Kaffee

Samstag der 8. & Sonntag der 9. & Montag der 10. Juli ~ Dankesammlung

Ojeojeoje! Drei Tage schon wieder vergangen. Heute hab ich eigentlich compfrei; weil ich gestern nicht am Rechner war, hab ich heute bisschen was gut. Heute nur die letzten drei Tage, Kölnreise-Danke kommen später. Ich bin so grässlich erschöpft — es war auch körperlich anstrengend die Tage, dabei immer so heiß, und jetzt grad bin ich so richtig gebügelt. Trotzdem. Bisschen was geht.

 

Vorgestern.

Das war Samstag, der 8. Juli. Ich bin morgens nicht mit dem Rad sondern mit der Bahn in die Schule nach MA gefahren, weil ich um 18h den Gefährten in der Muckibude abgeholt habe und dann sind wir noch einkaufen gefahren. Gefreut habe ich mich über einiges:

In der Schule habe ich rausbekommen, wo ich am Kaffee-Automaten den Plastebecher abbestellen kann. Seit langer Zeit habe ich also mal wieder einen Kaffee dort gezogen, und dabei konnte ich den hübschen Bambusbecher verwenden, um den ich lange rumgeschlichen bin und den ich endlich neulich im Konsumrausch erstanden habe.
Ach übrigens. Mein Vorhaben, nur maximal 2 Becher Kaffee am Tag zu trinken, das ist, äm, elendlich ersoffen in kaffeebraunen Fluten. Naja. Steht noch auf der Liste. Ich hab mir schon so viel abgewöhnt bzw. sehr reduziert; das mit dem Kaffee bekomme ich auch noch geregelt. Zur passenden Zeit.

Ich musste sehr lachen, als unser Dozent kam, seinen Kram abstellte, sich wohlig räkelte und ächzte und also sprach: „Jetz hol ich mir noch’n Kaffee, und dann bin ich bereit, meine Geschenke entgegen zu nehmen.“

Unterricht war klasse. Ich gehe sehr gerne in diese Schule, weil ich dort unter Leuten bin, die etwas verbindet: Ein Sehnen nach Lernen und Weiterentwicklung und Heilung. Das ist viel wert und tut mir immer gut.

Eine Anfrage wg. Tarotlegen.

Nach der Schule noch mit 3 Leuten im Irish Pub gesessen, der gleich neben der Schule ist. Da war ich vorher noch nie gewesen – wir saßen draußen, unter Bäumen. Sehr schönes Sitzen dort, schöne Gespräche, leckerer Cider. Das machen wir wieder!

Wilder, warme Wind.

Eins von Sólveigs Gedichten begleitete mich den ganzen Tag (jetzt auch noch). Ich glaub eher nicht, dass das speziell für mich war; ich weiß, dass es auch für mich war. Weils mich nicht loslässt. =)

Im Jungbusch fand ich einen wunderWUNDERschönen Kaugummiautomaten. Für dich, Lady of the Dan:

 
 

Gestern.

Das war Sonntag, der 9. Juli. Wir hatten Putztag. Wir putzen ja eigentlich einmal die Woche; durch meine Reise nach Köln ist letzte Woche ausgefallen und es war überfällig. UND wir bekamen Besuch vom Gefährten seiner Schwester nebst Gatte, Sohn und Mutter. Die hatten sich für „zwischen 14 und 15h“ angekündigt. Wir sind also früh aufgestanden und haben losgelegt. Es war mal wieder wirklich anstrengend. Und es war viel!
Dankbar an dem Tag war ich, weil:

Genau 14h waren wir fertig mitm Putzen. Alles gründlich gemacht, und wieder schön in der Bud!

Schwiegerschwester + Familie kamen erst kurz nach 15h, und die eine Stunde Zeit haben wir dringend gebraucht für duschen und chillen.

Es war ein echt netter Besuch. Wir saßen auf der Terrasse, allen hats hier gefallen, sowohl der Hemshof als auch die Wohnung, wir hatten gute Gespräche – es war ein richtig schöner Familienbesuch. Hoffentlich kommen die bald mal wieder!

