Liebster Award

Liebster Award

Die Regeln

1. Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieser Bloggerin in deinem Beitrag.
Danke, Gann Uma! Wirklich. Deine klasse Fragen sind schuld, dass ich noch mal mitmache.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir die Bloggerin, die dich nominiert hat, stellt.
Siehe unten.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere BloggerInnen für den “Liebster Award”.
Und da beginnt das Problem. Ich folge inzwischen zwar wirklich vielen Blogs, aber die wenigsten davon scheinen mir für den Liebster Award geeignet. Und die, die es sind, haben den alle schon – meist mehrfach. Das war schon das letzte Mal mein Problem, da hab ich mich billig aus der Affäre gezogen, indem ich den geneigten LeserInnen freigestellt habe, sich selber zu nominieren.
Und wisst Ihr was? Ich machs wieder genauso.
Ich versteh schon, was das soll. Neulingen gibts was zu schreiben und vernetzt sie in der Blogger-Community.
Ich bin zu alt für sowas, fühl mich wunderbar vernetzt, und die Leuts, die ich lese, wie gesagt, die haben ihn schon und/oder haben echt anderes zu tun. Behaupte ich mal.
Also, das beschließe ich hiermit, war das jetzt nicht nur das zweite, sondern auch das letzte Mal, dass ich einen Liebster Award angenommen habe. Uffz.

4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten BloggerInnen zusammen.
Da ist dann das nächste Problem… Meine Fragen sind auch unten.

5. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Das wiederum ist wunderbar unkompliziert.

6. Informiere deine nominierten BloggerInnen über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.
Alle, die Lust haben, sind hiermit nominiert.

 
Also los.
 

1 – Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?
Ein Beitrag, den ich in dieser Form bis jetzt nur einmal gemacht habe, ist der Stories are Maps-Beitrag. Den mag ich sehr gern. Ich mag überhaupt alle Beiträge besonders gern, die ich mit dem tag „Geschichten“ versehen habe. Bei denen, ob sie ‚erfolgreich‘ sind oder nicht, habe ich das Gefühl, da übe ich einen Aspekt meines Berufes aus.

 

2 – Tag- oder Nachtmensch?
Wechselnd, je nach Tages- bzw. Nachtform.

 

3 – Eine frühe Erinnerung?
Muss wirklich sehr früh gewesen sein.
Wie mir nämlich meine Ma ankündigt, dass sie mir jetzt einen Strampelanzug anzieht, und wie ich dann im Bettchen liege und strample wie blöde, weil ich denke, das wird jetzt erwartet und muss mit nem Strampelanzug ja auch besonders gut gehen.
Die Erfahrung war doch ein bisschen enttäuschend, denn das Strampeln war anstrengend und sinnlos.
Hehe. Jetzt, da ich das hinschreibe, merke ich: Das war eine Lektion fürs Leben.

 

4 – Die Farben deines Lebens: Wechseln sie, hast du immer die gleiche oder gibt es Entwicklungsstufen?
Als Kind war Gelb meine Lieblingsfarbe, und das hat sich nicht geändert.
Gelb und Bunt. Habe manchmal ein Blatt nur mit buntem Kritzel vollgemalt, und dann dick Schwarz drüber, damit das Bunte durch die Lücken leuchtete.
Rot alleine mochte ich eine lange Zeit nicht leiden – das war fast ein bisschen ein Gefühl wie Eifersucht. Rot und Grün waren die Blöden, und Blau und Gelb waren die Guten. (Besser kann ichs nicht erklären. Ich mein – ich kanns mir schon einigermaßen erklären, bloß führt das hier zu sehr in die Psychoanalyse… oder so.)
Zu späteren Schulzeiten hab ich besonders Sandgelb und gebrochene, gedämpfte Farben geliebt, so ersticktes Bunt, würd ich heute sagen.
Als ich Stagehand und Roadie war, kam die Schwarz und Silber Zeit. Samt- Jeans- und Molton-Schwarz, Stahlsilber und bestenfalls noch Rostlederbraun.
Dann wurds richtig BUNT. Ich sühnte mich mit Rot aus, dazu kamen Tiefrosa, Orange, Koralle, Kupfer, Rubin, Lila… in allen beißenden Varianten gemischt, dazu Gold, Türkis, Flieder – ich LIEBE Farben.
Und seit einiger Zeit, seit zwei drei Jahren oder so, werde ich angezogen von  GELBGOLDGRÜN . ← So ungefähr.

