Katze

Freyjatag, 28. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Jüdelü, dann will ich mal wieder nen Tag vor dem Abend loben.

Eigentlich hab ich heute compfrei, doch das ist mir durcheinander geraten. Passt schon, ist zu erwarten bei den aktuellen Verwerfungen. Das regelt sich dann wieder ein, zur passenden Zeit. Hier&Jetzt bin ich dankbar für:

 

Die wunderschönen, üppigen, goldorangegelben Blumen aufm Balkon. Die Samen hab ich letztes Jahr im Luisenpark gesammelt, und ich hab nicht mehr geglaubt, dass die noch was werden.

 

Ich glaub, das Reiki von Sophie0816 hat was gebracht. Die Bachblüten, die Zeit, unsere Geduld, die andern Katzen, die Nelly in Ruhe lassen, ja, das alles auch. Bloß, gestern kam das Reiki, und heute Nacht hat sie sich unten rumgetrieben, und heute morgen saß sie nicht mehr im Bad, sondern im Flur. Und dann war sie oben aufm Bett, dann unterm Bett. Dann saßen der Schnusel und ich unten vor unseren jeweiligen Rechnern und hörten ein seltsames Geräusch, so ein… klack. Wir konnten uns das nicht erklären.
Egal.
Später ist der Gefährte hoch, um sich nen Kaffee zu holen. Dann rief er mich. Als ich die Treppe hochkam, sagte er:
„Du darfst  nicht schimpfen.“
„Wieso?“
Hilfloses Achselzucken, Blick Richtung Schlafbereich.
„Ist Ali was passiert?!?“
Nein, Ali lag unbehelligt in seiner Schlafbox, zusammen mit all den andern. (Da hab ich auch noch nicht von erzählt, von all den andern! Kommt noch.) Ich guck mich um, und dann seh ich-


Auf dem Bild sind zwei Katzen drauf.

Wir hätten niemals diese Truhe kaufen dürfen, deren Schubladen sich öffnen, wennde dagegen drückst. Oder springst.
Tscha. Da liegt sie nun, schon seit ein-zwei Stunden. Die soll sich bewegen! Und wenn sie es WAGT und da reinköttelt—

Das wird sie nicht wagen. PUNKT.

 

Ich freu mich, wie gestern schon erwähnt, sehr auf das MotherDrumEvent heute Abend. Möge es trocken sein!

 

Auf dem Balkon hat sich die vierte Tomate manifestiert. Sie sieht aus wie eine Erbse.
Eine der beiden Alten ist dagegen bald reif. ❤

 

Der Gefährte hat mich informiert, dass die Idries Shah Foundation Werke von Idries Shah als Hörbücher auf YouTube zur Verfügung stellt. Online sind sie auch kostenlos zu lesen.
Die Hörbücher sind für mich grad ein großes Geschenk. Erstens möchte ich ENDLICH „The Sufis“ vom ihm lesen, und zweitens hatte ich nichts mehr zum Anhören beim Einschlafen. Und drittens, sagt der Gefährte, hören wir uns das demnächst zusammen an, statt DVD gucken. Das ist eine sehr schöne Idee. ❤ Ich fürchte allerdings, wir werden da beide nicht weit kommen, denn nichts schläfert so schnell ein, wie ein Hörtext, der dich wirklich interessiert. (Wenn er dich nicht interessiert, dann stört er beim Einschlafen. Wenn du aufmerksam zuhörst, dann bist du schneller weg, als du „schnarch“ sagen kannst.)
Wer auch Interesse hat: Hier. DANKE an die Idries Shah Foundation! 💚

 

Und nu leg ich mich noch ne Runde aufs Ohr, damit ich heute Abend unter der Trommel nicht wegknack. Gestern wars richtig spät bzw. es war heute früh, als ich endlich einschlief.

 

 

Aaachsoja.

Nelly in der Truhe
da hat sie ihre Ruhe.

 

Noch…

 

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Donnerstag, 20. & Freyjatag 21. Juli 2017 ~ Dankesammlung

Gestern, Donnerstag 20. Juli
Gestern war – gar nichts los und ganz viel los.

