fließenden Wassertönen, wie warme Tränen, mit vereinzelten goldenen und roten und türkisen Adern.

Gemalt hab ich dann das: hust – meh – naja, es is wasses is

Rechts unten steht, was ich an Feedbäck ausm Kurs bekommne habe. Qualle, eh? Soso. Naja, Schnusel sagte, als ichs ihm zeigte: „Ohh, Cthulhu!“

Na dann.

Jedenfalls war es angenehm und heilsam, diese Traurigkeit SEIN zu lassen und sie auch ganz bei mir zu lassen. Eine Ursache meiner Traurigkeit hat mit der Umwelt zu tun, mit den ‚Anderen‘, und am Anfang ragten auch einige der Spiralen nach außen. Das hat sich nicht gut angefühlt, so habe ich diesen, äm, Quallenmantel um alles gemalt und damit – fällt mir jetzt auf – eine geschlossene Form/Gestalt gemalt, die nicht im Außen sucht oder saugt, sondern in sich nach unten abfließt. Das ist gut so. Hier&Jetzt, wohlgemerkt, das ist eine Momentaufnahme vom Hier&Jetzt. Ich hab das Gefühl, ich finde, das ist grad sehr heilsam.

Schnusel hat dann noch entdeckt, dass das Bild auf dem Kopf ne andere Wirkung hat:

Jo. Soweit für heute.