Katze

23. Juli 2017 – Neumond im Löwen

Sonntag, den 23. Juli 2017,
um viertel vor 12 mittags
(11:45 F/M)
ist Neumond im Löwen.

Hier wie immer die
EINLADUNG
INVITATION

Das Bild oben ist hoffentlich der geneigten LeserInnenschaft löwig genug…

Da fällt mir der Witz von Tünnes un Schäl ein, wo Tünnes von der Safari aus Afrika heimkommt und Schäl ihn fragt, wieviele Löwen er gesehen habe?
„Keine— dat is bei Löwen vill!“

Oke. X) Neumond.
Ich hab das Gefühl, es ist grad ein bisschen Ruhe eingekehrt, was nicht heißt, dass es alles superglatt läuft oder nicht auch anstrengend wär. Die Hitze bügelt ja auch ordentlich.
Themen, die mir zur Zeit  begegnen, sind innere Impulse — Impulse, die im Innern sich zeigen — , Sortieren von Prioritäten, Überprüfen des Status Quo (ist’s noch stimmig so wie es ist?) und auch Rückblicke in die Vergangenheit, die zu Neubewertung, Versühnung und Weitergehen führen können.

Jo. Und viel mehr kann ich gar nicht sagen, ich selbst stecke mittendrin. Wünsch euch eine gute Zeit und einen wundervollen, wohligen, frohen löwigen Neumond.

Ladet ein, verlinkt, vernetzt, macht mit, habts gut dabei!

Bis dann im Netz!

rote Zeit, rotes Zeug

Zeit für Rote Fotos. Und ich sollte dies gar nicht veröffentlichen, ich hab nämlich grad die Seuche beim Fotografieren. Ich mach zur Zeit keine schönen Fotos. Ist halt so. Trotzdem will ich das jetzt raushaun. Vielleicht kommt die Tage was Besseres, dann kann ich das hier wieder löschen.

Das war ja jetzt ne TOLLE Einleitung!

Also gut.

 

Das war Hotelzimmerräuchern in Köln. Draußen, wg. Feuermelder.
 
 

Das ist mein Altar zur Zeit. Die Oberfläche hat gelitten… Ansonsten: alles wie immer. Slum halt. =)
 
 

Mittagessen heute. ❤
 
 

Ziemlich rot.
 
 

Sommerschlange.
 
 

Das ist mir grad in Gimp (= im Bildbearbeitungsprogramm) aus Versehen geschehen.
Ich finds so interessant/hübsch, dass ichs hier zeige. Und hier ohne:

Die Blume ist die Tage aufm Balkon enstanden. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Sie ist jedenfalls sehr willkommen!
 
 
 

Die kenne ich, die war vorletztes Jahr auch schon da. Die letzte und schönste unserer Lilien. Sie duftet! ❤
 
 
 

Und noch mein schnuffiges, bisschen staubiges Ufo. Da möcht ich auch mal wieder welche von machen.
 
 
 

Hm. Die lag auch noch rum. Sie ist eher bisschen … grün…

 

Oke. Das war also (fast nur) Rotes Zeugs. =)

 

 

31. Mai ~ Dankesammlung

Achja, gestern hätte ich meine erste geschäftliche Tarotlegung gehabt. Das musst ich absagen. Stattdessen war ich mit dem Gefährten in der Tierpraxis und hab unsere Tapferkatze abgeholt.
Ich hätt Tarot gerne morgen nachgeholt, und nu ist die Kundin krank. Ob das noch was wird?

Ich hab das Gefühl, es liegt an mir, an meinen Erwartungen. Ich hab mich von Anfang an dabei erwischt, dass ich gezweifelt habe, ob der Termin zustande kommt.
Es gibt überhaupt reichlich spirituelle Hausaufgaben für mich zu tun. Heute Morgen und Vormittag gings mir gar nicht gut. Wg. der Tierarztrechnungen – da stehen noch welche aus, die werden auch nicht ohne sein – bin ich in Angst gerutscht.
Ich habe sehr deutlich gemerkt, dass mein Verstand mir da nicht weiterhilft. Geholfen hat, das Gefühl von Fülle hervorzurufen. Und es half, paar Sachen zu erledigen, die ich online zu tun hatte und dann den Rechner auszumachen und mich mit Naheliegendem vor Ort zu beschäftigen.

