Kontemplation

pray always

Ich habe neulich, noch frisch genervt von der Ansprache des Anführers der hiesigen, heurigen Fronleichnamsprozession–
‚Fronleichnam‘ – allein dieses Wort, das musste dir echt auf der Zunge zergeh- UUUARGH! Ppttt! Puäch!

 

 
Oke… wie find ich jetzt wieder den Einstieg?

Ach egal. Mittenrein. Ich wollte was übers Beten schreiben. Das mach ich jetzt, und ich machs ganz kurz.

In dem wunderbaren, warm empfohlenen Vortrag „Contemplative Prayer“ – ‚kontemplatives Beten‘ von Richard Rohr zitiert er Paulus mit „pray always“ – „betet immerzu“.

Damit, sagt Richard Rohr, kann Paulus unmöglich gemeint haben, dass wir von morgens bis abends Vaterunser und Ave Marias aufsagen sollen.
Gebet, sagt Richard Rohr, bedeutet nicht, Worte aufzusagen. Es ist eine Haltung, eine Art zu leben. „Sobald wir begriffen haben, dass alles, was immer wir in bewusster, liebender Einheit mit der Wirklichkeit tun, Gebet ist, können wir besser verstehen, was Paulus meint.“

Becoming Pure in Heart – Center for Action and Contemplation

If we think of prayer as requiring words, it is surely impossible to pray always. Once we recognize that whatever we do in conscious, loving union with Reality is prayer, we can better understand what Paul means.

Wasser holen und Ecken auskehren – das ist Gebet.
Die Wirklichkeit bezeugen — das ist etwas anderes, als nur zusehen. Bezeugen ist DABEISEIN; mittendrin in der Schöpfung, aus ganzem reinen Herzen. Und das ist Gebet.

Wenn du sitzt, sitze.
Wenn du gehst, gehe.
Schwanke dabei nicht.

 

Amen. =)
 

 

edit:
Und zum zweiten Mal in diesem Blog möcht ich zu einem Artikel auf Suchtfreie Zone verbinden, an den ich grad wieder denken musste. You cannot petition the Lord with prayer! WENN DU WIRKLICH WILLST

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