Lilie

rote Zeit, rotes Zeug

Zeit für Rote Fotos. Und ich sollte dies gar nicht veröffentlichen, ich hab nämlich grad die Seuche beim Fotografieren. Ich mach zur Zeit keine schönen Fotos. Ist halt so. Trotzdem will ich das jetzt raushaun. Vielleicht kommt die Tage was Besseres, dann kann ich das hier wieder löschen.

Das war ja jetzt ne TOLLE Einleitung!

Also gut.

 

Das war Hotelzimmerräuchern in Köln. Draußen, wg. Feuermelder.
 
 

Das ist mein Altar zur Zeit. Die Oberfläche hat gelitten… Ansonsten: alles wie immer. Slum halt. =)
 
 

Mittagessen heute. ❤
 
 

Ziemlich rot.
 
 

Sommerschlange.
 
 

Das ist mir grad in Gimp (= im Bildbearbeitungsprogramm) aus Versehen geschehen.
Ich finds so interessant/hübsch, dass ichs hier zeige. Und hier ohne:

Die Blume ist die Tage aufm Balkon enstanden. Ich weiß nicht, wie sie heißt. Sie ist jedenfalls sehr willkommen!
 
 
 

Die kenne ich, die war vorletztes Jahr auch schon da. Die letzte und schönste unserer Lilien. Sie duftet! ❤
 
 
 

Und noch mein schnuffiges, bisschen staubiges Ufo. Da möcht ich auch mal wieder welche von machen.
 
 
 

Hm. Die lag auch noch rum. Sie ist eher bisschen … grün…

 

Oke. Das war also (fast nur) Rotes Zeugs. =)

 

 

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wichtiges Update

Es geht weiter mit den Balkonblumenfotos. Beim ersten Post heuer dazu gabs Lilienknospen. Jetzt:

Pünktlich zur Walpurgisnacht. ❤

Ich war gestern in einem mini-Fotokurs im Hack-Museum, wo ich endlich gelernt habe, was ich seit dem 20. Mai 2015 versäumt habe zu lernen – die absoluten Foto-Basics:
Kleine Blende, große Zahl, viel Schärfe. Große Blende, kleine Zahl, Schärfe auf einen bestimmten Punkt.
Letzteres ist, was meine Kamera macht, wenn ich alles auf Automatik lasse. Was ich bis gestern immer getan habe. Ich war oft nicht zufrieden, weil ich nicht nur den Vordergrund scharf haben wollte, sondern auch zeigen, was im Hintergrund los ist. Das geht jetzt endlich viel besser, weswegen Molly auf dem oberen Foto nicht nur ein vage katzenförmiger Blubb ist.

Was andererseits richtig MIST ist: Die Lumix, die ich seit dem oben erwähnten 20. Mai 2015* besitze, hat innen einen schwarzen Fleck, der besonders bei superscharfen Aufnahmen superscharf in der oberen linken Ecke stört. Keine Ahnung, ob ich den noch mal wegbekomme. Obs im Objektiv ist (das ich eh nicht wechseln kann – Kompaktkamera) oder weiter innen. MEH! Sieht so aus, als ob mein Wissen bezüglich Fotografieren noch mehr erweitert werden muss. Ich dachte, mit dem Blenden- und Belichtungszeitenkram wüsst ich jetzt alles, was ich wissen muss. Aber nein, nu  muss ich auch noch was über die Hardware lernen.

Jo, das war das wichtige Update. Ich wollt eigentlich bloß das Lilienfoto posten. X)

* Ich hab im Blog geguckt, darum weiß ich das Datum so genau. Am 20. Mai 2015 hab ich mein wundervolles Fahrrad gekauft und die Kamera kam per Post.

jetzt geht DAS wieder los…

Blumenbilder vom Balkon.
Wobei es dies Jahr nach hauptsächlich Ringelblume aussieht. Wir haben viel gesäht, gesammelte und gekaufte Blumensamen, und irnzwie scheinen das alles Ringelblumen zu werden.