Jedenfalls bin ich dankbar für die Erkenntnis heute, wie mein Denken mir Leid und Not schafft, wenn ich nicht achtsam und diszipliniert bin. Ich hab zu üben, und das mach ich gern! ❤

Ich bin auch sehr dankbar, dass es ganz bedeutend kühler geworden ist. Ein wunderbarer Tag heute, frische Luft, sanfter, kühlender Wind, warme gelbe Sonne.

Und ich so matschig…

Das wurde besser, als ich mich mit Haushalt beschäftigt habe. So gings mir ja neulich schon mal. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, das. ❤

Ich hab heute endlich wieder Mandel-Cashew-Milch gemacht. In den schwülen Tagen ist mir die so schnell schlecht geworden, dass ich’s leid war und gar keine mehr gemacht habe. Jetzt geht’s wieder. Das war schön, ich mach das sehr gern. Und ich hab so einen schönen Blick aus dem Küchenfenster, ins Grüne, auf gelbe Sonnenschirme eines Restaurants. ❤

Da ist die neue Müllschüssel im Einsatz, die ist so SCHÖN. Ich liebe Gelbgrün. Und seit – hey, genau seit einem Jahr und zwei Tagen hab ich eine Müllschüssel im Einsatz und brauche deswegen für den Hausmüll keine Plastikmülltüten mehr. (Alle paar Wochen mal eine für’s Katzenstreu, das wir inzwischen hauptsächlich per Papiertüten entsorgen – die Papiertüten, in der das Streu verkauft wird.) Dafür auch DANKE! ❤

Dann bin ich dankbar, dass ich mein gestern begonnenes Projekt Ätherische-Ölfläschchen-am-Deckel-Beschriften heute zum Abschluss gebracht habe. ❤

Auf die Idee hätte ich vor 20 Jahren schon kommen sollen! Hätte mir zusammengerechnet bestimmt ein paar Wochen Suchen und Kramen erspart… X) Nu isses endlich getan, und grad passend, denn morgen mach ich wieder neues Deo.

Für dieses Deo bin ich immer noch und mal wieder auch SEHR dankbar. Die heißen Tage jetzt hat es wunderbar funktioniert. Besser als Gekauftes, möcht ich behaupten. Echt, Leuts, macht euer Deo selber! Es ist unglaublich einfach, geht ratz fatz, ist viel billiger, viel gesünder, es riecht so, wie ihr wollt, und es funktioniert richtig gut. Danke für das Selbstgemachte Deo! ❤

Achgosh, es gibt viel zum Dankbarsein, heute. Ich hab danach den Mangold vom Balkon geerntet. Kein einziges Foto dazu; ich war mit Kochen beschäftigt und bisschen in Eile. Es war eine nicht wirklich große Portion, dafür war es SEHR lecker.
Wen es interessiert: Ich habs nach einem bewährten exotischen Vetch-Rezept gemacht:
Kokosöl heiß werden lassen (nicht zu heiß, neh?), jeweils so… nach Gefühl… Ingwerpulver, Koriandersamen (zermörsert), bisske Bockshornklee, Kreuzkümmel rein. Wenns duftet ne kleine kleingewürfelte Zwiebel drauf, wenn die glasig ist (bisschen braun schon) den kleingeschnittenen Mangold drauf. Eine kleine Weile braten/dünsten  – erst brät er, bald dünstet er, wg. Deckel drauf: Kondenswasser. Dann noch Salz und Pfeffer. Und dann noch einen Schwall frisch gemachter Mandel-Cashew-Milch drauf, wenn zur Hand. =) Dazu Kartoffeln. MJAM.

Also, Danke für den superleckeren Mangold! Möge er schnell und kräftig wieder nachwachsen! ❤

Nach dem Essen sind wir mit unserem Sorgenkätzchen wieder in die Tierklinik. Sie bekam eine Spritze, ein Antidepressivum (das wirkt bei Katzen appetitanregend), und übermorgen müssen wir wieder hin. SEUFZ.
Sie liegt jetzt in ihrem Aquarium und maunzt, wenn wir in der Nähe sind. Nächste Woche werden die Fäden gezogen, dann kann endlich die elende Halskrause weg.

Oh Schnutzel! Da musst du jetzt noch ne Weile drinsein. 😦

Hachja.