Wir haben abends noch Pizza geholt, in der Winzpizzeria, die hier ein Haus weiter ist und die ich schon lange mal ausprobieren wollte. 1. waren die da supernett und 2. ist die Pizza dort richtig gut. Mit so nem leckeren, knusprigen Boden. (Nicht so’n weißer, wabbliger, durchgeweichter Hefeboden, den’s oft gibt.) SEHR erfreulich.
Der Hemshof ist voller ItalienerInnen, und die können Pizza doch i.d.R. besser als die Jungs im Dönerladen. (Einen sehr guten Solchen haben wir hier auch, da essen wir Pide.)

Als Mitbringsel bekam ich (ICH, hehe) eine schöne rosarote Blume im Topf (weiß nicht, wie die heißt) und einen kleinen Drachenbaum. Da habe ich mich sehr drüber gefreut. Ich liebe Drachenbäume, und ich hatte keinen mehr.
Und die Katzen bekamen auch was mitgebracht: Edelfutter und Katzengras. Das Gras sieht sehr hübsch aus, und vor allem: Unseres war abgefressen und das neue ist noch nicht gewachsen. Das war also ein sehr willkommenes Geschenk. Die Katzen haben auch sofort alle daran genagt, und seit gestern hören wir hier ständig rhythmisches Würgen…

Abends saß ich noch in meinem Zimmer und war glücklich, weils hier so schön ist.

 
 

Heute.

Heute war ich nicht in der Schule, weil wir Befundung nach’m ICD10 hatten. Ich geh nur noch zu Unterricht, wo wir was Praktisches machen, was ich auch gebrauchen kann.
Ich war trotzdem in Mannheim. Schön heute war:

Ich hatte ne Verabredung im Café wg. der am Samstag beschlossenen Tarotlegung. Das war für mich eine wichtige Übung. Und dann war ich selbst mit der Legung richtig zufrieden, und die Lady auch. GUT.

Ich hatte Samstag im Alnatura ein Pflanzenwasser (Orangenblüte) gekauft. Das liebe ich, das ist ein Luxus, den ich mir erlaube und gönne. (Und die Flaschen sind wiederbefüllbar.) Kost 10,50 Ocken, das ist schon ein kleines bisschen viel Geld. Und dann hab ichs im Laden vergessen. Heute morgen hab ich angerufen, es hat tatsächlich jemand gefunden, und mittags vorm Kartenlegen habe ichs abgeholt. Da war ich sehr froh!

Und ich bin froh über meinen Schnusel und Gefährten.
Und über unseren Anwalt (heute kam wieder was und ich muss mich echt zügeln, dass ich nicht hier im Blog seitenweise meiner Entrüstung Luft mache). Das sind Übungen, wir sortieren unsere Prioritäten.

Keine pralle Sonne (wenn auch immer noch sehr warm) und über unserer Terrasse in Spiralen sich in den wolkendurchwirkten Himmel schraubende Mauersegler, dicht wie ein Mückenschwarm.

Speziell heute hab ich mich auch über einige kleine Traumfänger gefreut, die ich vor Jahren gebastelt habe. (Einer davon ist rechts zu sehen.) Ich mag sowas, ich würd für so krude-schnuffigen Hippie-Punk-Kram sogar Geld ausgeben. Wie schön, dass ich mir das selber machen kann und dabei genau meinen Geschmack treffe. Hehe.

Und dann bin ich mir auch selber dankbar dafür, dass ich mir heute erlaube, diese Dankesammlung ohne Gedichte zu veröffentlichen. Regeln wollen auch mal ihre Ausnahmen, und ich will jetzt Schluss machen. =)

Bis morgen, Ihr Lieben! ❤

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16. & 17. Juni – Freyjatag und Samstag ~ Dankesammlung

Gestern war compfreier Tag, und das hat gut geklappt. Ich guck mal eben in mein Reinschreibebuch, was ich gestern so notiert habe. =)

Das Gedicht für den Tag — naja, so ne Art Gedicht — hab ich gleich nach dem Aufstehen gemacht:

Wolken liegen im Himmel
wie auf Glas
Blätterschatten
flackern und flimmern
weils der Wind mag.
Heute ist compfreier Tag.

