inneres Kind

Montag, 24, Dienstag 25., Mittwoch, 26. und Donnerstag, 27. Juli ~ Dankesammlung

Achdumeinegüte, wie ist das geschehen? Vier Tage auf einmal abzudanken!

Die letzten Tage waren intensiv. Die meiste Zeit war mir überhaupt nicht nach Bedanken für irgendwas. Auch das Computerfasten jeden zweiten Tag hat nicht geklappt. Und Fotos habe ich auch keine. Seit dem 23. 7. hab ich kein einziges Foto mehr gemacht. Interessant.

Im Rückblick hab ich doch jeden Tag was Schönes zum Dankesagen. Oh, oje, die Gedichte…
Ich werds kurz machen. Kurz und schmerzhaft. Versprochen! ❤

 

Vorvorgestern, 24. Juli 2017, Montag

An dem Tag war meine Welt noch in Ordnung und ich hab immerhin einen Blogbeitrag geschrieben (drüben in der HECKENWICKE). Zu mehr (z.B. Dankesammlung…) war ich nicht in der Lage, weil ich mich sehr verheddert hatte in diesem Eso-Neo-Maya-Kalenderkram. Bin noch am Entwirren. =)

Hab an dem Montag mit täglichem Runenziehen begonnen. Weiß noch nicht, was daraus wird, oder ob überhaupt. Derweil bin ich dem Duke Meyer dankbar (und Sólveig für den Link), der mir mit dem, was ich bis jetzt von ihm gehört und gelesen habe, 1. ziemlich aus dem Herzen spricht und 2. der erste ist, mit dessen Runenwirken und -interpretieren ich wirklich was anfangen kann.

Aufm Balkon – hab ich im Reinschreibebuch notiert – habe ich eine rosa Wickenblüte entdeckt. Oke, keine echte Wicke, ne Platterbse, was als „Edelwicke“ verkauft wird. Sie ist wunderschön, tiefdunkelrosa, sie duftet, Bienen mögen sie, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich da noch was regt. 💗

Das hat sich am Montag gefügt und
das genügt.
(Jadoch, das ist das Gedicht für Montag. Reimt sich doch. Also!)

 

Vorgestern, 25. Juli 2017, Dienstag

Puh. An dem Tag hats geregnet, es war der „Tag zwischen den Jahren“ nach dem Argüelles-schen Kalender (mehr dazu im oben verlinken HECKENWICKE-Beitrag, falls es jemand wissen will), und obwohl ich fest entschlossen war, einen festlichen, feierlichen und wundervollen Tag zu erleben, kams dann abends ganz GANZ anders. Der Gefährte und ich bekamen einen grässlichen Streit. Vorher wars ein kuschliger, bisschen verzauberter Regentag gewesen, doch ich kann mich hier&jetzt nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Der Streit überlagert das. Nur eins weiß ich noch, und dafür war ich sehr dankbar:

Als ich – sehr spät – ins Bett ging, da wars schon dunkel und der Gefährte schlief schon. Normalerweise gehen wir zusammen ins Bett und gucken noch ne DVD, das ist seit wir uns kennen, unser Abendritual. An dem Abend ging das nicht. Ich schlich also traurig und wund und sehr spät ins Bett, und kaum lag ich unter der Decke, kam Katze Molly an und ringelte sich auf mir zusammen und wärmte mich. Als hätte sie nur auf mich gewartet, um endlich schlafen gehn zu können. Was sie wahrscheinlich auch getan hat – auf mich gewartet. Heilung durch Katzenauflegen. Katzen sind so gesund! ❤

Der Tag war nass,
der Abend war krass.