Oke, dann hab ich noch ne Runde gedreht, ich musste noch mal raus, einfach so rumschlendern. Im Ökoladen wartete noch eine Haferschnitte auf mich – danke! ❤ Die sind oft ausverkauft um die Zeit.
UND!
Neulich hab ich den Chef gefragt, ob er noch von dem Senf hat, den ich vor Wochen aus der Reduziert-weil-bald-abgelaufen-und/oder-aus-dem-Sortiment-genommen-Kiste gekauft hab. Nee, ist aus dem Sortiment genommen.
Scheint, er hat geguckt und noch ein Glas gefunden, das ich eben in oben erwähnter Kiste fand. Und da zeig ich jetzt ein Foto von. Konsumterror, hemmungslose Werbung, und wenn Zwergenwiese mich dafür mit einer Ladung dieses Senfes bezahlen will: Immer HER damit! Ich mach in jedem Blogpost Werbung dafür, wenn die wollen.Mit so nordischen Zutaten wie Agavendicksaft, Ingwer, Nelke, Kurkuma, Paprika und Chili. Und der ist LECKER! Danke, dass ich den heute gefunden habe! ❤

Auf dem Heimweg fand ich außerdem einen Aushang: KATZE ENTLAUFEN.
Nee, näh?
Nach dem Foto hätte es die Katze sein können, die uns das Tierheim gestern zuerst beschrieben hat, also haben wir dort angerufen. Stellt sich raus, das Kätzchen ist schon wieder daheim. Auch dafür Danke! ❤

Im Tierheim die Lady sagte uns, zur Zeit gebe es massenhaft Fundkatzen. Vielleicht wg. der Hitze.

Jo, das wars für heute. War viel.

Außerdem ist der letzte Maitag und ich habe meinen „Monat voller Danke“ erfüllt. Nu frag ich mich, ob ich das weiter mache. Es war schön, jeden Tag was zu schreiben zu haben. Es gab mehrere Tage, da war mir gar nicht danach; und grad da war’s heilsam und hilfreich. Ich möchte das gerne weiter machen.

Andererseits hab ich auch manche Tage echt lange Laberposts produziert, so wie heute z.B. Wer weiß, ob überhaupt jemand bis hier gelesen hat.  X)

Dann wiederum kann ich natürlich in meinen Blog buchlange Beiträge reinschaufeln, solange ich mag. Und wenn ich diese Dankeliste nur in mein Tagebuchfile schriebe, würde ich es wohl nicht so diszipliniert durchziehen. Also. Ich häng noch einen Monat dran!

Dann bis morgen! ❤ und danke für’s Lesen =)

 

22. Mai ~ Dankesammlung

Heute morgen wär ich fast schon wieder nicht zur Schule gegangen. Gestern wars wieder spät, und heute morgen bin ich nach dem Weckerklingeln sofort wieder eingeschlafen. Katze Molly weckte mich eine Viertelstunde später, als sie eine trockene Chilischote durchs Wohnzimmer jagte.
Vorsicht Molly, wenn du die beißt, beißt sie zurück!
Außerdem – wie kommt diese Chilischote von der Küchenablage auf den Wohnzimmerboden? Sie muss gesprungen sein. Die Katze kann sie nicht runtergeschmissen haben, denn die Katzen dürfen nicht auf die Küchenablagen. 😛

Jedenfalls, danke! Chilischote und Molly, dass ihr mich geweckt habt. ❤

Die Zeit war natürlich knapp, und ich hatte auch gar keine Lust. Die Fahrt mit dem Fahrrad über die Brücke dräute anstrengend zu werden. Und weil heute das Thema „Phantasiereise“ war, wollte ich auf keinen Fall zu spät kommen. Das ist immer blöd, wenn bei praktischen Sachen die Leuts tröpfchenweise eintrudeln.
Weil ich so knapp war, dachte ich, dass ichs eh nicht rechtzeitig schaffe und erwog wieder, einfach zuhause zu bleiben. Wieder fühlte sich das ungut an. Also hab ich alles gemacht – Morgenwäsche, Katzenfüttern, Katzenklo, Rucksackpacken – und siehe: ich war bald fertig, die Fahrt war locker, und ich war 20 Minuten zu früh. Wow. Danke! =)