 

5 – Mit welchem Märchendrama/welcher Märchenfigur identifizierst du dich?
Spontan? Gar nicht.
Nach längerem Überlegen: Das hässliche Entlein. Ja, doch, das passt gut.

 

6 – Heimat: deine Wurzel, dein Traum, deine Verletzung?
Alles verschwommen. Bis ich 18 war, bin ich im Schnitt alle zwei Jahre umgezogen, zwischen und innerhalb von Hamburg, München, Köln, Bonn. Seit dem kam noch Passau dazu. Jetzt Mannheim. Hier fühle ich mich heimisch. In Indien hab ich mich auch heimisch gefühlt.
Meine Wurzeln… wenn ich wirklich noch die Zusatzausbildung zum Systemischen Familienstellen mache, dann erfahre ich mehr darüber. Dann meld ich mich zu dem Thema noch mal… (Die atemlos gespannte LeserInneschaft kanns gar nicht erwarten… hallo? Liest hier überhaupt noch jemand?
Hehe. Weiter.)

 

7 – In welchem kreativen Gebiet fühlst du dich am wohlsten, oder hast du mehrere Schwerpunkte?
Schreiben ist ganz oben auf der Liste.
Fotografieren, Layout, Design, Kritzeln.
Musikmachen: Klampfen und singen und trommeln – da bin ich ganz gut. Eine musikalische, rhythmisch sichere Laiin mit annehmbarer Singstimme. Nix Tolles, keine Virtuosin, weder beim Klampfen noch beim Trommeln, geringer Stimmumfang, alles gut genug für Drive und Feeling.
Habe ich leider sehr vernachlässigt in den letzten Jahren.
Ich tanze auch sehr gut (freestyle) – wow, das hab ich wirklich hingeschrieben! Ich tanze sehr gut. Stimmt, jo. Auch sehr vernachlässigt, bin ja auch nicht mehr die Jüngste.

 

8 – Welches Monster muss erlöst werden?
Da ist eine alte Frau, eine einsame alte Frau. Sie sitzt vor ihrer Jurte in einer völlig leeren Landschaft und malt heilige Zeichen in den Sand, die niemand sieht.
Am Himmelt steht statt der Sonne eine riesige Uhr.
Die Frau ist wütend und frustriert, dass niemand da ist und ihre Zeichen erkennt.
Sie ist sehr einsam und scheint ganz grässlich ihre Zeit und ihre Craft zu verschwenden.
Dieses Bild habe ich nicht selbst erfunden, das wurde mir gesagt, erst neulich. Es hat mich getroffen, denn ich kenne diese Alte.
Allerdings hatte ich gedacht, sie wäre erlöst. Sie tauchte z.B. hier auf. Da wird sie erlöst, so hab ich mir das vorgestellt, und jetzt scheint es, dass sie in Wirklichkeit ganz alleine vor ihrer Jurte hockt.
Ja, die will erlöst sein. Ich will sie erlösen.

 

9 – Wie siehst du dein Leben im Alter, kannst du dir alternative Möglichkeiten vorstellen?
Sehr sehr alternative Möglichkeiten. Allerdings auch noch sehr vage. Mein Gefährte und ich spielen mit dem Gedanken, unser Altenteil irgendwo außerhalb von Deutschland zu pflegen (oder was so mit Altenteilen gemacht wird… errichtet, gepflegt, verlegt, was weiß ich). Ne Kommune/Gemeinschaft in irgendeiner Art ist mir auch wichtig. Wir sind kinderlos, und wir wollen nicht völlig vereinsamen, also ne Gemeinschaft.
Auf keinen Fall werd ich in einer leeren Landschaft vor ner Jurte enden!
Alles noch ziemlich vage. Wir sind ja noch jung… 😛 argh

 

10 – Wenn Du in Deinem Land eine Sache ändern könntest, was wäre das?
Bedingungsloses Grundeinkommen.
In der Schweiz wird übrigens dieses Jahr, am 5. Juni, darüber abgestimmt.

