krank sein

update


Diese wunderhübsche Bettwäsche hab ich dem Schnusel zum Geburtstag geschenkt, seine erste Ökobettwäsche.
Sie ist wirklich schön, aber ich mag sie grad gar nicht mehr sehen. Zumindest nicht tagsüber… seufz.

… downdate … Ich dachte, ich würd wieder gesund, und nu scheints, dass es erst richtig losgeht. Wie unspannend. Danke für die Gesungswünsche von neulich btw.

Ich kehre jetzt an den Ort der Genesung zurück. Oder zumindest ist es der Ort, an dem ich halt zur Zeit hauptsächlich verweile. Matschig rumliege. Immerhin in guter Gesellschaft.

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zur Zeit kommt alles anders

unds basst.

Ich hab jetzt auch Erkältung oder Grippe bekommen und lieg hauptsächlich im Bett. Ich hab zehntausend Sachen im Netz, die ich mir in Ruhe angucken will und mit denen ich mich beschäftigen will, und es geht nicht.
Wir wollten heute abend zu Hagen Rether, den ich SEHR verehre und geheiratet hätte, wenn Schnusel nicht dazwischen gekommen wäre. Hagen weiß nichts davon, ist vielleicht besser so. So weiß er nicht, was ihm Wunderbares entgangen ist. 😀
Jedenfalls, wir lassen das sausen. Zur Zeit kommt alles anders als geplant.

Eine kleine Sache ist geschehen, die mich damit vesühnt und mir sagt, dass alles gut ist, wie es ist.
Ich war um mein geplantes Lichtmess rum auch schon bisschen ausgelaugt, angeschlagen und kränklich/übernächtigt. Am Faschingsdienstag war ich einkaufen und kam an meinem lieblings-Lilienladen vorbei und wollte mir zu Feier des Festes eine Lilie kaufen. Da hatte der Laden zu. Am Tag drauf war ich noch mal einkaufen und war schon fast im Laden drin – war offen – und hab mich dann umentschlossen, weils mir irnzwie lässtig war, mit der großen, empfindlichen Blume rumzufahren (ich war mitm Rad unterwegs und musste noch ins Kaufland), und so hab ichs gelassen. Ich habs gleich wieder vergessen, also niemanden davon erzählt.

Und gestern hat mein Schnusel mir das mitgebracht:


Was auch schön ist: das kleine Gewächs daneben, ein leicht zitronig duftendes Kraut, hat unser Nachbar uns im Sommer letzten Jahres gegeben. Es ist unverwüstlich und hat eine Blüte bekommen!


Der Silver Surfer im Hintergrund ist übrigens das Weihnachtsgeschenk von meinem Bruder. Er hatte angekündigt, dass es ein Bild ist, und ich muss zugeben, ich war besorgt, dass es Darth Vader oder sowas wird. Hab ich ihm auch gesagt, und dann war er bisschen geknickt, als er mir das Paket übergeben hat. Und wie ich den Surfer seh, hab ich schrill gequietscht vor Entzücken. Der Silver Surfer hat in meiner Pubertät ne wichtige Rolle gespielt. Wie ich damals war er immer verzweifelt, unglücklich, er hat gelitten an der Welt. Anders als ich sah er dabei immer hammerelegant aus, konnte surfen und hatte Superkräfte. Ich liebe dieses Bild, ich liebe die Sprechblase. Das Bild hat auf meinem Altar das Schild (ganz unten) abgelöst. (Das Schild habe ich verschenkt.)

Und jetzt geh ich wieder ins Bett. Ich will bald fit sein, ich hab zu tun. Smooches derweil.

Jammer

Hier ein Haufen Jammern. Wahrscheinlich lieber nicht lesen; ich musses halt schreiben. Isso. Hab das Gefühl, das hilft.

Ich geh jetzt nämlich wieder ins Bett. Es ist der Erste Mai, das Wetter ist tristtrüb, und ich bin krank.
Ich war auch in München zum Schluss krank, erst im Februar anderthalb Wochen, die ich fast nur im Bett verbracht habe. Dann ganz zum Schluss hats mich noch mal erwischt, noch schlimmer, und ich hab meine allerletzte Woche auf meiner alten Arbeit, die ich MOCHTE, mit super Team, die Woche hab ich im Bett verbracht.
Bei meiner Abschiedsparty, die’s Team ganz ohne mein Mitwirken für mich auf die Beine gestellt hat, wäre ich auch am liebsten im Bett geblieben. Es ging mir auch auf der Party echt mies. Und in Mannheim war ich dann noch ne weitere Woche im Bett.
Und das war echt elend, und ich war so froh, als es mir endlich wieder gut ging.

Ich hab dann überlegt, was wohl der tiefere Grund für diese zwei grässlichen Erkältungen war. Ich hab den Verdacht, das war für mich die einzige Möglichkeit, nicht mehr zur Arbeit zu gehen. Ich glaub, es war genug, ich glaub, ich konnte nicht mehr. Wir hatten ja fast alle Burn-Out Symptome im Team.

Und jetzt bin ich wieder erkältet (nicht ganz so mies, wie in München, immerhin, aber mies genug). Just zu dem Zeitpunkt, da es ernst wird mit’m AAmt, da ich mich bewerben muss und mich auch bewerbe. Ich hab auch Stellenangebote bekommen, die ich theoretisch gut finde. Und trotzdem will ich das alles nicht machen, ich will mich nicht mehr im Sozialbereich nach Regeln, die ich nicht vertrete, aufreiben und verheizen lassen. Mit KlientInnen, die mich nicht um meine Hilfe gebeten haben. Da kommt nichts bei rum.

Und ich weiß immer noch nicht, was ich stattdessen machen will. Ich habe vage Wünsche, ich habe zu wenig Mut, zu wenig Selbst-Vetrauen, fühle mich zu sehr unter Druck von Außen, und weil mir nix Besseres einfällt, werd ich wieder krank.

Das muss anders gehn!

Ich leg mich jetzt wieder ins Bett. Das ist generell grad ne krasse Phase in unseren sowieso interessanten Zeiten. Ich hab gut jammern, ich hab mehrere Freundinnen, die haben ganz andere Sorgen grad. Oder ich kann nach Nepal und Boston gucken und meinem Schicksal danken, dass ich da bin, wo ich bin.

Das Naheliegende tun, das ist jetzt erst Mal wieder gesund werden. Und rausfinden, was ich zu tun habe.

HEKATE