Wir sind früh aufgestanden und mit Nelly zur Tierklinik gefahren. Sie wurde geröngt, und dann wurde beschlossen, dass sie nicht operiert wird, sondern erst in frühestens zwei Monaten. Bis dahin soll sie aus dem Kasten raus und ihr normales Leben wieder aufnehmen. Vor allem soll sie sich bewegen.
Dafür bin ich dankbar – (erst mal) keine OP und Nelly wieder aus dem Kasten.
Nelly sieht das anders. Sie war verstört, dass sie nicht mehr in den Kasten konnte und hat sich in dunkle Ecken verkrochen. Zeitweise hat sie sich im Katzenklo versteckt.
Schließlich hab ich sie in meinem Zimmer auf den Stuhl gesetzt, und da ist sie lange liegengeblieben. Später hat sie dann aufs Kissen gewechselt, und das wars für den Tag mit dem Bewegen. Achdoch, abends ist sie hoch, auf den Spitzboden über der Küche, und da liegt sie jetzt noch in der allerhintersten Ecke und kommt nicht raus. Gefressen hat sie gar nichts – seit vorgestern. Wir lassen sie heute noch in Ruhe. Wenn sie morgen früh immer noch da hockt, kletter ich hoch und hol sie.


Ein misstrauisches, ängstliches, gar nicht zufriedenes Kätzchen.


Das war später am Tag gestern, da war sie mal wirklich entspannt. Achje, das Schnusel.

 
Ich hab gestern alte Tagebücher gelesen, aus irgendeinem Grund kam das so. Habe mit №1 angefangen, 1981, da war ich 11. Bin bis №8 gekommen, 1984. In der Zeitspanne war John Lennons Tod (ich habe tagelang geweint), die Scheidung meiner Eltern und dann jedes Wochenende die Fahrt von Bonn (Ma) nach Köln (Däd) und zurück – und zurück war schrecklich! In Bonn musste ich zur Schule, wo ich in der Klasse eine der Ausgestoßenen war (das Wort mobbing gabs da noch nicht…), und in Bonn lebte bei uns der grauenhafte, ja wirklich grauenhafte Freund meiner Mutter. Als meine Ma schwanger war, ließ er sie sitzen und es folgte Umzug Ma mit mir und meinem kleinen Bruder nach München. In №8 ist klar, dass ich nicht versetzt werde auf dem bedrissenen Mädchengymnasium, auf das ich von allen möglichen münchener Schulen gelandet war….
Ich weiß, dass diese Jahre schlimm waren – in meinen Tagebüchern kommt das nur manchmal durch. Hauptsächlich schreibe ich von Beatles, Ultravox, Star Wars und dann immer mehr Schulstress, der mich beim Recherchieren nach und Durchkauen von Infos über Ultravox und Star Wars stört.
Es war gestern schmerzhaft, das zu lesen. Dazu kam noch eine… eine Missstimmung zwischen mir und dem Gefährten. Der hatte auch irnzwie et ärm Dier. Ich habe dann für Versühnung gesorgt, als ich ihm sagte, dass ich seinen Beistand brauche bei der Verarbeitung meiner Vergangenheit.
Für den Frieden dann und noch für anderes bin ich dankbar.
Ich bin dankbar, dass ich auf dem bedrissenen Mädchengymnasium in München war, denn es gab einige coole Lehrerinnen dort, die mich trotz meiner größtenteils schlechten Noten schätzten, mich für intelligent hielten und mich das spüren ließen. Außerdem hab ich dort wirklich was gelernt, auch in den Fächern, in denen ich fast nur 5er und 6er hatte. Nur nicht in Französisch – doch eine französische Mitschülerin sagte mir, ich habe von allen die beste Aussprache, besser als echte Franzosen (weiß nicht, wie das gehen soll – das hat sie jedenfalls gesagt). Das hat mich riesig gefreut, und den 6er fand ich darum gar nicht mehr so wichtig.
Ich bin auch dankbar, sehr dankbar, dass ich auf dieser Schule Lady of the Dan kennenlernte. Ich bin froh und dankbar, weil wir uns damals gegenseitig ermutigt und unterstützt haben. Ein Motto von uns war „Wer spricht von siegen? Überstehn ist alles!“ (Rilke). Seit dem, seit vielen Umzügen und Veränderungen, verbindet uns eine tiefe Freundschaft. Das ist was Besonderes! ❤
Ich bin auch meiner Ma dankbar, die mir wirklich ne Menge zugemutet hat damals. Oh wow, das hat sie! Der ich auch Kummer gemacht habe („Sooo intelligent, aber stinkend faul!“). Und die mich doch nie mit Druck zu irgendwas gezwungen hat, sondern mich so sein gelassen hat, wie ich nun mal war und bin. Sie wollte lieber Kinder, die gutartig und aufrichtig und integer sind, statt angepasster Vorzeigekids mit tollen Noten. Darum hab ich heute einen so schrägen Lebenslauf ohne tolle Karriere. Danke, Ma! Wirklich. DANKE! ❤
Und schließlich bin ich auch der jungen Vetch dankbar, die damals so gut für sich gesorgt hat, wie sie eben konnte. Mit dem, was sie zur Verfügung hatte. Die ihre Prioritäten ganz klar hatte, die ihre Energie auf das gerichtet hat, was sie wirklich interessierte. Leider war das nur Mist – Musikgruppen, Filme. Weil ich damals von nichts anderem wusste. Das ist so gewollt. So werden junge, sehnende Seelen durch Konsum verblödet und versklavt. Trotzdem haben sie mich nicht gekriegt, weil ich die ganze Zeit etwas anderes gesucht habe, von dem ich damals nicht wusste, dass es existiert. Trotzdem habe ich niemals aufgehört, zu suchen, und ich habe es gefunden. Dank dir, junge Vetch! ❤