 

11 – Schenk was. Mir, dir, der Welt.
Oje. Na schön. Trotz allem, was ich bei Frage 7 behauptet habe, schenke ich der Welt die einzige Aufnahme meines Superhits PHYSIOTHERAPEUT. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen: Das ist auch schon paar Jahre alt. Heute würd ich das so nicht mehr…
Ich singe da mit mir selbst im Chor, nicht immer glockenrein (also, teilweise völlig neben dem angepeilten Ton, ums genau zu sagen) in schlechter Soundqualität, teilweise arg atemlos… Dass ich das hier preisgebe, das IST ein Geschenk! Und wenn ihr mir was dafür zurückgeben wollt, dann… klickt einfach nicht auf ➤. 😛

 

 

Und nun meine 11 Fragen (einige vom letzten Mal recycelt). Manche lassen sich ganz schlicht beantworten, das ist beabsichtigt. Vielleicht gibts viel zu erzählen, vielleicht ist es privat, dann genügt ein knappes Ja oder Nein.

    1. Übst du eine spirituelle Praxis aus? Wenn ja: erzähl davon, wenn du magst.
         
        1. Die Fee kommt mal wieder. Du darfst dir eine Begabung, ein Talent, eine Fähigkeit wünschen, die/das du noch nicht hast. Was ist es?
             
            1. Die Frage klau ich von Gann Uma, weil ich sie besonders schön finde: Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?
                 
                1. Was ist das Tollste/Schönste, das du jemals selbst hergestellt hast?
                     
                    1. Linux, Mac oder Windows? Warum?
                         
                        1. Hast du einen einem besonderen Ort (sei er auf der Erde oder in deinem Innern), den du immer wieder aufsuchst? Wenn du magst, dann erzähl davon.
                             
                            1. Sammelst du etwas? Wenn ja: Was und warum?
                                 
                                1. Eine Künstlerin oder ein Künstler deiner Wahl wird für dich – NUR FÜR DICH – ein Werk schaffen. Ein Bild malen, ein Buch ein Gedicht, eine Symphonie schreiben, einen Film drehen, ein Lied vertonen, einen Quilt nähen… Wer soll was für dich machen?
                                     
                                    1. Ich kenne einige Leute, die tatsächlich keinen Fernseher besitzen bzw. nie fernsehen. Wie ist es mit dir, schaust du Fernsehen?
                                         
                                        1. Was ist der nutzloseste Gegenstand, den du besitzt, und warum hast du ihn immer noch?
                                             
                                          1. Mit der Post kommt ein kleines Päckchen für dich: Darin ist ein Deck Tarotkarten, und dazu ein Brief, in dem steht, dass du mit einer der auf den Karten abgebildeten Gestalten einen Tag verbringen darfst.
                                            Wen wählst du?
                                            Falls du keine Ahnung hast, was auf den Karten drauf ist: Hier. (Wenn du dich auskennst: Muss nicht das Rider-Waite-Smith Deck sein; wenns das nicht ist, schreibs dazu, neh?)

                                           

                                          Und hier noch mal die Regeln am Stück:

                                          1. Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse ihres Blogs in deinem Beitrag.
                                          2. Beantworte die 11 Fragen, die dir die Bloggerin, die dich nominiert hat, stellt.
                                          3. Nominiere 5 bis 11 weitere Bloggerinnen für den “Liebster Award”.
                                          4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Bloggerinnen zusammen.
                                          5. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
                                          6. Informiere deine nominierten Bloggerinnen über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

                                          Blogger sind natürlich auch eingeladen. In den obigen Fragen wird der Einfachheit halber die weibliche Form verwendet. Die männliche Form ist selbstverständlich immer mit eingeschlossen.
                                          (Dies ist eine nur leicht abgewandelte [ahnt ihr, wie?] Version einer Erklärungen, die ich in zahllosen Büchern immer und immer wieder finde.)

