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Kessel – ein Beitrag mit vielen Zutaten, vielen Links und viel Englisch – doch ist es Kunst?

Heute habe ich seit langer langer Zeit eine Rune gezogen, um zu gucken, ob ich mich doch mal wieder mehr mit Runen beschäftigen möchte. Es kam Perthro — der umgekippte Kessel der Frigg. Vom Thema her, so wie’s sich mir auf der Site vom Duke darstellt, haben Frigg und die Akasha-Chroniken was miteinander zu tun.

Ja, ich bins. Vetch, die alles, was ihr in den Kram und Kessel und ins Gewebe passt, ungehemmt zusammenklaubt, verknüpft und verwebt.
Sowas wird von vielen spirituell aufrecht Wirkenden zutiefst verabscheut und verachtet. Das macht nix. Es ist nun mal mein Job – das Sammeln und Zusammenrühren. Und manchmal fällt der Kessel um, und dann kommen Beiträge wie dieser zustande.

Heute hab ich mich total in modernem Mayakram verheddert. Da gibts es eine Seite, nennt sich Foundation for the Law of Time, da schwingt es, wenn ich das in dem Wust an Systemen und Links und Downloads und Zeugs korrekt rausgefiltert habe, in Harmonie mit den Überlegungen zu Organischer Zeit, die ich neulich z.B. hier gepostet hab.

Ich will da jetzt nicht weiter einsteigen, in diese Mayakalendersache, wollte nur zur Info und zu eurer Erbauung weitergeben, dass morgen der Tag zwischen den Jahren ist. Oder meinetwegen ein Tag zwischen den Jahren. Es gibt ja reichlich verschiedene Kalender.
Außerdem ist morgen Water Appreciation Day, Wasser-Wertschätzungs-Tag. Eine gute Gelegenheit, nicht nur beim Trinken, Waschen, am oder im Meer, See oder Fluss sein, beim Bootfahren, beim Über-Brücken-Gehen etc. „Danke!“ zu sagen, sondern z.B. auch beim Klospülen. Ja, wirklich. Und das können wir gerne jeden Tag tun. Sowas wirkt auf jeden Fall, ob wir dran glauben oder nicht – ganz sicher auf uns selbst.

Hat ja schon weiland Masaru Emoto viel zu gesagt. Jaja, der ist umstritten. Homöopathie auch. Ich hab gestern mal wieder ne gute Erfahrung mit Bachblüten gemacht. Vielleicht lags daran, dass ich daran glaube und die Katze das gespürt hat – ich hab keine Ahnung. Solange es funktioniert, bin ich froh, und was meiner Inneren Wahrheit entspricht, braucht keine weitere Begründung.

Da ich grad wg. Emoto im Netz gucke, finde ich das:

Wikipedia:
Masaru Emoto selbst bezeichnete die Fotografien [von Wasserkristallen] als eine neue Art der Kunst, die weder als Naturwissenschaft, noch als Religion gelten solle (“Therefore, the photograph of crystals is neither science nor religion. I hope it is enjoyed as a new type of art.”).

Kunst. Das gefällt mir, denn es passt nahtlos zu dem, was mich heute bewogen hat, diese vollgestopfte Foundation for the Law of Time Site zu besuchen. Ein Zitat von einem Herrn Dr. José Argüelles, auch bekannt als Valum Votan, das ich wiederum hier (ganz unten) fand (krude Übersetzung folgt danach):

Dr. Jose Arguelles (bio), founder of the Planet Art Network and the Foundation for the Law of Time, identified two time frequencies:

12:60 the “mechanized time”, where “Time is Money”, and
13:20 the “natural time”, where “Time is Art”.

While the 12:60 frequency is based on an artificial time, the irregular and illogical 12-month Gregorian Calendar combined with the 60-minute mechanical hour, the 13:20 frequency states that a calendar based on natural cycles becomes an instrument of synchronization.

