Halloween

Sonntag, 30. Oktober – Neumond in Skorpion ~ und HelOwEen

Sonntag, den 30. Oktober 2016,
18:38
(Frankfurt/M)
ist Neumond im Skorpion.

 
Hier wie immer die
 
EINLADUNG
INVITATION
 
Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Es ist außerdem der passende Mondstand für HelOwEen, Halloween, Samhain. Das Fest, da die Tore der Unterwelt sich öffnen.

Zur Zeitqualität ~
Meine ganz persönlichen Eindrücke. Ich war froh und mit allem im Reinen, und seit ein paar Tagen ist da was drüber gekommen. Ich hab rumgefragt und festgestellt, dass es nicht nur mir so geht, drum erwähne ich es hier, falls jemand Ähnliches empfindet. Eine Gereiztheit ist aufgekommen, eine Unzufriedenheit, ein Unbehagen.
Das kann sehr persönliche Auslöser haben haben; es kann auch eine völlig normale Reaktion angesichts der politischen Lage im Großen wie im Kleineren sein. Gründe findste immer, und das Normale ist in unseren interessanten Zeiten nur sehr selten heilsam.

Ich selbst übe VorSicht und RückSicht, damit ich mich nicht von der Unzufriedenheit, der Gereiztheit und dem Unbehagen mitreißen lasse. Das funktioniert sehr gut, wie ich überrascht und erfreut feststelle.
Unter dem nicht-so-Angenehmen spüre ich eine tiefe, ruhige Begeisterung. Eine große Freude und Zuversicht, Vertrauen.
So soll es sein. Es ist gut so. Ich spüre, dass ich auf meinem Grund komme, auf meine Boden mit seinen tiefen, nährenden Schichten.
Der Boden, die nährenden Schichten sind da, für uns alle. Ich merke, dass ich vordem unbewusst und eher zufällig und viel zu selten meine Wurzeln darin gespürt habe. Ich spür sie jetzt besser, und sie wachsen und heilen.
Ich seh das auch um mich rum. Es ist viel in Bewegung. Erkenntnisse lösen Entscheidungen aus, neue Übungen, neue Wege.

Joo.

Noch was. Ich hab von einer Mitschülerin ein Buch geliehen bekommen, das ich normalerweise wg. hardcore Esoschwebbsigkeit niemals angefasst hätte: „Der Mahatma Prozess„. Wer dem Link folgt, sieht sofort, was ich meine. schauder   Die Seite ist grauslich mit dem Pastell und dem Poesiealbum-Geblinke, dabei – mein Empfinden – absolut gutartig. Das Buch hat einiges drin, mit dem ich nichts anfangen kann (ist halt hier&jetzt nicht meine Wahrheit) und hat mir in vielen anderen Punkten richtig was gebracht.
Dabei ist eine Übung, die ich sofort nach dem Neumond anfangen werde und die ich mit euch teilen möchte.

Das Kapitel heißt ZIELE ERREICHEN.

Dazu müssen wir erst mal genau wissen, was unsere Ziele wirklich sind.
Klare Ziele sind der erste Schritt, ohne den geht nichts.

Um herauszufinden, was unsere wirklichen Ziele sind, bei zunehmendem Mond ein Blatt Papier nehmen, sich ausrichten, aufrichten, gegebenenfalls unsere HelferInnen/Gottheiten/das Universum etc. um Beistand bitten.
Alles aufschreiben, was uns an Zielen in den Sinn kommt. Dann weg mit dem Blatt. Am besten wegwerfen, nicht mehr anschauen!
Am nächsten Tag dasselbe machen: Ausrichten, Klären, wenn wir wollen um Beistand bitten, und dann alle Ziele, die uns einfallen, auf ein Blatt Papier schreiben.
Wahrscheinlich, steht in dem Buch, werden uns die meisten Sachen, die wir am Vortag notiert haben, nicht mehr einfallen. Und dann weg mit dem Papier. Nicht mehr angucken. Das einundzwanzig Tage lang machen.
Das Blatt vom einundzwanzigsten Tag nehmen wir als unser endgültiges Zielblatt.

Da wird in dem Buch noch viel erklärt zum Auflösen hemmender Glaubenssätze, zum Zusammenwirken aller Körper, astral und, äh, Lichtkörper und so, da steig ich nicht durch. Letzteres ist derweil nicht meins, wer da Information will, bekommt sie aus anderen Quellen als der HECKENWICKE. =)

Zum Auflösen hemmender Glaubenssätze habe ich viel in meinem I Ging Buch, da schreib ich auch mal was drüber, beizeiten. Jetzt erst mal Schluss, das genügt! Einen wundervollen Neumond wünsch ich!