                                           

                                          So

                                          Ich hab das Gefühl, ich tauche wieder auf.
                                          Rückblickend würd ich sagen, ich hab ne Depression gehabt. Jedenfalls war ich ne zeitlang gelähmt, erschöpft, unglücklich und sehr schlecht gelaunt.

                                          Und vorgestern hat mich Sólveig für den Liebster Award nominiert, das hat mich erst mal verschreckt.

                                          Gefreut hats mich auch, aber die Freude war überlagert von Stress. Es gibt so Zeiten, da empfinde ich alles als Stress. Hauptsächlich dacht ich „oh nein, wen soll ich denn nominieren, die, die ich wüsste, haben den doch alle schon-“
                                          Ich bin ja noch nicht so lang beim Bloggen, auch wenn ich paar alte Beiträge weit nach hinten datiert habe.

                                          Eins nach dem andern. Ich geh die Liste durch.

                                          1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
                                          Liebster Award | Tales of an Urban Priestess
                                          Ich bin tatsächlich dankbar. Liebe Sólveig, deine Nominierung hat dazu beigetragen, dass ich mein Loch verlassen muss.

                                          2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
                                          Die 11 Fragen von Sólveig haben es in sich. Siehe unten.

                                          3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
                                          Oje. X)
                                          Diejenigen, die für mich in Frage kommen, haben den Award grad bekommen oder/und ich fänds unpassend, ihnen damit zu kommen.
                                          Ich nominiere also alle, die hier mitlesen. Ich denke, wenn 11 Leute hier wirklich mitlesen, dann sind das viele. :)
                                          Wer mag, kann also meine 11 Fragen beantworten und bekommt dafür die Plakette verliehen. :D

                                          4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
                                          Ich hab eigentlich nur drei Fragen. How many walkers have you killed? How many people have you killed? Why?
                                          Eya. Die 11 Fragen sind weiter unten. Hier.

                                          5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
                                          1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
                                          2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
                                          3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
                                          4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
                                          5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
                                          6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel

                                          Done.

                                          6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
                                          Done. Du da, die/der du das liest.

                                           

                                          Jetzt zu Sólveigs 11 Fragen.

                                          1. Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre es und wozu würdest du sie einsetzen?
                                          Ich bin da ganz schlicht: Supermans Superkräfte – Unverwundbarkeit, Superstarksein und Fliegenkönnen, die würden mir gefallen. Ich würd rund um den Globus fliegen und gewisse Leute beuteln, an die verwundbare Sterbliche nicht ran kommen. (Nur bisschen schütteln, in der Hoffnung, dass sie zur Besinnung kommen) Ja, das würd mir Freude bereiten. Weil ich glaube, manchen Leuten würde es guttun, wenn sie wüssten, dass sie nicht unerreichbar sind und auch grade stehen müssen für das, was sie tun und lassen.
                                          Ich will niemanden ‚bezahlen‘ lassen für Untaten (Gier, Umweltverbrunzung, Ausbeutung, etc). Ich will Licht reinlassen und … weiß nicht, fairere Bedingungen schaffen. Ich will, dass manche Leute wissen : Wir sehen euch, und was ihr macht ist nicht in Ordnung. Und wenn ihr so weiter macht, dann kommt Supervetch und trägt euch an nen Ort, wo ihr Auge in Auge mit denen seid, denen ihr Leid verursacht.

                                          So ungefähr.

                                          Alternativ hab ich mir schon oft die Superkraft gewünscht, auf Schildern und Plakaten Buchstaben verändern zu können. Das würde im tristen Alltag für Erheiterung sorgen (oder Verwunderung, die ist auch gesund).

                                           
                                          2. Wenn du einen Ausflug mit einem Zeitreisenden machen könntest, welche Epoche oder welches Ereignis würdest du besuchen wollen?
                                          Oje, dazu fällt mir nichts ein. Wirklich nichts. Ich entdecke einen erstaunlichen Mangel an Sehnsucht in mir. Und, wie ich merke, ich finde das gut.