Oh, und ich war auch sehr dankbar für den Regen gestern. Und dass die Paprika blüht. Ob das noch ne Schote wird, dies Jahr? Egal. Wunderschön ist sie!

 
Oje, das Gedicht. Ich hab da eins im Tagebuch №1,
Das Bienlein oder Lob der Faulheit
Hehe.

Das Bienlein fligt von Ort zu Ort
Was sucht es wohl in einem fort?
Es sucht den Honig, klar und rein,
der in den Blümlein sollte sein.
Gar fleißig, emsig frisst es auch
den Honig in den dicken Bauch.
Die andern Bienen sammeln emsig,
doch unser kleines Bienchen bremst sich.
Es legt sich faul unter ein Blatt,
denn es ist ja bis oben satt.
Ein Vogel kommt und denkt sich „Bah!
Was liegt denn Ekelhaftes da?
Das so furchtbar nach Honig riecht,
dass man gleich auf dem Rücken liecht!“
Dann fliegt er zu den andern
Bienen, die dort wandern.
Und frisst sie alle ganz und gar —
Das faule Bienlein liegt noch da.
Und die Moral von der Geschicht:
Die Faulen frisst der Vogel nicht.

Ich bitte die Bienencommunity um Entschuldigung!
Paar Rechtschreibfehler hab ich berichtigt. Der Gefährte meinte „Wie alt warst du da? Elf? Unglaublich. Sagt alles über dich.“
Ich nehm das als Kompliment. =)

 

Heute, Freyjatag 21. Juli.

Heute hab ich Comptag, und als erstes fand ich eine Mail, die mir Lady of the Dan gestern geschickt hat.
Andrea Jürgens ist gestorben, und wenn ich von der höre, muss ich immer an Dich denken, und dann hab ich mir „Dabei liebe ich euch beide“ angehört, bemerkenswert.
Also da saßen wir in der Schulbank und ich weiß nicht, wie wir auf die kamen, jedenfalls hast Du gesagt, dass sie Dir so aus der Seele gesprochen hat, weil sie auch 11 war wie Du, als Deine Eltern usw. – ich wie immer völlig verständnislos, fand AJ schrecklich so wie ich alle Kinderstars verabscheut habe usw. ABER ich muss sagen, abgesehen davon, dass die Mutti die Böse ist (die 2. Strophe hätte wirklich etwas Ausgleich schaffen können), ist das ein bemerkenswertes Lied, und abgesehen davon, dass da eine 11jährige auf erwachsen getrimmt wurde, kann sie irre gut singen.
Ja zu allem. Also, nicht zu dem „wie immer völlig verständnislos“ – immer stimmt nie, hehe. Und das Lied ist grauenhaft. Und doch… ich hatte heute nasse Augen, als ichs auf YT angehört habe. Erstaunliches Lied, zu der Zeit. Und das schickt mir LotD gestern. Wasn Zufall aber auch.