Fängt schon gut an!

 

Die Liste der gestrigen Dankes:

Nen guten Rest altes, eingedicktes Patchouli-Öl gefunden. Das ist auf jeden Fall älter als 20 Jahrer, und es duftet wundervoll. Patchouli altert sehr gut und wird dadurch immer besser.

Der Wind!

Das Gabelmobile. Es kommt immer mehr heim. =)
Inzwischen hängen ja auch Kristalle drin. 

Vögel. Gestern wieder ein kleiner Schwarm – naja, eine Meute – Papageien, die vor meiner Nase über unser Dach flogen. Und der eine kleine Mauersegler, der über meinen Kopf voll auf die gegenüberliegende Mauer zuraste und ohne Tempominderung unterm Dach verschwand. Wow. Ich hatte nasse Augen.

Die Musik aus den vorbeifahrenden Autos. Ich liebe die Mischung. Deutscher Bin-So-Tief-und-Gefährlich-Doofräp, türkische eher traditionelle Herzschmerzlieder, arabischer Tanzpop, italienische Schnulzen, manchmal nur Bässe (Manche mögen es, in einer dröhnend scheppernden Blechdose rumzurollen) — ich LIEBE die Musik aus den Autos. Auch, weil’s immer nur kurz ist. =)

Danke für meine Reinschreibebücher. Habe gestern Fotos gemacht, das unten ist aus dem Gelben, Anfang 2016. Wie üblich ist mir irgendwann Kaffee drüber gelaufen. 😛

was mach ich mit dem Mond

 

Nun zu Heute.

Heute war ein  — seltsamer Tag, ums sehr freundlich auszudrücken.

Morgens fand ich das oben erwähnte Gabelmobile auf dem Terassenboden liegend. Der Wind, der starke Wind. Und ich hab das erst mal persönlich genommen. DAS will ich mir dringend abgewöhnen!

Außerdem habe ich heute beschlossen, meinen Kaffeekonsum zu reduzieren. Heute hab ichs mir krass gegeben, und nachmittags hatte ich einen – weißnicht. Eine Pestattacke mit körperlichen Auswirkungen. Und ich glaube nicht wirklich, dass der Kaffee schuld ist. Trotzdem halte ich hier&jetzt in unseren interessanten Zeiten jeden suchtartigen Drogenkonsum für außerordentlich unheilsam.
Also. Ab sofort jeden Tag nur noch zwei Becher oder 4 Tassen. Das ist immer noch viel. Ich MUSS den ja auch nicht trinken; ich darf. Ich habe beschlossen, dass ich weiterhin Kaffee trinken darf. Ich liebe Kaffee. Ich mag den Geruch, den Geschmack, die Farbe, die Wirkung, die Becher und Tassen ~ das ganze Ritual und Gedöns, das bei mir mit Kaffee verknüpft ist.
Und ich habe darum beschlossen, Kaffee mit mehr Respekt zu genießen und ihn als etwas Besonderes zu behandeln. Vielleicht schaffe ich kaffeefreie Tage. Achwas ‚vielleicht‘. Natürlich schaffe ich das. Muss mich erst bisschen runterdosieren, wenn ich gleich auf Null gehe, bekomme ich Kopfweh.

Gut. Für diesen Entschluss Danke!

