Jahresrad

Sommersonnenwende

Heute beginnt der Sommer. Vorher war Frühling. Aha.

Echt, die alten Jahreszeiteneinteilungen sind nicht mehr wirklich stimmig. Sonnenwende ist stimmig, ab heute werden die Tage wieder allmählich kürzer. Mitte des Jahres.

Passenderweise, wie ich heute bemerkte, habe ich gestern getan, was ich schon lange vorhatte: kleine Hemshof-Röschen geklaut. Nur zwei Stengel, und die sind wunderschön und angemessen heute aufm Altar.

Auch passend zur Sonnenwende habe ich meine Blogfarbe zu Rot gewechselt – naja, was so als Rot grad noch durchgeht, für eine, die keine weiße Schrift mag und möchte, dass ihre Texte noch lesbar sind. Rosa. Ma gucken, ob wir uns dran gewöhnen.

Ich habe beschlossen, die Sonnenwende auch als Zeitpunkt zur Verlagerung meiner Dankesammlung zu nehmen. Die poste ich ab heute im VETCHBLOG.

Später, wenn es dunkel wird, mache ich noch ein kleines Feuer auf der Dachterasse – in dem Kesselchen rechts hinter den Rosen, in dem ich meine ÖlLicht und Räucherstäbchen Reste sammle. Das wird ordentlich flackern, denk ich. =)

Ich wünsche euch allen eine Wunder-volle Zeit!


 

Geschenke

Oh, jede Menge Geschenke kamen um den Frühlingsbeginn. Hier nur ein kleiner, unvollständiger Einblick.
Immer noch viel viel zu tun. Und doch, die Dinge nehmen Gestalt an.

Z.B. hat sich aus fast weggeworfenen Lampenschirmen und meinen geliebten Glastellerchen (jeder ist anders) ein kleiner Frühlingsfreukreis auf der Terasse ergeben.


Doch, das ist ein Kreis. =)

In meinem Zimmer hab ich endlich den Lampenstern angebracht – noch nicht perfekt, und doch schon so schön.

Da stand ich auf der Leiter.
Der Blick nach rechts täuscht ein fertiges Regal vor – und gleich mal Grüße an Sati, die das wunderschöne Sonnenkalb gemacht hat.

Der Blick nach unten zeigt, dass ich noch nicht so ganz fertig bin mit meinem Zimmer.

Und doch ergeben sich schon kleine Altarorte, von selber…

…und mit Absicht. Ja, das ist ne Kichererbse. Ich MAG Kichererbsen. Sie bringen mich zu Kichern.

Und hier ist zu sehen, warum ich diese Milchflaschenlampe und andere Flaschen schon seit Jahrzehnten ehre und immer wieder damit umziehe.

Ajooo.

Neumond diese Nacht bzw. morgen – und Lichtmess

Neumond im Wassermann um 1:06h (F/M) in der kommenden Nacht.

Außerdem ist heute Pt.4 des retrograden Merkurs, die Phase ist jetzt also endgültig durch. Möge alles wunderbar sein.

Außerdem ist die zunehmende Sichel im Wassermann der Mondstandstermin für Lichtmess.
Wenn ich grad dabei bin: Andere Termin für die Feste, nach dieser Methode: Astrothek: Feste im Jahreskreis

 Lichtmess 09. Februar 2017
14:32
21°02′ ♒
 Tag&Nachtgleiche 20. März 2017
10:28
♈
 Walpurgis 29. April 2017
02:14
08°58′ ♉
 Sommersonnenwende 21. Juni 2017
04:23
♋
 Kräuterweihe 13. August 2017
14:42
21°02′ ♌
 Tag&Nachtgleiche 22. September 2017
20:01
♎
 HelOwEen 01. November 2017
05:00
08°58’♏
 Wintersonnenwende 21. Dezember 2017
16:27
♑

Leuts, sorry, dass ich nicht mehr schreibe, unsere Küche wird umgezogen und ich bin… beschäftigt. Bis bald, hoffe ich!

Sonntag, 30. Oktober – Neumond in Skorpion ~ und HelOwEen

Sonntag, den 30. Oktober 2016,
18:38
(Frankfurt/M)
ist Neumond im Skorpion.