Heute morgen wars noch kühl (ach, war das SCHÖN!) und da hab ich was für die Arme gebraucht und gleich gefunden, weil mir vor einiger Zeit die superschöne Strumpfhose aus Berlin durchgelöchert ist. Ich find sie so schön, dass ich sie nicht wegwerfen wollte, also hab ich die Beine rausgeschnitten, und die haben mir heute wunderbar als wärmende und mich erfreuende Stulpen gedient.

Bei der Stulpen-Fotosession heute morgen aufm Balkon sah ich, dass die Tentalkelpflanze mitm Blühen angefangen hat! ❤

Ich hab neongelbe und lila Tinte im Glasfass bekommen, und nun kann ich ganz ganz wunderbare Farben mischen. Ich brauch — plastikfreier Juli plastikfreies Leben — nie mehr Tintenpatronen kaufen. Nie mehr. Ich fülle leere Patronen mit Spritzen, die ich noch aus der Kontaktladenzeit habe (und wenn ich die nicht hätte, würd ich mir welche kaufen). Die Spritzen habe ich beschriftet, für jede Farbe eine, funktioniert perfekt. Und meine Füllerkugelsammlung ist groß genug.

Wir haben gestern zum Einschlafen einen ganz kuriosen Film geguckt. „Incubus“ der einzige Film (meines Wissens), der auf Esperanto gedreht wurde. Mit William Shatner! Ich mochte Esperanto irnzwie nie, ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben. In dem Film hab ichs zum ersten Mal richtig gehört, und ich finde es faszinierend.
Was den Film angeht: Wir hatten einen obskuren Stinker erwartet. Ich mein, William Shatner!
Was wir sahen waren Schwarzweißbilder wie alte filigrane Scherenschnitte, flirrende Hitze, Gräser, Schatten, seltsame, entrückt-beklemmende Atmosphäre. Auch die Musik so schön, sanft, andersweltlich. Dazu diese seltsame Sprache. Und alles auch sehr Sixties.
Wir sind drüber eingeschlafen, weil der ganze Film so hypnotisch ist. Und ich freue mich sehr darauf, heute abend nen Tick früher ins Bett zu gehen und ihn noch mal und dann ganz zu gucken.

So, morgen ist ziemlich sicher Putztag und außerdem compfrei, was ich ziemlich sicher wieder einhalten werde. Ich hab noch sehr viele Tagebücher, und ich habe neue Tintenfarben. Und ich hab ein Kätzchen, das rehabilitiert werden möchte. Doch, Nelly, das möchtest du. Glaubs nur!
Ich war auch mal sechs Wochen im Krankenhaus, mit nem gebrochenen Hals, fünf Wochen davon nur im Bett. Als ich wieder heimkam, hab ich nen Heulkrampf bekommen, mein Bett in die Mitte des Raums geschoben, nen hohen Nachttisch daneben, darauf die geklaute Schnabeltasse.
Erst nach drei Tagen hab ich das alles peinlich berührt wieder abgebaut. Nelly ist gestern erst aus ihrem Kastenparadies vertrieben worden.

Das Gedicht. Eigentlich müsste hier Der Große Frust Blues hin, den ich damals zusammen mit Lady of the Dan geschrieben habe. Doch ich find ihn nicht mehr! ARRRGH! 😥
Stattdessen einen andern Blues, aus den späten 80ern, der insgesamt genau das beschreibt, was mir gestern entgegenwehte.