Nur in meinem Kasten, der mit der Brennessel, bei dem ich nicht die Erde wechsle und den ich im Winter reinhole, wachsen keine Ringelblumen. Sondern eben jene Brennessel,
und die Duftgeranie ist groß und stark und schön geworden und blüht wieder,
und die Lilienknospen platzen bald. ❤

Meine großartigen Rübstielpläne im Urbanen Garten haben sich letztes Jahr nicht verwirklicht. Dafür hab ich dieses Jahr Rübstiel auf dem Balkon. Es ist reif zur Ernte, denk ich. Wahrscheinlich morgen.
Oben rechts ragt noch ein Rübstiel ins Bild, den ich vor paar Wochen vereinzelt habe, um zu gucken, ob da ne Rübe draus wird. Und wenn der Stielwald abgeerntet ist, hat auch der Mangold endlich ne Chance, der unter dem grünen Wucher derzeit vor sich hinmickert.
Und in der Küche wächst Melisse.
Wahrscheinlich demnächst in diesem Blog: 1A Pflanzenfotos von Ringelblumen.

Neues von der Fotospeicherkarte…

Die Lilie vom Schnusel – aus meinem bewährten Lieblings-Lilienladen – blüht aufs Schönste. Denkt euch dazu den zimtig-balsamisch, betörend-betäubenden Duft. Sehr sehr heilsam!

Dann zwei hübsche Bilder vom Alten Messplatz.

Vielleicht sollte ich was zu Toni der Assi sagen. Vielleicht auch besser nicht. Doch, ich sags: Ich hab vor zwei Jahren auf YouTube paar seiner Songs angehört, und aus zweien kann ich seitdem sogar Teile auswendig. Ich hätte CDs von dem, wenn ich die irnzwo umsonst bekommen könnte, weil, Geld soll der nicht an mir verdienen. Immer wenn ich den höre, treibts mir Tränen in die Augen vor Lachen. „Schalldämpfa – Ärrenmoad – Jeda Schuss – Köapatreffa“ Achja, de Äärre! Vielleicht sollte ich über sowas nicht lachen. BRUUUHAHAHAH!
Bestimmt hab ich schon viel zu viele Worte gemacht, aber der Sticker is nu mal drauf und hat mir ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert. Und wer wirklich mehr wissen will: Der patriotische Serbo-Mannheimer musste in die Schweiz ins Exil. Oooohhh. Und die Schweizer sind echt genervt. (Da gehts mir um den Artikel, v.A. die 6 netten Kommentare ganz unten, nicht um das Lied. Das Lied ist ENTzückend! 😀)
Eya. Schluss jetzt damit.

Was hab ich denn noch…

Die Mittelstraße. Ich liebe die Mittelstraße.

Achja, und heute war ich seit langer Zeit mal wieder in der Schule. Es waren zwei Wochen Ferien, letzten Samstag gings wieder los mit praktischer Übung, die ich wg. krank verpasst habe. Montag und Dienstag auch. Heute, Donnerstag, war ich endlich wieder dort. Thema war Gestalttherapie. Sehr schönes Thema!
Gestalttherapie hat viel aus dem Zen-Buddhismus. Gewirkt wird mit und im Hier&Jetzt.
Wir sollten Bunstifte oder Wasserfarben oder Knetmasse mitbringen, das war doch ein schöner Grund, heute Morgen aus dem Bett zu klettern. Im praktischen Teil der Unterrichtseinheit haben wir eine kleine AtemAchtsamkeitsübung gemacht, und dann sollten wir das Gefühl – also das „Phänomen“ malen, das wir in uns wahrgenommen haben.

Ich habe Traurigkeit und Müdigkeit gespürt ~ vordergründig liegt das am Kranksein und an meinem völlig aus den Fugen geratenem Schlafrhythmus. Dazu noch andere Sachen, die ich gar nicht so richtig benennen kann. Dazu nehm ich mir morgen 4 Stunden Zeit, vormittags. Ich habe die letzte Zeit hauptsächlich im Gespräch mit Schnusel verbracht, und/oder im Bett beim Filmgucken. Ich muss mir Zeit für mich nehmen, nachdenken, was aufschreiben, vielleicht bisschen oraklen, basteln…Ich vergesse das immer wieder, dass ich solche Zeiten dringend brauche.
Eya… heute in der Schule hatte ich genau solche Zeit für mich, das war sehr gut. Ich nahm also in mir diese Traurigkeit und die Müdigkeit wahr, und allein das fühlte sich schon seltsam gut an. Das Wahr-nehmen. Das als wahr annehmen, erkennen, was eben zur Zeit IST.
Dazu stieg sofort vor meinem inneren Auge ein wundervolles Bild auf, Wellen und Spirallinien (sowas male ich oft und gerne), in fließenden Wassertönen, wie warme Tränen, mit vereinzelten goldenen und roten und türkisen Adern.