“Just as air is the atmosphere of the body, So time is the atmosphere of the mind; If the time in which we live consists of uneven months and days regulated by mechanized minutes and hours, that is what becomes of our mind: a mechanized irregularity. Since everything follows from mind, it is no wonder that the atmosphere in which we live daily becomes more polluted, and the greatest complaint is: ‘I just don’t have enough time!’ ” ~ Arguelles

Die krude Übersetzung (k.Ü.):
Dr. José Argüelles, Begründer des Planetarischen Kunst Netzwerkes und der Stiftung für das Gesetz der Zeit identifizierte zwei Zeitschwingungen:

12:60 die „mechanisierte Zeit“, in der „Zeit ist Geld“ gilt, und
13:30 die „natürliche Zeit“, in der „Zeit ist Kunst“ gilt.

[Nee, ich weiß nicht, was 12:60 und 13:20 genau sein soll. Dann folgt Babelbubel über Kalender, dann das Zitat:]
„So wie Luft die Atmosphäre des Körper ist, so ist Zeit die Atmosphäre des Geistes/Gemüts/der Psyche [mind ist ein wunderbares, leider unübersetzbares Wort]; wenn die Zeit, in der wir leben, aus unregelmäßigen Monaten besteht, aus Tagen, die von mechanisierten Minuten und Stunden reglementiert werden, dann wird genau das aus unserem mind : Eine mechanisierte Unregelmäßigkeit. Da alles aus dem mind folgt [vgl. Emotionen werden durch Gedanken hervorgerufen], ist es kein Wunder, dass die Atmosphäre, in der wir täglich leben, immer verseuchter wird, und die häufigste Beschwerde ist: „Ich habe einfach nicht genug Zeit!“

Das Zitat find ich klug. Was mich heute allerdings am meisten begeistert hat: Zeit ist Kunst. Emoto macht Kunst. Und just vor einigen Tagen bekam ich ein Newsletter von der E.T. 101-Seite – über das Buch habe ich noch nichts geschrieben! Unglaublich. Hier, mittendrin ein Zitat, das ich grad parat habe, ohne Zusammenhang zu dem, worauf ich grad rauswill.

Andere finden Gurus überholt und folgen statt dessen nichtverkörperten Wesenheiten, die per Channeling auf dem Planeten erschienen sind. Auch hier empfehlen wir Unterscheidungsvermögen. Viele unserer Kräfte haben durch die Anwendung des Channeling Zugang zu dieser Ebene gewonnen. Wir sind allerdings nicht die einzigen, die sich auf diese Weise Zugang verschafft haben. Es gibt viele nichtverkörperte Energien, die sich als das Licht tarnen und mit ihrem verwirrenden Spielgeld zum allgemeinen Durcheinander beitragen. Die Tatsache, daß jemand keinen Körper hat, kann nicht automatisch als Garantiebeleg dafür gelten, dass er zu den Streitkräften des Lichts gehört. Zur Zeit geistern Unmengen von Entitäten umher – gechannelt oder sonstwie -, die selbst keinen Körper haben und einzig daran interessiert sind, Ihren Körper zu benutzen und bei Gelegenheit zu missbrauchen. Ein wichtiger Schlüssel im Umgang mit diesen Energien ist, ihnen als Meister und nicht als Schüler entgegenzutreten. Wenn Sie in der Wahrheit dieser Identität stehen, werden Sie kaum auf eine Lüge hereinfallen.
E.T. 101 – Die Kosmische Bedienungsanleitung zur planetaren Evolution (vereinfachte Notausgabe Erde)

Und nun zurück zu Zeit ist Kunst. Auf der Website zu E.T. 101 fand ich das:

Years ago, in conversation with an ET working on a similar mission to this planet, but not exactly the same one I work with, said the following to me: “Our alliance, whose staff numbers more than the entire population of this planet, only approaches civilizations that are on the verge of birthing into consciousness, as this planet is doing now.” He went on to very matter-of-factly state that although their resources in technological skills and knowledge are vast, they always make first contact with their artists; not their physicists, engineers, organic scientists or mechanics.
Other Voices of the Mission | ET 101

