Kochen

Projekte

Seit dem letzten Neumond hats mir mehr und mehr die Sprache verschlagen. Ich schiebe das einfach auf den rückläufigen Merkur, der seit einer Woche wieder vorwärts geht. Am 6. Juni sind wir ganz aus der Nummer raus, und ich ahne, dass ich dann blogmäßig wieder in Fahrt bin.

Hier&Jetzt hab ich erst mal aufzuräumen und einige lose Fäden aufzunehmen und zu verknüpfen.

 

PROJEKT NIE WIEDER TETRA PAK
Funktioniert. Seit ich den Sojamilchmacher bestellt habe, haben wir kein Tetra Pak mehr gekauft.

Um die Frage von Marille Grünblatt zu beantworten:
Ich habe inzwischen Mandel Milch gemacht, auch gemischt mit Cashews, die ist köstlich geworden.
Reismilch geht auch gut, mit einem EL Öl und 5 Cashews.

Cashews sind überhaupt köstlich und damit werd ich noch einiges andere ausprobieren. Und wie erfreulich:
„In kaum einem anderen Lebensmittel ist der Anteil an der essentiellen Aminosäure Tryptophan derart hoch wie bei den Cashewkernen. Tryptophan ist ein unerlässlicher Nährstoff bei der Produktion des Neurotransmitters Serotonin. Gemeinsam mit dem Vitamin B6 (Bierhefe, Kartoffeln) kann Tryptophan helfen, Depressionen zu behandeln.“ Wikipedia

Hafermilch dagegen hat nicht gut geklappt, weil ich die warm hergestellt habe, und dabei wird Hafer schleimig. Wie ich weiß und ausgeblendet hatte. Drum hatte ich keine Milch, sondern Brei. Logisch. Ging dann übers Müsli weg. Ein bisschen davon auch sehr gut in Saucen.
Außerdem habe ich inzwischen rausbekommen, dass die Süße der vormals gekauften und so geliebten Hafermilch durch hinzugefügte Enzyme ensteht. Das kann ich zuhause nicht nachmachen. Also Hafermilch derweil gecancelt, wobei ich noch mal die kalte Methode versuchen werde. Dannmal, wenns is.

Der wunderbare Nebeneffekt beim Sojamilch machen sind die Okarapöppel. Jedesmal werdense bisschen anders.

Pöppelcairn an Paprikageröllhaufen in Cashewmilchpfütze

 

PROJEKT NIE WIEDER ALUHÜLLEN
Die Firma Glafey hat mir ein zauberhaftes Paket geschickt, also, meine Bestellung ist angekommen.
Ich habe jetzt eine Menge Teelichte ohne Hüllen und vor allem habe ich einige Dosen „St. Peter“ und „vierteljährlich“.

Ich habe vor Kurzem begonnen, mit selbstgebastelten ÖlLichtern zu experimentieren und habe damit das Gefühl, ich bin wieder ein Wegstück weiter heimgekommen. Anders kann ichs nicht ausdrücken. Diese Öllichter erfordern Pflege, und das mach ich sehr gern. Das Licht und das Zubehör und alles daran ist schön, finde ich.

Ein Foto vom Chaos auf meiner Truhe/dem Altar. Zu sehen sind drei Ölflaschen zum Nachgießen, drei Becher mit Dochten in bunten Papierhaltern (für St. Peter, Foto davon unterm Beitrag) und ein Glas mit Dochten in weißen Papierhaltern für „vierteljährlich“ (catchy names ham die Glafeys). Der Schwimmer für „vierteljährlich“ liegt auch im Glas, der war noch nicht im Einsatz. Die passen perfekt in Teelichtgläser. Perfekt!
Rechts im Bild mein Schmuckteller, der nichts mit den Lichtern zu tun hat und nur so aufs Bild geraten ist. Ist auch hübsch.
Darunter, unten rechts, liegt ein selbstgemachter ÖlLicht-Schwimmer. Da werde ich noch mehr machen, weil die für größere Gefäße gut sind. Und alles sieht toll aus. Das Licht scheint durch das Öl und das Wasser; Magie, Steampunk, Zauber, Wunder.
Ich bin froh! ❤