 

Gestern, 26. Juli 2017

Was ist denn wieder los in der Welt? Wie ich inzwischen mitbekommen habe, waren wir hier nicht die einzigen, die es die Tage gebeutelt hat. Jetzt, rückblickend, kann ich sagen, dass es gut war, wichtig, klärend, Not-wendend. Gestern allerdings…
Der Streit mit dem Gefährten ging gestern nicht nur weiter, er wurde immer krasser. Immer tiefer rein ins Labyrinth. Zum Mittelpunkt, ins schwarze Loch. Und dann wieder raus. An jeder Wegbiegung mehr Licht. Und so schrecklich es war, am Ende des Tages wars hell und ich war SEHR dankbar. ❤

Erkenntnisse. Ohne groß ins Detail zu gehen möchte ich sagen: Es hat mit der Matrix zu tun, oder wie auch immer wir das nennen. Normalität, Zeitgeist, Empire, Zivilisation, Trance, Kapitalismus, Das System, der kollektive Realitätstunnel, die Maschine, mechanische Zeit — nennt es wie ihr wollt. Hauptsache, ihr könnt es sehen. Das Ding ist: Wenn du anfängst, es zu sehen, dann beginnst du auch, es zu spüren. Es fühlt sich grauenhaft an. Und das Wahrnehmen der Matrix ist ein schwerer Tabubruch, ein Verstoß gegen tief verinnerlichte Gebote. Und dann kommt – auch tief eingeprägt – große Angst auf.
Und da müssen die meisten von uns durch. Und das immer wieder. 
Bei mir ist das so: wenn ich eine Schicht der ungesundern Muster und Programme bei mir erkannt habe und sie einigermaßen deinstalliert habe — oder wenigstens merke, wenn sie laufen und sie dann anhalte – sobald ich das schaffe, kommen die nächsten, tieferen Programme in mir ans Licht.
Nee, das fühlt sich überhaupt nicht schön an, wennde mittendrin steckst.
Und wennde durch bist, dann fühlt sich das besser an, als du dir vorher vorstellen konntest.

Ich bin dankbar für meinen Gefährten, dass wir uns gefunden haben. Dass wir solche Tage erleben und überleben und dadurch immer klarer werden.

Heh. Und ich bin dankbar, dass wir unseren alljährlichen Sommerferien-Streit damit abgehakt haben. Ja, ich bin sehr zuversichtlich, dass es das war für dieses Jahr. =)

Im Loch zerfallen
aufgelöst, neu geworden
ins Licht geflattert.

 

Heute, 27. Juli 2017, Donnerstag

Puh, ist überhaupt noch heute? Ahja, noch 33 Minuten lang.

Hab köstlichen indischen monsooned Kaffee gekauft.

Wir haben eine sehr lustige, sehr gute, sehr skurrile französische Miniserie namens P’tit Quinquin angefangen. Und ich hoffe, wir schaffen heute Nacht noch eine Folge. Wahrscheinlich schon, wg. siehe obendrüber.

Wir haben uns heute für einen Motherdrumevent angemeldet. Das ist morgen abend. Da freu ich mich drauf!

Das Thema Inneres Kind bzw. Versühnung mit der eigenen Vergangenheit bzw. liebevoller Kontakt zu und Austausch mit uns selbst als Kind ist ein Thema, das grad intensiv in der Luft liegt. Zuerst hab ichs bei mir selbst erlebt (vgl. Dankesammlung vom 20. Juli), und seit dem ist es mir (bis jetzt) bei vier andern Personen begegnet. Hey, vertragt euch mit euch als Kind! Seid gut zu euch selbst! Seid euch selbst ein liebesvolles Elternteil – ihr werdet belohnt!

Oke, genug für heute. P’tit Quinquin wartet.

Achso das Gedicht.
Noch nie wars so schlicht.

(Was ein Segen, dass sich „schlicht“ auf „Gedicht“ reimt! Allerdings hab ich den Reim jetzt schon mehrfach verwendet, fürcht ich. Und warum kann ich nicht aufhören hier rumzuschwafeln?)

smooches ❤
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Mittwoch, 5. Juli und Sonntag, 16. Juli ~ Dankesammlung

Ich hab heute eigentlich compfrei, nur kam mir eben beim Kochen was hoch, das ich aufschreiben musste. Wir haben nächsten Dienstag Gerichtstermin, und — ich hab mal aufzählen müssen, was so gelaufen ist. Gut.
Und wenn der Rechner nun schon mal an ist, dann kann ich auch die Dankesammlung tippen.