Auch danke für die Idee mit den compfreien Tagen. Morgen wieder. Basst, ist Putztag, da bin ich eh beschäftigt. (Schon wieder ne Woche rum.) Vielleicht verschiebe ich was in der nächste Woche, damit Sonnenwende compfreier Tag wird. Vielleicht nicht, vielleicht nehm ich’s wie es kommt.
Auf jeden Fall DANKE für die compfreien Tage. Gestern war gut.
Ich habe große Teile meines Lebens ohne Computer verbracht, meinen ersten eigenen hatte ich erst in den 90ern. Ich hab in der Zeit vorher auch einiges gemacht in meinem Leben…

Jo. Und dann war heute was… mit Wut in mir, mit dem Schmerz der Erde, mit Grenzen ~ es gibt paar Dinge, mit denen ich grad stark hadere. Und ich bin da noch nicht auf dem Boden meiner selbst angelangt. Ich weiß z.B. nicht, ob ich die Mondmedis noch machen will.
Bis zum nächsten Neumond ist noch ne Woche. Bis dahin werd ichs wohl wissen.

Und nu ist hier für heute Schicht. Bis übermorgen, oh Internetz! =)

Das Gedicht.

Katze Molly
gehört mir nicht, hört nicht
ringelt sich ein
auf meinen Händen
an meinem Herzen
heilt sie
mich
.
 

 

Und noch ein Danke! an meinen Schnusel!

 

Ferienfreuden

Nachdem ich diesen „mein schönstes Ferienerlebnis“-Post getippt und noch mal gegengelesen habe, stelle ich fest, dass ich ganz schön im Konsum schwelge – macht auch mal Spaß! – und zu einigen Geschäften linke. Das mach ich, weil ich deren Produkte gern mag und die Information weitergeben möchte. Hab nicht vor, so nen Produkttester-Werbeblog zu machen, keine Sorge!

Die Ferien sind vorbei. Jetzt bin ich MÜDE und brauch ma ne Pause…

Achwas, insgesamt wars sehr schön. Im Garten sind jetzt auch Rübstil und Rübchen gesäht und es sprießt  — und es WIRD Fotos geben, oh, es wird sowas von Fotos geben! Nur gießen wir zur Zeit abends/nachts, wenn es schon dunkel ist, drum nehm ich die Kamera nicht mit.
Was ich neulich hätte tun sollen, denn die Bänker des Gartens („Leute, die auf der Bank sitzen und Bier trinken“) hatten Teelichter in die üblichen großen grünen Plastikgießkannen gestellt, und das sah klasse aus.

Der Herbst schleicht sich ran, die ersten Kastanien wurden gesammelt und den Katzen zum Spielen hingekullert, die erste Kürbisse werden verkocht. Bio, aus Heidelberg, köstlich! Kremig, bisschen erinnert der Geschmack an Maronen. Schale kannste mitessen, was das Zubereiten ungemein erleichtert. Ich hebe Kerne auf und möchte mal gucken, ob ich den im Garten anbauen kann, nächstes Jahr.


Kürbis auf Balkon, kurz vor der Vercurryung

„Was ist eine Vercurryung?“ höre ich die geneigte LeserInnenschaft sich fragen. Das ist: Gemüse in wundervollen Farben kleinschneiden


köstliche Paprikaschoten vom Şark, der türkische Laden, der Schafskäse und Gemüse unverpackt verkauft

wild Gewürze auswählen (beim letzten Curry waren es Zimt, Nelke, Piment, Delifrut, scharfes Chili, Koriander, Senfsamen und Hing). Gewürze anrösten, Gemüse rein, und diesmal hab ichs mit den festen Resten vom Hafermilchmachen abgegossen, das dickt bisschen ein, auf so eine glasig-schleimige Art. Ich MAG das. Meist nehme ich stattdessen rote Linsen, die dicken auf sämige Art ein.
Jedenfalls werd ich immer mehr — zumindest für unseren Geschmack — eine Meisterin der Vercurryung von so ziemlich allem, was mir unters Messer kommt.