Phantasiereise war erst gruslig und dann wundervoll. Erst haben wir eine Liste von Stichwörtern gemacht, die uns grad bewegen, Schönes und auch zu Lösendes. Diese Liste bekam eine andere Person, die daraus eine Phantasiereise geschrieben und mit der Listenschreibeperson durchgeführt hat.
So bekam ich also eine speziell mich zugeschnittene geleitete Medi. Das war wirklich schön. Und die Medi, die ich geschrieben und durchgeführt habe, kam auch gut an. Fein. Danke. ❤

Danach sind paar von uns noch Kaffeetrinken gegangen, und in dem Rahmen habe ich meine erste geschäftliche Tarotlegung angebahnt. Übernächsten Dienstag nach der Schule.
Das Geschäft zu vereinbaren war für mich nicht einfach. Ich bekam Unterstützung von einem Mitschüler.
Ich erwisch mich dabei, wie ich Gründe suche, warum das nicht klappen könnte. So ein BullShit! Natürlich klappt das. Ich freu mich drauf, und bis dahin hab ich Flyer.

YÖH! Danke! ❤

 

5. Mai ~ Dankesammlung

Morgens sah es nicht so danach aus, und jetzt knallt die Sonne. Wenn die Sonne scheint, bin ich sowieso und immer froh und dankbar. =)

Hier ist was mit dem Licht in der Wohnung. Z.B. neue wackelnde Lichtflecken an der Decke.

Woher…? Ahja. Wie schön. ❤

Und Königin Nelly mag die Sonne auch.

Heute Abend wollen wir noch auf ein Konzert, morgen fahre ich nach München. Wann und ob ich dort online bin, weiß ich noch nicht. Wenn nicht, hab ich halt ne Woche Danketage nachzuholen.

Bis denne. =)

2. Mai ~ Dankesammlung

Achgosh, heut habe ich so viel! Ein kühler, regnerischer Tag voller Geschenke.

Wir haben diese Woche wieder keine Schule, stattdessen war ich heute bei einer Freundin eingeladen. Sie wirkt seit einigen Monaten mit Klangschalen, und wie sich das gefügt hat, das ist auch eine durch und durch magische Geschichte. Sie wird sich demnächst in ihrem Heimatland damit selbstständig machen, und das heute war ihr Abschieds- und Neue-Wohnung-Einzugsgeschenk an mich.

Um zu ihr zu kommen, musste ich eine bestimmte Bahn nehmen, und ich bin schwer ausm Bett gekommen (ich bin KEINE Morgenperson…) Beim mühsamen, bisschen zu späten Aufstehn war mein erster Gedanke: Oje, jetzt hab ich nicht mehr genug Zeit für alles, was ich machen muss…
Mein zweiter Gedanke war, weil ich ja doch langsam klüger werde: Ja, genau. Da hab ich grad klar und deutlich meinen Wunsch ans Universum geschickt – „Ich hab nicht genug Zeit“ – und das Universum in seiner kosmischen Freundlichkeit wird ihn mir erfüllen. Storno! Ich habe genug Zeit für alles. Ich mach alles in Ruhe, und die Zeit reicht.
Und genauso wars. Ich hab noch meine Ohrringe sortiert, weil ich am Ende, nach gemütlichem Eins-nach-dem-andern-machen, noch ne Viertelstunde übrig hatte, bis ich ausm Haus musste. Danke! ❤

Die Klangschalenmassage war wunderbar. Danke! ❤

Auf dem Heimweg hab ich meinen Mai- und Sommer-Anhänger in eine Kastanie gehängt, um ein Foto zu machen.
Und da hatte ich plötzlich einen kleinen dicken Jungen an der Backe, der auch Fotos machen wollte. Er hat ein paar Fotos von dem Sperrmüll gemacht, der da auch rumlag. Das war irnzwie… schnuselig. =)
Zuhause hatte das Moll wieder mal Schmuseanfall und ist dann mit der Pfote über den Augen eingeschlafen.
Und – hehe, Konsum – wir haben ein neues Möbel.

Danke! =) ❤

Achja, und dann kam noch eine Freude: im Godharma-Blog hat Sungomed nen wundervollen (voller Wunder) Beitrag gepostet: Das Ramayana oder „Sita sings the blues“ | Godharmaspirit, und in einem Kommentar dazu noch einen Link zu lieblicher, schöner Musik, die ich heute Abend sehr genieße. Ich bette das Video hier auch ein, und wer Indisches mag, schaue sich den verlinkten Artikel an! =)

Danke! ❤

Die Umzugs-Oper von Wohindemit

Atmelose Arien der Umzugsoper:

Zuallererstmal, warum ich überhaupt diesen Post hier poste: Ich les fast nix mehr online, ich klicke nichts an, ich kommentier so gut wie nicht mehr. Das ist, weil ich fast nicht mehr online bin, und wenn, dann bekomm ich nur noch wenig in den Kopf. Bitte nehmts mir nicht übel! Das kann sich auch noch hinziehen bis Mitte/Ende März.