Bis morgen im Netz!

Achso, das Bild oben ist das As der Kelche aus meinem seit über 20 Jahren unvollendeten Runde-Tarot-Karten-Projekt. =)

November Lila

Hier im Blog habe ich vor einiger Zeit schon von Orange auf Lila umgestellt.
Es endet die Ernte- und Sterbe-Tide und es beginnt die Reise durch die Unter- bzw. Anderswelt. Die Tore zwischen den Welten sind weit offen. Gefeiert wird das z.B. mit Allerheiligen, St. Martin (Laternen!) Halloween und Samhain. Den letzten Begriff vermeide ich, erstens, weil ich wenig bis keine Ahnung von keltischer Tradition habe, und zweitens weil ich nicht weiß, wie er korrekt ausgesprochen wird.
Ich selbst nenne die Zeit HelOwEen. Ich übersetze das mit „Hels AugenAbend“ oder Es ist der Abend vom Jahr und Hel sieht uns.
Das ist völlig unwissenschaftlich und sprachlich inkorrekt und alleine meine persönliche Assoziationskette. Ich erwähns nur, weils ein bisschen rüberbringt, was in dieser Zeit des Jahres Thema ist.

Der Übergang ist schon länger zu spüren, feiern werd ich zum Neumond, nächste Woche am 11. 11. Mittwoch.

Das genügt von meiner Seite (außer, es steigt noch was auf, wer weiß). Es gibt wie immer links und rechts und überall wunderschöne Beiträge zum Thema der Tide, drum brauch ich mich da nicht verkünsteln.

Stattdessen möcht ich teilen, was hier noch auf dem Balkon wächst.
Schnuffliges lila Gewusel.

Und wow, die ist grad neu geschlüpft, und es warten noch mehr Knospen! Natürlich kommt sie jetzt in Lila.

Und auf dem andern Balkon blühen immer noch Duftende Platterbsen (werden auch Wicken genannt, sind aber keine, wie ich gelernt habe). Alle in Lila. Eine davon ist am Anfang vom Beitrag zu sehen.

Außerdem – ich war eben einkaufen, und auf dem Heimweg bin ich dem hier begegnet. Die Frucht zur Jahreszeit, so am Straßenrand verschwendet. Vermischt mit Abfall, mit Gift. Profan und magisch. Seltsam. Und schön.

HelOwEen


Zu Hels Abend öffnen die Tore
der Unterwelt sich, und ein Schiff fährt hinaus
am Steuer steht Loki, der Bote der Nornen
bringt Dunkelheit, lässt den Fenriswolf los.

Es knattern die Segel, sie blähen
im Wind weit sich auf, und das Schiff steigt empor
Der Fenriswolf grinst, da klirren die Sterne
Eisnebel fällt und streift Reif übers Land.

Die Erde wird hart, kalte Schöne!
in glitzerndem Silber, weiß schimmert ihr Kleid
der Fenriswolf heult, denn Liebe durchloht ihn
Tage sind Traum, Nachts ist lebende Zeit

Da heulen und seufzen die Seelen
in wilder Windjagd und sie fahrn mir durchs Haar
sie suchen das Tote, das starb übers Jahr
so lasse ich los, es gehört ihnen ja.

Ich grüße dich Erde, ich grüße
euch Seelen im Wind und dich, schwindendes Licht!
Willkommen Bote, willkommen du dunkles
mächtiges Schiff, ich fahr gern mit dir mit.

 

P.S.
Das Lied hab ich Ende der 90er geschrieben, und ich habs schon im Netz gehabt und damit jemanden provoziert. Warum auch immer…
Darum möchte ich hier & jetzt ausdrücklich verkünden: Ich MAG den Text. Es ist ein Lied (ich hab auch ne Melodie dazu), es kam als Eingebung in der passenden Jahreszeit vorbei, und ich habs gern. Es erhebt nicht den Anspruch, Livebericht einer schamanischen Erfahrung zu sein.
Es ist eine Widergabe meiner Eingebungen, Empfindung und Stimmung zu dieser Jahreszeit. Ein Lied. Mit Bild dazu.

Hamma das geklärt. Jut.