Bezugnehmend auf meinen alten, ellenlangen Kaffee-und-Verzäll-Beitrag kann ich berichten, dass ich in den Quadraten auf eine Kaffeerösterei gestoßen bin – war die schon immer da?!? Eya. Also, die haben Indischen Monsooned Kaffee, Arabica und Robusta. Ich wurde aufs Wunderbarste beraten und muss demnächst auch noch mal hin, um der Lady zu berichten, wie sie geschmeckt und gewirkt hat, die Robusta Röstung, denn das ist ein wirklich starker Kaffee. Ein wirklich starker, köstlicher, schokoladiger, supersäurearmer, aromatischer, wunderbarer Kaffee ist das!
Arabica habe ich noch nicht probiert. Freu ich mich auch schon drauf.

Apropos Kaffee. Meine Stempelkarte vom Star Coffee war voll und ich bekam dafür einen Freikaffee. Da nehm ich natürlich nicht wie sonst den kleinen Capuccino (der groß genug ist, btw.), auch nicht den mittleren, sondern den großen.

Und der ist … groß.

Ein Eimer voller Kaffee. Ahhhh!

Am Schluss haben wirs uns noch mal richtig gegeben mit Flohmarkt.


Dieses Bild haben wir nicht gekauft.

Aber diese wunderhübschen rosaroten Ohrringe hab ich verkauft. (Der Batman dagegen ist nach wie vor zu haben.)


Die Ohrringe sind von Konplott. Link zur Homepage, weil das oft so ENTZÜCKENDER Schmuck ist.

Gekauft hab ich auch was. Wir brauchten noch tiefe Teller, jetzt haben wir genug, naja, und ich brauchte noch dringend


Einer von sechs und dringend gebrauchte Halskette

Die ziehe ich morgen in der Schule an.

Sonntag dann das Auto ausgeräumt und die Kisten wieder hochgeschleppt – es war weniger Zeugs als vorm Flohmarkt, und doch bleibt ja immer so viel übrig.
Geputzt, in den Garten und gegossen (es war wie üblich dunkel) und dann haben der Gefährte und ich uns in die eine sonst unbenutzte Wohnzimmerecke gehockt und meditiert. Und das machen wir jetzt jeden Abend. Darüber bin ich FROH.

ACH, und das Wichtigste hätt ich doch fast vergessen! Aus verschiedenen Gründen hab ich in letzter Zeit wieder verstärkt an Neverwinter Nights gedacht. Und dann hat mir der Gefährte einen kleinen Windows-Läptop geliehen, mit der Bitte um Installation von Kram, und da hab ich aus Feez – das Wesentliche steht ungefähr schon in einem Beitrag aus dem Jahr 2008, den ich in meinem ersten Blog veröffentlicht hatte. Ich hab den jetzt einfach hier reingestellt. Neues vom Zwerg. Jedenfalls…


seufz

Soweit. Ich hoffe mit all den vielen Dingen, die ich nun zu tun habe, komme ich überhaupt noch zum Bloggen…

Wasser

Ahhh, klasse Thema! Ich MAG Wasser.

Ich lebe in der Großstadt (mal in dieser, mal in jener…), und erlebe Wasser hauptsächlich gezähmt, in von Menschen definierten Rahmen.

Als erstes ein wirklich schlechtes Foto, unterbelichtet und unscharf. Ich stelle es nur rein, weil ich mich bemühe, zu jedem Thema auch ein Graffiti/StreetArt Bild zu posten. Und das ist ein wirklich sehr schönes Graffito, daran kann auch das miese Foto nichts ändern.

 

Mächtige Flüsse in Städten – eingerahmte Wassermassen

Stadtwasser im türkisgefärbten Brunnenbecken

auch im ungefärbten Becken, mit Gemüse

als Spritzer mit Sprudelperlen im Café

und als Perlen im Seerosenhaus des Botanischen Gartens

als Regenspritzer an der Busscheibe

und auf Blumen, die in Zäunen ranken


in Flaschen auf meiner Fensterbank

und auf dem Balkon in der Sonne-

Und in einer meiner liebsten Erscheinungsformen… Als Kaffee 😀

Ein Care-Paket führt zu Abgeschweife in Kaffee-Läden, nach Süd-Indien und zu türkischem Rübensaft

Oh wie schön! Es klingelte und der Postbote brachte ein Päckchen und es war FÜR MICH!
Hier kommen ja ständig Päckchen – für den Oger. Dieses war für mich, von meiner Ma in München. Die war nämlich in der Stadt beim Black Bean und hat mir dort Kaffee gekauft.