 
Hier wie immer die
 
EINLADUNG
INVITATION
 
Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Es ist außerdem der passende Mondstand für HelOwEen, Halloween, Samhain. Das Fest, da die Tore der Unterwelt sich öffnen.

Zur Zeitqualität ~
Meine ganz persönlichen Eindrücke. Ich war froh und mit allem im Reinen, und seit ein paar Tagen ist da was drüber gekommen. Ich hab rumgefragt und festgestellt, dass es nicht nur mir so geht, drum erwähne ich es hier, falls jemand Ähnliches empfindet. Eine Gereiztheit ist aufgekommen, eine Unzufriedenheit, ein Unbehagen.
Das kann sehr persönliche Auslöser haben haben; es kann auch eine völlig normale Reaktion angesichts der politischen Lage im Großen wie im Kleineren sein. Gründe findste immer, und das Normale ist in unseren interessanten Zeiten nur sehr selten heilsam.

Ich selbst übe VorSicht und RückSicht, damit ich mich nicht von der Unzufriedenheit, der Gereiztheit und dem Unbehagen mitreißen lasse. Das funktioniert sehr gut, wie ich überrascht und erfreut feststelle.
Unter dem nicht-so-Angenehmen spüre ich eine tiefe, ruhige Begeisterung. Eine große Freude und Zuversicht, Vertrauen.
So soll es sein. Es ist gut so. Ich spüre, dass ich auf meinem Grund komme, auf meine Boden mit seinen tiefen, nährenden Schichten.
Der Boden, die nährenden Schichten sind da, für uns alle. Ich merke, dass ich vordem unbewusst und eher zufällig und viel zu selten meine Wurzeln darin gespürt habe. Ich spür sie jetzt besser, und sie wachsen und heilen.
Ich seh das auch um mich rum. Es ist viel in Bewegung. Erkenntnisse lösen Entscheidungen aus, neue Übungen, neue Wege.

Joo.

Noch was. Ich hab von einer Mitschülerin ein Buch geliehen bekommen, das ich normalerweise wg. hardcore Esoschwebbsigkeit niemals angefasst hätte: „Der Mahatma Prozess„. Wer dem Link folgt, sieht sofort, was ich meine. schauder   Die Seite ist grauslich mit dem Pastell und dem Poesiealbum-Geblinke, dabei – mein Empfinden – absolut gutartig. Das Buch hat einiges drin, mit dem ich nichts anfangen kann (ist halt hier&jetzt nicht meine Wahrheit) und hat mir in vielen anderen Punkten richtig was gebracht.
Dabei ist eine Übung, die ich sofort nach dem Neumond anfangen werde und die ich mit euch teilen möchte.

Das Kapitel heißt ZIELE ERREICHEN.

Dazu müssen wir erst mal genau wissen, was unsere Ziele wirklich sind.
Klare Ziele sind der erste Schritt, ohne den geht nichts.

Um herauszufinden, was unsere wirklichen Ziele sind, bei zunehmendem Mond ein Blatt Papier nehmen, sich ausrichten, aufrichten, gegebenenfalls unsere HelferInnen/Gottheiten/das Universum etc. um Beistand bitten.
Alles aufschreiben, was uns an Zielen in den Sinn kommt. Dann weg mit dem Blatt. Am besten wegwerfen, nicht mehr anschauen!
Am nächsten Tag dasselbe machen: Ausrichten, Klären, wenn wir wollen um Beistand bitten, und dann alle Ziele, die uns einfallen, auf ein Blatt Papier schreiben.
Wahrscheinlich, steht in dem Buch, werden uns die meisten Sachen, die wir am Vortag notiert haben, nicht mehr einfallen. Und dann weg mit dem Papier. Nicht mehr angucken. Das einundzwanzig Tage lang machen.
Das Blatt vom einundzwanzigsten Tag nehmen wir als unser endgültiges Zielblatt.