 

PROJEKT WENIGER PLASTIKMÜLL
Naja.
Es wird sehr allmählich und doch merklich weniger. Trotzdem immer noch anderhalb gelbe Säcke auf zwei Wochen. Viel zu viel. Weiter mit Weniger!
Wir brauchen immerhin so gut wie keine Plastikmülltüten mehr, weil wir in der Küche den Mülleimer abgeschafft haben. Stattdessen, sehr fotogen mit dem Fensterkristall Lichtfleck:
Warum ich da nicht früher drauf gekommen bin, also, vor vielen Jahren, das wundert mich sehr.

Den Plastikmüllbeutel im Bad, wo der Katzendreck reinkommt, lege ich inzwischen auch mit Zeitung aus, dann wird der Beutel nur ausgekippt. Wir haben seit vielen Tagen den selben Beutel im Einsatz.

Kleine Schritte.

Kokosöl

ne Linksammlung

Kokosöl verwende ich z.B. für Goldene Milch.

Die vielen magischen Eigenschaften, die auf den unten verlinkten Websites genannt werden, will ich jetzt nicht einfach abschreiben. Macht euch selbst ein Bild.

Was sicher ist: es ist zum Zähneputzen zu empfehlen, weil es Karies-Bakterien abtötet. Vgl. da v.A. den Spiegel-online Artikel.

Ich hab auch in der Wikipedia geguckt, da steht wenig zu den magischen Kräften. Es ist gut für Haut und Haare, das ist altbekannt. Es soll auch Mücken fernhalten. Es wird nicht ranzig.
Und es ist klasse zum heiß braten.

Auf den andern Sites finde ich u.A.
Kokosöl wirkt entzündungsmindernd.
Bei Alzheimer solls helfen.
Es soll sogar HIV-Erreger abtöten…
Jedenfalls wirkt es antibakteriell und antiviral, innerlich und äußerlich.

Wunderbar auch diese Info, die ich mehrfach gefunden habe: Es werde gleich in Engergie umgewandelt statt im Körper angelagert. Das heißt, es macht nicht dick. Yödele!

Ich hab verschiedene Sites angeguckt und paar ausgesucht. Es gibt noch unzählige Andere, bestimmt sehr gute und/oder bessere darunter. Macht euch selbst ein Bild. :)

Ne sympathische, hilfreiche Site nur zu Kokosöl:
Kokosöl
Viele nützliche Tips auch zur Anwendung und Dosierung.

Kokosöl verbessert die Gehirnfunktion und schützt vor Krankheiten – auf fünffache Weise
Site: „Kopp Verlag“

Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten von Kokosprodukten
Site: „My Vegan World“

Kokosöl schützt vor Karies
Site: „Spiegel online“

Und hier noch eine Site nur zum Thema.
Kokosöl Info

Ich weiß schon, die wollen wahrscheinlich alle was verkaufen (manche ihre magischen Heil-Produkte, andere ihre Zeitschrift, Bücher, wieder andere ihren, äh, Blog [Apropos: ich biete Tarot-Legungen an! 🙂 ]), und trotzdem:
Ich empfehle, bisschen zu schmökern. Selbst wenn nur ein Viertel von dem stimmt, was da übers Kokosöl gesammelt wird, hat es magische Kräfte. :)

Vielleicht findet ihr ja auch noch gute Info-Quellen oder habt selber Erfahrungen mit Kokosöl gemacht.

 

Goldene Milch

Ich liebe ja gelbe Getränke!
Auf dieses hier bin aufmerksam geworden, als in einem Messageboard die wunderbaren und zahlreichen Heilwirkungen von Kurkuma beschrieben wurden.