Schoolgirl’s Blues

didn’t stop worrying about death
didn’t stop dieting – still I’m fat
didn’t meet the people I wanted to
didn’t think Hesse taught me something new
but I feel – there’s something moving…

didn’t get better at school, nor did I quit
didn’t try acid – still smoking shit
didn’t find truth in god above
didn’t find the one and only to love
but I feel – there’s something moving

didn’t reach enlightment nor got my mind clear
didn’t pack my jack – no, I’m still here
didn’t find an opinion or what I wanna be
but a certain feeling grows and I need to break free!
and I want! I want! I WANT! to be moving!

spent countless nights thinking what life is about
wasted my time coz no answer was found
had some solutions – they didn’t last long
but I know what I must do for I know what went went wrong
I got! I got! I got! I got to be moving!

sure I’ll stay until I’ve finished school
sure I’ll be normal. I won’t break no rule
often I’m afraid that I’ll never stop to wait
I fear time is spent and that it’s to late!
but I know, yea, I know I’ll be moving!

You tell me that I don’t see the truth
you say restlesness was a desease of youth
and your talking goes on and on and on and on and on and on and on and on
and when you look for me I’ll be gone!
because I’m moving!!!!

 

 

23. Juli 2017 – Neumond im Löwen

Sonntag, den 23. Juli 2017,
um viertel vor 12 mittags
(11:45 F/M)
ist Neumond im Löwen.

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

Das Bild oben ist hoffentlich der geneigten LeserInnenschaft löwig genug…

Da fällt mir der Witz von Tünnes un Schäl ein, wo Tünnes von der Safari aus Afrika heimkommt und Schäl ihn fragt, wieviele Löwen er gesehen habe?
„Keine— dat is bei Löwen vill!“

Oke. X) Neumond.
Ich hab das Gefühl, es ist grad ein bisschen Ruhe eingekehrt, was nicht heißt, dass es alles superglatt läuft oder nicht auch anstrengend wär. Die Hitze bügelt ja auch ordentlich.
Themen, die mir zur Zeit  begegnen, sind innere Impulse — Impulse, die im Innern sich zeigen — , Sortieren von Prioritäten, Überprüfen des Status Quo (ist’s noch stimmig so wie es ist?) und auch Rückblicke in die Vergangenheit, die zu Neubewertung, Versühnung und Weitergehen führen können.

Jo. Und viel mehr kann ich gar nicht sagen, ich selbst stecke mittendrin. Wünsch euch eine gute Zeit und einen wundervollen, wohligen, frohen löwigen Neumond.

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

rote Zeit, rotes Zeug

Zeit für Rote Fotos. Und ich sollte dies gar nicht veröffentlichen, ich hab nämlich grad die Seuche beim Fotografieren. Ich mach zur Zeit keine schönen Fotos. Ist halt so. Trotzdem will ich das jetzt raushaun. Vielleicht kommt die Tage was Besseres, dann kann ich das hier wieder löschen.

Das war ja jetzt ne TOLLE Einleitung!

Also gut.

 

Das war Hotelzimmerräuchern in Köln. Draußen, wg. Feuermelder.
 
 

Das ist mein Altar zur Zeit. Die Oberfläche hat gelitten… Ansonsten: alles wie immer. Slum halt. =)
 
 

Mittagessen heute. ❤
 
 

Ziemlich rot.
 
 

Sommerschlange.
 
 

Das ist mir grad in Gimp (= im Bildbearbeitungsprogramm) aus Versehen geschehen.
Ich finds so interessant/hübsch, dass ichs hier zeige. Und hier ohne:

Die Blume ist die Tage aufm Balkon enstanden. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Sie ist jedenfalls sehr willkommen!
 
 
 

Die kenne ich, die war vorletztes Jahr auch schon da. Die letzte und schönste unserer Lilien. Sie duftet! ❤
 
 
 

Und noch mein schnuffiges, bisschen staubiges Ufo. Da möcht ich auch mal wieder welche von machen.
 