Gemalt hab ich dann das: hust – meh – naja, es is wasses is

Rechts unten steht, was ich an Feedbäck ausm Kurs bekommne habe. Qualle, eh? Soso. Naja, Schnusel sagte, als ichs ihm zeigte: „Ohh, Cthulhu!“

Na dann.

Jedenfalls war es angenehm und heilsam, diese Traurigkeit SEIN zu lassen und sie auch ganz bei mir zu lassen. Eine Ursache meiner Traurigkeit hat mit der Umwelt zu tun, mit den ‚Anderen‘, und am Anfang ragten auch einige der Spiralen nach außen. Das hat sich nicht gut angefühlt, so habe ich diesen, äm, Quallenmantel um alles gemalt und damit – fällt mir jetzt auf – eine geschlossene Form/Gestalt gemalt, die nicht im Außen sucht oder saugt, sondern in sich nach unten abfließt. Das ist gut so. Hier&Jetzt, wohlgemerkt, das ist eine Momentaufnahme vom Hier&Jetzt. Ich hab das Gefühl, ich finde, das ist grad sehr heilsam.

Schnusel hat dann noch entdeckt, dass das Bild auf dem Kopf ne andere Wirkung hat:

Jo. Soweit für heute.

zur Zeit kommt alles anders

unds basst.

Ich hab jetzt auch Erkältung oder Grippe bekommen und lieg hauptsächlich im Bett. Ich hab zehntausend Sachen im Netz, die ich mir in Ruhe angucken will und mit denen ich mich beschäftigen will, und es geht nicht.
Wir wollten heute abend zu Hagen Rether, den ich SEHR verehre und geheiratet hätte, wenn Schnusel nicht dazwischen gekommen wäre. Hagen weiß nichts davon, ist vielleicht besser so. So weiß er nicht, was ihm Wunderbares entgangen ist. 😀
Jedenfalls, wir lassen das sausen. Zur Zeit kommt alles anders als geplant.

Eine kleine Sache ist geschehen, die mich damit vesühnt und mir sagt, dass alles gut ist, wie es ist.
Ich war um mein geplantes Lichtmess rum auch schon bisschen ausgelaugt, angeschlagen und kränklich/übernächtigt. Am Faschingsdienstag war ich einkaufen und kam an meinem lieblings-Lilienladen vorbei und wollte mir zu Feier des Festes eine Lilie kaufen. Da hatte der Laden zu. Am Tag drauf war ich noch mal einkaufen und war schon fast im Laden drin – war offen – und hab mich dann umentschlossen, weils mir irnzwie lässtig war, mit der großen, empfindlichen Blume rumzufahren (ich war mitm Rad unterwegs und musste noch ins Kaufland), und so hab ichs gelassen. Ich habs gleich wieder vergessen, also niemanden davon erzählt.

Und gestern hat mein Schnusel mir das mitgebracht:


Was auch schön ist: das kleine Gewächs daneben, ein leicht zitronig duftendes Kraut, hat unser Nachbar uns im Sommer letzten Jahres gegeben. Es ist unverwüstlich und hat eine Blüte bekommen!


Der Silver Surfer im Hintergrund ist übrigens das Weihnachtsgeschenk von meinem Bruder. Er hatte angekündigt, dass es ein Bild ist, und ich muss zugeben, ich war besorgt, dass es Darth Vader oder sowas wird. Hab ich ihm auch gesagt, und dann war er bisschen geknickt, als er mir das Paket übergeben hat. Und wie ich den Surfer seh, hab ich schrill gequietscht vor Entzücken. Der Silver Surfer hat in meiner Pubertät ne wichtige Rolle gespielt. Wie ich damals war er immer verzweifelt, unglücklich, er hat gelitten an der Welt. Anders als ich sah er dabei immer hammerelegant aus, konnte surfen und hatte Superkräfte. Ich liebe dieses Bild, ich liebe die Sprechblase. Das Bild hat auf meinem Altar das Schild (ganz unten) abgelöst. (Das Schild habe ich verschenkt.)

Und jetzt geh ich wieder ins Bett. Ich will bald fit sein, ich hab zu tun. Smooches derweil.