Ich liebe Kaffee, und ich hasse Kaffee mit viel Säure. Bei Black Bean gibts guten, säurearmen Kaffee in Bioqualität.
Ich mach hier tatsächlich (unbezahlte!) Werbung für ne Kette. Ne Kette mit zu wenigen Läden. Einen gibts in Passau, drei in München, noch welche irnzwo ganz woanders in Deutschland und keinen in Mannheim.
Hier gibts, der Ausgewogenheit wegen erwähn ich das, den netten Laden Star Coffee, der mir vom Interior und mit dem schwarzen Stern sogar besser gefällt, die auch leckeren Kaffee haben, aber leider nicht in Bioqualität.

Herkömmlicher Kaffee kann extrem mit Pestiziden verseucht sein, drum leg ich bei Kaffee und Tee großen Wert auf bio. Black Bean hat nur bio Kaffee.
Und in ihrer Kaffeemischung ist indischer Kaffee mit drin, und indischer Kaffee ist m.E. der beste Kaffee der Welt.

Pfefferminztee in Hampi (glaubich).
Im Hintergrund allgegenwärtiges ekliges Limozeugs. Ich hab das nicht getrunken.

Als ich das erste und bis jetzt einzige Mal in Indien war (übern Jahreswechsel 2012/13) haben wir dort fast keinen Kaffee getrunken.
Es gibt nur selten welchen, und wenn überhaupt, wars fast überall ekliger Nescafé. (Ich hab nix gegen guten löslichen Kaffee, ich hab allerdings ne Menge gegen Nestlé.)
Hauptsächlich gibts dort Chai, den wundervollen Gewürztee mit Milch und Zucker. (In den 80ern hab ich Chai als Yogi-Tee kennengelernt. Es gab ihn damals nur lose, und er wurde zubereitet, wie es sich gehört: Einen Esslöffel mit einem Liter Wasser ewig kochen, dann durch ein Sieb und viel Milch dazu. Ziemliche Sauerei. Ich nehm heute Teebeutel…)
Chai ist auch echt lecker.
Und manchmal gibts Kräutertee.
Und es gibt das übliche eklige Limozeugs, das es überall gibt.
Der Unterschied beim (süd?)indischen ekligen Limozeugs ist, dass auf allen Flaschen und Kästen von Sprite, Cola, Fanta etc. draufsteht „contains no fruit“ – enthält keine Frucht. Sollte hier auch eingeführt werden!

Dies ist leider das einzige Foto, das ich von so einer Aufschrift gemacht habe. Es ist ein sehr schlechtes Foto, das ich verfremdet habe, damit es so aussieht, als wär das so gewollt. X)

Ingwer Pops. Fällt was auf?
Nein, ich meine nicht die indische Freude an karierten Tischdecken.

Und es gibt Pops. In Kochi zumindest.

Ich muss kurz abschweifen zu Pops.

Pops ist eine lokale Limo-Marke. Es gibt Pops in vielen verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen, z.B. Orange, Limone und noch andere exotische Varianten, an die ich mich nicht mehr erinnere, weil ich nur eine Sorte konsumiert hab, und das OFT: Ginger – Ingwer. Die Ingwerlimo von Pops ist scharf. Und zwar richtig scharf.
Ginger Pops ist die beste Limo, die ich je getrunken habe. Ginger Life von Bio Zisch ist zwar ohne Zucker (wundervoll!) und bio, aber nicht annähernd so gelb und vor allem nicht annähernd so wunderbar scharf.
Das Lustigste und Schönste an Pops sind die Flaschen. Die haben nämlich keine eigenen Flaschen, sondern kleben einfach ihre Etiketten auf und füllen ihre Limo in die allgegenwärtigen leeren Flaschen eines großen, ekligen Limozeugsherstellers.