 
 

Hm. Die lag auch noch rum. Sie ist eher bisschen … grün…

 

Oke. Das war also (fast nur) Rotes Zeugs. =)

 

 

Montag, 26. & Dienstag 27. Juni ~ Dankesammlung

Gestern.

Gestern hatten wir noch mal gestalttherapeutische leere Stuhlarbeit in der HPΨ- Schule. War wieder sehr intensiv, erhellend und bereichernd. Ich liebe die Gestalttherapie. Ich schreib demnächst einen Beitrag dazu – in die HECKENWICKE. Ich werds hier erwähnen.

Warme Winde.

Gute Gespräche, leckerer Kaffee – und das gleichzeitig! =) Montags trommel ich alle, die mitwollen, nach der Schule zum Kaffeetrinken zusammen. Ich war auch schon ganz alleine, andererseits waren die auch schon ohne mich Kaffeetrinken, als ich nicht da war. Gut so.

Das Gedicht.

So viel Katzenhaar
an dem Tier. Auch wenn scheinbar
alles an dir klebt.

 
Heute.

Heute habe ich die Leere Stuhlarbeit alleine ausprobiert. Das hat sehr gut funktioniert. Ich werde es wieder tun! =)

Mangold

Heute vormittag, als ich mich an den Rechner setzte, guckte ein Mann in mein Fenster, vielleicht 50 cm von mir entfernt auf der anderen Seite der Scheibe. Mein Zimmer ist im zweiten Stock.
Die Fassade von unserem Haus wird repariert. Ich hätte den genauen Termin gerne vorher gewusst… Wie dem auch sei, das bedeutet, dass bald jemand wg. des Lecks im Dach kommt, und dann wirds nicht mehr an der Treppe die Tapete langtropfen. Da bin ich froh.

So, liebe Leute,
das wars für heute.

21. Juni 2017, Mittwoch ~ Dankesammlung

Nun wird der Tag gelobt. Ich wollts eigentlich vor dem Abend tun, und dann gab eins das andere und Stunden gingen hin…
Jetzt endlich zur Dankesammlung für heute.

Danke für den köstlichen Mangold, den es zu Mittag gab.

Danke für die Blumenüberraschungen auf dem Balkon. Ich liebe so sehr diese duftenden, vibrierenden Ministiefmütterchen. ❤ 


Andere Blumen landen auch auf dem Esstisch. Kresseblüten im Salat, die Kornblumen in der Vase.

Danke mal wieder für alle Katzen. =) Und für meine Kamera. Und für den Fotokurs.

Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist.
Ich hab morgen Schule, abends wollen wir zum Zik’r, viel Zeit zum am Rechner Rumdödeln hätte ich morgen eh nicht. Außerdem hab ich vor, an CompTagen, die compfrei bleiben (wenn ich demnächst für 2 Tage nach Köln fahre wirds zu sowas kommen) 8 Stunden aufs Compzeit-Guthabenkonto zu schreiben. Die kann ich dann an compfreien Tagen verwenden. Wenn ich will. Ma guggn.
Huh, ‚comp-dies‘ und ‚comp-das‘. Echt, ich bin war zu viel mit Comp beschäftigt. Danke, dass morgen wieder compfreier Tag ist!

Danke für die Magnolie bei uns im kleinen Hof. Ich mochte Magnolien früher nicht besonders leiden. Diese mag ich. Seltsam. =)

Ich bin auch froh, dass ich heute alles erledigt habe, was ich mir gestern für Am-Rechner-zu-Erledigen auf die Liste geschrieben habe. Und jetzt reicht ma’s.
Ich mach nachher noch ein kleines Feuerchen auf der Dachterasse, zur Feier der Sonnenwende, und dann ab ins Bett.

Also bis übermorg-

Hast du nicht was vergessen, Vetch?

Nö. =)
 

<- not amused

meh
Na schön. Gut. Hm… aaaaalso…
 

Keine Blume kann
so entrüstet gucken wie
ein Stiefmütterchen.

Oke, muss weg!
 

Nur weil die Silbenzahl stimmt, ist das noch lange kein Haiku! Mach das ordentlich!

MEH!
 

Fellpfützen liegen
überall rum – uns sind die
Katzen geschmolzen.