k.Ü.: „Vor Jahren, in einem Gespräch mit einem Außerirdischen, der auf einer ähnlichen Mission [wie die Betreiberin der Seite] auf diesem Planeten wirkt (…), sagte er zu mir: ‚Unsere Allianz, deren MitarbeiterInnen weit zahlreicher sind, als die gesamte Bevölkerung dieses Planeten, tritt nur an Zivilisationen heran, die auf der Schwelle zur Geburt in die Bewusstheit sind, so wie dieser Planet jetzt. [„Dieser Planet“ ist die schöne Erde — falls jemand die Orientierung verloren haben sollte].
Er fuhr fort, sehr sachlich-nüchtern zu erklären, dass die Ressourcen [der Allianz] an technischem Wissen und Fähigkeiten zwar immens seien, sie jedoch immer zuerst die Künstlerinnen und Künstler kontaktieren würden; nicht die PhysikerInnen, IngeneurInnen, organische WissenschaftlerInnen [die Ärzteschaft?] oder MechanikerInnen.“

So. Der Kessel war umgekippt und ist ausgelaufen. Ich bin zufrieden und schicke diesen Beitrag jetzt ab. Klar, ich könnte (sollte…) noch meine eigene Meinung und Haltung zu Außerirdischen, Erwachen ins Bewusstsein, Neo-Maya-Esoterik, Wasserbesprechen und anderen Dingen erläutern, mich von einigem (allem?) hier distanzieren und viel Gelächter über alles streuen. Ja, Gelächter ist gut! Allerdings lasse ich offen , ob ich über die kosmische Allianz lache oder mit ihr. =) Und Meinungen gewöhne ich mir grad ab. Und was meine Haltung angeht – die ist ein bisschen zusammengesackt, denn ich will jetzt dringend ins Bett. Allen, die tapfer bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich morgen einen Wunder-vollen Tag zwischen den Jahren (dankt dem Wasser 💙) und übermorgen einen inspirierenden Jahresbeginn. Es wird das Gelbe Kristall Saatenjahr – Yellow Crystal Seed. Klingt doch gut.
Und denkt immer dran: Der Jüngste Tag ist heute.

Alle Hervorhebungen und [Anmerkungen in eckigen Klammern] sind von mir.

 

 

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Wie kann ich SICHER sein?!?

Gestern hat mir das I Ging (so schiens mir) was empfohlen, das ich NICHT machen will.
Ich habs dann, angepisst, gefragt, ob ich auf ewig verdammt wär, wenn ichs nicht mache.
Die Antwort: JA.

Aha.
Okeee.

Dann hab ich gefragt, obs mich verarschen will.
Die Antwort: JA.

Das zu fragen war ein Tabubruch, weil man sich dem I Ging höflich und mit Respekt zu nähern hat. Hab ich mal gehört.

 

Aus der ganzen Fragerei und den erhaltenen Antworten kann ich jetzt Verschiedenes schließen.

Vernünftig: Dass ist alles völlig sinnlos. Die ‚Antworten‘ des I Ging, die ich über geworfene Münzen erhalte, sind in Wirklickeit einfach nur ZUFALL.

Weinerlich-fatalistisch: Ich bin auf ewig verdammt, ich muss Sachen machen, die ich nicht mag, und dann verarscht mich das I Ging auch noch!
Weil ich respektlos war, und ich bin selber schuld, und es gibt für mich sowieso keine Hoffnung, weil ich nicht kann, was ich soll, und weil ich nicht verstehe, was ich soll und weil alles zu spät ist. Also, für mich.

Wütend: Ich such mir jetzt ein Orakel, das mir sagt, was ich hören will!

Überheblich: Das I Ging hat halt auch nicht immer recht, und ich mach, was ich für richtig halte!

usw usf

Ich neige insgesamt zur ersten Reaktion, der vernünftigen. Die nimmt mir allerdings den Funken, das Vertrauen, und sie negiert die Erfahrungen, die ich gemacht habe, wenn sich die Dinge fügen und ich eingebettet in der Wirklichkeit bin.