POPS – Ingwer und … Möhre?

Leider gibt es Pops, ganz anders als das allgenwärtige eklige Limozeugs, anscheinend nur in Kochi, und es ist eins der wenigen Dinge, die sich nicht im Internet finden lassen. Ich versuchs immer wieder. Vielleicht werde ich mal fündig, oder edle Südindienreisende schicken mir ein Care-Paket. (Tut auch Kaffee rein, und unbedingt Schokolade aus Ooty!)

Şalgam Suyu im ‚Istanbul‘ am Marktplatz. Fällt was auf?

Zum Glück lebe ich jetzt in Mannheim.
Zwar auch popsfreie Zone, wie fast die ganze Welt, aber hier gibt es türkischen Rübensaft, und der ist auch bisschen scharf und sehr lecker!
Wenn auch nicht gelb.

Ich bin abgeschwiffen. Es ging um Kaffee in Südindien.

Als ich dort nach für mich erstaunlich langer kaffeefreier Zeit in einem Lokal Kaffee auf der Karte fand, bestellte und bekam, war ich so entzückt, dass ich erst mal ein Foto davon gemacht habe:

Dieser Kaffee war lecker, weils irnzwie Kaffee war. Nescafé halt.

Und dann fanden wir ein Indian Coffee House. Mir schon deswegen sehr sympatisch, weil es sich dabei um ein sogenanntes Mitarbeiterunternehmen handelt, ein Co-op. Das heißt, das Unternehmen gehört den Mitarbeitern.
Und sie haben ganz wunderbares Essen.
Und die Kellner tragen ganz wundervolle Turbane.
UND sie haben ganz wunderbaren, köstlichen, duftenden, extrem säurearmen Kaffee, den besten Kaffee, den ich je hatte. Sie verkaufen den auch, superfein gemahlen in Beuteln, und ich habe reichlich mitgenommen. Natürlich ist er trotzdem seit Mitte 2013 alle, und seitdem suche ich nach einer Möglichkeit, solchen Kaffee zu bekommen.
Der von Black Bean geht in die Richtung und ist auch noch bio.

Wie ich grad der Black Bean-Website entnehme, hätte ich meinen Kaffee da auch per Mail bestellen können. Das wusste ich nicht, also hab ich Muttern losgeschickt. X)

Und deswegen hab ich heute ein Päckchen bekommen, und das ist doch schön.
Und die Kaffeepäcks , die drin waren, sind auch schön!

Das ist auch kein so tolles Foto. Aber Molly ist mit drauf. ♥

Die Suche nach dem dritten Bild führt zu Abgeschweife

Bild von ner Tasse.

Es scheint, wir konnten zwei der drei Bilder indentifizieren. Es war wohl doch eines aus Drei Bilder, das in der Mitte mit der Tasse. Dann das erste von gestern. Nur das dritte Bild ist uns immer noch ein Rätsel.
Mir vor allem. Vielleicht wars ja das schwarz-weiß Bild der blassgelben Thermoskannenplastiktasse im Johannisbrotbaum, in dem wir einen Urlaub lang auf Mallorca ne Menge Zeit verbacht haben.
Weia, ist das lange her! Gingen wir da noch zur Schule?

Das Bild hab ich damals noch analog hergestellt, und ich habs nicht gescannt.

Auf Mallorca waren wir, weil mein Vater fand, er muss dort ein Haus kaufen. Inzwischen haben er und seine Frau viel schöne Zeit dort verbracht, also hat es sich gelohnt, mit dem Haus.
Für mich ist das nichts. Ich mag das viele Fliegen nicht, und da die kleine Finka ziemlich tief im Festland und einigermaßen weit weg vom nächsten Ort ist
und weil ich nicht autofahren kann
und weil der Weg zum nächsten Ort eine fiese Steigung raufführt, was bei Hitze mit dem Fahrrad auch nicht schön ist-

– von dieser Steigung, die auf dem Heimweg eine rasante Abfahrt ist, die ich eines nachts hackedicht vom grässlichen San Miguel mit dem Rad bewältigen zu müssen glaubte –
von dieser Steigung und jener hackedichten Abfahrt habe ich heute noch Narben an der Oberlippe.