Unsere neue Wohnung in LU ist viel kleiner als wir dachten, was wir erst gemerkt haben, als wir den Mietvertrag schon unterschrieben und hier schon gekündigt hatten. Wir haben auch viel Dachschräge, was mich besonders fasziniert, weil das beim Wohnungssuchen eins der absoluten Kriterien für NEIN war. Die Dachschräge haben wir beim Besichtigen einfach ausgeblendet. Auch die Küche ist winzig, das war ein weiteres Kriterium: eine große Küche.
SEUFZ.
Da wir beide die Wohnung haben wollten und tatsächlich bekommen haben, obwohl sie in vielen vorher definierten wesentlichen Punkten eine NEIN-Wohnung ist, und wir also unbewusst ganz viel ausgeblendet haben, gehe ich davon aus, dass wir die Wohnung haben, die wir haben SOLLEN.
Damit wir dort leben können, müssen wir ganz viel ausmisten. Viel mehr als wir vorhatten. Das sind so Fügungen, über die bin ich FROH und dankbar.

Gruselig ist mir auch immer wieder. Die Küche ist wirklich winzig. Oje.
Und es sind nach wie vor eine Menge Dinge zu klären, auch mit unseren Noch-Vermietern.

Ab Morgen geht Merkur wieder langsam vorwärts. Wie sich bei uns die Dinge zum Merkur retro und zum Neumond gefügt haben, das ist wirklich faszinierend. Die Overtüre der Umzugsoper und ihr erster Akt sind genau in diese Zeit gefallen, und an entscheidenden astrologischen Punkten fügten sich hier wesentliche Dinge. Und die Phase ist noch nicht vorbei. Wenn wir durch sind und ich dazu komme, dann möcht ich das gerne mal aufdröseln.

Das Ausmisten/Reduzieren/Vermindern soll weitere Veränderungen Richtung HEILUNG mit sich bringen. Ich werde meinen Medienkonsum reduzieren. Ich will in LU nach wie vor bloggen und Blogs lesen, allerdings nicht mehr in dem Ausmaß wie zu meinen Hochzeiten. Ich will stattdessen heilsamere, wirklichere, unmittelbarere Dinge tun. Ich hab zur Entspannung und zum Einschlafen in der letzten Zeit viel Input zum Lebensbaum und von Neil Kramer gehabt.
Ich glaub nicht, dass ich auf meine alten Tage noch mit ner hermetischen Schule anfange, und doch sind in der letzten Zeit (Merkur retro…) bei mir eine Menge Puzzlestücke angefallen, alte, sehr alte und ganz neue. Ich seh das Bild noch nicht komplett (Merkur retro… noch nicht vorbei, die Phase). Und doch: ich seh was. Vor allem seh ich, dass ich viel mehr als jetzt SEIN will, verkörpern will. Embodiment.

Jo.

Nachgeblubber zum Abschluss:
Das Moll hat sichs noch mal voll gegeben und kurz vorm Auszug Orte in der Wohnung erkundigt, die zuvor noch nie eine Pfote beschlichen hat.
Ich hatte vorher so ein seltsames Kratzen und Schaben kleiner Krällchen gehört und konnte das überhaupt nicht einordnen. Bis ichs über meinem Kopf maunzen hörte. Sie muss sich irnzwie den schrägen Balken entlang hochgezogen und -geschoben haben.
Die Heizung unten im Bild ist noch maln halben Meter höher als ich, nur damit die geneigte LeserInnenschaft sich ne Vorstellung machen kann, wie hoch das Kätzchen da hockt. (Und warum wir – u.A. – umziehen. Diese Wohnung bekommen wir im Winter nicht warm.)

Gerettet wurde sie durch eine Gemeinschaftsaktion. Ich stand auf der Leiter und hielt ein dickes großes Sofakissen über den Kopf, mein Freund gab Anweisungen, und das Kätzchen ist dann aufs Kissen gesprungen.

Puh.