Da wird in dem Buch noch viel erklärt zum Auflösen hemmender Glaubenssätze, zum Zusammenwirken aller Körper, astral und, äh, Lichtkörper und so, da steig ich nicht durch. Letzteres ist derweil nicht meins, wer da Information will, bekommt sie aus anderen Quellen als der HECKENWICKE. =)

Zum Auflösen hemmender Glaubenssätze habe ich viel in meinem I Ging Buch, da schreib ich auch mal was drüber, beizeiten. Jetzt erst mal Schluss, das genügt! Einen wundervollen Neumond wünsch ich!

Bis morgen im Netz!

Achso, das Bild oben ist das As der Kelche aus meinem seit über 20 Jahren unvollendeten Runde-Tarot-Karten-Projekt. =)

Spiritueller All-Tag

All-Tag ist so ein schönes Wort! Ein Tag im Kosmos. So wie jeder Tag.
       Verschiedene Arten der Fortbewegung durch den Alltag.

Hier folgt jetzt ein ganz alltäglicher Brainstorm- und Verzäll-Riemen.

Es ist Magie in der Luft – das liegt u.A. an der Jahreszeit. Das Herbstfest steht bevor (genau: 22. 09. 2016, 14:20 h), und zur Zeit ist hier noch glühender, leuchtender, duftender, goldener Spätsommer.

Ich hab ein Lied dazu, ein richtiges Kinderlied, und ich hatte eine Version davon aufgenommen, um sie hochzuladen. Am nächsten Tag fand ich sie so SCHRECKLICH, dass ichs nicht über mich bringe. Das ist tatsächlich nicht nur meine Unfähigkeit, sondern auch, weil ich noch keine Lösung zum Schön-Aufnehmen hab. Ich hab noch eine ältere Version gefunden, die ist auch gar nicht so toll (und ziemlich schlaftablettig), die gebe ich hier frei. Es geht ums Lied, nicht um die Perfomance. Ich mag das Lied wirklich gern.

Playful wind
summer’s child
getting wild
gonna grow to snow
Sparkling leaves
playful wind
golden green
gonna grow to snow

On the eve
of the late summer’s day
gather seeds
for the time to come
At the edge
of the long summer’s day
cross the border
to the land beyond

Rustling weeds
playfull wind
bumblebee
gonna grow to snow
In the hedge
summer’s child
spiderweb
gonna grow to snow

On the eve…

From the east
playful child
chasing dust
gonna grow to snow
From the west
summer’s wind
bearing rain
gonna grow to snow

On the eve…

Ich hab native speakers gefragt, ob das geht, mit dem „gonna grow to snow“. Ich weiß bis heute nicht, ob sie aus Höflichkeit meinten, dass es geht, oder ob es wirklich so ist. In dem Lied gehts.

Oh, und weil ich grad dabei bin noch ein Gedicht von wasweißichwannvielejahreher. Das war ein Rutsch, ein Fluss, assoziativ, nicht immer grammatikalisch einleuchtend, ich mags.

Kämpferin der Münzen

auf ihrem schwarzen schweren pferd
steht sie im herbst und sieht nach westen
dorthin wird sie ziehn.
um sie der sommer
doch um sich den panzer steht sie im herbst
und sieht zeichen
die webt sie zu gold und moos
wächst auf den steinen des weges
und auf ihrer rüstung
die sie abstreift
als sie absteigt
und neben dem pferd geht
mit den dohlen
den fäden im wind nach westen
um sie der sommer

Jut, hab ich das aus dem System.

„Spiritueller All-Tag“ heißt der Beitrag, weil ich — wie viele andere auch, die ihre Craft und/oder Spiritualität praktizieren — das als Lebensweise empfinde, und nicht als etwas, das ich zu bestimmten Gelegenheiten tue. Auch wenn sich manchmal was verdichtet in Zeit und Raum, der SINN und die Freude am Wilden Weg ist: Wir sind immer unterwegs.

In letzter Zeit wird mir das wieder mehr bewusst und ein bewusstes Anliegen, so eine Art Aufwachen zum Herbst hin. Siehe oben.

Was ich Großartiges mache.
Ich übe Achtsamkeit und Disziplin – dabei fällt mir auf, dass ich seit Monaten den „Disziplin“-Eintrag im Hexikon aktualisieren möchte. Das ist immer ein ziemlicher Aufwand, und ich habe so ein Gefühl, dass ich mich demnächst dazu aufraffen kann. Im Zuge meiner Achtsamkeit und Alltagsmagie.