 

HRRRMPF! Genug!

Uffz. Bis übermorgen also. =)

31. Mai ~ Dankesammlung

Achja, gestern hätte ich meine erste geschäftliche Tarotlegung gehabt. Das musst ich absagen. Stattdessen war ich mit dem Gefährten in der Tierpraxis und hab unsere Tapferkatze abgeholt.
Ich hätt Tarot gerne morgen nachgeholt, und nu ist die Kundin krank. Ob das noch was wird?

Ich hab das Gefühl, es liegt an mir, an meinen Erwartungen. Ich hab mich von Anfang an dabei erwischt, dass ich gezweifelt habe, ob der Termin zustande kommt.
Es gibt überhaupt reichlich spirituelle Hausaufgaben für mich zu tun. Heute Morgen und Vormittag gings mir gar nicht gut. Wg. der Tierarztrechnungen – da stehen noch welche aus, die werden auch nicht ohne sein – bin ich in Angst gerutscht.
Ich habe sehr deutlich gemerkt, dass mein Verstand mir da nicht weiterhilft. Geholfen hat, das Gefühl von Fülle hervorzurufen. Und es half, paar Sachen zu erledigen, die ich online zu tun hatte und dann den Rechner auszumachen und mich mit Naheliegendem vor Ort zu beschäftigen.

Jedenfalls bin ich dankbar für die Erkenntnis heute, wie mein Denken mir Leid und Not schafft, wenn ich nicht achtsam und diszipliniert bin. Ich hab zu üben, und das mach ich gern! ❤

Ich bin auch sehr dankbar, dass es ganz bedeutend kühler geworden ist. Ein wunderbarer Tag heute, frische Luft, sanfter, kühlender Wind, warme gelbe Sonne.

Und ich so matschig…

Das wurde besser, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. So gings mir ja neulich schon mal. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, das. ❤

Ich hab heute endlich wieder Mandel-Cashew-Milch gemacht. In den schwülen Tagen ist mir die so schnell schlecht geworden, dass ich’s leid war und gar keine mehr gemacht habe. Jetzt geht’s wieder. Das war schön, ich mach das sehr gern. Und ich hab so einen schönen Blick aus dem Küchenfenster, ins Grüne, auf gelbe Sonnenschirme eines Restaurants. ❤

Da ist die neue Müllschüssel im Einsatz, die ist so SCHÖN. Ich liebe Gelbgrün. Und seit – hey, genau seit einem Jahr und zwei Tagen hab ich eine Müllschüssel im Einsatz und brauche deswegen für den Hausmüll keine Plastikmülltüten mehr. (Alle paar Wochen mal eine für’s Katzenstreu, das wir inzwischen hauptsächlich per Papiertüten entsorgen – die Papiertüten, in der das Streu verkauft wird.) Dafür auch DANKE! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich mein gestern begonnenes Projekt Ätherische-Ölfläschchen-am-Deckel-Beschriften heute zum Abschluss gebracht habe. ❤

Auf die Idee hätte ich vor 20 Jahren schon kommen sollen! Hätte mir zusammengerechnet bestimmt ein paar Wochen Suchen und Kramen erspart… X) Nu isses endlich getan, und grad passend, denn morgen mach ich wieder neues Deo.

Für dieses Deo bin ich immer noch und mal wieder auch SEHR dankbar. Die heißen Tage jetzt hat es wunderbar funktioniert. Besser als Gekauftes, möcht ich behaupten. Echt, Leuts, macht euer Deo selber! Es ist unglaublich einfach, geht ratz fatz, ist viel billiger, viel gesünder, es riecht so, wie ihr wollt, und es funktioniert richtig gut. Danke für das Selbstgemachte Deo! ❤