In Wirklichkeit – das ist meine derzeitige Reaktion – in Wirklichkeit habe ich so seltsame Antworten bekommen, weil meine Fragen daneben waren. Wieso frage ich das I Ging, ob ich was Bestimmtes machen soll, wenn ich das definitiv nicht machen will? Sowas kann ich fragen, wenn ich offen bin für die Antwort. Das war ich nicht. Ich wollte nur Bestätigung, ‚offizielle‘ Erlaubnis für mein (Nicht-)Handeln, Autorisierung.
Die Antwort des I Ging ist mir im Nachhinein klar:
„Wenn du im Außen nach Erlaubnis für das suchst, was du im Innern für heilsam hälst, dann bist du weit aus deiner Mitte. Ab mit dir in deine Mitte!“

 
In Wirklichkeit merke ich, wann ich vom Universum heilsame Information bekomme. Das hat dann eine ganz eigene Qualität, und ich weiß dann, was es mir sagt.
Gestern habe ich mich brav an ‚die Regeln‘ gehalten (in dem Fall: Anleitungen aus dem I Ging Buch) und gedacht, wenn ich alles ‚richtig‘ mache, dann werde ich belohnt.
Und so isses nun mal nicht. Ich kann mich auf nichts verlassen.
Und in der Realität gefangen denke ich dann, ich könne mir deswegen auch nie sicher sein.

Dabei war ich mir schon oft wirklich sicher, und wenn ich dann dem Weg, den ich gespürt (manchmal sogar gesehen) habe, gefolgt bin, kam ich in Phasen des Heilseins.

Diese Sicherheit kommt aus meinem Innern. Sie kommt niemals aus einem Orakelspruch, sie kommt auch niemals von irgendwas, das jemand anders sagt oder in einem Buch schreibt o.Ä.
Das Wissen, die innere Sicherheit, kann durch all das (und noch mehr) ausgelöst werden. Wenn ich einen Input bekomm, der in Resonaz schwingt mit dem, was meiner Inneren Wahrheit entspricht. Das kann auch etwas sein, das mir nicht bewusst war, also scheinbar ‚vor außen‘ an mich herangetragen wurde.
In Wirklichkeit wird da ein Wissen geweckt, das in uns allen ist, weils wirklich ist, und wenn wir das erfahren, dann sind wir sicher.

Und wenn ich nicht sicher bin, dann ist das ein Indikator dafür, dass ich grad wieder voll verstrickt bin und Ego-Filme mit der Wirklichkeit verwechsle.

 

Puh, heute hier voll der Output… Und ich hab niemanden gefragt, ob ich das darf oder soll. :)

Input

Jo, der Mond nimmt zu. Ich bekomme Input. Beim abnehmenden Mond hab ich noch so wunderbar in Ruhe alten Kram gesichtet, verwoben und ausgemistet. Und jetzt habe ich ein Riesenknäul an Neuem. Informationen, Bücher, Ideen, Anforderungen, INPUT.

Sichten, verweben, ausmisten?

Ich fühl mich grad bisschen überwältigt.

Ich habe beschlossen, dass ich das vermeintliche Chaos hinnehme. Ich erkläre es mit der Tide of the Time: es gehört zum zunehmenden Mond.
Ich stelle mir einen Kessel vor, da werf ich jetzt alles rein und lass es erst mal kochen. Ab und zu rühren, den Kessel im Auge behalten, dass nichts überkocht, und vielleicht auch bisschen würzen… Vielleicht eine kleine Vorauswahl, damit nichts in den Kessel kommt, das ich dann nicht auch im Trank haben möchte.
Ich hab das Gefühl, das ist wichtig. Keine Sachen in den Kessel tun, von denen ich sicher weiß, dass ich sie nicht mag.
Sonst würd ich immer dieselbe alte Suppe kochen.

Der Plan ist, dass ich zum Vollmond einen wunderbar wirksamen Zaubertrank habe. Oder so. X)

Es ist schön, mit Bildern wie Kessel und Zaubertränken zu spielen, aber die Landkarte ist nicht die Landschaft.
Auch so ein Input, der mir grad einfährt: Allgemeine Semantik. Wenn ich wieder klar denken kann, schreib ich was darüber. Vielleicht um den Vollmond rum. <\8)

Hier&Jetzt Schluss mit dem wirren Output, nur noch die Daten:

Gestern war Halbmond, Vollmond haben wir nächste Woche,
Freyjatag, 31. Juli, um ca. 12:40 h im Wassermann..