                                           
                                          3. Wenn du deinem jüngeren Ich begegnen würdest, was würdest du dir selbst dann raten?
                                          Der konnte niemand helfen… Will sagen: ich hab mir ständig gute Ratschläge erteilt, die selben, die ich mir heute auch erteile. Naja, ich könnt ihr bisschen was erzählen über die Dinge, die wirklich wichtig sind.

                                           
                                          4. Glaubst du es wäre möglich, dass Außerirdische schon lange getarnt zwischen uns wandeln?
                                          Möglich wärs. Solange ich selber keinen erkenne, halte ich das für eher unwahrscheinlich. Es ist mir auch egal, im Großen Ganzen.

                                           
                                          5. Arbeitest du mit Divination und wenn ja, hilft sie dir?
                                          Oh ja. Die Tage grad ne große I Ging Konsultation gehabt. Grandma I Ging hat mich mal wieder an die Dinge erinnert, die wirklich wichtig sind.
                                          Ich leg auch Tarot.
                                          Und guck, was so generell an Information bei mir ankommt. Synchronizitäten beobachten – auch ne Form der Divinatoion.

                                          Obs hilft hat wenig mit der Divination zu tun und viel damit, was ich von ihr will.
                                          Oft möchte ich nur Bestätigungen für etwas, das ich mir wünsche (bzw. ‚einbilde‘). Dann will ich Wege dazu gezeigt bekommen. Wenn ich solche Fragen stelle, bin ich meist nicht offen, sondern in einem von mir als weltausfüllend empfundenen Realitätstunnel eingeengt. Da bekomme ich selten hilfreiche Antworten.
                                          Wenn ich wissen will, wie ich aus nem Realitätstunnel wieder in die Mitte meines Weges zurückkomme: Bei sowas hat Divination mir schon oft geholfen. Vor allem das I Ging.
                                          Beim Erhellen einer Situation, beim Sichtbarmachen von Fäden, Mustern und, vielleicht, Verstrickungen, finde ich Divination auch hilfreich.

                                           
                                          6. Denkst du dass „Das Böse“ (wie auch immer man es definieren will) zur menschlichen Natur gehört?
                                          Ich denke, es gibt Böses. Menschen tun es. Darum ist es Teil der menschlichen Natur: Wir sind fähig dazu.
                                          Ich denke nicht, dass es zu uns ‚gehört‘. Also ist die Antwort ein Nein. Wir können das Böse manifestieren, wir müssen nicht. Ich denke, die menschliche Natur kommt wunderbar ohne „Das Böse“ aus.

                                           
                                          7. Was ist dein liebster Geruch?
                                          Ich mag warme Gerüche. Ich mag aber auch nen Spritzer Pfferminz und Zitrone, klar und scharf.
                                          Zur Kerzenzeit rieche ich oft Holzspäne mit ätherischem Öl getränkt. Ich mag Wacholder, Patchouli, Rosmarin, Lemongrass, Harz, Thuja, verglühende Streichhölzer, Jasminblüten in den Haaren südindischer Frauen, Räucherstäbchenduft auf der Straße, heiße Schienen in der Sonne-
                                          Ich kann jetzt ne Seite vollschreiben, oder ich kann einfach sagen: Ich hab keinen liebsten Geruch.

                                           
                                          8. Du findest eine Wunderlampe und der Flaschengeist gewährt dir drei Wünsche. Welche sind es?
                                          Oh boah, das sind vielleicht Fragen.
                                          Auf den Weltfrieden!
                                          Ne, echt, was soll ich mir wünschen? Abschaffung vom Geld, Nutzen unserer Ressourcen – Wissen, Technik, Rohstoffe –
                                          Wir sind gesegnet und reich und doch leben so viele von uns im Mangel. Dieses Mangelgefühl muss vergehen, es schürt die Gier.

                                          Schlichter gesagt: Flaschengeist, was ich mir wünsche kannst du nicht erfüllen. Es müssen alle mitmachen, kein Flaschengeist kann uns helfen. Vgl. Frage N°6.

