Klosterfrau Melissengeist

Mittwoch, 5. Juli und Sonntag, 16. Juli ~ Dankesammlung

Ich hab heute eigentlich compfrei, nur kam mir eben beim Kochen was hoch, das ich aufschreiben musste. Wir haben nächsten Dienstag Gerichtstermin, und — ich hab mal aufzählen müssen, was so gelaufen ist. Gut.
Und wenn der Rechner nun schon mal an ist, dann kann ich auch die Dankesammlung tippen.

 

Mittwoch, 5. Juli.

Das ist noch einer von den alten offenen Tagen. Nach der Kölnfahrt und Mum’s Besuch der erste Tag, an dem daheim wieder Normalität eintrat. War auch schön. =) Ich war dankbar für so manches:

Gespräch mitm Gefährten darüber, wie uns andere Leute sehen. Ich hab gesagt, weil’s mir in dem Moment so richtig klar geworden ist: „Es gibt nur ein Kid, in dessen Augen ich cool erscheinen will: Ich selber mit 8 Jahren.“
Und ich weiß, weil ich mir das im Rahmen von ‚Wirken mit dem Inneren Kind‘ gesagt habe: Die kleine achtjährige Vetch findet mich rabencool.
So ähnlich wie die, die zu den wurden, vor denen ihre Eltern sie als Kinder immer gewarnt haben, bin ich zu einer von denen geworden, die ich als Kind immer bewundert habe. Fein!

Hab wundervoll rumgebrasselt. Dabei habe ich eine alte, völlig plastikfreie 4711-Flasche gefunden, ein Erbstück von Oma oder Urtante. Ich halte sowas ja in Ehren. Besonders dankbar bin ich auch über den feinen Parfumtrichter, den ich besitze. Keine Ahnung, wie der auf mich gekommen ist. Ich habe ihn schon lange, und mit seiner Hilfe hab ich die schöne alte Flasche mit magischem Klosterfraumelissengeist befüllt. Oh, das ist ein hochmagisches Gebräu! Allerdings zum Trinken nur bedingt geeignet, weil viel zu hochprozentig. Und doch auch wunderbar nelkig im Abgang (das ist der Moment, da der Röchel- und Hustenanfall abflaut).

Ich hab eine Sommerliedmelodie gefunden (sehr schlicht) und passende Worte dazu bei Sólveig aufm Blog.

Ich hab mich wie Bolle gefreut, als ich an dem Tag erfuhr, dass Richard Rohr zu seiner diesjährigen, wie nenn ich das, Konferenz, Powow, Ken Wilber eingeladen hat, und dass das ganze unter dem Namen „Conspire“ – verschwören – lief. Ich konnte leider so kurzfristig nicht nach Albuquerque… 😛 Ich glaub, ich werd mir den Mitschnitt davon kaufen, der ist noch bis in den August erhältlich.

 

Heute, Sonntag, 16. Juli 2017

Höm. Wir hams Putzen auf morgen verschoben. Ja mei. Wir ham beide zu Brasseln und sind wohlig müde.

Hab den Kram getippt. Fühl mich jetzt zuversichtlich und gut und habs ausm System.

Hab einen uralten Silberanhänger gefunden, der ganz schwarz angelaufen war. Hab mich vage erinnert und was ausprobiert: ihn in ein Bad mit aufgehobener Schokolade-Alufolie und Salz und heißem Wasser eingelegt. Sieht jetzt schon viel besser aus. (Besser als auf dem Bild unten.)

Heute morgen/mittag hab ich ewig lange geschlafen. Das war wundervoll. Neben mir wurde der Kaffee kalt, den der Schnusel mir ans Bett gebracht hatte, Molly-Katze lag wie eine Sphinx auf meiner Brust, und ich driftete immer wieder in wohlige, sanfte, freundliche Träume.

Schöner Tag. Und nu will ich den Comp dringend wieder ausmachen! Das reißt hier irnzwie ein, dass ich an compfreien Tagen am Comp hock.
Ich mach jetzt Pöppel aus Datteln, Mandelmehl und Feigen. Red Sonja, ich komme!

 

 

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