Ich esse seit ungefähr einer Woche bis 12h mittags Organuhr (d.h. jetzt zur Sommerzeit bis 11h) nur Obst. Das klappt wunderbar und tut mir gut. Ich hab in irgendeinem Blog davon gelesen, zu dem ich linken würde, wenn ich noch wüsst, welcher es war… X) Sorry.
Wie gut ich das im Winter schaffe, ist mir nicht klar – die Obstverfügbarkeit geht da ja stark zurück, und mit der Winterzeit muss ich dann wirklich bis 12h warten. Ich bin dennoch zuversichtlich.
Jedenfalls hat das heute dazu geführt, dass ich Himbeereis gefrühstückt habe.

Ich bin ja für die Legalisierung aller Drogen (wirklich, aber wenn ich davon anfange, wird das hier kein Riemen, sondern eine Broschüre), nur bei Himbeereis bin ich skeptisch. Und, natürlich, bei Testosteron. Haha.
Argh.

Eya. Vor 12h nur Obst.
Struktur, feste Termine und Zeiten tun mir überhaupt gut, und mein Leben ist und war immer ziemlich frei davon…
Wobei ich hinzufügen muss: feste Termine und Zeiten für Dinge, die ich GERN tu. Für Heilsame Dinge. Auch da habe ich Disziplin zu üben. Ich hab das ja viel zu lange verwechselt mit der Disziplin, mich an vorgegebene Termine und Zeiten zu halten, um Pflichten zu erledigen, die ich grauenhaft finde und (oft nur scheinbar) machen muss. Das ist keine wirkliche Disziplin und nichts, worauf irgendwer stolz sein sollte. Das ist im besten Fall widerwilliges Folgen unheilsamer, falscher Werte, und es kann zu Kadavergehorsam führen. Dabei wird man dann selbst zum Kadaver, und wenns richtig mies läuft, was es leider oft tut, produziert man noch ein paar andere dabei.

Also: Disziplin üben, dass ich schöne, heilsame Dinge regelmäßig und zu festen Terminen und Zeiten tu.

Mein Gefährte und ich meditieren jeden Abend. Das tun wir seit Montag – was noch nicht so lang her ist – für 20 Minuten – was nicht besonders lang ist, also, das Minimum. Und ich bin SO FROH darüber. Ich bin froh, dass ich einen festen Zeitpunkt habe: Jeden Abend, nach dem die Katzen ihren Abendstengel bekommen haben. (Stengel sind so Leckerlies, mit denen die beiden Alten ihre Pillen verabreicht bekommen), also nach 22h. Dann sitzen, danach ab ins Bett.
Wir haben einen Ort zum Sitzen, der ist noch bisschen Abstellort für’s Bügelbrett, wird aber, das weiß ich , mit der Zeit immer schöner werden. Gestern hab ich ein Öllicht hingetragen und dabei zum ersten Mal ein wundervolles Bild entdeckt, das mir vorher noch nie aufgefallen war. Von Arthur Rackham, den ich sehr mag.


hier das Bild in besser

Ich bin sehr froh über den Ort, den Termin, das Sitzen. ENDLICH. Ich würds auch alleine machen, und dass der Gefährte mitmacht, das ist noch mal besonders schön, heilsam, wirkungsvoll.
Die Gute Art Disziplin.

Dann hat neulich die Zen Witch einen wunderhübschen Zauberspruch für heilsames Zeitmanagement gepostet (englisch): Thyme in a Bottle | The Zen Witch. Der hat mich sehr angesprochen – ich mag das Fröhliche, das Einfache und vor allem das Regelmäßige daran.
Ich wollte daraufhin selbst ein Ritual entwerfen, um das Chaos hier soweit zu hegen, dass es nicht eklig wird. Ich mag Chaos, und ich habe den Verdacht, dass es der Normalzustand für mich ist, dass so richtig aufgeräumte Orte nicht mein natürlicher Lebensraum sind. Aber kreatives Chaos kann halt leicht umkippen in dreckiges, brackiges, ekliges, deprimierendes Chaos.