 

Mittwoch, 5. Juli.

Das ist noch einer von den alten offenen Tagen. Nach der Kölnfahrt und Mum’s Besuch der erste Tag, an dem daheim wieder Normalität eintrat. War auch schön. =) Ich war dankbar für so manches:

Gespräch mitm Gefährten darüber, wie uns andere Leute sehen. Ich hab gesagt, weil’s mir in dem Moment so richtig klar geworden ist: „Es gibt nur ein Kid, in dessen Augen ich cool erscheinen will: Ich selber mit 8 Jahren.“
Und ich weiß, weil ich mir das im Rahmen von ‚Wirken mit dem Inneren Kind‘ gesagt habe: Die kleine achtjährige Vetch findet mich rabencool.
So ähnlich wie die, die zu den wurden, vor denen ihre Eltern sie als Kinder immer gewarnt haben, bin ich zu einer von denen geworden, die ich als Kind immer bewundert habe. Fein!

Hab wundervoll rumgebrasselt. Dabei habe ich eine alte, völlig plastikfreie 4711-Flasche gefunden, ein Erbstück von Oma oder Urtante. Ich halte sowas ja in Ehren. Besonders dankbar bin ich auch über den feinen Parfumtrichter, den ich besitze. Keine Ahnung, wie der auf mich gekommen ist. Ich habe ihn schon lange, und mit seiner Hilfe hab ich die schöne alte Flasche mit magischem Klosterfraumelissengeist befüllt. Oh, das ist ein hochmagisches Gebräu! Allerdings zum Trinken nur bedingt geeignet, weil viel zu hochprozentig. Und doch auch wunderbar nelkig im Abgang (das ist der Moment, da der Röchel- und Hustenanfall abflaut).

Ich hab eine Sommerliedmelodie gefunden (sehr schlicht) und passende Worte dazu bei Sólveig aufm Blog.

Ich hab mich wie Bolle gefreut, als ich an dem Tag erfuhr, dass Richard Rohr zu seiner diesjährigen, wie nenn ich das, Konferenz, Powow, Ken Wilber eingeladen hat, und dass das ganze unter dem Namen „Conspire“ – verschwören – lief. Ich konnte leider so kurzfristig nicht nach Albuquerque… 😛 Ich glaub, ich werd mir den Mitschnitt davon kaufen, der ist noch bis in den August erhältlich.

 

Heute, Sonntag, 16. Juli 2017

Höm. Wir hams Putzen auf morgen verschoben. Ja mei. Wir ham beide zu Brasseln und sind wohlig müde.

Hab den Kram getippt. Fühl mich jetzt zuversichtlich und gut und habs ausm System.

Hab einen uralten Silberanhänger gefunden, der ganz schwarz angelaufen war. Hab mich vage erinnert und was ausprobiert: ihn in ein Bad mit aufgehobener Schokolade-Alufolie und Salz und heißem Wasser eingelegt. Sieht jetzt schon viel besser aus. (Besser als auf dem Bild unten.)

Heute morgen/mittag hab ich ewig lange geschlafen. Das war wundervoll. Neben mir wurde der Kaffee kalt, den der Schnusel mir ans Bett gebracht hatte, Molly-Katze lag wie eine Sphinx auf meiner Brust, und ich driftete immer wieder in wohlige, sanfte, freundliche Träume.

Schöner Tag. Und nu will ich den Comp dringend wieder ausmachen! Das reißt hier irnzwie ein, dass ich an compfreien Tagen am Comp hock.
Ich mach jetzt Pöppel aus Datteln, Mandelmehl und Feigen. Red Sonja, ich komme!