Achgosh, es gibt viel zum Dankbarsein, heute. Ich hab danach den Mangold vom Balkon geerntet. Kein einziges Foto dazu; ich war mit Kochen beschäftigt und bisschen in Eile. Es war eine nicht wirklich große Portion, dafür war es SEHR lecker.
Wen es interessiert: Ich habs nach einem bewährten exotischen Vetch-Rezept gemacht:
Kokosöl heiß werden lassen (nicht zu heiß, neh?), jeweils so… nach Gefühl… Ingwerpulver, Koriandersamen (zermörsert), bisske Bockshornklee, Kreuzkümmel rein. Wenns duftet ne kleine kleingewürfelte Zwiebel drauf, wenn die glasig ist (bisschen braun schon) den kleingeschnittenen Mangold drauf. Eine kleine Weile braten/dünsten  – erst brät er, bald dünstet er, wg. Deckel drauf: Kondenswasser. Dann noch Salz und Pfeffer. Und dann noch einen Schwall frisch gemachter Mandel-Cashew-Milch drauf, wenn zur Hand. =) Dazu Kartoffeln. MJAM.

Also, Danke für den superleckeren Mangold! Möge er schnell und kräftig wieder nachwachsen! ❤

Nach dem Essen sind wir mit unserem Sorgenkätzchen wieder in die Tierklinik. Sie bekam eine Spritze, ein Antidepressivum (das wirkt bei Katzen appetitanregend), und übermorgen müssen wir wieder hin. SEUFZ.
Sie liegt jetzt in ihrem Aquarium und maunzt, wenn wir in der Nähe sind. Nächste Woche werden die Fäden gezogen, dann kann endlich die elende Halskrause weg.

Oh Schnutzel! Da musst du jetzt noch ne Weile drinsein. 😦

Hachja.

Oke, dann hab ich noch ne Runde gedreht, ich musste noch mal raus, einfach so rumschlendern. Im Ökoladen wartete noch eine Haferschnitte auf mich – danke! ❤ Die sind oft ausverkauft um die Zeit.
UND!
Neulich hab ich den Chef gefragt, ob er noch von dem Senf hat, den ich vor Wochen aus der Reduziert-weil-bald-abgelaufen-und/oder-aus-dem-Sortiment-genommen-Kiste gekauft hab. Nee, ist aus dem Sortiment genommen.
Scheint, er hat geguckt und noch ein Glas gefunden, das ich eben in oben erwähnter Kiste fand. Und da zeig ich jetzt ein Foto von. Konsumterror, hemmungslose Werbung, und wenn Zwergenwiese mich dafür mit einer Ladung dieses Senfes bezahlen will: Immer HER damit! Ich mach in jedem Blogpost Werbung dafür, wenn die wollen.Mit so nordischen Zutaten wie Agavendicksaft, Ingwer, Nelke, Kurkuma, Paprika und Chili. Und der ist LECKER! Danke, dass ich den heute gefunden habe! ❤

Auf dem Heimweg fand ich außerdem einen Aushang: KATZE ENTLAUFEN.
Nee, näh?
Nach dem Foto hätte es die Katze sein können, die uns das Tierheim gestern zuerst beschrieben hat, also haben wir dort angerufen. Stellt sich raus, das Kätzchen ist schon wieder daheim. Auch dafür Danke! ❤

Im Tierheim die Lady sagte uns, zur Zeit gebe es massenhaft Fundkatzen. Vielleicht wg. der Hitze.

Jo, das wars für heute. War viel.

Außerdem ist der letzte Maitag und ich habe meinen „Monat voller Danke“ erfüllt. Nu frag ich mich, ob ich das weiter mache. Es war schön, jeden Tag was zu schreiben zu haben. Es gab mehrere Tage, da war mir gar nicht danach; und grad da war’s heilsam und hilfreich. Ich möchte das gerne weiter machen.

Andererseits hab ich auch manche Tage echt lange Laberposts produziert, so wie heute z.B. Wer weiß, ob überhaupt jemand bis hier gelesen hat.  X)

Dann wiederum kann ich natürlich in meinen Blog buchlange Beiträge reinschaufeln, solange ich mag. Und wenn ich diese Dankeliste nur in mein Tagebuchfile schriebe, würde ich es wohl nicht so diszipliniert durchziehen. Also. Ich häng noch einen Monat dran!

Dann bis morgen! ❤ und danke für’s Lesen =)