Ich habe schon begonnen, mir Notizen zu dem Ritual zu machen – Minze, Salbei, Zitrusdüfte, dazu Bachblüten, Raum schaffen, Licht reinlassen — und dann kam mir der hammerkrasse Gedanke: Ich könnte statt Öle zu mischen und nen Mantra zu murmeln auch einfach aufräumen.

AhBAH!

Ich hab mir jetzt ne Bachblütenmischung gemacht – dabei hab ich, damit ich auf dem Boden vorm Altar hocken konnte, dies und das aufgeklaubt und wegsortiert – mit Crab Apple, Clematis und Wild Rose. Dazu Lichtwasser Fatima und Lourdes. Das nehme ich jetzt alle 4 Stunden, und jedesmal, wenn ich es nehme (und gerne auch dazwischen), räum ich irgendwas auf und weg. Das ist ein wunderbar wirksamer Zauber, der gut funktioniert.

Jo, ich glaub, das war alles, was ich in den Blog schaufeln wollte. Ich wünsch uns allen weiterhin schönen, intensiven, heilsamen Spätsommer!

Lammasfarben für den Blog

Es ist wieder Türkis-Zeit. Hach, was bin ich froh, mich mit sowas beschäftigen zu können, ohne dass mir anderes wie Mehltau auf der Seele liegt!

Ich probiere grad verschiedene türkise Hintergründe aus.

Wer Zeit und Lust hat und das grad liest, möge sich doch bitte äußern.

Ich werd an diesem Eintrag noch bisschen rumedieren und stelle hier alle Kacheln zur Verfügung, die ich ausprobiere, falls jemand auch mal nen türkisen Hintergrund für irnzwas braucht. 🙂 (Anklicken führt zur Originalgröße.)

„Sehr Große Wasserkachel“ halb transparent

 
„türkise Seidekachel riesig“

 
Und die guten alten Dots.

 
So… erst wars die türkise Seidenkachel mittel (selber leicht herstellbar durch Skalieren der riesigen Kachel, of course), jetzt ist der Hintergrund die große Wasser-Kachel.
Ich fand sie erst zu unruhig, heute gefällts mir gut.

Wenn jemand davon Augenweh bekommt: Bitte Feedbäck!

Sonst bleibts erst mal dabei.

2. August – Neumond im Löwen ~ und paar Gedanken zu Lammas

Morgen Nacht ist es wieder so weit.
Neumond im Löwen um ca. 20 vor 11h nachts.
Also, für Frankfurt/M genau um 22:44, laut Lunarium.

Hier wie immer die

Der 2. August ist nach dem herkömmlichen Kalender auch der Termin für Lammas, Kräuterweihe. Also eine gute Zeit, Kräuter zu sammeln.

Für die, die in der Stadt leben, eine speziell spannende Sache. Und lohnend! Einfach durch die Gegend streifen und gucken, was wächst. Es wächst nämlich auch in der Stadt viel. Manches in extra angelegten Zierbeten (z.B.  gerne Lavendel und Weihrauch), manches in Nischen und Ritzen und verwilderten Ecken. Schafgarbe, Wegerich und äh… Ja, da ist für Stadtvetchs wie mich der Blick ins Kräuterbuch angebracht. X)
Oder ein Besuch bei Smarticular, z.B.: Wildkräuter im August und Wildkräuter sammeln.

Für mich beginnt die Lammas-Tide erst um den 13. August. Den Termin habe ich von der Astrothek. Ich kenn die Site seit einigen Jahren und fand die da errechneten Termine immer stimmig. So vom Gefühl her. Als ich vorgestern Sólveig besucht habe sprachen wir auch über Lammas, und dabei fiel mir auf, dass es sich für mich noch sehr nach Hochsommer anfühlt.
Just heute ist zum ersten Mal eine Kühle in der Luft, eine Klarheit unter dem leuchtend türkisen Himmel, die ankündigt, dass die Lammas-Tide naht. Ich freue mich darauf. Mein Ringtagebuch für diese Zeit des Jahres hat den Namen „Heimkommen“, und – auch schön! – die tägliche Meditations-Mail vom CAC (hab ich bei Mäßigkeit von erzählt) trägt heute den Namen „Homecoming“.

Wir treffen uns im Netz