Ich hab viel dazu online gefunden und gebe hier nur ganz verkürzt wieder, was in der Wikipedia steht (als Anregung zum selber Gucken):
„krebshemmende, antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen“
Ich hab mehrmals online gelesen, es wirke wie Ibuprophen, schmerzlindernd und entzündungshemmend, nur eben ohne die unerwünschten Extrawirkungen.
„Curcumin unterstützt offenbar auch die Knochengesundheit“.
Also, wenn ich das richtig verstehe, vorbeugend gegen Osteoporose.
Es findet sich noch viel mehr im Netz zur wunderbaren Heilwirkung von Kurkuma. Macht euch selber ein Bild!

Ergänzung vom 3. Dezember 2015:
Hat mich sehr erfreut, in Godharmas Blog zu lesen, dass das tägliche Trinken der Goldenen Milch die Zirbeldrüse entkalkt.

Ich hab sofort nach Rezepten geguckt und viele gefunden. Dann habe ich mir meine eigene Version zusammengestellt, und die geht so:

Zutaten

☬ Kurkumapulver
☬ gutes Wasser
☬ Hafermilch (oder Mandel-, Soja-, Wasimmermilch. Keine Kuhmilch!)
☬ schwarzen gemahlenen Pfeffer
☬ Kokosöl

optional
– Zimt
– Kardamom
– Ingwerpulver
– Muskatnuss
– Vanille
– Piment

 

Die Paste machen:

Ein Teil gemahlenes Kurkuma auf vier Teile Wasser.
Z.B. 1/4 Tasse Kurkuma auf eine Tasse Wasser.

In den Rezepten, die ich online gefunden habe, wurde immer darauf hingewiesen, dass kein Leitungswasser verwendet werden soll.
Also gut, ich nehme Flaschenwasser. Nimm eins, das du magst, gönn dir ne schöne Flasche stilles Wasser aus dem Ökoladen. Lichtwasser, Mondwasser, Superzauberglitzerwasser garantiert ohne Alligator ― ich nehm immer das Leichteste Wasser Europas. Besonderes Wasser gehört zur Heilwirkung mit dazu. <|8)

Pulver und Wasser kommen in einen Topf. Unter Rühren mit einem Holzlöffel zum Kochen bringen (mittlere Hitze) und 9-11 Minuten lang eindicken. Ständig rühren.

Diese Paste kannst du abgekühlt und in ein Glas abgefüllt bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Die Milch vergolden:

In allen Rezept steht ausdrücklich, dass keine Kuhmilch verwendet wird.
Ich nehme Hafermilch, die bringt ihre eigene Süße mit. Ansonsten gibt es ja genug Auswahl an milchartigen Getränken im Sortiment der Supermärkte von Aldi über Alnatura bis basiç. Oder selbermachen.

Also, pro Portion muss rein:
– eine Tasse oder ein Becher Hafermilch
– ein Teelöffel Kurkuma-Paste
– eine Prise schwarzer Pfeffer (wichtig für die Heilwirkung, lese ich)
– ein halber Teelöffel Öl (ich nehme Kokosöl, das soll auch magische Kräfte haben, und außerdem schmeckt es super)

Optional, tu ich immer noch mit rein:
– 1/2 TL Zimt
– bisschen gemahlene Muskatnuss
– frisch zerstoßenen Kardamom (1 Kapsel)
– ne Prise Ingwerpulver (frischer Ingwer geht natürlich auch bzw. noch besser smug)
– manchmal, wenn ichs besonders schön mag, geben ich noch Bourbon-Vanille mit dazu. Dann halte ich mich mit den andern Gewürzen etwas zurück.

Möglichst die pulvrigen Gewürze vor dem Öl reintun und gut verrühren (verhindert fettige Klumpen…).

Das alles heiß werden lassen (nicht kochen): MJAM!