                                           
                                          9. Wenn du die Heldin bzw. der Held in einem Roman sein könntest, wer wäre es und warum?
                                          Erst wollte ich auch hier sagen, dass mir nichts einfällt. Aber doch. Es gibt da eine SciFi Serie von C. J. Cherryh, die Chanur Saga. Sie sollte auf Englisch gelesen werden, sie ist schlecht übersetzt, finde ich. Dadrin würd ich gerne mitmachen. Es siegt am Ende der gesunde Speziesverstand, so wie ichs mir im wirklichen Leben wünsche.

                                          Außerdem gibts die Culture Novels von Iain M. Banks. Das alltägliche Leben darin beschreibt er mir bisschen zu steril. Insgesamt aber ist die Culture eine wundervolle Sozialform.
                                          Auch das wären Romane, in denen ich gerne mitmischen würde.

                                          Abschließend noch: beide Serien sind spannend, unterhaltsam, erfreulich zu lesen. Die Klugheit, die darin steckt, kommt nebenbei mit.
                                          In dem Zusammnhang muss ich noch zwei Namen fallen lassen: Ursula LeGuinn und natürlich Terry Pratchett.

                                          Jut, weiter.

                                           
                                          10. Und andersrum: wenn du eine Romanfigur zum Leben erwecken könntest, wer wäre es?
                                          Oh, das wäre wohl Jik aus der Chanur-Serie. Den hier wahrscheinlich niemand kennt. Vielleicht schreib ich mal was drüber.

                                           
                                          11. Wenn du aus irgendeinem Grund deine Heimat verlassen müsstest, welches Land würdest du dir als neue Heimat wünschen?
                                          Vielleicht Südindien. Wenn ich mit dem Klima übers ganze Jahr klarkomme. Bin ich nicht sicher.

                                           

                                          11 Fragen

                                          Manche Fragen lassen sich auch mit einem schlichten „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Ausführungen sind natürlich willkommen!

                                          1. Wo lebst du? Lebst du in einer großen Stadt, auf dem Land, in einem Dorf, in einer Kleinstadt oder wo?

                                          2. Wenn du die Wahl hättest, wo würdest du am liebsten leben? Auf dem Land oder in der Stadt? Erzähl!

                                          3. Übst du eine spirituelle Praxis aus?

                                          4. Kannst du mir einen wirklich guten Gruselfilm empfehlen?
                                          Also, einen, bei dem du dich richtig gegruselt hast.

                                          5. Welches Computerspiel, das du gespielt hast, magst du am liebsten? Warum?
                                          (Wenn sich hier wer meldet, der oder die noch nie im Leben ein Computerspiel gespielt hat – inkl. Flashgames im Internet – die Person bekommt dann von mir noch einen ganz speziellen Awe-Award.)

                                          6. Benutzt du Linux?
                                          Wenn ja: Welches? Kannst du es weiterempfehlen?
                                          Wenn nein: Hast du eine Meinung zu Linux?

                                          7. Was ist der älteste und nutzloseste Gegenstand, den du besitzt? Warum hast du ihn immer noch?

                                          8. Erzähl mir von einem besonderen Ort, den du kennst, an dem du selber warst/immer wieder bist.

                                          9. Guckst du Fernsehen?
                                          Wenn ja: Was am liebsten?
                                          Wenn nein: warum nicht?

                                          10. Was hörst du grad im Moment?

                                          11. Feierst du jetzt Halloween, Samhain, Allerheiligen, alles zusammen, etwas anderes, überhaupt?

                                           


                                          Das Bild ist mir wieder eingefallen wg. Sólveigs Atlantis-Post.
                                          Ich hab mal einen Roman gelesen, in dem Atlantis vorkommt, das ist „Die Seepriesterin“ von Dione Fortune. Ich fand den nicht so toll.
                                          Das Bild oben ist ewig alt, ich hab da eine von R. A. Wilson inspirierte „Abfahrt von Atlantis“ gemalt. Eya. Ich glaub, ich war stoned.
                                          Im „Illuminatus!“ kommt auch mal Atlantis vor; das ist nicht, was Sólveig sucht, glaub ich.