Das war schmerzhaft. Ich wurde am nächsten Tag nach Palma ins Krankenhaus gefahren, dort warteten wir sehr sehr sehr lange, dann bekam ich viel Vaseline auf die Lippe geschmiert und dann hieß es Warten aufs Abschwellen. Immer, wenn ich zu der Zeit in den Spiegel geuckt hab, dachte ich An wen erinnert mich das?!?
Bis ich endlich drauf kam: ich sah aus, wie eine von Ralf Königs Figuren.

Das war auch in dem einen Urlaub mit Lady of the Dan. Insgesamt war das ein sehr schöner Urlaub, wir haben eine Eismaschine gefunden und das beste Schokoladeneis der Welt gemacht. Gosh, das hat Strom gekostet…
Jedenfalls hab ich keine gescannten Fots von damals – auch ein Projekt für den Moment, da ich hier mein eigenes Zimmer habe. Das wird geschehen, wenn wir den Dachboden fit haben, damit wir dort unser Bett hinstellen können. Ich warte auf die Ferien, wenn der Oger mehr Zeit hat.
Wir haben quasi eben erst ein neues Fenster dort eingebaut bekommen (darauf haben wir lange gewartet), jetzt muss gestrichen und hübsch gemacht werden, und dann müssen wir gucken, wie wir das Bett da hoch bekommen.
Eya… Damit das hier nicht ganz ohne Bild bleibt:
Ein Bild hab ich von Mallorca, das hab ich mit Füllern von einem meiner Fotos abgezeichnet.

Ich glaub, die Straße war in echt nicht so gelb… X)

Drei Bilder

Lady of the Dan hat mich nach drei Bildern gefragt, die ich vor vielen Jahren mal ausgedruckt hatte. Sie sagt, sie hatte die aufgehängt, und es wären „alle Interiors, mit Tassen, Kannen, so was“.

Mal guggn, ich ahne, welche Bilder das waren.

Das hier war bestimmt dabei.

Das ist ne kleine Wildnis in Köln-Mülheim, in der Wohnung, in der ich mit meinem damaligen Freund gehaust habe. War ne Sozialwohnung, die er sich noch mit einem teilte.
Die Teekanne hab ich nicht mehr, die Tarotkarten auch nicht. Die sind nett, finde ich, ich mag diese bunten Comic-Bilder. Aber ich mag nicht damit legen. Ich nehm Pamelas Karten („Rider-Waite“).
Bis auf den Muhmenpott hab ich gar nichts mehr von den Sachen da auf dem Bild. Doch, vielleicht find ich dieses grüne Kästchen noch, wenn ich hier alle Sachen richtig ausgepackt habe. Da sind so Klangkugeln drin. Vielleicht hab ichs auch schon aufm Flohmarkt verkauft.,..
Feuerzeuge werden immer noch so von mir individualisiert. Ich kleb hübsche bunte Sachen drauf und sichere das mit Klebeband.

Dann vielleicht das hier-

Auch Mülheim. Das war eine wunderbare Sammeltasse ohne Untersetzer. Vollendete, klare Form, entzückendes, dezent verspieltes goldenes Rankenmuster. Ich glaub, die hatten wir bei der Oma meines damaligen Freundes gefunden. Ist lange kaputt. Wir hatten den Mitbewohner im Verdacht…X)

Und vielleicht war das dabei.

Das ist später, in Passau. Da hatte ich eine wunderbare Wohnung, eine ambulante WG. Das Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es sieht dämlich aus; das ist es nicht. Hervorragend geschriebene, spannende, kluge SciFi. ♥

Yo, Lady of the Dan, sind das die Bilder? 🙂